Read 33.pdf text version

Schottillion

SCHOTTILLION

dreiunddreißig oktober 2010

das magazin für jung- & alt-schotten

schottillion

Fotos: Josef Reiter

schule im kontext:

Das Schottengymnasium ist in mehrere Netzwerke eingebunden, die die Schule nach außen hin öffnen und sie in einen regionalen und internationalen Kontext einbinden: Neben der Vereinigung der Alt-Schotten, dem Comenius-Projekt, der ,,Schottenfamilie" im weitesten Sinne, dem Verband der Wiener Gymnasien bzw. der Privatschulen in kirchlicher Trägerschaft ist das Schottengymnasium auch Teil des Benediktinischen Netzwerks. Dieses hat sich zum Ziel gemacht, benediktinische Schulen in Kontakt miteinander zu bringen, um im gegenseitigen Austausch über pädagogische und religiöse Themen Anregungen für den Schulalltag zu gewinnen. Das geschieht auf mehreren Ebenen. Auf Anregung der Superiorenkonferenz treffen sich österreichweit junge Lehrerinnen und Lehrer, die nach dem Unterrichtspraktikum an einer benediktinischen Schule zu unterrichten begonnen haben. Sie informieren sich ein Wochenende lang

das benediktinische netzwerk

über die Grundlagen der Benediktiner in Seminaren, die die Herausforderungen und Chancen einer benediktinisch geprägten Pädagogik reflektieren. Zu einer BENETFortbildungsveranstaltung lud im vergangen Schuljahr auch Administrator Martin Spernbauer (Stift Schlierbach, siehe Bild oben) Lehrer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum ins Kremstal ein. Lohnenswert war hier vor allem der Vortrag von SR Michaela Puzicha OSB, Leiterin des Instituts für Benediktinische Studien in Salzburg über ,,das Anforderungsprofil der Benediktusregel an Lernende und Lehrende" sowie die ,,Ideenbörse" der teilnehmenden Schulen. S. 2

debeju 2009

,,Mission (im)possible" lautete das Motto beim letzten Treffen ,,Deutschsprachige Benediktinische Jugend" in Münsterschwarzach. Siehe Seite 2

mitten in bayern

findet das internationale BENETTreffen 2010 statt: Rund 200 Lehrerinnen und Lehrer diskutieren Anfang November in St. Ottilien benediktinischen Schulalltag. Siehe Seite 3

in dieser ausgabe

benet ­ was kann es? 1-3 die schottengüter 4 bösendorfer wachgeküsst 5 der sog des südens 6/7 theater für den guten zweck 8 der volksbeschreiber 10 schulwallfahrt 2010 11

P.b.b. Verlagspostamt 1010 Wien, GZ 02Z031332 S

2

schwerpunkt benet

editorial

Ob die Zahl 33 eine besondere ist, mögen Zahlenmystiker beurteilen. Für uns als Redaktionsteam war sie jedenfalls der Anlass zu einem sanften ,,Relaunch", also einer Überarbeitung und Auffrischung des äußeren Erscheinungsbildes unseres SCHOTTILLION mit dem Ziel, ihn innerhalb seiner Grundstruktur optisch etwas aufzulockern und noch besser lesbar zu machen. Der Dank für diese Initiative, für die Lieferung konkreter Ideen und deren Umsetzung nach gemeinsamer Abstimmung im Team gilt den beiden Personen, die es Ausgabe für Ausgabe immer wieder schaffen, mit viel Können und Engelsgeduld aus vielen ­ oft erst in letzter Minute gelieferten ­ Texten und Fotos erneut ein rundes Ganzes zu gestalten: Katharina Krusche ist von der Nullnummer im Juni 2002 an die ,,Seele" des SCHOTTILLION, hat ihn damals aus ersten Ideen wesentlich mit erfunden und seither mit viel Können und Begeisterung jede einzelne Ausgabe in allen Details, von den Redaktionssitzungen über die Produktion bis zur Auslieferung, koordiniert. Ihr steht seit einigen Jahren Andreas Pauleschitz als kongenialer Grafiker und Layouter zur Seite. Wenn nach der liebevollen Überarbeitung vieler Details das Erscheinungsbild frischer und zugleich weiterhin so vertraut wirkt wie in den bisherigen 32 Ausgaben, haben wir unser Ziel erreicht. Herzlich, S. 1 Für Schüler besteht die Möglichkeit, sich an benediktinischen Schülertreffen zu beteiligen. Im vergangenen Jahr waren vier Schüler zum DeBeJu-Treffen (Deutschsprachige Benediktinische Jugend) nach Münsterschwarzach gereist. Inhaltlich steht derzeit eine Definition einer ,,benediktinischen Pädagogik" an. Die Zuschreibung ,,benediktinisch" soll nicht zur Floskel werden. Im aktuellen Schuljahr sind Lehrer zum internationalen Lehrertreffen ins bayrische St. Ottilien eingeladen. Zwischen 3. und 6. November findet die 5. BENETKonferenz statt. www.b-e-net.org

Maria Egartner

28 29 30 31 32

münsterschwarzach debeju 2009

Am letzten DeBeJu-Treffen (,,Deutschsprachige Benediktinische Jugend") vom 1. bis 4. Oktober 2009 in Münsterschwarzach nahmen fünf Schüler unseres Gymnasiums ­ begleitet von Frau Prof. Egartner und Frau Prof. Gruber ­ teil. Gemeinsam mit sechs benediktinischen und zisterziensischen Schulen aus Metten, Meschede, Seligenthal, Schweiklberg Waldsassen und mit den Gastgebern vom Egbert Gymnasium ging es darum, die Tage

unter dem Motto ,,mission (im)possible" zu erleben, wobei man großen Wert auf unterschiedliche Arten der Begegnung legte. Das gemeinsame Morgengebet und die Teilnahme an der Mittagshore der Mönche der Abtei bildeten weitere prägende Elemente dieses Treffens. Nach diesen angenehmen Tagen der gemeinsamen Glaubenserfahrung, hoffen wir auf ein baldiges Wiedersehen.

Heinrich Evanzin (8a)

Peter Krall (MJ 72)

Foto: Johannes Wilhelmy

benet

lehrertreffen in st. ottillien

Im vergangenen Schuljahr fanden sich bereits über 90 Lehrer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zu einem benediktinischen Lehrertreffen in Schlierbach (Oberösterreich) ein, in diesem Schuljahr lädt St. Ottilien zum internationalen BENET-Treffen nach Bayern. Dahinter steht das Organisations-Komitee ICBE (International Commission of Benedictian Educators) rund um P. Martin Spernbauer, seit zehn Jahren Administrator des Zisterzienserstiftes und 15 Jahre lang Direktor des Stiftsgymnasiums Schlierbach. Die Teilnehmer (Admont, Kremsmünster, Melk, Metten, Meschede u.a.) präsentierten

Mitten in Bayern: Rund 200 Lehrerinnen und Lehrer aus der ganzen Welt werden in St. Ottilien erwartet.

3

im vergangenen Jahr bereits lohnenswerte Schulprojekte, v.a. die Schulpastoral betreffend, gemeinsam erarbeitete man auch Lösungen zu Schulorganisation, Disziplin und Unterricht. Strukturiert wurde die Veranstaltung selbst durch gemeinsame Gebetszeiten. Zum internationalen Lehrertreffen im 45 km von München entfernten St. Ottilien werden

mehr als 200 Gäste (u.a. aus Afrika und den Philippinen) erwartet. Es findet zwischen 3. und 6. November statt. Das nächste deutschsprachige Lehrertreffen wurde für 2012 in Waldsassen angekündigt. Von Meschede ausgehend entsteht derzeit auch ein Netzwerk von Elternbeiräten benediktinischer Schulen.

Susanne Gruber, Maria Egartner

benet-junglehrertreffen 2010

Im Oktober 2009 hat im Abteigymnasium Seckau das BENET-Junglehrertreffen stattgefunden. Die Veranstaltung bot den Junglehrern verschiedener benediktinischer Privatschulen Österreichs eine gute Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen und für regen Erfahrungsaustausch. Im Rahmen von zahlreichen Vorträgen wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Regel des Heiligen Benedikt als auch Pädagogik und Konfliktmanagement auf benediktinischer Grundlage vorgestellt. Darüber hinaus bietet das Junglehrertreffen die Möglichkeit, verschiedenste Themen in Gesprächsrunden zu vertiefen und sich mit erfahrenen Lehrern auszutauschen. Auch das Schottengymnasium ist bei dieser so wichtigen Veranstaltung mit dabei: 2009 nahm Markus Kiesenhofer daran teil, heuer waren Barbara Kolm, Margarita Kendlbacher und Michael Gurschler vor Ort. Das heurige Junglehrertreffen fand Anfang Oktober in Kremsmünster statt. Barbara Kolm (die seit November 2009 am Schottengymnasium die Fächer Deutsch und Latein unterrichtet) hat das Treffen in guter Erinnerung: ,,Ich konnte mich in Kremsmünster mit jungen Lehrern, die sich gerade in einer ähnlichen Situation befinden wie ich, persönlich austauschen ­ eine gute Erfahrung!"

red

leben in der gegenwart

klostertage für schüler

Was ist das Geheimnis eines Klosters? Was fasziniert an einem Kloster? Die dicken Mauern, die lange Geschichte, die Bibliothek oder vielleicht auch das gute Essen? Zweifelsohne ist das Besondere am Leben im Kloster, dass man immer mehr in die Freundschaft mit Gott hineinwachsen kann. Deshalb laden wir alle Schüler der Oberstufe ein, drei Tage im Kloster zu verbringen. Ihr geht in dieser Zeit in die Schule ­ vielleicht der kürzeste Schulweg eures Lebens ­, esst mit den Mönchen, nehmt an ausgesuchten Gebetszeiten mit ihnen teil. Ihr wohnt im Gästetrakt des Klosters in Einzelzimmern. Beginn am ersten Adventsonntag, 28. Nov. 2010, Treffpunkt 17.00 vor der Schottenkirche, bis Mittwoch früh, 1. Dezember 2010. Höchstens sechs Teilnehmer. Meldet Euch bei Pater Sebastian ([email protected] schottenstift.at) oder Frater Nathanael ([email protected]).

P. Sebastian Hacker (MJ 92)

Den Klosteralltag miterleben ­ Kloster,,Schnuppertage" für Schüler von 28. November bis 1. Dezember.

4

aktuell

gelungene kreislaufwirtschaft

Fotos: Rainer van Husen (MJ 90a), Wolfgang Reiger (MJ 85b)

Integration von Stromerzeugung in die Landwirtschaft als ein Musterbeispiel gelungener Kreislaufwirtschaft.

Allseits bekannt sind ja die zotteligen schottischen Hochlandrinder. Im Marchfeld werden aber auf 420 ha auch Getreide, Mais, Zuckerrüben und Raps angebaut und 750 Schweine gemästet. In Klostermarienberg (Burgenland) werden auf 70 ha Äpfel kultiviert. In Breitenlee sind die Sortieranlage, die Lagerräume und die Verpackungslogistik für die Äpfel. Der Obstbau erfolgt in Reihenkultur mit künstlicher Bewässerung. Jahresproduktion ca. 1.900 t. Gelagert wird in controlled atmosphere Lagern (mit Sauerstoffreduktion und CO2-Erhöhung zur Verlangsamung der Reifung). Die Äpfel werden an Billa,

Merkur und Penny geliefert und gleich in Rewe-Verpackungen konfektioniert. Wegen der niedrigen Marktpreise für Getreide, Schweinefleisch und Äpfel sind diese Betriebszweige derzeit nicht sehr lukrativ. Allerdings wird mit Gewinn auch Strom erzeugt. In Siehdichfür wurde weitsichtig bereits 2002 eine Biogasanlage mit 500 kW elektrischer Leistung gebaut. Wirtschaftlich ist dieser Betriebszweig, weil die in den Fermentern eingesetzten Substratstoffe (MaisSilage, Gülle, Getreide) selbst vor Ort produziert werden. Aus dem so produzierten Methan wird Ökostrom erzeugt, der nach Ökostromgesetz zu attraktivem

Preis verkauft wird. Die Restgülle wird als Dünger ausgebracht. Mit der Abwärme wird ein Folienhaus beheizt, das der Kultivierung von Kirschen dienen soll (die sich allerdings derzeit noch nicht wunschgemäß entwickeln). Die Integration der Stromerzeugung in die Landwirtschaft ist natürlich ein Musterbeispiel gelungener Kreislaufwirtschaft. Der Ackerbau wird überdies ohne wendendes Pflügen betrieben (wodurch Humusverlust und Erosion hintangehalten wird). Die Mastschweine haben Auslauf in ein Freigelände. Biologisch bewirtschaftet werden die Betriebe allerdings bisher nicht. Schade, dass nicht auch die (biologisch produzierten) ,,Ja! Natürlich"-Äpfel bei Billa vom Schottenstift geliefert werden können. Vielleicht kommt das ja aber noch. In unmittelbarer Nähe des Betriebs in Siedichfür sieht man übrigens majestätische Windkraftanlagen. Es weht dort also offenbar viel Wind. Vielleicht kann ja auch die Ökostromproduktion noch in Richtung Windnutzung auf der eigenen Liegenschaft diversifiziert werden. Dem Verwalter der Betriebe Bernhard Schabbauer (MJ 89b) und seinem Vater, dem vormaligen Verwalter Gottfried Schabbauer sei für die informative Führung, die Gastfreundschaft und den angenehmen Tag gedankt.

Reinhard Schanda (MJ 83)

Eine Alt-SchottenDelegation mit Präsident Krall und Vizepräsident Hennig an der Spitze besuchte die Schottengüter.

impressum

Erscheinungsort: Wien P.b.b. Verlagspostamt: 1010 Wien DVR: 0224995 Zulassungsnummer: GZ02Z031332S Name des Mediums: Schottillion. Das Magazin für Jung- und Alt-Schotten. Medieninhaber, Eigentümer, Herausgeber, Verleger: Alt-Schotten Vereinigung ehemaliger Schottengymnasiasten, 1010 Wien, Freyung 6/2, Telefon & Fax 533 59 51 Sekretariatszeiten: Montag bis Freitag, 8.30 ­ 11.30 Uhr. Projektmanagement: Mag. Katharina Krusche-Just. Grafik Design: Andreas Pauleschitz, 1070 Wien. Druck: Robitschek & Co Ges.m.b.H., Schlossgasse 10-12, 1050 Wien. Gemäß § 25 Mediengesetz geben wir bekannt, dass die Zeitung Schottillion Mitteilungen über Veranstaltungen der Vereinigung sowie Nachrichten über das Schottenstift, das Gymnasium und Mitglieder der Vereinigung vermitteln soll. Die grundlegende Richtung entspricht der Fortsetzung der Tradition der Schule und der Vereinigung. Redaktion: CR Dr. Edgar Weiland (MJ 89b), DI Peter Krall (MJ 72), Mag. Rudolf Mitlöhner (MJ 83b), Prof. Mag. Michael Gurschler (Koordination und Redaktion Schule), Mag. Maximilian Alexander Trofaier (Termine, MJ 01b).

aktuell

fast ein jahrhundertjubiläum

Konzerte auf einem historischen Musikinstrument zu spielen gehört heute zum besonderen Reiz einer Aufführung. Auch Klöster horten solch musikalische Raritäten ­ manchmal sogar ohne sich dessen bewusst zu sein. In der Schottenabtei musste deshalb erst eine Pianistin mit leidenschaftlicher Liebe zu alten Tasteninstrumenten den beinahe hundertjährigen Bösendorfer aus seinem Dornröschenschlaf wach küssen. Zuzana M. Mária Ferjencíková, die Stiftsorganistin, ,,entdeckte" diese Kostbarkeit, die im Prälatensaal nur mehr als Dekorationsmöbel dahindämmerte. Mehr noch: Um auf die Klangwelten aufmerksam zu machen, die in dem historischen Flügel trotz arger Schäden schlummerten, und um seine Rettung einzuleiten, spielte sie im November 2009 ein Benefizkonzert. Peter Krall (MJ 72), Präsident der Alt-Schotten und passionierter Musikliebhaber, half tatkräftig bei der Organisation. Die virtuose Aufführung bewies, welch faszinierende Poesie und Stimmung man diesem Instrument noch entlocken konnte. Mit diesem Startkapital entschloss sich nun das Kloster, das wertvolle Instrument restaurieren zu lassen. Die Vereinigung der Alt-Schotten unterstützte die-

5

Nach fast 100 Jahren wurde der Bösendorfer aus dem Dornröschenschlaf wach geküsst ­ nun präsentiert er sich mit elegantem, weichem Klang.

ses kulturgeschichtliche Projekt großzügig, wofür ihr herzlicher Dank gebührt. Unsere Organistin konnte den erfahrenen Restaurator Gert Hecher gewinnen, der 1997 auf diesem Flügel selbst mehrere Konzerte gegeben hatte. Sein Klavier-Atelier vertritt für die Restaurierung von historischen Klavieren die ,,Philosophie", den möglichst originalen

Zustand wiederherzustellen. Das gilt auch für unseren Bösendorfer, der seiner Nummer nach im Jahr 1919 gefertigt wurde, also noch aus der goldenen Periode der Firma stammt. Viele Bösendorfer-Liebhaber finden sogar, das ,,Modell 20" sei das Beste, das Bösendorfer je gebaut habe. Unser Klavier ist also ein Geschichtsdokument ­ was sich bis zu den damals noch mit Eisen, nicht Kupfer, umwickelten Bassseiten zeigt. Zu seiner ,,Seele" gehört nach dem Klangkonzept Bösendorfers, dass das ganze Instrument mitschwingt. Das vordringlichste Erfordernis ist ein eleganter, weicher, singender Klang. Das hat Konsequenzen für die Restaurierung unseres Flügels: Es mussten vor allem die Hammerköpfe im Stil von einst mit einem Weichholzkern und nicht gebleichtem Filz nachgebaut werden. Denn beides bestimmt entscheidend die Klangfarbe. Ebenso war die Besaitung entsprechend jener vor hundert Jahren zu erneuern. Und nicht zuletzt musste das ganze Klavier politiert werden. Nur dieser Mehraufwand an Handwerksarbeit garantiert, dass der alte Flügel seinem originalen Charakter nach individueller, mechanisch sensibler und ästhetisch verfeinerter klingt als die modernen Klaviere aus der industriellen Massenproduktion. Im Abendkonzert der Dialogues mystiques am 28. September war unser frisch restaurierter Bösendorfer erstmals wieder in seinem ursprünglichen Charme zu hören (mehr zum Konzert auf Seite 11).

P. Georg Braulik OSB (MJ 59)

6

impressionen

stupor mundi ­ der sog des südens

Zwei Reisen in das geliebte Nachbar zwei Erholungserlebnisse bei Kulinarik wunderbare Klassengemeinschaften a ,,Karriere" am Schottengymnasium.

Koordination: Martin Schöffberger

12. ­20. juni 2010 toskana

Einer Dankwallfahrt gleich (O-Ton von P.Laurentius OSB / Klassenvorstand der 8.b-Klasse) wurde diese in privaten Kleinbussen organisierte Maturantentour als wohlverdiente Abschlussreise der 8.b-Klasse empfunden. Eine gesunde Mischung aus kulturellem Anspruch, kulinarischem Genuss und notwendiger Erholung lässt noch lange an diese schöne Zeit zurückerinnern.

Fotos: Fr. Frank Große-Rhode OSB, Johannes Lohner (8b)

maturareise 2010

7

land am Mittelmeer, k und Kultur, zwei am Abschluss ihrer

2. ­16. juli 2010 sizilien/kampanien

An der strada del sole verloren wir unser Herz. Bei wohltuender (für manche auch unsäglicher) Hitze an der frischen Salzbrise am mare ionico hatte so mancher kein Heimweh mehr und alle Maturastrapazen sehr bald vergessen. Mit gemieteten Kleinbussen von Rom aus gen Süden ,,glühend" und auf Campingplätzen übernachtend verbrachte Klassenvorstand Prof. Rainer Worff mit seinen Mannen der 8.a-Klasse ­ acht Jahre lang gezielt trainiert ­ zwei wunderbare Wochen auf der Sonneninsel ,,Trinacria", wo einst schon Odysseus seine Abenteuer bestand. Ein unvergesslicher Trip in eine der schönsten Kultur- und Gastronomielandschaften Europas.

Fotos: Prof. Martin Schöffberger, Gabriel Huppmann (8.a)

8

alt-schotten

alt-schotten karriereberatung

Theaterspielen für den guten Zweck: ,,Die Kaktusblüte" von Abe Burrows zugunsten der Flutopfer in Südindien.

für berufseinsteiger

Anfang Mai fand im Alt-Schotten-Heim nun zum dritten Mal die Karriereberatung für Studierende höherer Semester und Berufseinsteiger statt. Diese Veranstaltung stellt nach der Studienberatung für die 8. Klassen und dem Studieneinstiegscoaching für Studienanfänger die dritte Stufe im Karrierewegweiser der Alt-Schotten dar. Hierbei sollen vor allem Studierende höherer Semester sowie Studienabsolventen, die am Sprung ins Berufsleben stehen, nützliche Tipps für Bewerbungsprozesse, Gestaltung von Lebensläufen und Bewerbungsunterlagen erhalten. Auch dieses Mal haben sich Michael Schaumann (MJ 89b) und Johannes KriegsAu (MJ 97) von Stanton Chase sowie Clemens Widhalm (MJ 86) von Dale Carnegie Training für einen Abend zur Verfügung gestellt und einem interessierten Teilnehmerkreis von etwa zehn ,,Jung"-Alt-Schotten Tipps für Interviewsituationen sowie Assessment-Center auf den Weg mitgegeben.

Sebastian Tatzreiter (MJ 02)

alt-schotten-theater

broadway-klassiker aus den 60er jahren

Eine weitere Schauspielergruppe aus dem Kreis der Alt-Schotten hat Ende Mai die Kaktusblüte von Abe Burrows im Festsaal des Schottengymnasiums auf die Bühne gebracht. Das Ensemble unter der Leitung von Leopold Rössner (MJ 06) konnte sich nach Dürrenmatts Physikern im März 2009 nun über einen weiteren großen Erfolg freuen. Die drei Vorstellungen waren nahezu ausverkauft, die flotte Komödie französischen Ursprungs, die in den 60er-Jahren ihr Debüt am Broadway feierte, kam beim Publikum sehr gut an. Es geht darin um die unscheinbare Zahnarzthelferin Stephanie Vigneau (Maica Wurmböck), die seit vielen Jahren (unbewusst) in den Zahnarzt Julien Desforges (Sebastian Tatzreiter, MJ 02) verliebt ist. Als Julien sich entschließt, die viel jüngere Antonia (Mesi Richter) zu heiraten, und diese darauf besteht, Juliens nur aus Bindungsangst erfundene Ehefrau kennen zu lernen, gerät Stephanie unversehens in deren Rolle. Daraus ergibt sich eine wechselvolle und kurzweilige Geschichte, die schließlich in ein für Stephanie glückliches Ende führt. Der Reinerlös in Höhe von etwa 1.000 Euro kam Flutopfern in Südindien zugute.

Sebastian Tatzreiter (MJ 02)

große würfe

Der Basketballsport hat am Schottengymnasium eine lange Tradition. Die Erfolge, die unser Schulteam unter ,,Coach" Max Kippes in den letzten Jahrzehnten feiern konnten, sind beachtlich für eine Schule unserer Größe. Und dem ,,Coach" ist es auch zu verdanken, dass viele Alt-Schotten weiter mit diesem Sport in Verbindung geblieben sind. Eine Möglichkeit, diese Verbundenheit zu beweisen, stellte das (hoffentlich schon bald traditionelle) AltSchotten-Basketballturnier dar. Denn am Samstag den 12. Juni war es soweit. Einige Sportbegeisterte haben sich im Turnsaal eingefunden, um ihre Kräfte beim Basketball zu messen. Spannende Spiele und Generationenduelle waren garantiert. Das auf einen Ligamodus umgestellte Turnier fand mit dem Allstar-Team rund um Kapitän Martin Eichinger (MJ 05a) einen würdigen Sieger. Die anderen Mannschaften konnten sich vor der Stärke des Siegers nur verneigen, denn sie wurden an diesem Nachmittag von Titelaspiranten zu Statisten degradiert. Ich danke an dieser Stelle allen Teilnehmern für ihren Enthusiasmus und freue mich auf die vor uns liegende Basketballsaison. Möge dieser Sport am Schottengymnasium weiterleben!

Florian Roehlich (MJ 08b)

alt-schotten

vorstandsausflug ins waldviertel

Am 2. Oktober besuchte der Vorstand der AltSchotten einige Highlights des Waldviertels. Der Tag begann mit einem Besuch im Stift Altenburg. Geführt von P. Michael Hüttl OSB, wurde zuerst der ,,Garten der Religionen", der symbolisch die Haltung der katholischen Kirche zu Judentum, Islam, Buddhismus und Hinduismus inmitten des christlichen Klostergartens darstellt, besichtigt. Wege, Gewässer, Pflanzen und geometrische Formen versuchen, den programmatischen Text ,,Nostra Aetate" des Zweiten Vatikanischen Konzils in die Landschaft zu übertragen. Der Garten vor dem Eingang ins Stift lädt zu einer zeitgemäßen Auseinandersetzung mit interreligiösen Fragen ein. Die lebhafte Führung wurde im ,,Kloster unter dem Kloster" fortgesetzt. Seit kurzem können Besucher die unter den barocken Stiftsgebäuden freigelegte mittelalterliche Klosteranlage besichtigten. Besonders beeindruckend ist die Verbindung der archäologischen Ausgrabungen mit moderner Architektur. Nicht verborgen blieben uns im ,,Barockjuwel des Waldviertels" aber auch der vor kurzem neu eröffnete ,,Garten der Stille", die Veitskapelle, die Stiftsbibliothek und die einzigartige Krypta. Nach der gemeinsamen Mittagshore in der Stiftskirche kehrten wir im Stiftsrestaurant

9

Highlights des Waldviertels:Vom Barockjuwel Stift Altenburg zur Greifvogel-Flugvorführung auf der Rosenburg.

,,Klosterkuchl" ein. Am Nachmittag besuchten wir die Greifvogel-Flugvorführung auf der Rosenburg, um anschließend den Tag beim Heurigen ausklingen zu lassen.

Oliver-Christoph Günther (MJ 02b)

aufnahmeheuriger am 11. juni 2010 in maria enzersdorf

Entsprechend einer altbewährten Tradition lädt der Vorstand der Alt-Schotten die Maturanten unmittelbar nach Abschluss der mündlichen Reifeprüfung zum ,,Aufnahmeheurigen" nach Maria Enzersdorf ein. Auch heuer folgten am 11. Juni wieder praktisch alle Schüler der beiden 8. Klassen diesem Ruf. Vor der Labung nach den Anstrengungen der Matura und den ersten Feiern standen eine Einführung in die Aufgaben, die Aktivitäten und das Selbstverständnis der Alt-Schotten, die formelle Aufnahme in unsere Vereinigung und die Wahl der Jahrgangsvertreter auf dem Programm. Erstmals wurden, gemäß einer Anregung aus dem letzten Jahrgangsvertretertreffen, je Klasse zwei dieser wichtigen Funktionsträger gewählt: Maximilian Bernkopf und Nikolaus Liebhart für den MJ 10a sowie Janko Glavic und Clemens Kyrle für den MJ 10b. Ein fröhliches Beisammensein bei Speis und Trank sowie die Rückfahrt per Bus, zeitgerecht zum Weiterfeiern in der Wiener Innenstadt, beschlossen, ebenfalls traditionell, dieses Treffen.

Peter Krall (MJ 72)

Jakob Hartig (MJ 05a) zur Sponsion zum Magister der Rechtswissenschaften Mag. Dr. rer. soc. oec. Clemens Hisch (MJ 00a) zur Vermählung mit Dr. Elisabeth Egger

Ing. Matthias Papsch (MJ 86b) zur Geburt seines Sohnes Friedrich Dr. Christoph Pichler (MJ 84b) zur Vermählung mit Mag. Barbara Habinger

wir trauern

Dr. iur. Walter Bazant-Hegemark (MJ 59) verstorben am 8. Juni 2010 Rudolf Leopold Weisweiller, M.A. (MJ 38/VI) verstorben am 25. Juni 2010 Primarius Dr. med. Werner Erd (MJ 56) verstorben am 5. Juli 2010 Univ. Prof. Dr. med. Bernd Binder (MJ 63) verstorben am 28. August 2010

Dr. med. univ. Stefan Jurenitsch (MJ 99a) Mag. iur. Alexander Twardosz, LL.M. (MJ 91b) zur Vermählung mit Margarethe Rössl zur Geburt seiner Tochter Luisa Nikolaus Krall (MJ 05b) Dipl.-Ing. Laurenz J.H. Weilguny zur Graduierung zum Master of Sciences (Chemie) an der University of Cambridge (UK) (MJ 99b) zur Promotion zum Doktor der technischen Wissenschaften an der Technischen Mag. Christoph Leydolt (MJ 93b) Universität Wien zur Geburt seines Sohnes Xaver Maximilian Lucas

personalia

wir gratulieren

Vincenz Michalek (MJ 04b) zur Sponsion zum Magister der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften

Univ. Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Werner Zechner (MJ 86b) zur Geburt seiner Tochter Nelly Sophie

10

aktuell

der volksbeschreiber

wolfgang lutz

Er liest Sachen, die kein anderer kennt und tut Dinge, die für die Welt von Bedeutung sind.

Es ist rund 40 Jahre her, da haben wir dem letzten altschottischen Nobelpreisträger zugejubelt. Konrad Lorenz (MJ 21). Vielleicht gibt's ja bald wieder einen. Wolfgang Lutz (MJ 75). Wir haben's schon damals gewusst, dass er besonders ist. Ist acht Monate weg und holt in sechs Wochen den gesamten Stoff nach. Lernt Sprachen, liest Sachen, die kein anderer kennt. Ist klug und freundlich und anders und entspannt. Verschwindet mit unbekanntem Lebensziel in die Welt der Wissenschaft, beschäftigt sich mit Brunnenbohren in Afrika und Volkszählung und Statistik und Demografie. Tut Dinge, für die sich in Österreich kein Mensch interessiert. Tut Dinge, die für die Welt von Bedeutung sind. Ist plötzlich ganz

groß da. Leitet mehrere Institute, ist ein Wissenschaftsmulti. Ist einer von denen, die ernsthaft die Zukunft gestalten, denen man glaubt. Einer von denen, die vielleicht die Erde retten. Bekommt den Wittgenstein-Preis. Und vielleicht... Wir haben's schon damals gewusst. Alles Gute, Wolfgang!

Reinhard Deutsch (MJ 75)

Wolfgang Lutz (MJ 75) ist Leiter des World Population Program am IIASA, Leiter des Instituts für Demografie der Akademie der Wissenschaften, Universitätsprofessor. Er machte Wien ,,zum Epizentrum der Demografie in Europa". 2010 erhielt er Österreichs höchstdotierten Wissenschaftspreis.

ball der alt-schotten: erlös 2010 für malteser hospitaldienst

Der Ball der Alt-Schotten 2010 war nicht nur ein gesellschaftlicher Erfolg, sondern wies seit vielen Jahren wieder einen bescheidenen Reinertrag aus. Dies konnte durch eine erhöhte Besucherfrequenz, Qualitätssteigerung bei gleichzeitigen Kosteneinsparungen und großzügiges Sponsoring erzielt werden. So war es möglich den stattlichen Betrag von Euro 7.500 unter Ausnützung steuerlicher Einsparungen an eine wohltätige Organisation, den Malteser Hospitaldienst Wien, zu spenden. Gleichzeitig haben sich ,,die Malteser" verpflichtet speziell für den Ball zu werben und Karten in ihren eigenen Reihen zu verkaufen, sodass insgesamt deutlich mehr Besucher gezählt werden konnten. Eine sinnvolle Kooperation. Allen Beteiligten und Sponsoren sei nochmals herzlichst gedankt ­ 2011 gilt es den Erfolg fortzusetzen.

Florian Stockert (MJ 78b)

Ball der Alt-Schotten: Nicht nur Vergnügen, sondern auch für einen guten Zweck.

ora et labora

Gedanken eines alten Benediktiners und Lehrers. Gelobt sei Jesus Christus! 1. Erziehung ist niemals wertfrei. Das Schottengymnasium ist eine Einrichtung der römisch-katholischen Kirche. Das Evangelium Jesu Christi, die Menschenfreundlichkeit Gottes, ist uns so wertvoll, dass wir es in allen Lebensbereichen verkünden und umsetzen wollen, auch wenn es oft schlecht gelingt. Glauben kann man niemandem aufzwingen, aber er ist unser wichtigstes Angebot. Gute Bildung ohne gelebten Glauben trägt auf die Dauer im Leben nicht. 2. Glaube braucht Bildung. Kultur und Kult haben dieselbe Wurzel. Ein fachlich kompetenter gläubiger Lehrer überzeugt durch Wissen und Haltung, auch in reinen Sachfragen, da ein Lehrer nicht nur ein Fach, sondern auch sich selbst vermittelt. Ein inkompetenter Lehrer wirkt unglaubwürdig. Andererseits führen ungebildeter Glaube aber auch reine Wissenschaftsgläubigkeit zu Fanatismus und Einseitigkeit. Das Gebet gibt der Arbeit Sinn, die Arbeit macht das Gebet glaubwürdig. 3. Erziehung kann man nicht delegieren. Die Schule kann die Familie nicht ersetzen. Die Zeit, die Eltern für ihre Kinder aufbringen, ist nie verloren und gibt das emotionelle Fundament, auf dem die Leistung aufbauen kann. Erziehung, ob in Schule oder Familie, hängt mit Beziehung und Nähe zusammen.

P. Bonifaz Tittel (MJ 65)

aktuell

dialogues mystiques:

11

der neue alte bösendorfer in voller pracht

Im Rahmen des vierten Konzertes des heurigen Orgelzyklus Dialogues Mystiques wurde erstmals der neurestaurierte Bösendorfer-Flügel des Schottenstiftes dem Publikum präsentiert. Nach Begrüßungsworten von Abt Johannes erklang die Ungarische Rhapsodie Nr. 5 von Franz Liszt in einer Bearbeitung für Klavier und Orgel. Stiftsorganistin Zuzana Ferjencíková spielte auf der Chororgel, P. Ralph Greis OSB aus Jerusalem (Dormitio-Abtei) weihte den Flügel mit seinem gelungenen Arrangement der Rhapsodie ein. Der Abend wurde wieder mit Lichtinstallationen von Cécile Nordegg und Jonathan Berkh optisch unterstützt. Lesungen aus der Heiligen Schrift ergänzten die Musikauswahl zum Motto des Konzerts ,,Vertrauen ­ Jesus der Beter". Mit einer Improvisation über die Bibelstelle MK 6, 30-46 bewies Pater Ralph nicht nur seine außergewöhnliche Musikalität und Virtuosität, sondern auch sensiblen Sinn für Humor bei der Verarbeitung seiner musikalischen Gedanken. Neben einem beeindruckenden Ausschnitt aus L'Ascension von Olivier Messiaen (P. Ralph an der großen Orgel) sorgten die beiden Stücke von Sergej Rachmaninow (Prélude g-Moll, op. 10 und

v.li.n.re.: Peter Krall, Mag. Gert Hecher (Klavieratelier Hecher), Bernhard Ranftl (Möbelrestaurator), P. Georg Braulik OSB, Zuzana Ferjencíková und P. Ralph Greis OSB (Dormitio, Jerusalem)

der 2. Satz aus dem 2. Klavierkonzert) für Begeisterung. Beim Arrangement des Klavierkonzerts für große Orgel und Klavier waren die Musiker mit Kopfhörer und Funk verbunden, um synchron zu bleiben ­ angesichts der räumlichen Distanz in der Schottenkirche keine leichte Aufgabe! Den größten Eindruck beim Publikum hinterließ die Solodarbietung von Ferruccio Busonis Klavier-Arrangement

der Chaconne aus der Partita Nr. 1 von Johann Sebastian Bach. Gespielt von Zuzana Ferjencíková, konnte der Bösendorfer-Flügel seine volle Klangpracht in der Kirche entfalten. Ausschnitte aus dem Konzert werden am 28. November 2010 um 22.00 Uhr auf Radio Stephansdom gesendet. (www.radiostephansdom.at).

Christoph Wellner (MJ 91)

schulwallfahrt 2010 nach altenburg

Es muss nicht immer Santiago de Campostela sein ­ auch die Benediktinerabtei Stift Altenburg ist ein Ort, der zum Wallfahren einlädt. Wer sich dazu durchgerungen hatte an diesem Samstag im Juni seine Alltagsverpflichtungen hinter sich zu lassen und per Bus oder Privatwagen ins Kamptal zu pilgern, kam spirituell auf seine Kosten. Ein traumhafter Wanderweg entlang des Flusses ermöglichte ,,Beten mit den Füßen", das häufig von guten Gesprächen unter Bekannten oder Unbekannten begleitet war. Die Stationen unterwegs boten Gemeinschaft und food for thoughts, das Rosenkranzgebet Ruhe und Ritual. Ängste und Sehnsüchte, die klassischen persönlichen Anliegen, so Abt Johannes, fanden in der Hl. Messe in der Stiftskirche ein Zuhause. Braucht eine Schule eine Wallfahrt? Zumindest ist es eine gute Chance, sich zum Ausklang des Schuljahres des Gemeinsamen zu vergewissern. Was macht das Schottengymnasium aus, was prägt den Geist der Schule? Sich darüber mehr oder weniger wortlos einig zu sein, ist die Erfahrung, die die ,,Wallfahrer" mitnehmen konnten. Ihr Privileg ist der gemeinsame Weg, Schauen und Hören, Distanz und Nähe in der Schulgemeinschaft. Eine Gelegenheit, die niemand verpassen sollte.

Mariele Schulze-Berndt Schulwallfahrt ­ gemeinsam gehen, schauen, hören, reden.

mosers freie radikale

12

termine 2010

oktober

8.-22.10. Aufenthalt der 7. Kl. in Melun (Französisch) 10.-23.10. Intensivsprachwochen der 6. Kl. in Canterbury 10.10. 19.00 Uhr: Choralmesse in der Schottenkirche 9.11. 12.11. 9.11. 14.30 und 18.30 Uhr: G.F. Händel ,,Dettinger Te Deum", A. Bruckner ,,Te Deum" 18.00 Uhr: Alt-Schotten beim Konventamt 19.30 Uhr Go-Kart-Rennen (Anmeldung erforderlich) 6.45 Uhr: Kellermesse 9.00-12.00 Uhr: Tag der offenen Tür 19.00 Uhr: Choralmesse in der Schottenkirche Hl. Leopold, schulfrei 19.00 Uhr: Infoabend über die Wahl der 3. Fremdsprache für die 3. und 4. Klassen 19.00 Uhr: Vortrag Georg Geiger, ,,Heilsame Erziehung. Religiöse Bildung als lebenslanges Lernen" (Päd. Vortragsreihe Schottenpfarre) 20.00 Uhr: ,,Dialogues Mystiques"Orgelkonzert VI in der Schottenkirche: ,,Freundschaft. Jesus ­ der Freund"

dezember

2.12. 18.30 Uhr: Vortrag Prof. Helmuth Froschauer, ,,Begegnungen mit Herbert von Karajan" 14.00 Uhr: Atelier Prater, Begegnung mit Künstlern 6.45 Uhr: Roratemesse in der Johanneskapelle Mariä Empfängnis, schulfrei 6.45 Uhr: Kellermesse 20.00 Uhr: ,,Dialogues Mystiques"Schlussorgelkonzert in der Schottenkirche: ,,Liebe. Jesus ­ der Heiland"

3.12. 7.12.

16.-23.10. Sprachwoche der 7. Kl. in Nizza (Französisch) 16.-30.10. Aufenthalt der 7. Kl. in Moskau (Russisch) 18.-22.10. English in Action (3. Kl.) 21.-28.10. Projekt ,,Rom 2010" der 8. Kl. 25.10. 26.10. 27.10. schulautonom freier Tag Nationalfeiertag, schulfrei schulautonom freier Tag

12.11. 12.11. 14.11.

8.12. 10.12. 10.12.

15.11. 16.11.

11.-17.12. Schikurs der 3. Kl. in Saalbach 12.12. 14.12. 14.12. 14.12. 21.12. 23.12. 19.00 Uhr: Choralmesse in der Schottenkirche 6.45 Uhr: Roratemesse in der Johanneskapelle 18.00 Uhr: Alt-Schotten beim Konventamt 19.00 Uhr: Infoabend Wahlpflichtgegenstände für die 5. Kl. 6.45 Uhr: Roratemesse in der Johanneskapelle 10.00 Uhr: Vorweihnachtsgottesdienst in der Schottenkirche

18.11. ALT-SCHOTTEN Termine MUSIKKOLLEG Workshops für alle Musikbegeisterten unter der Leitung von Günter Egger (MJ 61). Das Musikkolleg findet wie bisher jeweils um 14:30 und 18:30 Uhr im Musikzimmer des Schottengymnasiums, Freyung 6, statt.

november

1.-2.11. 2.11. 4.11. 8.11. Allerheiligen & Allerseelen, schulfrei 18.00 Uhr: Allerseelengottesdienst in der Schottenkirche mit Gräbersegnung 19.30 Uhr: Basisinfo Christentum II (,,Die Bibel ­ Wort Gottes?") 13.00 Uhr: Mein erster Job ­ der berufliche Start (Schottengymnasium) 19.00 Uhr: Karriere-Kamingespräch: Tipps & Tools von Insidern (AltSchottenheim) 23.11.

26.-28.11. Schottenadvent ­ Adventmarkt in der Aula des Schottenstiftes 29.11. 30.11. 30.11. 16.00 ­ 19.00: Allgemeiner Elternsprechtag 6.45 Uhr: Roratemesse in der Johanneskapelle 14.30 und 18.30 Uhr: C.M. von Weber ,,Der Freischütz"

24.12.Weihnachtsferien 6.1.2011 24.12. 25.12. 8.00 Uhr: Weihnachtsmesse und Frühstück der Alt-Schotten 0.00 Uhr: Christmette in der Schottenkirche

8.11.

basisinfo christentum: was sie schon immer vom christentum wissen wollten

Eine Vortragsreihe im Schottengymnasium in Zusammenarbeit mit den Theologischen Kursen

Wie ist die Bibel entstanden? Warum gibt es eine Kirche? Was hat die christliche Rede von Erlösung mit dem Kreuzestod Jesu zu tun? Die ,,Basisinfo Christentum" informiert auf kompakte, theologisch fundierte Weise über den ,,roten Faden" des christlichen Glaubens. Es werden keine speziellen Vorkenntnisse vorausgesetzt.

Termine: 30.9., 4.11., 2.12., 20.1., jeweils 19.30 Uhr im Schottengymnasium, 1. Stock

Die Produktion des Schottillions wird gesponsert von:

DR. RONAY

INSTITUT FÜR KIEFERORTHOPÄDIE & ZAHNR EGULIERUNGEN 1010 Wien, Rudolfsplatz 14, 533 51 92

Information

12 pages

Find more like this

Report File (DMCA)

Our content is added by our users. We aim to remove reported files within 1 working day. Please use this link to notify us:

Report this file as copyright or inappropriate

120947