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Legende

Bergwandern

Bergwandern rund um den majestätischen Großglockner

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Verlauf der Glockner Runde mögliche Wegvariante Verlauf der Etappen (b) möglicher Ausgangs- bzw. Endpunkt der Glockner Runde Alpenvereinshütte Straße Tunnel

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Kaprun

Tipps zum richtigen Verhalten im Gebirge

Brandlscharte 2371 m

Nützliche Adressen und Telefonnummern

Buchung und Informationen über Pauschalangebote der Glockner Runde:

Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern GmbH Gerloser Bundesstraße 18, A-5730 Mittersill Tel. +43/(0)6562/40939 Fax +43/(0)6562/40939-20 E-mail: [email protected] www.nationalpark.at

Nationalpark Hohe Tauern

Gletscherbahnen Kaprun 911 m

Glockner Runde

Nationalpark Hohe Tauern

Nationalpark Hohe Tauern

P

> Beachten der Wetterprognose.

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Gleiwitzer Hütte 2174 m

Schrägaufzug "Lärchwand"

Fusch a. d. Glocknerstraße 811 m

> Planung entsprechend der körperlichen Leistungsfähigkeit. > Richtige Ausrüstung für Bergwanderung (Bergschuhe, Regenschutz, Sonnenschutz, Wechselwäsche, usw.). > Mitnahme von genügend Verpflegung (v.a. Flüssigkeit), um die körperliche Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten. > Halten Sie sich an Markierungen und bleiben Sie auf dem Weg; Trampelpfade und Abkürzungen zerstören die Pflanzendecke und fördern die Erosion. > Rasten Sie nie an steinschlaggefährdeten Stellen (z.B. Rinnen). > Treten Sie keine Steine los. > Suchen sie bei Gewittern nicht unter einzeln stehenden Bäumen oder Felsen Schutz. > Nehmen Sie Ihren Abfall (auch Obstschalen und Papiertaschentücher) wieder mit ins Tal.

ist ein gemeinsames Projekt von ...

Abschnitt (auch) per Seilbahn möglich Abschnitt (auch) per Bus möglich

www.alpenverein.at

zusätzliche Informationen:

Oesterreichischer Alpenverein Fachabteilung Raumplanung-Naturschutz Wilhelm-Greil-Straße 15, A-6010 Innsbruck Tel. +43/(0)512/59547-0 Fax +43/(0)512/59547-40 E-mail: [email protected] www.alpenverein.at Sekretariat des Nationalparkrates Hohe Tauern Kirchplatz 2, A-9971 Matrei i. O. Tel. +43/(0)4875/5112 E-mail: [email protected] www.hohetauern.at NationalparkRegion Hohe Tauern Kärnten Döllach 1, A-9843 Großkirchheim Tel. +43/(0)4825/20049 Fax +43/(0)4825/20049-4 E-mail: [email protected] www.tauernalpin.at Nationalparkregion Hohe Tauern Osttirol Rauterplatz 1, A-9971 Matrei i. O. , Tel. +43/(0)4875/6527-10 Fax +43/(0)4875/6527-40 E-mail: [email protected] www.hohetauern-osttirol.at Österreichische Bundesbahnen (ÖBB) Tel. +43/(0)5/1717 www.oebb.at ÖBB-Postbus GmbH Tel. 0810/222333 Tel. +43/1/71101 (aus dem Ausland) (täglich von 07.00 ­ 20.00 Uhr) www.postbus.at Alpiner Wetterdienst: Persönliche Beratung: +43/(0)512/291600 (Mo-Sa 13-18 Uhr) Tonbanddienst in Österreich: - Gesamtes Alpenwetter 0900 91156680 - Ostalpen: 0900 91156682 - Regionales Alpenwetter: 0900 91156681 Tonbanddienst in Deutschland: Alpenwetterbericht 0190116011

Gerlos Innsbruck

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Uttendorf

Stausee Wasserfallboden

www.hohetauern.at

I

N

in 7 Tagen rund um den höchsten Berg Österreichs

m Internationalen Jahr der Berge 2002 hat der Oesterreichische Alpenverein in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Hohe Tauern die Voraussetzungen geschaffen, in sieben Tagen rund um den Großglockner (3.798 m), dem höchsten Berg Österreichs, zu wandern. Im Herzen des 1.836 km² großen Nationalparks Hohe Tauern gelegen, umrahmt von einer beeindruckenden, vergletscherten Hochgebirgslandschaft, aber auch von einer uralten, bergbäuerlich geprägten Kulturlandschaft, bietet dieses Naturjuwel alle Attribute für ein einzigartiges Berg-, Natur- und Wandererlebnis. Die Tagesetappen der Glockner Runde führen entlang bestehender Wege und Steige. Jedoch wurde bei der Anlage der Trekkingrunde darauf geachtet, dass keine Gletscher zu überqueren oder Felspassagen mit Seil zu klettern sind. Dennoch führt die Glockner Runde in alpines und hochalpines Gelände, wo alpine Gefahren nicht unterschätzt werden dürfen. Neben einer guten Bergausrüstung und der genauen Beobachtung der Wettersituation, sind Ausdauer, Kondition und Trittsicherheit Grundvoraussetzung für eine genussreiche und vor allem sichere Umrundung. Weniger erfahrene Bergwanderer sollten die Glockner Runde in Begleitung eines Bergführers gehen. Insbesondere im Frühsommer (Juni/Juli) können harte Altschneereste, in steilen zu überquerenden Rinnen, eine nicht zu unterschätzende Gefahr darstellen. Steigeisen oder Grödeln sollten in dieser Zeit unbedingt mitgeführt werden. Die Glockner Runde verlangt jedenfalls eine gute Kondition und Ausdauer, denn die Höhenunterschiede der einzelnen Tagesetappen liegen bis zu maximal 1.700 Höhenmeter im Aufstieg und bis zu 2.100 Höhenmeter im Abstieg und nehmen zwischen 3 und 8 Stunden Gehzeit (ohne Pausen) in Anspruch. Ein frühes Aufbrechen ist deshalb unerlässlich, denn z.B. Wetterumschwünge können zu einer erheblichen Verlängerung der Gehzeiten führen. Alternativ zu den anspruchsvollen und langen Etappen, werden aber auch einfachere und mitunter auch kürzere Varianten angeboten. Am Ende einer jeden Tagesetappe lädt eine Schutzhütte oder ein Gasthof in einer an der Glockner Runde liegenden Nationalparkgemeinde zum Ausrasten, Stärken und Nächtigen ein. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die alpinen Schutzhütten in ihrer Ausstattung und Bewirtschaftung aufgrund der schwierigen Verund Entsorgung, der Höhenlage, dem extremen Klima und den mitunter langen Zu- und Abstiegen auf die einfachen Bedürfnisse abgestimmt sind. Nach jedem Etappenabschnitt besteht auch die Möglichkeit, die Glockner Runde zu beenden und in die Nationalparkgemeinden Kaprun, Uttendorf, Kals, Heiligenblut und Fusch abzusteigen, um dort in Pensionen, Gasthöfen oder Hotels zu übernachten. Als eine spezielle Servicedienstleistung besteht die Möglichkeit, die Glockner Runde über die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern mit einem attraktiven Angebotspaket zu buchen. Wer die Glockner Runde in Begleitung eines Hundes unternimmt, sollte dies unbedingt bei der Buchung bzw. Reservierung auf den Schutzhütten und in den Talgasthöfen bekannt geben. Es wird darauf hingewiesen, dass die Begehung der Glockner Runde nur während der Bewirtschaftungszeiten der Schutzhütten in den Sommermonaten möglich ist. Die Umrundung des majestätischen Großglockners verbindet aber nicht nur die drei Bundesländer Salzburg, Tirol und Kärnten miteinander, vielmehr stellt sie auch ein gemeinsames Anliegen für den Schutz der einmaligen und vielfältigen Natur im Nationalpark Hohe Tauern dar. Der Oesterreichische Alpenverein und der Nationalpark Hohe Tauern wünschen Ihnen bei Ihrer Umrundung des Großglockners unvergessliche Naturerlebnisse und eine unfallfreie Rückkehr.

Enzinger Boden 1480 m

Stausee Mooserboden

Ferleiten 1152 m

Mittelstation Grünsee

Tauernmoossee

lebensministerium.at

Weißsee

Kalser Tauern 2518 m

Berghotel Rudolfshütte 2311 m

Kapruner Törl 2639 m

www.alpenverein.de

Unt. Pfandlscharte 2663 m Hochtor 2505 m

> Werfen Sie keine brennenden Zündhölzer und Zigarettenstummel weg und machen Sie kein Feuer. > Pflücken und beschädigen Sie keine Pflanzen. > Vermeiden Sie unnötigen Lärm! Tiere können verschreckt und andere Wanderer gestört werden.

Ge o

München Innsbruck Wörgl SALZBURG Mittersill Uttendorf

Wien Salzburg Linz

Sudetendeutsche Hütte 2650 m

Gradetzsattel 2826 m

Silesia Höhenweg

Zell a. See Fusch

Bischofshofen

GROSSGLOCKNER 3798 m

Kalser Tauernhaus 1755 m

START

Glocknerhaus 2132m

Salmhütte 2638 m

Schareck 2604 m Stockerscharte 2501m Großglockner Bergbahnen

Hohes Tor 2477 m

Glorer Hütte 2651 m

Heilgenblut 1291 m START

! Alpines Notsignal: Hilferuf: 6 Mal pro Minute (alle 10 Sekunden) ein Signal geben! (Rufen, Pfeifen, Spiegelung, Schwenken eines Tuches, Lichtsignal). Nach 1 Minute Pause den Vorgang wiederholen, bis Antwort erfolgt. Antwort: 3 Mal in der Minute (alle 20 Sekunden) in regelmäßigen Abständen ein Signal - 1 Minute Pause. ! Bergrettungs-Notrufnummer in Österreich: 140 Europäische Notrufnummer: 112

i on N at

al p a r k H o h e T au er n

Großglockner 3.798 m Heiligenblut Matrei i. O. Kals

Kaprun

t ra il

er sc h eu t g tend we SudeHöhen

Straße Bahn

KÄRNTEN TIROL Brixen Bozen Lienz Spittal a.d. Drau Klagenfurt

Matrei i.O.

Peischlachtörl 2484m

Impressum

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Kals a. Großglockner 1325 m

Nationalpark

Hohe Tauern

Herausgeber: Oesterreichischer Alpenverein, Fachabteilung Raumplanung-Naturschutz, Postfach 318, A-6010 Innsbruck; Nationalparkrat Hohe Tauern, Kirchplatz 2, A-9971 Matrei i. O.; Texte: Josef Essl, Peter Haßlacher (beide OeAV/Fachabt. Raumplanung-Naturschutz) Fotos: OeAV/Fachabt. Raumplanung-Naturschutz, Nationalparkverwaltung Hohe Tauern-Kärnten, J. Essl, G. Mussnig, K. Mariacher, T. Suntinger, J. Groder, K. Selden, P. Bauernfeind Grafik-Design: © Patrick Bonato (2004), Richard Hastik (2007) (beide OeAV/Fachabt. Raumplanung-Naturschutz) Druck: Sterndruck GmbH, Fügen 2., aktualisierte und überarbeitete Auflage Innsbruck - Matrei i. O., 2007

Etappe:

Kaprun - Stausee Mooserboden - Kapruner Törl - Berghotel Rudolfshütte

Etappe:

In Kürze

Berghotel Rudolfshütte - Kalser Tauern Gradetzsattel - Sudetendeutsche Hütte

Etappe:

In Kürze

Gehzeiten: 7½ ­ 8 Std., 7 ­ 8 Std. (Var. I), 6½ ­ 7 Std. (Var. II) Distanzen: 13,3 km; Var. I: 14,4 km; Var. II: 17,1 km Höhenunterschied: 1.159 HM 820 HM 1.382 HM 943 HM (Var. I) 290 HM 1.276 HM (Var. II)

Sudetendeutsche Hütte - Dürrenfeldscharte Hohes Tor - Kals

Etappe:

Kals - Peischlachtörl - Glorer Hütte - Salmhütte

Etappe: Variante a+b

Etappe: Variante a+b

Fusch - Gleiwitzer Hütte - Brandlscharte Parkplatz Gletscherbahn Kaprun - Kaprun

Etappe:

Gehzeit: 6 Std., 2 ­ 2½ Std. (Var. I) Distanz: 12,2 km Höhenunterschied: St. Stiege: 911 HM 630 HM Ht. Schafbichl: 941 HM 670 HM Var. I: 831 HM

In Kürze

In Kürze

Gehzeit: 5 ­ 5½ Std. Distanz: 11,4 km Höhenunterschied: 243 HM 1.531 HM Von der Sudetendeutschen Hütte (2.650 m) Karten folgt man dem Steig in östlicher Richtung bis Alpenvereinskarte Nr. 39: Granatspitzgruppe; zur Weggabelung, die nach ca. 15 Minuten er1:25.000 reicht wird. Nun mündet man in den SudeÖsterreich Karte (ÖK) Nr. 152: Matrei i. O. u. tendeutschen Höhenweg Nr. 502B ein und Nr. 153: Großglockner; 1:50.000 steigt unschwierig ins Stellachkar (2.790 m) Freytag & Berndt Wanderkarte Nr. 181: auf. Kurz nach dem Stellachkar wird das GeKals-Heiligenblut-Matrei; 1:50.000 lände steiler und bricht schließlich beim Anstieg (seilversichert) zur Dürrenfeldscharte Kontakte felsdurchsetzt in die Tiefe (2.823 m; Gehzeit Tourismusinformation Kals: Sudetendeutsche Hütte ­ Dürrenfeldscharte: Ködnitz 17, A-9981 Kals a. Großglockner 45 Min.). Von der Dürrenfeldscharte anfangs Tel. +43/(0)4876/8800 steiler in Kehren hinunter in das weitläufige Fax +43/(0)4876/8800-14 und sanft geneigte Dürrenfeld. Nach dem DürE-mail: [email protected] renfeld wird das Gelände wieder steiler und www.kals.at führt unterhalb des Tschadinhörndls durch felsiges und steiles Gelände. Das Landschaftsbild ist hier äußerst vielfältig, denn felsdurchsetzte Steilhänge wechseln sich mit alpinen Grasmatten ab und in der Ferne ist bereits der breite Rasensattel des Hohen Tors zu erkennen (2.477 m; Gehzeit Dürrenfeldscharte ­ Hohes Tor: 1-1½ Std.). Nun wechselt man unterhalb von Drillingschneid, Blauer Knopf und der steil aufragenden Blauspitze in den Steig Nr. 516 ein, der auch die Bezeichnung Aussig-Teplitzerweg trägt. Anfangs leicht bergauf und bergab, führt der Abstieg, mit Tiefblick auf die Nationalparkgemeinde Kals, in Kehren (hier besteht auch die Möglichkeit das Knappenloch Ganötz zu besichtigen) hinunter zur ,,Kapelle der verunglückten Bergsteiger" (2.080 m; Gehzeit Hohes Tor ­ Kapelle der verunglückten Bergsteiger: 1 Std.). Anschließend ein kurzes Stück über die Schipiste und entlang eines Forstweges erreicht man nach ca. 20 Minuten Gehzeit das Gasthaus Glocknerblick (1.944 m). Nun in Kehren (der Steig Nr. 516 ist auch als Blumen- und Kräuterlehrweg gekennzeichnet) durch steilen Fichten- und Lärchenwald und teilweise über Schipisten hinunter nach Kals-Großdorf (1.364 m; Gehzeit Gsth. Glocknerblick ­ Kals-Großdorf: 1¼ Std.). Nach gut einem Kilometer oder weiteren 15 Minuten Gehzeit erreicht man schließlich das Ortszentrum von Kals a. Großglockner (1.325 m). Die Glockner Runde kann auch von Kals a. Großglockner aus begonnen werden! ACHTUNG

Unterhalb des Tschadinhörndls sind eine Schlucht und eine Steilrinne zu queren, wo bis in den Juli harte Altschneereste eine Überschreitung erschweren können. In den Monaten Juni/Juli sollten deshalb Steigeisen oder Grödeln mitgeführt werden! Empfohlene Literatur: ,,Kals am Großglockner ­ dem Himmel so nahe"; Bestelladresse: Tourismusinformation Kals, Tel. +43/(0)4876/8800, Fax +43/(0)4876/8800-14, E-mail: [email protected]

Gehzeit Var I: 7 Std.; Var. II: 7¾ Std. Distanz: Var. I: 14 km; Var. II: 14,5 km Höhenunterschied: 1.620 HM 307 HM (Var. I) 1.689 HM 376 HM (Var. II) Vom Ortszentrum in Kals (1.325 m) führt die Karten Wanderung ein kurzes Stück die Dorfstraße Alpenvereinskarte Nr. 41: Schobergruppe; hinunter zum Ködnitzbach. Dort zweigt man 1:25.000 linker Hand in eine Forstraße ein und wandert Österreich Karte (ÖK) Nr. 153: Großglockner u. taleinwärts dem Ködnitzbach folgend, vorbei an Nr. 179: Lienz; 1:50.000 einer Holzbrücke und über zwei Kehren bergFreytag & Berndt Wanderkarte Nr. 181: an. Nach etwa 150 m trifft man auf ein WegKals-Heiligenblut-Matrei; 1:50.000 schild mit der Aufschrift ,,Lesachriegel" (1.400 m; Gehzeit Kals Dorfzentrum ­ Abzw. LesachKontakte riegel: ca. 30 Min.). Entlang des Steiges geht Glorer Hütte (DAV-Sektion Eichstätt): es direkt in der Falllinie und später in Kehren Tel. +43/(0)664/3032200 steil aufwärts. Nach ca. 1½ Std. Gehzeit erÖffnungszeiten: Ende Juni ­ Anfang Oktober reicht man die Glorergarten Alm (1.809 m). Von Salmhütte (OeAV-Sektion Wien): der Glorergarten Alm nun ein kurzes Stück Tel. & Fax +43/(0)4824/2089 bergauf (ca. 15 Min.), um dann bei einer kleiE-mail: [email protected] nen Almhütte linker Hand in Richtung Tschawww.salmhuette.at dinalm abzuzweigen. Anfangs angenehm steiÖffnungszeiten: Mitte Juni bis Ende September gend, wird der Steig jedoch zusehends steiler. Nach 1 Stunde Gehzeit trifft man auf 2.200 m erneut auf eine Abzweigung, der man linker Hand folgt. Von nun an wandert man ohne viel Höhengewinn und über der Waldgrenze in ca. 30 Minuten bis zu einer kleinen Unterstandshütte der Tschadinalm (2.330 m). Nun folgt man der Hinweistafel in Richtung ,,Peischlachtörl". Anfangs leicht bergauf zu einem Marterl, geht es in weiterer Folge etwas steiler hinunter zum Peischlachbach (2.280 m; Gehzeit Unterstandshütte ­ Peischlachbach: 30 Min.). Nach der Bachüberquerung anfangs steiler in Kehren empor, führt der Steig in weiterer Folge in angenehmer Steigung bis zur Weggabelung unterhalb des Peischlachtörls (2.480 m, Gehzeit: 45 Min.). Nun folgt man dem Steig Nr. 713 bis zur Höhenkote 2.570 m (AV-Karte Schobergruppe Nr. 41). Ab hier wird das Gelände noch einmal etwas steiler und der Steig führt einmal bergauf und dann wieder bergab durch eine mit Steinen verblockte Landschaft zur Glorer Hütte (2.651 m; Gehzeit Abzw. Peischlachtörl ­ Glorer Hütte: ca. 1 Std.). Von der Glorer Hütte, die auch als Etappenziel gewählt werden kann, führt der Steig in nordöstlicher Richtung zu einer Weggabelung, die man nach ca. 5 Minuten erreicht. Hier zweigt man nach links in das Glatzbachtal ab. Über Almmatten geht es sanft hinauf zur Glatzschneidhöhe (2.660 m; Gehzeit Glorer Hütte ­ Glatzschneidhöhe: 35 Min.). Variante I: Von der Glatzschneidhöhe führt der Steig gut seilversichert über den steil abbrechenden Glatzgang hinunter in das Nassfeld (2.594 m). Nun in einem weiten Rechtsbogen unschwierig hinauf zur Salmhütte (2.638 m; Gehzeit: Glatzschneidhöhe ­ Salmhütte: 30 Min.) Variante II: Von der Glatzschneidhöhe zweigt man rechter Hand ab, und steigt zum Leiterbach ab. Nach Queren des Leiterbaches (2.490 m) mündet man kurz darauf in den Steig Nr. 702B ein (2.550 m), der schließlich linker Hand hinauf zur Salmhütte führt (2.638 m; Gehzeit Glatzschneidhöhe ­ Leiterbach ­ Salmhütte: 45 Min.).

Empfohlene Literatur: Naturkundlicher Führer ,,GEO-morphologischer LEHRPFAD ­ Landschaften um die Glorer Hütte; Bestelladresse: Oesterreichischer Alpenverein, Tel. +43/(0)512/59547-18, Fax +43/(0)512/575528, E-mail: [email protected], www.alpenverein.at.

(a): Salmhütte - Stockerscharte Stausee Margaritze - Glocknerhaus

(a): Glocknerhaus - Pfandlscharte Ferleiten - Fusch

(b): Heiligenblut - Schareck - Hochtor - Fusch

In Kürze

Karten a+b

Kontakte

Die Nationalparkgemeinde Kaprun (786 m) gilt aufgrund der guten Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Bahnhof Zell am See primär als Etappenausgangspunkt für die Glockner Runde. Von Kaprun mit der Postbus-Linie 660 bis zum KesselfallAlpenhaus und weiter durch den Lärchwand-Tunnel zur Talstation des Lärchwand-Schrägaufzuges (1.209 m). Nun erfolgt die ca. 5-minütige Fahrt mit Europas größtem offenen Schrägaufzug hinauf zur Bergstation auf 1.640 m Europa Sportregion Zell am See ­ Seehöhe. Mit dem Bus geht es in weiterer Folge am Kaprun Stausee Wasserfallboden (1.672 m) vorbei und schließlich Tel. +43/(0)6542/770 hinauf zum Stausee Mooserboden (2.036 m; BusendstaFax +43/(0)6542/720-32 tion). Hier beginnt der eigentliche Ausgangspunkt der E-mail: Wanderung rund um den Großglockner. Es besteht aber [email protected] auch die Möglichkeit, auf der Fürthermoaralm (1.803 m), www.europasportregion.info welche zwischen dem Stausee Wasserfallboden und dem Tourismusverband Uttendorf: Stausee Mooserboden liegt zu nächtigen und von hier aus Tel. +43/(0)6563/8279 die Glockner Runde in Angriff zu nehmen. 200 Höhenmeter Fax +43/(0)6563/8585 und 45 Minuten sind dann zusätzlich für den Aufstieg zum E-mail: [email protected] Stausee Mooserboden einzuplanen. Beim Stausee Moowww.uttendorf.com serboden überquert man die Dammkronen und folgt dem Weg Nr. 716, welcher unschwierig am südöstlichen Ufer bis zum Talschluss führt (Gehzeit Dammkrone ­ Südende Stausee Mooserboden: 1½ Std.). Vom Stauseeende führt der Steig zuerst flach und anschließend in Kehren über einen markanten Moränenrücken, um dann der 1850er-Moräne, hoch über dem weiten Becken der Wintergasse, zu folgen. Unterhalb des Kapruner Törls ist das Gelände recht steil und weist ein mit losen Steinplatten durchsetztes Gelände auf (2.639 m; Gehzeit Südende Stausee Mooserboden ­ Kapruner Törl: 2 Std.). Vom Kapruner Törl folgt man dem gut angelegten Steig hinunter ins Übelkar, welches sehr nahe an das mit Schutt bedeckte Torkees heranführt. Nach Überquerung einer kleinen Holzbrücke, geht es anschließend durch den Vorderen Eisbichl noch einmal etwas steiler hinunter zum türkisfarbenen Gletscherbach des Ödenwinkelkeeses, der über den Gaulmöselsteg überquert wird (2.028 m; Gehzeit Kapruner Törl ­ Gaulmöselsteg: 1½ Std.). Anschließend führt der Steig die ersten 160 Höhenmeter über angenehmes Gehgelände. Bei der nun folgenden Weggabelung hat man die Wahl, die kürzere, aber steilere und mit Seilversicherungen sowie mit einer Eisenleiter ausgestattene ,,Steinerne Stiege" oder die etwas längere, aber dafür sanftere Wegvariante über den Hinteren Schafbichl zu wählen (Gehzeit Gaulmöselsteg ­ Berghotel Rudolfshütte: 1 Std.).

Berghotel Rudolfshütte: Tel. +43/(0)6563/8221 Fax +43/(0)6563/8221-59 E-mail: [email protected] www.rudolfshuette.at Öffnungszeiten: Mitte Juni ­ Ende Oktober

Fürthermoaralm: Tel. +43/(0)6547/7158-23435 Fax +43/(0)6549/7208 E-mail: [email protected] www.fuerthermoar.at Öffnungszeiten: Juni ­ Anf. Oktober

Karten

Alpenvereinskarte Nr. 40: Glocknergruppe; 1:25.000 Österreichische Karte (ÖK) Nr. 153: Großglockner; 1:50.000 Freytag & Berndt Wanderkarte Nr. 122: Großglockner-Kaprun-Zell am See; 1:50.000

Vom Berghotel Rudolfshütte (2.311 m) in südlicher Richtung hinunter zum Weißsee-Stausee. Anschließend kurz entlang des Ufers (Weg Nr. 502) bis zum Stierbichl, um dann direkt dem Steig Nr. 711 bis zum Kalser Tauern zu folgen (2.518 m; Gehzeit: 1 Std.). Vom Kalser Tauern zuerst flach und dann steil hinunter zum Tauernbrünnl/Erdigen Eck (2.220 m; Gehzeit 30 Min.). Hier zweigt man rechter Hand in den anspruchsvollen Silesia Höhenweg (Nr. 517) ab. Anfangs ein kurzes Stück hinunter, führt der Weg anschließend in angenehmer Steigung hinauf zum Plateau des Seetroges. Doch schon bald steilt sich das Gelände wieder auf und nach Überwindung einer Felsstufe (Spinnevitrol), trifft man auf die erste Abzweigung zum Kalser Tauernhaus (2.512 m; Gehzeit Tauernbrünnl ­ Abzw. Kalser Tauernhaus/Spinnevitrol: 2 Std.). Nun führt die Wanderung über weitläufige alpine Grasmatten in das weite Becken des Inneren und Äußeren Knappentrogs bis zur Muntanitzschneid. Vorsicht ist beim Überqueren des Loamesbaches (Gletscherbach) sowie bei den Steilstufen der Loameswand und der Muntanitzschneid geboten (2.550 m; Gehzeit Abzw. Kalser Tauernhaus/Spinnevitrol ­ Muntanitzschneid: 2 Std.). Von der Muntanitzschneid hinunter in den Muntanitztrog (2.500 m) und vorbei an der Abzweigungsmöglichkeit zum Kalser Tauernhaus. Nun auf dem Steig Nr. 514 steil hinauf durch eine Scharte bis zum Bloibalfelen (2.684 m) und in weiterer Folge unschwierig bis zum Gradetzsattel, dem höchsten Punkt der Glocknerrunde (2.826 m; Gehzeit Muntanitzschneid ­ Gradetzsattel: 1-1½ Std.). Vom Gradetzsattel anfangs steil hinunter in das ehemalige Gletscherbecken des Gradetzkees, welches in diagonaler Richtung gequert wird. Anschließend ein kurzes Stück leicht ansteigend dem Weg bis zum Moränenrücken folgend, um dann in wenigen Minuten die Sudetendeutsche Hütte (2.650 m) zu erreichen (Gehzeit vom Gradetzsattel: ca. 45 Min.).

Karten

Alpenvereinskarte Nr. 39: Granatspitzgruppe; 1:25.000 Österreich Karte (ÖK) Nr. 152: Matrei i. O. u. Nr. 153: Großglockner; 1:50.000 Freytag & Berndt Wanderkarte Nr. 122: Großglockner-Kaprun-Zell am See; 1:50.000

Alpenvereinskarte Nr. 40: Glocknergruppe; 1:25.000 Österreich Karte (ÖK) Nr. 3227: Großglockner West; 1:25.000 Freytag & Berndt Wanderkarte Nr. 122: Großglockner-Kaprun-Zell am See, 1:50.000

Kontakte a+b

Kontakte

Sudetendeutsche Hütte (DAV-Sektion Sudeten): Tel. +43/(0)4875/6466 Fax +43/(0)4875/6466 www.alpenverein-sudeten.de Öffnungszeiten: Ende Juni ­ Mitte/Ende Sept. Kalser Tauernhaus (DAV-Sektion Mönchengladbach): Tel. +43/(0)664/9857090 E-mail: [email protected] www.kalser-tauernhaus.de Öffnungszeiten: Ende Mai ­ Mitte Oktober

Glocknerhaus (OeAV-Sektion Klagenfurt): Tel. +43/(0)4824/24666 Fax +43/(0)4824/24668 E-mail: [email protected] www.glocknerhaus.com Öffnungszeiten: Anfang Mai ­ Ende Oktober Tourismusverband Heiligenblut: Hof 4, A-9844 Heiligenblut Tel. +43/(0)4824/2001-21 Fax +43/(0)4824/2001-43 E-mail: [email protected] www.heiligenblut.at

Empfohlene Literatur: Naturkundlicher Führer "Gletscherweg Pasterze"; Bestelladresse: Oesterreichischer Alpenverein, Tel. +43/(0)512/59547-18, Fax +43/(0)512/575528, E-mail: [email protected], www.alpenverein.at.

Von der Salmhütte (2.638 In Kürze (a) m) führt der Steig Nr. 741 (= Gehzeit: 3 ­ 3½ Std. Wiener Höhenweg) sanft Distanz: 7 km geneigt über alpine GrasHöhenunterschied: matten und unterhalb des 242 HM 744 HM mächtigen Schwertecks, des Schwertkopfes und des Hinteren und Mittleren Leiterkopfes talauswärts zur Stockerscharte. Das Gelände selbst wird mit Fortdauer der Wanderung zusehends steiler. Nach einer guten Stunde und kurz vor der Stockerscharte steilt sich der Steig noch einmal ordentlich auf, um dann wieder mit Seilversicherungen ein Stück nach unten zu führen, bevor es noch einmal steil hinauf zur Stockerscharte geht (2.501 m; Gehzeit Salmhütte ­ Stockerscharte: 1½-2 Std.). Das Gelände bricht hier felsdurchsetzt ins Leitertal ab. Auf der Nordseite der Stockerscharte führt der Steig anfangs steil durch felsiges Gelände talwärts. Nach zwei Kehren gelangt man zur Hangstufe ,,Am Seele" (2.230 m). Von nun an führt der Steig über unschwieriges Gelände hinunter zum Stausee Margaritze (2.000 m; Gehzeit Stockerscharte ­ Stausee Margaritze: 1 Std.). Nun folgt man der Dammkrone in nördlicher Richtung und steigt schließlich über den Steig (= Teil des Gletscherweges Pasterze) noch einmal 132 HM zum Glocknerhaus auf (2.132 m; Gehzeit Dammkrone ­ Glocknerhaus: 30 Min.). Von der Salmhütte (2.638 m) über den Leitersteig in Kehren hinunter bis zur Weggabelung. Nun linker Hand in östlicher Richtung dem Steig Nr. 702B folgend über den Leikaufbichl (2.353 m) zur Leiterochsenhütte (2.161 m) und weiter zur Leiteralm (2.024 m). Der Leitersteig führt anschließend hinunter zum Leiterbach, den man quert (Höhenkote 1.866 m). Kurz darauf gelangt man zur Trogalm (1.862 m). Nun quert man den Hang bis zur Weggabelung der Bruechet Alm (1.554 m). Dem Steig folgt man in weiterer Folge hinunter zu einer Felsstufe, dem so genannten ,,First" und weiter in Kehren bis zum Parkplatz Gröbig. Nun einer Seitenstraße folgend bis zum Winkel (1.264 m). Weiter auf der Dorfstraße entlang des Möllflusses talauswärts bis zur Kreuzung, wo die Straße linker Hand hinauf in das Ortszentrum von Heiligenblut (1.291 m) führt.

In Kürze (a)

Gehzeit: 7½ ­ 8 Std. Distanz: 22 km Höhenunterschied: 791 HM 2.075 HM

In Kürze (b)

Gehzeit: 3 Std. Distanz: 3,4 km Höhenunterschied: 177 HM 223 HM

Karten a+b

In Kürze (b)

Gehzeit: 4 ­ 4½ Std. Distanz: 11 km Höhenunterschied: 61 HM 1.408 HM

(a): Vom Glocknerhaus (2.132 m) auf dem Weg Nr. 728 in 1½ Stunden zu einer steiler abbrechenden Hangstufe (Höhenkote 2.665 m; AV-Karte Glocknergruppe Nr. 40). Nun in östlicher Richtung zu einem kleinen Bergsee und anschließend hinunter in das Becken der Südlichen Pfandlscharte. Weiter entlang der Markierungen zur UnKontakte a+b teren Pfandlscharte (2.663 m; Gehzeit Höhenkote 2665 Großglockner Bergbahnen: m ­ Untere Pfandlscharte: 30 Min.). Von der Unteren Touristik GmbH Pfandlscharte ein kurzes Stück hinunter, folgt man nun Tel. +43/(0)4824/2288 Fax +43/(0)4824/2288 -28 linker Hand gletscherfrei den Markierungen in das tiefergelegene kleine flache Becken. Der Steig führt nun E-mail: [email protected] steil hinunter zum Späherbrünnl (2.295 m) und in Kehren www.gross-glockner.at zum Oberen und Unteren Pfandlboden sowie zur TrauTourismusverband neralm (1.522 m; Gehzeit Untere Pfandlscharte ­ TrauGroßglockner-Zellersee: neralm: 2-2½ Std.). Von der Trauneralm hinunter in den A-5671 Bruck-Fusch Talboden des Ferleitentales, wo man nach 1½ Stunden Tel. +43/(0)6545/7295 das Gasthaus Tauernhaus erreicht. Weiter in nördlicher Fax +43/(0)6545/7295-13 Richtung entlang des Weges bis zu den Höfen am WimE-mail: [email protected] mer Berg (960 m). Nun talwärts entlang der Fahrstraße www.fusch.at (ca. 800 m) bis zu einer Kehre, wo man links in den Weg abzweigt. Nach einem kurzen Aufstieg führt der Steig ein kurzes Stück hinunter, um dann noch einmal 100 Höhenmeter nach oben zu führen und in den Weg Nr. 725 einzumünden, der direkt nach Fusch führt (811 m; Gehzeit Gsth. Tauernhaus ­ Fusch: 2 Std.). Alternativ besteht auch die Möglichkeit, direkt von der Mautstelle in Ferleiten mit dem Postbus nach Fusch zu fahren (Auskünfte: www.postbus.at, Tel. +43/(0)6542/5444-18). ACHTUNG

Im nördlichen Bereich der Unteren Pfandlscharte können bis in den Juli harte Altschneereste vorhanden sein. Die Mitnahme von Steigeisen oder Grödeln wird in den Monaten Juni und Juli dringend angeraten. Ansonsten ist die Etappenvariante b: Heiligenblut ­ Schareck ­ Hochtor ­ Fusch zu wählen.

Alpenvereinskarte Nr. 40: Glocknergruppe, 1:25 000 (Etappe a), Nr. 42: Sonnblick; 1:25 000 (Etappe b) Österreichische Karte (ÖK) Nr. 153: Großglockner; 1:50 000 (Etappe a), Nr. 154: Rauris; 1:50 000 (Etappe b) Freytag & Berndt Wanderkarte Nr. 122: Großglockner-Kaprun-Zell am See; 1:50 000

Gehzeit: 7 ­ 7¼ Std. Distanz: 15 km Höhenunterschied: 1.475 HM 1.500 HM Vom Ortszentrum in Fusch an der Kirche vorbei und in südwestlicher Richtung entlang einer Seitenstraße zum Eingang in das Hirzbachtal. Nun linksseitig in Kehren dem Steig Nr. 725 folgend über steiles Gelände hinauf zum Feistalpl und weiter zur engen Grabenschlucht. Hier quert man den Hirzbach und steigt weiter zur Hirzbachalm auf (1.715 m; Gehzeit Fusch ­ Hirzbachalm: 2½ Std.). Von der Hirzbachalm führt der Steig in einem weiten Linksbogen angenehm steigend bis zu einem Wegekreuz. Ab dem Wegekreuz in zahlreichen Kehren steiler bergwärts und schließlich über weite alpine Grasmatten zur Gleiwitzer Hütte, wo man auch übernachten kann (2.174 m; Gehzeit Hirzbachalm ­ Gleiwitzer Hütte: 1¼ Std.). Von der Gleiwitzer Hütte wandert man anschließend auf dem Steig Nr. 723 ein kurzes Stück in nördlicher Richtung. Nach der Überquerung eines Grabens folgt schon bald eine Weggabelung. Hier linker Hand in zahlreichen Kehren steil hinauf zur Südlichen Brandlscharte (2.371; Gehzeit Gleiwitzer Hütte ­ Südliche Brandlscharte: 1 Std.). Von der Südlichen Brandlscharte folgt man nun dem nordwestlichen Bergrücken hinunter zum Roßkopf (1.999 m), den man unterhalb quert. Nach einigen Kehren erreicht man bald danach die Harleitenalm (1.760 m). In weiterer Folge links querend in den Harleitengraben und schließlich in Kehren hinunter zum Parkplatz der Gletscherbahn Kaprun (911 m; Gehzeit Südliche Brandlscharte ­ Parkplatz Gletscherbahn Kaprun: 2½ Std). Für jene, die ihre Glockner Runde am Parkplatz der Gletscherbahn Kaprun beenden, besteht die Möglichkeit, mit den Verkehrsbetrieben der ÖBBPostbus GmbH nach Kaprun (786 m) zu fahren (nähere Auskünfte unter www.postbus.at, Tel. +43/(0)6542/5444-18 oder 43/(0)6547/2001923201). Ansonsten siehe Etappe: Kaprun - Stausee Mooserboden - Berghotel Rudolfshütte

Karten

Alpenvereinskarte Nr. 34/2: Kitzbüheler Alpen, Blatt Ost; 1:50 000 Österreichische Karte (ÖK) Nr. 153: Großglockner; 1:50 000 Freytag & Berndt Wanderkarte Nr. 122: Großglockner - Kaprun - Zell am See; 1:50 000

Kontakte

Gleiwitzer Hütte (DAV-Sektion Tittmoning): Tel. +43/(0)676/4783420 E-mail: [email protected] www.gleiwitzerhuette.at Öffnungszeiten: Mitte Juni ­ Anfang Oktober

(b): Von Heiligenblut (1.291 m) mit den Großglockner Bergbahnen zur Bergstation (2.593 m), von der man nun zum Gipfel des Scharecks (2.604 m) wandert. Anfangs flach, führt der Steig (Nr. 160; = Lehrpfad ,,Geo-Trail Tauernfenster") in weiterer Folge etwas steiler (Seilversicherungen) hinunter zur Mauskarscharte (2.507 m). Von der Scharte entlang des Lehrweges zum Roßköpfl (2.588 m), welches man rechts umgeht. Hier mündet man in den Weg Nr. 102 ein und wandert nun zum Tauernkopf (2.626 m). Nach einem kurzen Abstieg zum Hochtor (2.575 m), geht es nochmals in Kehren hinunter zum Südportal der Großglockner-Hochalpenstraße (2.505 m). Von hier mit dem Postbus nach Fusch (Auskünfte: www.postbus.at, Tel. +43/(0)6542/5444-18). Die Glockner Runde kann auch von Fusch a. d. Glocknerstraße aus begonnen werden!

Empfohlene Literatur: Naturkundlicher Führer "Geotrail Tauernfenster"; Bestelladresse: Tel. +43/(0)512/59547-18, Fax +43/(0)512/575528, E-mail: [email protected] oder www.alpenverein.at.

Vom Berghotel Rudolfshütte besteht die Möglichkeit nach Uttendorf abzusteigen. Hier stehen zwei Varianten zur Auswahl: Variante I: Vom Berghotel Rudolfshütte (2.311 m) über den Weg Nr. 715 zum Weißsee und weiter über Hangstufen zum Grünsee (1.712 m) bis zum Enzingerboden (1.480 m). Gesamtgehzeit 2-2½ Stunden. Vom Enzingerboden mit dem Bus (Fahrplanauskunft: Berghotel Rudolfshütte) nach Uttendorf. Variante II: Vom Berghotel Rudolfshütte (2.311 m) mit der Seilbahn in zwei Sektionen zum Enzingerboden (1.480 m). Anschließend mit dem Bus (Fahrplanauskunft: Berghotel Rudolfshütte) nach Uttendorf. Die Glockner Runde kann auch von Uttendorf aus begonnen werden! ACHTUNG:

Altschneereste auf der Nordseite des Kapruner Törl können den Übergang bis in den Juli hinein erschweren (Auskünfte unter: +43/(0)6562/40939)! Absturzgefahr durch lose Steinplatten auf der Nordseite des Kapruner Törls! Aufgrund einer Eisenleiter entlang der Steinernen Stiege, ist in Begleitung eines Hundes unbedingt die Route über den Hinteren Schafbichl zu wählen! Empfohlene Literatur: Naturführer "Kapruner Tal"; Bestelladresse: Nationalpark Hohe Tauern-Salzburg, Tel. +43/(0)6565/6558, Fax +43/(0)6565/6558-18, E-mail: [email protected] oder www.hohetauern.at.

Variante I: Alternativ zum Silesia Höhenweg besteht die Möglichkeit vom Tauernbrünnl/Erdigen Eck (2.220 m) über den Weg Nr. 711 zum Kalser Tauernhaus (1.755 m) abzusteigen und dort zu übernachten (Gehzeit vom Berghotel Rudolfshütte: 3½-4 Std.). Konditionsstarke können anschließend vom Kalser Tauernhaus über den Weg Nr. 514 zum Muntanitztrog (2.500 m) aufsteigen, der in den Silesia Höhenweg einmündet und über Bloibalfelen, Gradetzsattel (2.826 m) zur Sudetendeutschen Hütte führt (Gehzeit vom Kalser Tauernhaus: 4 Std.). Variante II: Vom Berghotel Rudolfshütte besteht auch die Möglichkeit, direkt nach Kals über das Tauernbrünnl/Erdiges Eck, Dorfersee, Kalser Tauernhaus und Daberklamm abzusteigen (Gehzeit 6-7 Std.).

START

(b): Salmhütte - Leiteralm Bruechet Alm - Heiligenblut

Die Glockner Runde kann auch von Heiligenblut aus begonnen werden!

ACHTUNG! Entfernungsangaben in der Grafik stimmen nur für Wegabschnitte, die zu Fuß bewältigt werden. Entfernungen, die per Bus oder Seilbahn zurückgelegt werden, sind symbolisch zu verstehen!

Nationalpark

Hohe Tauern

3000m

3000m

Verlauf der Glockner Runde mögliche Wegvariante Verlauf der Etappen (b) möglicher Ausgangs- bzw. Endpunkt für die Glockner Runde Alpenvereinshütte Straße Abschnitt (auch) per Seilbahn möglich Abschnitt (auch) per Bus möglich Anbindung per Bus Anbindung per Bahn

Dieser Leíste können Sie entnehmen, wie die Ausgangs- bzw. Endpunkte an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden sind.

Kapruner Törl 2639m

Stausee Mooserboden 2036m

2000m

Berghotel Kalser Tauern Rudolfshütte 2518m Ht. Schafbichl 2311m Tauernbrünnl

2351m 2220m

I+ II

Gradetzsattel 2826m

Muntanitztrog 2500m

Dürrenfeldscharte 2823m

3000m

3000m

Sudetendeutsche H. 2650m

Hohes Tor 2477m GH Glocknerblick 1944m

Peischlachtörl 2480m

Glorer Hütte 2651m

I

Salmhütte 2638m

II

Stockerscharte 2501m

Glocknerhaus 2132m

START

Bergstation 2593m

Schareck Tauernkopf 2604m 2626m

Ge o trail

3000m

3000m

ACHTUNG:

Steinerne Stiege 2250m Stausee Tauernmoossee 2023m

Hochtor 2505m

Untere Pfandlscharte 2663m

I

Legende

Gleiwitzer Hütte 2174m

2000m

Brandlscharte 2371m

Stausee Mooserboden 2036m

2000m

Dorfer See 1935m

2000m

In den Rinnen des Silesia Höhenweges können bis in den Juli steile und vor allem harte Altschneereste vorhanden sein, die eine nicht zu unterschätzende Absturzgefahr darstellen. Die Mitnahme von Steigeisen oder Grödeln wird in den Monaten Juni und Juli dringend angeraten. Ansonsten sind die Varianten I und II zu wählen (Auskünfte unter: +43/(0)6562/40939)! Empfohlene Literatur: ,,Erlebnis Nationalpark Hohe Tauern-Tirol"; Bestelladresse: Nationalpark Hohe Tauern-Tirol, Tel. +43/(0)4875/5161, Fax +43/(0)4875/5161-20, E-mail: [email protected] oder www.hohetauern.at.

START

Stegenfeldbrücke 1209m

Schrägaufzug "Lärchwand"

Grünsee 1712m Enzinger Boden 1480m

1000m 800m

II

Kalser Tauernhaus 1755m

nach Kals Großdorf 1364m

1000m 800m 0 km 5 km 10 km

Glorergarten Alm 1809m

2000m

2000m

Leiteralm 2024m

Stausee Margaritzen 2000m

START

Roßbach 1750m Trauneralm 1522m

I

1000m 800m

Hirzbach-Alm 1715m

Stegenfeldbrücke 1209m Schrägaufzug "Lärchwand"

START

2000m

weiter zum Berghotel Rudolfshütte

START

1000m 800m

START

Uttendorf 803m

10 km

Kals a. Großglockner 1325m

0 km

1000m 800m 5 km 10 km

1000m 800m 0 km 5 km

Winkel

Heiligenblut 1291m

10 km

0 km

Ferleiten 1152m

15 km

II

20 km

START

Fusch a. d. Glocknerstraße 1000m 811m

800m 0 km 5 km

Parkplatz Gletscherbahn P Kaprun 911m

10 km 15 km

Kaprun 786m

>

Kaprun 786m

0 km

5 km

10 km

0 km

5 km

5 km

10 km

3½h

6h

1h

I+II: 3½-4h

II: 6½-7h

6h

7½-8h I: 7-8h

45Min.

2½h

5h

5-5½h

2h

5h

1h

I: 7h (a) II:7¾h (b)

1½-2h

3-3½h

3-4h

(a) 4-4½h (b)

3h

2h

4-4½h

5½-6h

7½-8h

2,5h

3¾h

4¾h

7-7¼h

Kaprun

Uttendorf

Kals a. Großglockner

Heiligenblut

Glocknerhaus

Fusch a. d. Glocknerstraße

Kaprun

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