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Diplomarbeiten 2005

Marketing

THE SPIRIT OF CAMPUS

Der CAMPUS 02 ist ein Gefühl.

Der CAMPUS 02 bedeutet für uns keine Institution, sondern die Überzeugung, dass wir gemeinsam etwas schaffen können: Eine Ausbildung von Qualität, die sich international ausrichtet und mit den besten Europas misst.

Semper et ubique.

CAMPUS 02 ist kein Bauwerk oder Grundstück. Der CAMPUS 02 ist immer dort, wo eines seiner Mitglieder sich gerade aufhält. Der CAMPUS 02 ist eine Idee, die Studierende, Lehrende und alle, die dem CAMPUS 02 verbunden sind, auch zum Arbeitsplatz oder zum Wohnort begleitet.

Es lebe der Wettbewerb.

Die Lust auf Konkurrenz liegt im Wesen des CAMPUS 02. Ebenso wie das Vertrauen in die Fähigkeiten seiner Mitspieler. Nur wer sich gern mit anderen misst, wird die Idee des CAMPUS 02 weiter vorantreiben. Und nur wer dabei an den Erfolg des Teams glaubt, wird auch selber welchen haben.

Unternehmen statt Unterlassen.

Im Sinn des Wettbewerbgedankens ist der CAMPUS 02 Trainingszentrum für unternehmerisches Denken. Der CAMPUS 02 ist aber kein in sich geschlossenes autarkes System, sondern er funktioniert ­ als eine Art Transferzentrum ­ nur im ständigen Austausch mit der Wirtschaft.

CAMPUS 02 in progress.

CAMPUS 02 lebt besonders vom Gestaltungswillen seiner Mitglieder. Eine wesentliche Eigenschaft am CAMPUS 02 ist daher der Mut zur Veränderung. Sollte jemals der Eindruck entstehen, der CAMPUS 02 habe nun sein Ziel erreicht, gilt es eben, sich neue Ziele zu stecken.

Vorwort

,,Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin und niemand ginge, um zu sehen, wohin man käme, wenn man ginge." (Kurt Marti, Schweizer Schriftsteller) Auch dieses Jahr gingen die DiplomandInnen des Jahrganges 2001 des FH-Studienganges Marketing voller Tatendrang den nicht immer einfachen Weg, um zu sehen, wohin Sie die Ausbildung am CAMPUS 02 letztendlich geführt hat: zur selbständigen Erstellung der Diplomarbeit und in weiterer Folge zur positiven Absolvierung der Diplomprüfung. Neben den berufsbegleitend Studierenden haben heuer erstmalig auch Vollzeitstudierende ihr Studium erfolgreich abgeschlossen. Die Diplomarbeit bietet den Diplomanden die einmalige Gelegenheit, ihr über acht Semester lang erworbenes Wissen von Marketing- sowie Ergänzungskompetenzen (ganzheitliches Management, Soft-Skills) praktisch anzuwenden. Mit der eigenständigen Bearbeitung des Diplomarbeitsthemas wird der Nachweis erbracht, dass der/die AbsolventIn in der Lage ist, berufsfeldbezogene Aufgaben dem Stand der Wissenschaft und den Anforderungen der Praxis entsprechend zu bewältigen (vgl. § 3 Abs. 2 Z 6 FHStG und § 4 Z 5 UniStG). Die Diplomarbeit wird in unmittelbarer Zusammenarbeit mit Unternehmen erstellt. Unsere Diplomanden erarbeiten wirtschaftswissenschaftliche Lösungsmöglichkeiten mit einem konkreten Umsetzungsplan für praktische, marketingspezifische Problemstellungen eines Unternehmens. Die konzeptionelle Behandlung des Themas (Literaturrecherche und -analyse) wird dabei in dem für die Problemlösung erforderlichen Umfang vorgenommen. Die wichtigste Zielgruppe der Diplomarbeit stellt das Management des Unternehmens dar, dessen Wünsche so weit als möglich bei der Zielsetzung und Konzeption der Arbeit berücksichtigt werden. Der gesamte Diplomarbeitsprozess erfolgt in einem gecoachten Projekt, in dem die Diplomanden auf einen firmeninternen sowie auf einen Betreuer des FH-Studienganges zurückgreifen können. Für Spezialfragen (Marktforschungsdesign, Branding etc.) kann ein Expertenpool zu Rate gezogen werden. Die im hier vorliegenden Sammelband abgedruckten Diplomarbeiten geben in einzigartiger Weise Aufschluss über das Niveau der Ausbildung am CAMPUS 02. Die Diplomarbeiten spiegeln die theoretische Umsetzung in die betriebliche Praxis wider und können somit als Visitenkarte eines/einer jeden AbsolventIn, aber auch des gesamten FH-Studienganges Marketing und des CAMPUS 02 in Summe gesehen werden.

Mag. Manfred Scharsinger

Studiengangsleiter FH Marketing Abschließend möchte ich allen AbsolventInnen, Unternehmen und Betreuern für Ihre Mitwirkung danken und zu den hervorragenden Leistungen gratulieren. Keinesfalls vergessen möchte ich dabei Frau Dr. Karin Madenberger, Herrn Prof. Otto Krickl, Herrn Dr. Hans Lercher und und Frau Mag. Irene Polschak. Meinen Dank möchte ich auch Ing. Mag. Peter Hochegger, Geschäftsführung des CAMPUS 02, aussprechen, der aus einem tiefen Qualitätsverständnis heraus sofort bereit war, die erforderlichen Mittel für den umfangreichen Betreuungsprozess zur Verfügung zu stellen.

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Vorwort

Wir danken den BetreuerInnen der Diplomarbeiten

Dr. Gerhard Apfelthaler Mag. Elisabeth Auer Dr. Peter Baier Mag. Ursula Bornemann-Rexeis Mag. Michael Brandtner Mag. Dr. Erich Brugger Dipl.-Ökon. Peter Cechal Mag. Klaus Fetka Mag. (FH) Gerlinde Galler Mag. Bernhard Gitl Mag. (FH) Petra Grillitsch Mag. Markus Haidenbauer Mag. Michael Herler Dr. Georg Jungwirth Mag. Siegfried Klopf Mag. Dr. Eva Koban-Röß Mag. Dr. Ute Könighofer Dr. Jörg Kraigher-Krainer Ing. Mag. Dr. Kurt-Martin Lugger Mag. Peter Maderl DI Ernst Mairhofer Mag. Daniela Martens Dr. Jul Martens DI Ralf Mittermayr Mag. (FH) Rosemarie Naylor Dr. Astrid Oberzaucher Mag. Bernd Oberzaucher Mag. (FH) Paul Slamanig Mag. (FH) Regina Strohmeier Mag. (FH) Michael Sußmann Dr. Markus T omaschitz Mag. (FH) Nikola Vanyi Dr. Marion Weber

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Dank

Beschwerden erfolgreich bearbeiten heißt Chancen nutzen

Kundenzufriedenheit durch erfolgreiches Beschwerdemanagement

Ein wichtiger Baustein einer erfolgreichen Kundenbeziehung ist ein gelebtes Beschwerdemanagement, denn jede geäußerte Reklamation oder Beschwerde ist ein Gewinn für ein Unternehmen wenn sie genutzt wird. Doch in vielen Unternehmen werden Beschwerden und Reklamationen immer noch als eine unangenehme Angelegenheit empfunden. Weder betroffene Mitarbeiter noch das Management möchten sich aktiv damit auseinandersetzen und sehen sich nicht selten mit der Reklamation persönlich angegriffen. Kundenanliegen werden in vielen Fällen abgewehrt und selten als Chance gesehen. Als Chance für das Unternehmen, Prozesse und Leistungen zu optimieren, Kosten einzusparen und als Chance, um Kundenzufriedenheit und in Folge Kundenbindung zu erzielen. Denn Beschwerdezufriedenheit wirkt sich spürbar positiv auf die Gesamtzufriedenheit des Kunden aus. Empirische Studien beweisen, dass Beschwerdezufriedenheit darüber hinaus die Loyalität des Kunden gegenüber dem Unternehmen erhöht. Beschwerdemanagement als Instrument des After-Sales-Marketing kann dabei Profilierungspotenziale aufbauen und Optimierungschancen eröffnen. Alle vom Kunden geäußerten Informationen, die zu einer Verbesserung von Leistungen und Prozessen beitragen können, sind für ein Unternehmen von Bedeutung. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund zu sehen, dass nur ein Bruchteil der unzufriedenen Kunden sich gegenüber dem Unternehmen tatsächlich äußert. Die überwiegende Mehrheit unzufriedener Kunden wandert stillschweigend ab. Aktives Beschwerdemanagement geht über eine reine Reklamationsabwicklung hinaus und setzt sich aus den Elementen · · · · Beschwerdestimulierung, Beschwerdeannahme, Beschwerdebearbeitung und -reaktion Beschwerdeauswertung und Beschwerdemanagement-Controlling zusammen.

Mit dem Thema Beschwerdemanagement haben sich zwei Diplomarbeiten im Studienjahr 2004/05 auseinandergesetzt, jeweils aus unterschiedlicher Sichtweise. Während sich die eine Arbeit auf den Business to Business-Bereich konzentrierte, wurde im Rahmen der zweiten Arbeit eine empirische Untersuchung in ausgewählten Branchen des österreichischen Einzelhandels durchgeführt.

Dr. Eva Koban-Röß M.B.A.

Lehrende und Diplomarbeitsbetreuerin am CAMPUS 02 Die Ergebnisse zeigen, dass einerseits der Handel dem Beschwerdemanagement eine hohe Bedeutung zumisst (74%); doch kann man andererseits nur bei 18% der befragten Unternehmen von einem aktiv dokumentierten und angewandten Beschwerdemanagementsystem sprechen. Der Handel konzentriert sich auf Schadenbegrenzung bei den Kunden; in den seltensten Fällen werden die Beschwerdeinformationen systematisch erfasst und ausgewertet. Hier gibt es noch ein hohes Potenzial für die Optimierung der Unternehmensführung: Potenzial Prozesse zu optimieren, Fehler zu minimieren, Kosten zu sparen und Kunden langfristig an das Unternehmen zu binden.

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Vorwort

Inhalt

Dienstleistungsmarketing

Martin Eschbach Messung der Servicequalität in Arztpraxen am Beispiel von Orthopäden.........................28 Hans-Jürgen Strobl Systematische Dienstleistungsentwicklung durch Service Engineering für die Impulsberatung des KMU Innovations- und Transferzentrums am CAMPUS 02.............124

Geschäftsfeldstrategie

Wolfgang Friedl Gebrauchtfahrzeugmanagement: Geschäftsfeldstrategie zur Optimierung des Gebrauchtfahrzeugprozesses und zur nachhaltigen Steigerung des Unternehmensgewinns ..................................................................................................32 Katja Maria Pfingstl Direktmarketinginstrumente im Vergleich - Die Darstellung der zukünftigen Erfolgschancen im Mobile Marketing für die Advirtual Unternehmensberatung GmbH...82 Florian Schaubach Entwicklung neuer Leistungsmöglichkeiten im Kulturmarketing am Beispiel der ,,steirischer herbst" Veranstaltungs GmbH...................................................................110 Andrea Urataritsch Ermittlung und Bewertung potenzieller neuer Geschäftsfelder für die Kleine Zeitung ...134

Human Resource Management

Carola Reszler Outsourcing des Human Ressource Development als innovative ganzheitliche Dienstleistung für KMU................................................................................................104 Angela Schöberl Auswirkungen von betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen auf die Mitarbeiterzufriedenheit ..............................................................................................114

Käuferverhalten

Nicole Fritzl Kundenverhalten in den Einkaufszentren der Shopping City Seiersberg..........................34 Alexandra Kern Die Auswirkungen von Preisaktionen im Lebensmittelhandel auf das Konsumentenverhalten..................................................................................................60 Theresia Wirth Saisonschlussverkauf im Bekleidungshandel .................................................................146 Martin Zeiringer Die Nutzung von Tageszeitungen am Beispiel der Leser der Kleinen Zeitung.................152

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Inhalt

Kommunikation

Silvia Bliem Analyse der aktuellen PR-Evaluationsverfahren anhand eines Anwendungsbeispieles für die Kärnten Werbung Marketing & Innovationsmanagement GmbH.........................18 Gabriele Holosch Fundraising im Hochschulsektor am Beispiel der FH JOANNEUM Gesellschaft mbH.........50 Judith Jagerhofer Erarbeitung eines Kommunikationskonzeptes für eine Nonprofit-Organisation am Beispiel der Steirischen AIDS-Hilfe ..................................................................................54 Elisabeth Jöbstl-Arbeiter Integriertes Kommunikationskonzept für eine Vermarktungsgesellschaft........................56 Karin Kulmer Erstellung eines Krisenkommunikationskonzeptes für die VA Tech HYDRO GmbH & Co..68 Nina Passegger Imageanalyse und kommunikationspolitische Auswirkungen für das KUNSTHAUS GRAZ..80 Stefanie Preininger Entwicklung eines Leitfadens für Unternehmen zur Kommunikation der Auszeichnung ÖKOPROFIT ­ Ökologieorientierte Kommunikationspolitik .......................88 Eva Preis Public Health Campaigning: Erstellung eines Kommunikationskonzeptes........................90 Eva Radl Entwicklung eines Kommunikationskonzepts für die Raiffeisenbank St. Stefan im Lavanttal ...................................................................................................92 Andreas Rath Bewertung und Einsatz von Fundraising-Methoden am Beispiel der ,,Steirischen Gesellschaft der Musikfreunde".....................................................................................94 Christoph Tagger Basiskommunikation im Industrieanlagenbau - Ausrichtung der Instrumente zur Basiskommunikation unter besonderer Berücksichtigung der Kundenpräferenzen ........130

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Inhalt

Kundenpolitik

Petra Fleischhacker Beschwerdemanagement im österreichischen Einzelhandel ............................................30 Norbert Gaulhofer Kundenorientierte Produktgestaltung am Beispiel des Informationsanbieters Herold Business Data .....................................................................................................38 Nicole Hirschmugl Customer Relationship Management im Service Center der Kleinen Zeitung mit Schwerpunkt Database Marketing .................................................................................48 Verena Painsi Relationship-Marketing für Jugendliche am Beispiel des Jugendservices der Stadt Köflach.................................................................................................................76 Sabrina Pappel Entwicklung eines Kunden-Abwanderungspräventionsmanagements für ein Handelsunternehmen am Beispiel von Neckermann Versand Österreich..........................68 Claudia Resch Kundenzufriedenheitsmessung und Kundenbindung am Beispiel der Gruber Touristik GmbH................................................................................................102 Katharina Werth Kundenzufriedenheit und Kundenbindung als Erfolgsfaktoren in der privaten Krankenversicherungswirtschaft - Analyse und Maßnahmen im Jugendsegment der Merkur Versicherung AG .......................................................................................138 Kathrin Wesonig Entwicklung eines aktiven Beschwerdemanagementkonzepts am Beispiel des Unternehmens Weitzer Parkett ....................................................................................140 Gernot Wimmler Kundenzufriedenheitsmessung mittels ServQual am Beispiel der europe mpo International Consulting GmbH ...................................................................................144 Sandra Ziegerhofer Konzeption eines controllinggestützten Kundenmanagements am Beispiel der Markteinführung des Citroen C4 .................................................................................154

Marketing Controlling

Veronika Elisabeth Häusler Marketing Controlling: Einführung eines Kennzahlen-Cockpits zur Überprüfung der Produktentwicklung nach Markteinführung am Beispiel von Tarifmodellen der T-Mobile Austria GmbH............................................................................................44 Brigitte Schögler Controlling von Großveranstaltungen am Beispiel des Faschingsumzuges der Kleinen Zeitung ...........................................................................................................116 Alexander Wilhelm Modelle marktorientierter Unternehmenssteuerung; Konzeption und Implementierung der Balanced Scorecard in einem projektorientierten Dienstleistungsunternehmen .......142

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Inhalt

Marketingkonzeption

Karin Grundner Entwicklung eines Marketingkonzeptes für die XiCrypt GmbH .......................................40 Markus Larisegger Entwicklung eines Marketingskonzeptes für die Bäckerei Gaar.......................................70 Daniela Pichler Entwicklung eines Marketingkonzeptes im Business-to-Business Sektor für Schokoladeprodukte am Beispiel der Firma Lindt & Sprüngli Austria Ges.m.b.H..............84 Fjolla Rizaj Analyse des Luxustourismusmarktes in Österreich und Entwicklung eines Marketingkonzeptes für das Dienstleistungsprodukt "Lifestyle Reisen" der Firma Prime Time Touristik & Marketing GmbH......................................................................106

Marktanalysen

Peter Hartinger Prüfung und Entwicklung wählermobilisierender Maßnahmen im Promotion- und Distributionsmix des Produktes Wahl in Österreich .........................................................42 Peter Karner Analyse der Marktchancen und des Marktpotentials von Schmiedehalbzeug in Deutschland und Italien .................................................................................................58 Magdalena Schenk Erfolgsanalyse einer Innovation am Lebensmittelmarkt anhand der ,,Chips Party" Packung ................................................................................................112 Doris Traupmann Der Stellenwert des Marketings in steirischen Klein- und Mittelunternehmen. Eine empirische Untersuchung anhand des KMU-Monitors des CAMPUS 02..................................132

Markteintritt

Georg Badinger Markteintrittsstrategien für einen unabhängigen Fahrzeugentwickler und -hersteller im russischen Automobilmarkt am Beispiel der Magna Steyr ..........................12 Markus Szotrell Markteinführungskonzeption Produktlinie ,,Nautex Premium" (Bootsdeckenstoff)........128

Marktforschung

Reinhild Horn Der Einsatz von psychologischen Messmethoden in der Marktforschung........................52 Jennifer Schwarz Die Zukunft der Marktforschung im Zeitalter des Permission Marketing........................122

7

Inhalt

Marktpotentialanalyse/B2B

Helmut Kirschbaum Analyse von Marktpotenzialen für ein intermodales Güterverkehrssystem am Beispiel der Wenzel-Logistics GmbH.........................................................................62 Barbara Waldhuber Suche und Bewertung von Anwendungsfeldern für das Verfahren des hydromechanischen Tiefziehens anhand der Umformtechnik GmbH ..................................................136

Multi Channel Management

Alexius Aigner Kundenverhalten in der Multi-Channel-Distribution von Immobilien...............................10 Karl-Heinz Ebner Multichannel-Distribution in einem Industrieunternehmen .............................................26 Erich Gatterer Multichannel-Distribution im Bereich Dienstleistungen ­ Sbmeds ...................................36 Christian Schatz Leitfaden für den Einsatz des Vertriebskanals Teleshopping in österreichischen Unternehmen im Rahmen des Multichannel Management ...........................................108 Gerald Schönauer Multichannel-Distribution unter Berücksichtigung alternativer Vertriebswege am Beispiel der Gruber Gruppe....................................................................................118 Silvia Wolfbauer Multi-Channel-Distribution in der Reisebranche - Vertriebsstruktur der Reiseveranstalter in Österreich und der Einfluss auf das Kanalwahlverhalten privater Reisekunden ..........148

Multisenuales Marketing

Brigitte Duffek Filialdesign unter Berücksichtigung des multisensualen Marketing am POS im Finanzdienstleistungsbereich..........................................................................................24 Doris Hiller Visuelle und olfaktorische Rahmenbedingungen in der gesundheitsorientierten Hotellerie am Beispiel der Schwarzl GmbH .....................................................................46 Johanna Krammer Duft- und Farbmarketing - Experimentell überprüft anhand des wohn²Centers der Steiermärkischen Bank und Sparkassen AG....................................................................66 Sylvia Ortner Multisensuales Marketing: Branchenvergleich Low Involvement Goods vs. High Involvement Goods................................................................................................74 Alexandra Anna Reiner Beeinflussbarkeit der Preiswahrnehmung durch den Einsatz emotionaler Elemente in der Preisauszeichnung.................................................................................98 Herwig Schrank Die Auswirkungen von Duftmarketing auf das Kundenverhalten im Modehandel am Beispiel der Kastner&Öhler Warenhaus AG.............................................................120

8

Inhalt

Positionierung

Katrin Borstner Empfehlungen für die Positionierung der SUMMER BUSINESS SCHOOL..........................20 Margit Kohlmeier Erstellung eines strategischen Positionierungskonzeptes für die Firma SC&C GmbH & Co KEG .................................................................................................64 Christian Mayrhuber Strategische Positionierung der internationalen Spedition Lagermax...............................72 Ewald Pleschiucnik Positionierungsstrategie/ -konzept für die Wörthersee Schifffahrt...................................86 Michaela Reichel Eine Destination als Marke.............................................................................................96 Elke Reisenbauer Definition des relevanten Marktes des ,,Steirer MONAT" mit anschließender strategischen Positionierung gegenüber den unmittelbaren Konkurrenten für den B2C Bereich.....................................................................................................100 Markus Zeiringer Die Nutzung von Tageszeitungen am Beispiel der Leser der Kleinen Zeitung.................150

Strategisches Marketing

Johannes Bernsteiner Strategieentwicklung für produktbegleitende Serviceleistungen am Beispiel der Anton Paar GmbH ...................................................................................................16 Cornelia Stumptner Customer Value Management - Wettbewerbsvorteile messen und gestalten ................126

Vertrieb

Markus Berghold Konzeption für einen Krankenhausaußendienstkanal mit besonderem Fokus auf Strukturorganisation und Arbeitsziele für die Geschäftseinheit Primary Care der Novartis Pharma GmbH .................................................................................................14 Sandra Derler Strukturvertrieb - Darstellung des Vertriebskanals und Erstellung eines integrierten Kommunikationskonzepts für Finanzdienstleister am Beispiel der Financial Live GmbH ...22 Thomas Gogl Konzeption eines Vertriebscontrollings...........................................................................40

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Inhalt

Ing. Alexius Aigner

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

23.06.1969 Ärztekammer für Steiermark Leiter der Immobilienabteilung Multi-Channel-Distribution, Marktforschung

Ohne Freude taugt nichts! Segeln, Golf, Squash, Reisen [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Multi-Channel-Distribution bei Wohnungsmietern der GRAWE- & Ärztekammer Immobilien

Der Markt der Mietimmobilien ist geprägt von einem Überangebot an Mietwohnungen, einem verschärften Konkurrenzdruck im Wettbewerb um den Wohnungsmieter. Viele Unternehmen setzen daher auf die Multi-Channel-Distribution, um mit relevanten Informationen zum bestehenden und potenziellen Wohnungsmieter durchzudringen. Die Multi-Channel-Distribution von GRAWE Immobilien und Ärztekammer Immobilien, beide institutionelle Anleger am Immobilienmarkt, ist historisch gewachsen. Eine Adaptation in Hinblick auf geänderte Marktverhältnisse und geändertes Informationsverhalten der Mieter hat noch nicht stattgefunden. Die Diplomarbeit widmet sich daher dem daraus resultierenden und verbreiteten Problem des Fehlens relevanter Informationen und Daten über die Wohnungsmieter, der Ineffizienz und der Ineffektivität der Multi-Channel-Distribution sowie dem unbewussten Einsatz dieser Form der Distribution im Segment der Mietwohnungen. Ziel der Diplomarbeit ist die bestehende Multi-Channel-Distribution von Mietimmobilien zu analysieren, die Nutzung von Channels und Channelerweiterungen durch bestehende Wohnungsmieter zu erheben sowie die Erwartungen dieser an die Inhalte der Channels und Channelerweiterungen

darzustellen. Daraus wird ein Maßnahmenkatalog erstellt, um die Multi-Channel-Distribution an kundenorientiertere Lösungen anzupassen. Im theoretischen Teil der Diplomarbeit werden Grundlagen für eine Multi-Channel-Distribution und die erforderlichen Managementstrukturen aufbereitet. Nicht minder von Bedeutung für diese Vertriebsform sind der bestehende Wohnungsmieter als Kunde und die damit verbundenen Prozesse. Die Darstellung der Erkenntnisse erfolgt in einem Mieterlebenszyklusmodell. Im praktischen Teil erfolgt die Analyse der Parameter Unternehmen ­ Wohnungsmieter ­ Wettbewerb mittels Primär- und Sekundärmarktforschung. Die so gewonnenen Ergebnisse der Ist-Analyse der bestehenden Multi-Channel-Distribution werden einer Soll-Darstellung aus den Ergebnissen einer Mieterbefragung und einer Wettbewerbsanalyse gegenübergestellt. Aus der Zusammenführung dieser Parameter resultieren Ergebnisse, die in konkreten, zeitlich priorisierten Maßnahmen formuliert werden. Eine Kostenbetrachtung dieser Handlungsempfehlungen und die Darstellung des Nutzens bei einer Umsetzung dokumentieren den wirtschaftlichen Vorteil und die Realisierbarkeit nicht nur für diese beiden Unternehmen. 11

AbsolventInnen 2005

Georg Badinger

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

13.01.1972 Magna Steyr Fahrzeugtechnik Global Sourcing/Strategischer Einkauf Internationales Marketing

Life is for Living Lesen, Hockey, Eishockey, Laufen [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Markteintrittsstrategien für einen unabhängigen Fahrzeugentwickler und -hersteller im russischen Automobilmarkt am Beispiel der Magna Steyr

Die westeuropäische Automobilindustrie stagniert seit mehreren Jahren und ist von einem harten Verdrängungswettbewerb geprägt. Automobilhersteller als auch Zulieferer werden von diesem Trend nicht verschont. Auf der Suche nach neuen Absatzmärkten rücken asiatische und osteuropäische Länder zunehmend in den Mittelpunkt. Die Russische Föderation war bis vor Kurzem von diesen Überlegungen ausgenommen. In jüngster Vergangenheit jedoch haben internationale Automobilhersteller eigene Produktionen im Land etabliert und lassen mit erstaunlichen Erfolgen aufhorchen. Dieser Umstand macht Untersuchungen zum Markteintritt in der Russischen Föderation besonders interessant. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, für Magna Steyr zu untersuchen, ob bzw. unter welchen Voraussetzungen ein Markteintritt in der Russischen Föderation sinnvoll ist. Zunächst wurde eine Situationsanalyse durchgeführt, wobei die Umfeldanalyse und die Branchenanalyse im Vordergrund standen. Die Umfeldanalyse umfasste wirtschaftliche, politische, rechtliche und interkulturelle Aspekte. Die Ergebnisse der Umfeldanalyse deuteten darauf hin, dass sich nach Jahren der Transformation und den damit verbundenen Turbulenzen die gesamtwirtschaftliche Situation in der Russischen

Föderation stabilisiert und sich sogar vorsichtig positiv entwickelt. Vierzehn Experteninterviews mit Unternehmen der Investitionsgüterindustrie lieferten tiefergehende Erkenntnisse aus der Unternehmenspraxis. Dabei wurde deutlich, dass ein Markteintritt in Russland nach wie vor auch mit erheblichen Risiken verbunden ist. Die Branchenanalyse wiederum ergab, dass die russische Automobilindustrie einen beachtlichen Jahresausstoß erreicht, jedoch zusehends durch internationale Wettbewerber unter Druck gesetzt wird. Defizite russischer Hersteller und der wachsende Absatzmarkt eröffnen zahlreiche Chancen bei der Fahrzeugentwicklung und Fahrzeugproduktion. Das Gesamtergebnis der Situationsanalyse sprach bei Abschluss der vorliegenden Arbeit durchaus für einen Markteintritt in der Russischen Föderation. Allerdings wurde auch die Empfehlung ausgesprochen, den Markteintritt so zu gestalten, dass mit dem Markteintritt verbundene Risiken so gering als möglich gehalten werden und erst mit steigender Lernkurve schrittweise Aktivitäten und damit verbundene Risiken gesteigert werden sollten. Die vorliegende Arbeit endete mit Empfehlungen für einen möglichen Markteintritt in der Russischen Föderation.

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AbsolventInnen 2005

Markus Berghold

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

20.11.1971 Novartis Pharma GmbH Klinikreferent Pharmamarketing für Kliniken

There is no way to happiness, happiness is the way Schitouren gehen, Laufen m[email protected]

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AbsolventInnen 2005

Verbesserungsvorschläge für den Krankenhausaußendienstkanal der Novartis Pharma GmbH mit besonderem Fokus auf Organisation, Größe und Arbeitsziele

Die Geschäftseinheit General Medicines des Unternehmens Novartis Pharma GmbH vertreibt innovative, rezeptpflichtige Medikamente. Im Spannungsfeld ähnlicher Präparate und immer stärker werdender Preisorientierung strebt das Unternehmen hohes und schnelles Wachstum an. Um unter den oben angeführten Bedingungen erfolgreich zu sein, müssen die Strategien der Marktbearbeitung ständig verbessert werden. Auch in der Pharma-Industrie ist eine Strategie der marktorientierten Unternehmensführung die effiziente und effektive Gestaltung der Außendienstmannschaft notwendig, um so Wettbewerbsvorteile für das Unternehmen aufzubauen. In der Pharmabranche hat besonders der Krankenhausaußendienst eine entscheidende Bedeutung. Den Klinikreferenten muss es gelingen, die wichtigsten Meinungsbildner in den Krankenhäusern von den eigenen Präparaten zu überzeugen.

Im ersten Teil der Arbeit werden daher auf Basis aktueller wissenschaftlicher Literatur die theoretischen Grundlagen des modernen Pharma-Außendienstmanagements mit speziellem Fokus auf Organisation, Außendienstgröße und Arbeitsinhalte diskutiert. Im Praxisteil werden genau zu diesen Themen Verbesserungsvorschläge für die Geschäftseinheit General Medicines abgeleitet. Im Rahmen von Expertengesprächen wurden Branchenmitarbeiter in Führungspositionen interviewt, um auch die Sicht des Mitbewerbers in die Verbesserung des Klinikaußendienstes bei Novartis einfließen zu lassen. Letztendlich soll die höhere Effizienz im Vertrieb dem Unternehmen helfen, sich vom Mitbewerb abzuheben, die Wettbewerbssituation im Bereich Klinikaußendienst zu verbessern, Umsatzanteile zu erhöhen und somit einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der wirtschaftlichen Zielsetzungen leisten.

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AbsolventInnen 2005

Ing. Johannes Bernsteiner

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Kontakt

04.12.1964 Anton Paar GmbH Einkaufsleiter B2B Marketing

[email protected]

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AbsolventInnen 2005

Strategieentwicklung für produktbegleitende Serviceleistungen am Beispiel der Anton Paar GmbH

Im zunehmend intensiven Wettbewerb können Unternehmen kurz-, mittel- und langfristig nur dann erfolgreich am Markt agieren, wenn sie über Wettbewerbsvorteile verfügen. In der Vergangenheit haben Unternehmen Erfolgspotenziale vorrangig im Bereich der Produktleistung gesucht. Die Anton Paar GmbH ist ein Produzent von hochwertigen Mess- und Analysegeräten für Industrie und Forschung. Durch permanente Innovation und ein außergewöhnlich hohes Qualitätsverständnis wurden Wettbewerbsvorteile erarbeitet und weltweit eine führende Position am Rheologie-Markt erreicht. Aus der Erkenntnis, dass technologischer Vorsprung und Produkteigenschaften langfristig zunehmend schwerer abzusichern sind, hat sich die Anton Paar GmbH zum Ziel gesetzt, die derzeitigen produktbegleitenden Serviceleistungen neu zu positionieren und um neue, innovative Leistungen zu erweitern. Technologisch und qualitativ hochwertige Produkte kombiniert mit exzellentem Service, sollen langfristig die Kundenzufriedenheit weiter steigern und zu einer strategischen Alleinstellung am Rheologie-Markt führen.

Um produktbegleitende Serviceleistungen marktorientiert zu entwickeln, werden die Bedürfnisse der Kunden identifiziert und der Wettbewerb bzw. die Ausgangssituation des Unternehmens analysiert. Die Ergebnisse werden in Form einer SWOTAnalyse dargestellt. Diesen Schritten wird in der Arbeit besondere Bedeutung beigemessen, da sie Ausgangspunkt für alle nachfolgenden strategischen Überlegungen sind. Anschließend werden die Serviceleistungen systematisch entwickelt und am Beitrag für die Umsetzung der Serviceleistungsstrategie bewertet und selektiert. Die Kernergebnisse sind Empfehlungen für die Realisierung, ein Service-Portfolio und Grobkonzepte für die einzelnen produktbegleitenden Serviceleistungen. Die in der Arbeit entwickelte Vorgehensweise zur systematischen Strategieentwicklung zeigt Methoden und Instrumente auf und gibt Impulse für weitere strategische Projekte im Unternehmen.

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AbsolventInnen 2005

Silvia Bliem

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung Projekte

06.04.1982 Mitarbeiterin Firma BWL Research & Consulting Berufspraktikum: Red Bull GmbH ,,At Work im Testmarkt Salzburg - Wurlitzer", Mafo-Projekt: Marktpotentialanalyse für Exportaktivitäten von Österreich nach Belgien (Holzsektor), Businessplanerestellung: Geschäftsidee LED-System (Lichttechnik), Vordiplomarbeit: ,,Analyse der aktuellen PR-Evaluationsverfahren anhand eines Anwendungsbeispieles für die Kärnten Werbung Marketing und Innovationsmanagement GesmbH" Communications - Werbung/Direct Marketing, Internationales Marketing, Public Relations Der einzig wahre Realist ist der Visionär ... darum: Nichts ist unmöglich! Mountainbiken (Cross-country), Laufen, Beachvolleyball, Tennis, Schi fahren, Freunde treffen [email protected]

Interessensbereich im Marketing Lebensmotto

Hobbys

Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Analyse der aktuellen PR-Evaluationsverfahren anhand eines Anwendungsbeispieles für die Kärnten Werbung Marketing & Innovationsmanagement GmbH

Effektivität und Effizienz der Öffentlichkeitsarbeit nehmen in den letzten Jahren eine immer bedeutendere Rolle im Zielsystem der Unternehmen ein. Eine wesentliche Treibergröße für diesen Umstand ist der Faktor immer härter werdender Verteilungskämpfe um Budgets. Für Public Relations Verantwortliche besteht die Notwendigkeit nach sichtbaren Belegen und objektiven Argumenten aus der PR-Evaluation, um Investitionen in die Öffentlichkeitsarbeit zu rechtfertigen. Das Unternehmen Kärnten Werbung Marketing & Innovationsmanagement GmbH hat die Kontrolle ihrer PR-Arbeit bisher weitgehend vernachlässigt. Die Diplomarbeit bietet einen Überblick über die aktuell in Theorie und Praxis vorherrschenden PREvaluationsverfahren. Mittels der Durchführung eines Scoring-Verfahrens wurden die optimalen Verfahren zur Bewertung der PRPerformance für die Kärnten Werbung ausgewählt. Im Zuge des Praxisbeispieles wurde deren Einsatz demonstriert und deren Nutzen für das Unternehmen überprüft. Auf der ersten Ebene der PR-Evaluation (Medienresonanzebene) wurde das Verfahren der Medienresonanzanalyse eingesetzt, um das Medienecho des Unternehmens bzw. der Destination Kärnten in den österreichischen Printmedien auf seine Zielkonformität in Hinblick auf Erreichung der gesetzten PR-Ziele, zu untersuchen.

Die direkte Zielgruppenwirkung einer selektierten PR-Aktivität der Kärnten Werbung wurde auf der zweiten Ebene der PREvaluation (Wahrnehmungsebene) mittels der Durchführung einer schriftlichen Befragung des relevanten Journalistenkreises des Unternehmens durchleuchtet. Die Ergebnisse der Medienresonanzanalyse zeigten auf, dass die PR-Arbeit der Kärnten Werbung noch erhebliches Verbesserungspotential birgt und eine regelmäßige Durchführung der Analyse als unerlässlich gilt. Die Befragung auf der Wahrnehmungsebene gab Aufschluss darüber, dass auch in Punkto Journalistenbearbeitung bzw. Ausgestaltung von Presseaussendungen gravierende Mängel bestehen. Eine regelmäßige saisonale Durchführung der Medienresonanzanalyse und die Umsetzung der weiteren aus den Untersuchungen abgeleiteten Handlungsempfehlungen bilden die Grundlage dafür, dass in Zukunft PR-Aktivitäten der Kärnten Werbung effektiver gestaltet bzw. PRBudgets effizienter eingesetzt werden können.

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AbsolventInnen 2005

Katrin Borstner

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung Projekte Interessensbereich im Marketing Lebensmotto Hobbys

25.08.1983 FH JOANNEUM Gesellschaft mbH

Imageanalyse der FH JOANNEUM PR, Event & Lobbying, Marktforschung

Niemals aufgeben! Schwimmen, Rad fahren, Lesen, Freunde treffen, Kino gehen, Katze Daisy [email protected]

Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Empfehlungen für die Positionierung der SUMMER BUSINESS SCHOOL

Die Anforderungen im Berufsleben werden immer höher. Heute kann es sich niemand mehr leisten, ohne Weiterbildung im Job zu bestehen. Die FH JOANNEUM Gesellschaft mbH hat mit der SUMMER BUSINESS SCHOOL eine Weiterbildungsplattform ins Leben gerufen. Die SUMMER BUSINESS SCHOOL soll mit ihren Seminaren sowohl für Außenstehende als auch für die Mitarbeiter, Studierenden und Absolventen der FH JOANNEUM eine Weiterbildungsmöglichkeit darstellen. Die Seminare der SUMMER BUSINESS SCHOOL sind zu Themen wie ,,Informations- und Kommunikationstechnologien", ,,Soft Skills", ,,Projekt- und Prozessmanagement" und ,,Wirtschaft und Recht". Die Seminare finden derzeit ausschließlich im September statt. Die SUMMER BUSINESS SCHOOL besteht seit sechs Jahren, hat sich aber bis jetzt nicht unbedingt am Weiterbildungsmarkt etablieren können. Im Rahmen dieser Diplomarbeit sollten daher Empfehlungen für die Positionierung gemacht werden, die sich aus einer Kundenzufriedenheitsanalyse, einer Imageanalyse und einer Wettbewerbsanalyse ergeben. In der Diplomarbeit wurde mit Hilfe der Marktsegmentierung die Zielgruppe der SUMMER BUSINESS SCHOOL definiert und mit den Ergebnissen der drei Befragungen

die Empfehlungen für die Positionierung abgeleitet. Die Kundenzufriedenheitsanalyse wurde unter den Teilnehmern der Jahre 2002, 2003 und 2004 durchgeführt und zeigt, dass die meisten Teilnehmer der SUMMER BUSINESS SCHOOL zufrieden sind, sich jedoch über die geringe Anzahl an angebotenen Seminaren beschweren. Bei der Imageanalyse wurden 25 Leiter der Personalabteilung steirischer Unternehmen zur SUMMER BUSINESS SCHOOL befragt. Im Rahmen der Wettbewerbsanalyse wurden sechs steirische Seminaranbieter bezüglich ihres Angebots, Preises und Zielgruppe befragt. Anhand der Kundenzufriedenheitsanalyse und der Imageanalyse geht klar hervor, dass die SUMMER BUSINESS SCHOOL durch ihre Nähe zur FH JOANNEUM über einen klaren Wettbewerbsvorteil verfügt und diesen in Zukunft mehr nutzen und ausbauen muss. Am Ende der Diplomarbeit wurden 18 Empfehlungen für die SUMMER BUSINESS SCHOOL abgegeben. Diese reichen von Kundenbindungsmaßnahmen, über die Erweiterung des Angebots bis zu firmeninternen Trainings. Aufgrund dieser Empfehlungen sollte sich die SUMMER BUSINESS SCHOOL besser am Weiterbildungsmarkt positionieren können.

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AbsolventInnen 2005

Sandra Derler

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung Projekte

17.10.1981 Serviceplan Werbeagentur (München)

Businessplan-Projekt für AGEPHA, Primärmarktforschung für Opel Austria, Länderanalyse für Automobilzulieferindustrie Internationales Marketing und Sales-Management

Interessensbereich im Marketing Lebensmotto

Handle so, dass die Richtschnur deines Tuns zum Gesetz für alle gemacht werden könnte! (Immanuel Kant) Laufen, Schwimmen, Inlineskaten [email protected]

Hobbys Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Entwicklung eines Kennzahlen-Cockpits zur Messung und Steuerung der Kundenbindung für die Sparkasse Leoben AG Strukturvertrieb ­ Darstellung des Vertriebskanals und Erstellung eines integrierten Kommunikationskonzepts für Finanzdienstleister am Beispiel der Financial Live GmbH

Das Unternehmen Financial Live GmbH ist ein beratendes Dienstleistungsunternehmen am Finanzmarkt. Es vermittelt Finanzprodukte an Endkonsumenten. Die angebotene Dienstleistung beinhaltet folgende Themenbereiche: sparen, versichern, vorsorgen und finanzieren. Die Firma will sich als seriöses Finanzzentrum des Kunden etablieren. Financial Live ist als Strukturvertrieb organisiert. Diese Vertriebsform ist ein spezieller Kanal des Direktvertriebes und muss mit vielen Vorurteilen kämpfen. Im Rahmen dieser Diplomarbeit wurde anhand von propagandafreier, wissenschaftlicher Literatur die Funktionsweise des Strukturvertriebs aufgezeigt und Problemfelder analysiert. Das Primärziel dieser Arbeit ist ein integriertes Kommunikationskonzept unter der Berücksichtigung der Besonderheiten von Finanzdienstleistungen. Gemeinsam mit dem Theorieteil bilden Daten aus der Sekundärmarktforschung die Basis für den praktischen Teil. Aus der durchgeführten Sekundärmarktforschung wurden bereits vermutete Leistungsindikatoren für Finanzdienstleistungen bestätigt. Die Mitarbeiter sind eines der wichtigsten Erfolgspotentiale von Finanzdienstleistungsunternehmen. Die Imageprobleme von Strukturvertrieben begründen sich ei-

nerseits durch die hohen Preise und andererseits durch unseriöse Geschäftspraktiken in der Branche. Nach hinreichender Analyse dieser Ergebnisse sowie einer Unternehmens- und Umfeldanalyse wurde das Kommunikationskonzept erarbeitet und Ziele abgeleitet. Um diese Zielsetzungen zu realisieren wurden zwei verschiedene Zielgruppen identifiziert. Da es sich um ein Dienstleistungsunternehmen handelt, darf auf die Zielgruppe ,,Mitarbeiter" nicht vergessen werden. Basierend auf der Festlegung der Kommunikationsstrategie und der Auswahl der geeigneten Kommunikationsinstrumente wurde das Konzept für Financial Live erstellt. Mögliche Kontrollinstrumente vervollständigen den praktischen Teil der Arbeit. Das in dieser Arbeit empfohlene Kommunikationskonzept soll Financial Live bei der Erreichung ihrer Unternehmensziele unterstützen. Dabei darf jedoch nicht vergessen werden, dass sich die Firma in einem höchst dynamischen Umfeld bewegt. Die Veränderungen im Konsumentenverhalten, die Entwicklungen am Markt sowie die Konkurrenzsituation beeinflussen die Kommunikationsarbeit sehr stark. Ein stetiges überwachen dieser Veränderungen ist unumgänglich, um effektiv zu kommunizieren.

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AbsolventInnen 2005

Brigitte Duffek

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

20.10.1973 Raiffeisenlandesbank Steiermark Privatkundenbetreuung Sales Management, Multisensuales Marketing

Zu allem Großen ist der erste Schritt der Mut! Italien [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Filialdesign unter Berücksichtigung des multisensualen Marketings am Point of Sale im Finanzdienstleistungsbereich

In den letzen Jahren veränderte sich der Konsument zum hybriden oder sogar multioptionalen Kunden. Dieser ist geprägt von Gegenläufigkeit und Kontrast, zeigt instabiles Verhalten und ist mit herkömmlichen Marketingmaßnahmen nicht mehr erreichbar. Auch der Finanzdienstleistungsbereich hat mit diesen Veränderungen der Kunden zu kämpfen. Bankkunden von heute sind weniger loyal als bisher und nicht mehr eindeutig in Zielgruppen erfassbar und klassifizierbar. Erfolgreich werden jene Banken sein, denen es gelingt, den stationären Vertrieb an die gestiegenen Ansprüche der Kunden anzupassen. Die Raiffeisenlandesbank Steiermark, der Auftraggeber dieser Arbeit, hat beschlossen, Filialen in das Konzept der betreuten Selbstbedienung zu führen, die den Kunden in den Mittelpunkt der Filiale stellt. Ziel des Unternehmens ist es, die Verweildauer am Point of Sale zu erhöhen, um dadurch Cross-Selling-Potenzial orten und besser verwerten zu können. Die Wohlfühlatmosphäre in der Filiale soll verbessert werden, die Basis für Kommunikation zwischen Kunden und Mitarbeiter darstellt. Das Filialdesign unter Berücksichtigung des multisensualen Marketings stellt die optimale Ergänzung dieses Vertriebskonzeptes dar.

Diese Arbeit beschäftigt sich nach einer einleitenden Betrachtung des Konsumentenwandels mit der Entwicklung der Erlebnisorientierung. Um das Verständnis für den Einsatz von multisensualem Marketing zu bekommen, werden Erlebnis- und Versorgungskäufe beleuchtet und die Eigenschaften von Finanzdienstleistungen erklärt. Erlebnisorientierte Einkaufsstätten werden beschrieben und ihre Bedeutung für die Finanzdienstleistungsbranche aufgezeigt. Danach wird das multisensuale Marketing selbst und die Wirkung der fünf Sinne theoretisch vorgestellt. Der Praxisteil der Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie einzelne Stimuli, eingesetzt am Point of Sale, wirken. Dieser Frage wird anhand internationaler Studien und Fallbeispiele über die Wirkung von multisensualem Marketing Rechnung getragen. Gemeinsam mit dem Auftraggeber werden Kriterien festgelegt, die mit den Ergebnissen der Sekundärmarktforschung verknüpft, priorisiert und bewertet werden. Aufbauend auf den theoretischen und praktischen Erkenntnissen werden Handlungsempfehlungen für künftige Gestaltungsoptionen der Raiffeisenlandesbank Steiermark abgeleitet.

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AbsolventInnen 2005

Karl Ebner

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

13.02.1968 TEWA Digitalprint Abteilungsleiter Sales

Was denkbar ist ­ ist machbar Eishockey [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Multichannel-Distribution in einem Industrieunternehmen ­ Vorschlag für die Implementierung eines Mehrkanalsystems am Beispiel der TEWA Wellpappenfabrik GmbH

Diese Arbeit beschreibt die Implementierung eines Multichannel-DistributionsSystems für das Unternehmen TEWA Wellpappenfabrik GmbH. Das wechselnde Kundenverhalten sowie die Globalisierung und ein ständig wachsender Konkurrenzdruck verlangen von den Unternehmen, ihre Vertriebssysteme ständig neu anzupassen. Vor dieser Herausforderung steht auch das Unternehmen TEWA, das nun nach Möglichkeiten sucht, sein derzeitiges Vertriebssystem zu optimieren und an die schwierige Situation anzupassen. Durch die fortschreitende Dynamik am Markt wird das Unternehmen einem wachsenden wirtschaftlichen Druck ausgesetzt. Das Management sieht es als erforderlich an, die bestehenden Absatzwege effizienter zu nutzen und an die neuen Marktgegebenheiten anzupassen. Intern will man mit dem System eine abgestimmte Koordination zwischen den einzelnen Absatzkanälen erreichen. Dadurch sollen die bestehenden Ressourcen im Vertrieb gezielter und nutzenoptimiert eingesetzt werden. Extern erwartet sich das Unternehmen eine Steigerung der Neukundenakquisitionen, ein Ausschöpfen von Cross-Selling-Potenzialen und eine kanalübergreifende Erhöhung der Kundenbindung.

Im Zuge dieser Diplomarbeit, wird anhand der aktuellen wissenschaftlichen Theorie und unter Berücksichtigung der oben genannten Unternehmensziele eine Analyse der Distributionskanäle durchgeführt. Danach erfolgt eine Bewertung der bestehenden und potenziellen Channels ­ sowohl aus Unternehmens- als auch aus Kundensicht. Die Ergebnisse sollen dargestellt und verglichen werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die markt- und wettbewerbsgerechte Konfiguration, Selektion, Koordination und das Controlling des Absatzkanal-Mix. Ziel dieser Arbeit ist es, Bewertungen und Maßnahmen für die einzelnen Distributionskanäle zu erstellen. Dabei werden Empfehlungen zur Anpassung bzw. Neugestaltung der MultichannelDistribution ausgearbeitet und die damit verbundenen Kosten darlegt. Mit Abschluss der Arbeit steht dem Unternehmen ein Werkzeug zur Verfügung, mit dem das Multikanalsystem auf die neuen, komplexen Marktanforderungen abgestimmt werden kann.

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AbsolventInnen 2005

Martin Eschbach

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung Projekte Interessensbereich im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

01.04.1982 Praktikum bei der Audi AG Ingolstadt, Praktikum im Finanzbereich der Stadtgemeinde Kapfenberg Mafo-Projekt für Opel Austria (Jugendimageanalyse) Gesundheitsmarketing, Sozialmarketing

Carpe diem Tennis, Lesen [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Messung der Servicequalität in Arztpraxen am Beispiel von Orthopäden

Der Qualitätsbegriff wird immer wichtiger und muss subjektiv aus Kundensicht gesehen werden. Die Erfüllung der vom Kunden festgelegten Qualitätsanforderungen ist von großer Bedeutung, da diese Kundenzufriedenheit zur Folge hat. Wie jedes Unternehmen kann auch eine Arztpraxis nur langfristig bestehen, wenn sie ihre Kunden, d.h. ihre Patienten mehr als nur zufrieden stellen kann. Die Zeit der Götter in Weiß ist vorbei, die Patienten werden immer anspruchsvoller. Um aber als Arzt zu wissen, wo man aus Kundensicht im Wettbewerb steht oder anders gesagt, wie der Patient die gebotene Servicequalität eigentlich beurteilt, benötigt man eine geeignete Erhebungsmethode. Mystery Shopping ist das Paradeinstrument zur Messung der Servicequalität und wird bereits in vielen Branchen eingesetzt. Im gesamten Gesundheitswesen wurde diese Methodik sträflich vernachlässigt und somit fehlt es Ärzten oftmals an einem passenden Instrumentarium. Hauptziel dieser Arbeit war es, dem Ärztesektor die Erhebungsmethode Mystery Shopping als geeignetes Instrument zur Messung der Servicequalität, praxisorientiert am Beispiel von 6 Orthopäden näher zu bringen. Der Brucker Orthopäde Dr. Berner war der Auftraggeber und konnte 5 weitere

couragierte Fachkollegen für das Projekt gewinnen. Das Instrumentarium wurde auf die Erfordernisse des Ärztesektors umgelegt, branchenspezifische Untersuchungsmerkmale wurden abgeleitet und geeignete Testpatienten selektiert und geschult. Schlussendlich wurden die erhobenen Ergebnisse ausgewertet, verglichen und dienten als Grundlage, um Verbesserungspotentiale für den Auftraggeber zu erarbeiten. Innerhalb der Erhebungsphase zeigte sich, dass die Person des Arztes den größten Erfolgsgarant einer Praxis darstellt und im Mittelpunkt des Geschehens steht. Aber nicht nur der Arzt hat einen großen Einfluss auf den Praxiserfolg, sondern auch die Sprechstundenhilfen, die Wartezeiten, die Sauberkeit ja sogar die Praxisgestaltung und die Lage der Praxis sind von Bedeutung. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die teilnehmenden steirischen Orthopäden gute Leistungen bieten und patientenorientiert handeln. Dementsprechend knapp fiel auch das Endergebnis der getesteten Praxen aus. Anders ausgedrückt, hatte jene Praxis die Nase vorne, die das kompletteste Servicebündel und folglich den größten Gesamtnutzen aus Sicht des Patienten geboten hat.

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AbsolventInnen 2005

Petra Fleischhacker

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung Projekte Interessensbereich im Marketing Hobbys Kontakt

27.05.1983 FA11B des Landes Steiermark

Schaffer, Theater Graz, Riel Pharma Internationales Marketing, PR/Event

Volleyball, Reisen [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Beschwerdemanagement im österreichischen Einzelhandel

Der richtige und zielgerichtete Umgang mit Beschwerden stellt für viele Einzelhandelsunternehmen einen Problembereich dar. Durch eine falsche Behandlung von Beschwerden läuft ein Unternehmen jedoch Gefahr, wichtige Geschäftsbeziehungen zu seinen Kunden zu gefährden und diese an den Wettbewerb zu verlieren. Gerade im Einzelhandel stellt deshalb ein aktiv gestaltetes Beschwerdemanagementsystem ein wesentliches Instrument zur Kundenbindung und somit auch zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit dar. Meine Diplomarbeit, die im Auftrag des CAMPUS 02 erarbeitet wurde, gewährt Einblick in die Gestaltung des Beschwerdemanagements in Einzelhandelsunternehmen. In diesem Sinn wurden als Basis zur Durchführung einer schriftlichen Befragung von österreichischen Einzelhandelsunternehmen relevante Themen zum Beschwerdemanagement behandelt. Dabei wurde insbesondere auf die Gestaltung des Beschwerdemanagementprozesses und Besonderheiten des Beschwerdemanagements im Einzelhandel, wie zum Beispiel das Spannungsfeld zwischen Hersteller und Handel, eingegangen.

Anhand der aus der empirischen Untersuchung gewonnenen Daten wurden der Status quo der Beschwerdemanagementgestaltung in den Einzelhandelsunternehmen erhoben und Problemfelder identifiziert. Nach Analyse der Untersuchungsergebnisse wurden im praktischen Teil der Arbeit Empfehlungen und Potenziale für Unternehmen im Einzelhandel erarbeitet. Dabei wurde sowohl auf die Gestaltung der einzelnen Prozessschritte als auch auf besondere Aspekte, die bei der Implementierung eines Beschwerdemanagementsystems berücksichtigt werden müssen, eingegangen. Auf Basis der empfohlenen Maßnahmen soll in den Einzelhandelsunternehmen langfristig ein aktiv gestaltetes Beschwerdemanagementkonzept aufgebaut und umgesetzt werden, um einerseits die Zufriedenheit der Kunden und andererseits eine Bindung dieser an die Unternehmen sicherzustellen.

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AbsolventInnen 2005

Wolfgang Friedl

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

05.11.1972 Vogl+Co Autoverkaufs-gesellschaft m.b.H. Markenverantwortlicher Sales

Fang nie an aufzuhören und hör nie auf anzufangen! Snooker [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Gebrauchtfahrzeugmanagement ­ Prozessoptimierung und Qualitätsverbesserung im Gebrauchtfahrzeughandel

Die Autohaus Kalcher GesmbH in Fehring im Südosten der Steiermark ist ein Markenhandelsbetrieb mit angeschlossener Werkstätte, Spenglerei/Lackiererei und führt die Neuwagenmarke Peugeot. Die Priorität im Unternehmen liegt derzeit im Neuwagenhandel. Gebrauchtfahrzeugmanagement wird nicht professionell betrieben. Das Gebrauchtfahrzeugsortiment wird fast ausschließlich aus dem Eintauschgeschäft bedient. Professionelles Gebrauchtfahrzeugmanagement wird für bestehende Markenhandelsbetriebe immer mehr zu einem äußerst wichtigen Faktor, um ihre Existenz zu sichern. 70% des Gesamtvolumens an Gebrauchtfahrzeugen werden am Privatmarkt gehandelt. Dies zeigt das immense Potential auf, das in diesem Markt liegt. Das Ziel dieser Arbeit ist es, mittels Methoden der Prozessoptimierung und Qualitätsverbesserung im Unternehmen die Bereiche des Gebrauchtfahrzeugprozesses zu analysieren, Schwachstellen aufzuzeigen, zu verbessern und anzupassen. Das Gebrauchtfahrzeuggeschäft soll für das Unternehmen den gleichen Stellenwert erlangen, den das Neuwagengeschäft bereits innehat und letztendlich den Unternehmensgewinn steigern.

Die Ergebnisse und Erkenntnisse der Analysen dieser Arbeit zeigen, dass es letztendlich kleiner, prinzipieller Feinjustierungen bedarf, um die Bereiche des Gebrauchtfahrzeugprozesses zu optimieren, deren Qualität zu verbessern und erfolgreich zu machen. Die ausgearbeitenden Maßnahmen sind mit wenig Kostenaufwand zu implementieren. Die resultierenden Einsparungen und die zusätzlich möglichen Erlöse sind immens hoch. Die kostenintensiveren Maßnahmen im Bereich der Präsentation mit dem Bau einer Kauferlebnislandschaft und die Gründung einer Einkaufsgesellschaft für Gebrauchtfahrzeuge scheinen auf den ersten Blick unrealistisch, sind allerdings nötig. Um am Markt bestehen zu können, ist es zukünftig unerlässlich, eine gewisse Größe zu haben. Größe bedeutet Einkaufsmacht durch Volumen, Marktmacht durch die Größe des Gebietes, Finanzkraft und Risikominimierung durch kleine eigenständige und gesunde Unternehmen. Die aufgezeigten Maßnahmen in den Bereichen Prozessoptimierung und Qualitätsverbesserung werden im Unternehmen bereits umgesetzt. Der Bau eines Gebrauchtfahrzeugzentrums auf Basis dieser Arbeit ist, mit Fertigstellung 2006, in Planung. Die Gründung einer Kooperation im Bereich Gebrauchtfahrzeuge ist initiiert.

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AbsolventInnen 2005

Nicole Fritzl

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung Projekte

17.04.1982 Grazer Woche

Analyse der Regioprint und Ableitung von Handlungsmaßnahmen für die Grazer Woche Werbung, PR

Interessensbereich im Marketing Hobbys Kontakt

Reisen, Freunde treffen, Sport [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Kundenverhalten in den Einkaufszentren der Shopping City Seiersberg

Einkaufen könnte heutzutage als Volkssport bezeichnet werden. Tag für Tag und vor allem Wochenende für Wochenende pilgert die gesamte Nation in Einkaufsstätten, um dieser Beschäftigung nachzugehen. Dem Einkaufen kommt heute ein wesentlich höherer Stellenwert zu als in der Vergangenheit, was die Änderung des Kundenverhaltens und der Handelslandschaft zur Konsequenz hat. Vor allem Einkaufszentren haben von diesen Entwicklungen profitiert. Einkaufszentren erfreuen sich größter Beliebtheit. In der Steiermark befinden sich rund drei Viertel der Verkaufsflächen außerhalb der Orts- und Stadtzentren. Der Abdeckungsgrad von Shopping-Center-Verkaufsfläche pro Einwohner liegt in Österreich bereits weit über dem EU-Durchschnitt was zur Folge hat, dass es zwischen den einzelnen Einkaufszentren immer mehr zum Verdrängungswettbewerb kommt. Deshalb ist es wichtig, die Kunden, welche mit ihrer Einkaufsstättenwahl über Erfolg oder Misserfolg einer Einkaufsstätte entscheiden, näher zu beleuchten. Dies erfolgte im Rahmen dieser Diplomarbeit anhand der Kunden der Shoppingcity Seiersberg, einem Einkaufszentrum südlich von Graz. Mittels einer empirischen Erhebung wurde Wissen zum Kundenverhalten gewonnen und eruiert, ob und wo es Verbesserungsbedarf gibt.

Zur Schaffung eines Grundverständnisses zum Thema gewährt die Diplomarbeit im theoretischen Teil einen Einblick in die Themen ,,Konsum" und ,,Einkaufszentren". Nach der gemeinsamen Erarbeitung der interessierenden Sachverhalte mit der Shoppingcity Seiersberg wurde ein Fragebogen erstellt und eine mündliche Befragung im Zeitraum von einer Woche zu bestimmten Zeiten vor Ort durchgeführt. Dies diente dazu, um verschiedene Kundenströme und um Ausgewogenheit zu erreichen. Folgende Themen wurden erhoben: Begleitpersonen während des Einkaufs, ob der Versorgungsoder Erlebniseinkauf vorherrscht, ausgewählte Parameter der Erfolgsfaktoren von Einkaufszentren, über die Gründe, warum die Einkaufsstättenwahl auf die Shoppingcity Seiersberg fällt, die Etablierung der Marke ,,Shoppingcity Seiersberg" und die Nachteile der Shoppingcity Seiersberg aus Kundensicht. Die Auswertung und Interpretation der Daten ergab sehr zufriedenstellende Ergebnisse mit jedoch einigen Verbesserungspotentialen. Die Ergebnisse und die vorgeschlagenen Handlungsmaßnahmen sollten die Grundlage für zukünftige Aktivitäten der Shoppingcity Seiersberg bilden.

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AbsolventInnen 2005

Erich Gatterer

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto

29.12.1972 T-Systems Austria GesmbH Key Account Manager Internationales Marketing & Sales

Erfolg ist die Fähigkeit, von einem Mißerfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren. Sport [email protected]

Hobbys Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Multichannel Distribution im Dienstleistungsmarketing ­ Markteinführung von ,,Server Based medical Solution" in dem deutschen und österreichischen Krankenhausmarkt

Das Unternehmen T-Systems ist das Systemhaus der Deutschen Telekom und beschäftigt sich mit der Realisierung von Informations- und Telekommunikations-Lösungen in strategisch wichtigen Branchen. Eine dieser strategischen Branchen ist ,,Public & Healthcare". Da in dieser Branche eine große Nachfrage nach mobilen ITC-Lösungen besteht, wurde das in der Steiermark entwickelte Lösungsbündel ,,Server Based medical Solution" in das strategische Portfolio der T-Systems International aufgenommen. Der Vertrieb der Lösung soll über das bestehende Multi-Channel-System erfolgen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich primär mit der Analyse des Mehrkanalsystems der T-Systems International und mit der Modifikation des Systems, um die Effektivität und Effizienz der einzelnen Kanäle für den Vertrieb von SBmedS zu steigern. Das Konzept wird auf Basis der wissenschaftlichen Grundlagen erstellt und an die unternehmensinternen Gegebenheiten adaptiert. Um eine Analyse des Multi-ChannelSystems zu ermöglichen, wird zuerst das Leistungsbündel ,,SBmedS" ausführlich erklärt und die Marktsituation aus technolo-

gischer Sicht beleuchtet. Ein sehr wesentlicher Teil des Multi-Channel-Systems ist die Konfiguration. Im Mittelpunkt der Konfiguration steht die Kundensegmentierung. Das Kundensegment für SBmedS wurde seitens des Managements auf Nonprofit-Organisa-tionen (Universitätskliniken und Krankenhaus-Verbünde) beschränkt. Das Kernstück der Arbeit bildet aber die Analyse des bestehenden Multi-Channel-Systems. Die Analyse erfolgt in zwei Schritten. Zuerst werden anhand der bestehenden Prozesse eine Sekundärmarktforschung und nachfolgend eine Gruppendiskussion durchgeführt. Ziel der Gruppendiskussion ist es, das Knowhow der Vertriebsmitarbeiter hinsichtlich Markt- und Kundenwissen sowie ihre technischen Kenntnisse zu überprüfen, welche für die erfolgreiche Realisierung von SBmedS-Projekten notwendig sind. Im Anschluss daran werden Maßnahmen zur Verbesserung des Multi-Channel-Systems herausgearbeitet und die dafür veranschlagten Kosten in Relation zum Auftragseingang gestellt, der die Grundlage für eine erfolgreiche Einführung der Lösung darstellt.

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AbsolventInnen 2005

Norbert Gaulhofer

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung Projekte

08.02.1982 Praktikum bei Fa.Lorencic

Herold Business Data: Analyse des Key Account Managements; Kleine Zeitung: Analyse der Anzeigenverkaufsstruktur (Schwerpunkt Key Accounts); Start Up Unternehmen: Erstellung des Business Plans Sportmarketing und -management, Kommunikation, Sales, Produkt Management Power is a mental attitude! Basketball, Sport, Reisen [email protected]

Interessensbereich im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Kundenorientierte Produktgestaltung am Beispiel des Informationsanbieters Herold Business Data

Durch die Marktsättigung und zunehmenden Wettbewerbsdruck in nahezu allen Branchen ist es für jedes Unternehmen heutzutage wichtiger denn je, erfolgreiche Produkte bzw. Leistungen auf den Markt zu bringen. Denn trotz der erhöhten Wichtigkeit von Marken und Images ist der zentrale Erfolgsfaktor jeden Unternehmens sein Leistungsspektrum. Um nun gewährleisten zu können, dass neue Produkte am Markt nicht zu Flops werden, hat sich in den letzten Jahren ein Trend in der Produktgestaltung herauskristallisiert, der ungebrochen scheint: Die Einbindung des Kunden in die Gestaltung neuer Produkte bzw. Leistungen! Auch das Unternehmen HEROLD Business Data verschließt sich diesem Trend nicht und versucht, den ständigen Kontakt mit seinen Kunden zu fördern und auf deren Bedürfnisse einzugehen. Das Unternehmen ist ständig bemüht, deren Wünsche und Anliegen in die Entwicklung der Produkte einfließen zu lassen um die Angebotspalette zu verbessern. Die Diplomarbeit beschäftigt sich intensiv mit dem Thema der kundenorientierten Produktgestaltung, sowohl in seinen theoretischen Zügen als auch mit der praktischen Umsetzung im Unternehmen anhand des Örtlichen Telefonbuchs.

Die Umsetzung des Projekts lehnte sich an ein Prozess-Modell, dass im theoretischen Part der Arbeit diskutiert wurde, um einen wissenschaftlichen Rahmen zu bilden. Demnach wurde zuerst in einer Situationsanalyse das Unternehmen und sein Umfeld durchleuchtet, Stärken sowie Schwächen identifiziert und zu relevanten Entwicklungen der Branche in Beziehung gesetzt. Ziel des nächsten Schrittes war es, die Kundenbedürfnisse im Bezug auf des Produkt und auf das gesamte Unternehmen zu erheben. Dazu wurden Focus Groups mit Kunden durchgeführt, deren Ergebnisse das Herzstück der Analysephase darstellten. Erst durch die Einbeziehung der Sichtweise der Kunden war es möglich, neue Blickwinkel kennen zu lernen und entscheidende Erkenntnisse zu gewinnen. Schließlich wurden die Ergebnisse der Analyse der Ausgangssituation und der Erhebung der Kundenbedürfnisse in konkrete Vorschläge zur Produktgestaltung transferiert. Die Ergebnisse der Arbeit beziehen sich auf verschiedenste Bereich der Produktgestaltung, von Design und Layout bis hin zu Begleitmaßnahmen im Bereich des Außendienstes oder der Marktkommunikation. Für einige der Gestaltungsvorschläge wird auch bereits an der konkreten praktischen Umsetzung am Produkt gearbeitet.

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AbsolventInnen 2005

Karin Grundner

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

25.11.1976 Atronic Systems GmbH Sales Coordination Internationals Marketing, Werbung & Direct Marketing

Wer mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht, steht still. Schi fahren, Freunde treffen, Lesen, Musik [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Entwicklung eines Marketingkonzeptes für den Business-to-Business-Sektor am Beispiel der XiCrypt GmbH

Die XiCrypt GmbH ist ein junges und innovatives Grazer Unternehmen, das Software zur digitalen Signatur und Verschlüsselung von E-Mails sowie zur elektronischen Rechnungslegung entwickelt und vertreibt. Die Unique Selling Proposition des Unternehmens liegt neben den Vorteilen des dritten XiCrypt-Produktes, das die Abbildung und Einhaltung unternehmensinterner Geschäftsprozesse ermöglicht, in der TÜV-Zertifizierung im Evaluation Assurance Level 3+ und der Kombination der Bereiche sicherer E-Mail-Verkehr und elektronische Rechnungslegung. Mit Hilfe dieser Kombination deckt die XiCrypt GmbH zahlreiche Einsatzmöglichkeiten der digitalen Signatur ab und kann durch die TÜV-Zertifizierung die rechtliche Relevanz sowie den Qualitätsanspruch an die Produkte untermauern. Um das Ziel der Penetration des deutschsprachigen Raums zu erreichen, ist aufgrund der geringen finanziellen und personellen Ressourcen ein Vertrieb mit Hilfe von Partnern notwendig. Im Sinnes eines Mehrkanal-Vertriebs müssen zu diesem Zweck der Eigenvertrieb forciert, neue Value-Added-Distributoren gefunden und Unternehmensberatungskanzleien zur Abgabe von Empfehlungen zugunsten der XiCrypt GmbH gewonnen werden. Außerdem müssen zur Betreuungen der

Partner sowie zur Sicherstellung qualitativ hochwertiger Sekundärdienstleistungen Key-Account-Manager zur Verfügung gestellt werden. Im Rahmen der Kommunikationspolitik sind eine Vielzahl von Maßnahmen zu setzen, um die Bekanntheit von XiCrypt zu steigern, Top-Entscheider für Probleme der IT Sicherheit zu sensibilisieren sowie den Umsatz zu erhöhen. Mit Hilfe eines Marketingmitarbeiters sollen erfolgreiche Messebeteiligungen an der ITnT in Wien und der Systems in München durchgeführt, ein Suchdienstmarketing etabliert, Anzeigen in Magazinen für Entscheider und IT-Fachzeitschriften geschaltet sowie Maßnahmen zur Verkaufsförderung gesetzt werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt liegt in der Suche und Akquisition neuer und namhafter Referenzkunden, die Interessenten ein Gefühl von Vertrauen und Kompetenz vermitteln. Mit Hilfe dieser sowie weiterer, in der Diplomarbeit beschriebener, Maßnahmen soll das Marktpotential von 3,2 Millionen Unternehmen im deutschsprachigen Raum, die das Internet als Kommunikationsmedium nutzen, für die XiCrypt GmbH erschlossen werden, um einerseits den Unternehmenserfolg sicherzustellen und andererseits die Unternehmensziele zu erreichen.

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AbsolventInnen 2005

Peter Hartinger

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung Projekte Interessensbereich im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

10.08.1981 WAR Ware Anthony Rust Ltd., Hartinger Consulting

Opel Österreich, Schaffer Internationales Marketing und Kommunikation

Effiznuss (Effizienz und Genuss) Golf, Orientierungslauf [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Prüfung und Entwicklung wählermobilisierender Maßnahmen im Promotion- und Distributionsmix des Produktes Wahl in Österreich

In den letzten beiden Jahrzehnten war eine sinkende Wahlbeteiligung in allen westlichen Industriestaaten zu beobachten. Diese Entwicklung spiegelt sich in besonders hohem Ausmaß bei den Wahlen zum Europäischen Parlament wider. Dort lag 2004 die durchschnittliche Wahlbeteiligung aller Mitgliedstaaten unter 50%. Österreich lag mit 41,8% sogar noch unter diesem Wert. Doch auch bei Landtags-, Nationalrats- und Bundespräsidentenwahlen sinkt die Beteiligung der Bürger. Die Gründe der Nichtwähler liegen in einem generellen Desinteresse für das politische Geschehen. Weiters sind die Österreicher unzufrieden mit der Politik. Die Herausforderung des Politischen Marketing ist es nun, diese wahlberechtigten Bürger für die Partizipation an Wahlen zu mobilisieren. Einerseits kann dies auf der kommunikativen Ebene passieren. In dieser Arbeit werden zwei erfolgreiche Wählermobilisierungskampagnen aus Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika vorgestellt. Nach Meinung der Experten verfügen solche gezielten Kampagnen jedoch über keine hohe wählermobilisierende Wirkung. Vielmehr sollte die Kommunikation zum Wähler auf einer persönlicheren und direkteren Ebene gestaltet werden.

Eine Alternative bietet sich in einer Veränderung des Wahlprocedere. Die Wahlpflicht funktioniert beispielsweise noch immer sehr gut in Griechenland, Luxemburg und Belgien mit einem Spitzenwert von 91% Wahlbeteiligung. Doch eine Wiedereinführung der Wahlpflicht würde in Österreich wahrscheinlich auf großen Widerstand von Seiten der Medien und der Bevölkerung stoßen. Eine Zusammenlegung von Wahlterminen wird von den Experten ebenfalls als nicht wirkungsvoll eingeschätzt. Eine differenzierte Übermittlung von politischen Inhalten wäre aufgrund der verschiedenen Wahlebenen nicht möglich. Auch das Potenzial des e-Voting wurde analysiert. Dabei wurde festgestellt, dass durch diese Möglichkeit zwar das Wählen bequemer wird, jedoch keine stärkere Partizipation der Wähler erlangt werden kann. Die derzeitige politische Situation und die Turbulenzen in der Regierung lassen Spekulationen über vorgezogene Nationalratswahlen aufkommen. Wie wichtig die nächsten Wahlen vom Bürger eingeschätzt werden und wie stark die Partizipation der österreichischen Bevölkerung sein wird, kann jedoch auch von Seiten der Experten nicht klar prognostiziert werden.

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AbsolventInnen 2005

Veronika Elisabeth Häusler

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto

03.03.1980 T-Mobile Austria GmbH Process- & Quality Management Performance Measurement, Internationales Marketing

Was immer du tun kannst oder träumst es zu können, fang damit an! Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich! (Johann Wolfgang v. Goethe) Sport, Literatur, Musik [email protected]

Hobbys Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Marketingcontrolling - Performance Measurement zur Steuerung von Tarifportfolios

Die rasante Entwicklung innerhalb der Telekommunikationsbranche fordert ein vorausblickendes und in weiterer Folge strategisch nachhaltiges Agieren des Marketingmanagements. Neue Technologien ermöglichen innovative Sprach- und Datenlösungen für Firmen- und Privatkunden, was einerseits zu einem breiten Produktspektrum und andererseits zu komplexen Preiskonzepten führt. Das Unternehmen T-Mobile Austria positioniert sich in Österreich in einer technologiegetriebenen Branche als führendes Dienstleistungsunternehmen im Bereich Service und Qualität und bietet seinen Kunden einfache und benutzerfreundliche Telefonie- und Datenprodukte in einem optimalen Preis-Leistungsverhältnis. Die Diplomarbeit zeigt die Entwicklung und die Einführung eines Kennzahlensystems zur Kontrolle und Steuerung von Preiskonzepten (Tarifportfolios) im Privatkundensegment für das Unternehmen T-Mobile Austria. Tarifmodelle beinhalten fixe und variable Preisbestandteile, welche entsprechend den Bedürfnissen und dem Nutzungsverhalten der Kunden festgelegt werden. Trotz der zunehmenden Wichtigkeit der qualitativen Ergebnisse der Kundenzufriedenheitsbefragungen wurden im Unternehmen finanztechnische Kennzahlen zur Bewertung von Tarifmodellen vorgezogen.

Das Ziel dieser Arbeit war es, ein Kennzahlencockpit zu erstellen, welches es ermöglicht, den Erfolg von Tarifportfolios im Privatkundensegment anhand von monetären und nicht-monetären Kenngrößen zu messen, zu kontrollieren und zu steuern. Die theoretische Grundlage dieser Arbeit bildet die Analyse und die Bewertung von Performance Measurement Instrumenten bzw. Kennzahlensystemen aus der aktuellen wissenschaftlichen Literatur und aus Praxisberichten. Diese Erkenntnisse wurden im anschließenden Praxisteil angewandt. Beginnend mit der Zielsetzung des Kennzahlensystems wurde der Betrachtungsgegenstand ,,Tarifmodell", die internen und externen Einflussfaktoren, die relevanten monetären und nicht-monetären Kennzahlen und deren Zusammenhänge definiert und erläutert. Das Cockpit ist die grafische Darstellung und die strukturierte Anordnung der Kennzahlen. Den Abschluss des Praxisteils bilden die Empfehlungen bzw. die notwendigen Maßnahmen welche für die Einführung des Kennzahlencockpits im Unternehmen notwendig sind. Mit dem entwickelten Kennzahlencockpit konnte dem Marketingmanagement die notwendige Gesamtperspektive zur Kontrolle und Steuerung von Tarifportfolios geschaffen werden.

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AbsolventInnen 2005

Doris Hiller

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto

17.02.1975 Selbstständig Selbstständig ­ Ernährung und Diätetik Dienstleistungsmarketing, Kommunikationsmanagement

Die am Tag träumen, kennen viele Dinge, die den Menschen entgehen, die nur nachts träumen. (Edgar Allan Poe) Tanzen, Fotografieren, geistige und körperliche Fitness, Schauspielerei [email protected]

Hobbys

Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Visuelle und olfaktorische Maßnahmenempfehlungen für die gesundheitsorientierte Hotellerie am Beispiel der Schwarzl GmbH

In der gehobenen gesundheitsorientierten Hotellerie sind die Hardware-Komponenten im Vergleich zu anderen Anbietern teilweise sehr ähnlich und austauschbar geworden. Daher werden Software-Aspekte und ein hohes Maß an Erlebnisorientierung immer bedeutender. Die Gäste wünschen sich zunehmend eine ganzheitliche emotionale Ansprache und alle fachlichen medizinischen Voraussetzungen für ein maximales Maß an Wohlbefinden. Mittels multisensualem Marketing, der Ansprache aller fünf Sinne, werden Möglichkeiten aufgezeigt, die diesen Ansprüchen Rechnung tragen können, wobei primär der Einsatz von Farben, Licht und Düften beleuchtet wird. Durch gezielten Einsatz dieser Elemente wird es möglich, den Hotelaufenthalt zum Erlebnis zu inszenieren und einzelne Leistungen zu emotionalisieren, wodurch eine Erhöhung der subjektiv wahrgenommenen Lebensqualität der Gäste erreicht werden kann. Zudem stellt es ein Instrument zum Aufbau eines Corporate Image, einer Markenpersönlichkeit und in weiterer Folge eines Wettbewerbsvorteils dar. Im empirischen Teil werden Studienergebnisse aus dem Handel analysiert, um relevante visuelle und olfaktorische Komponenten herauszufinden, die als Wohlfühlpoten-

tiale in die Hotellerie übertragen werden können. Zusätzlich wird mittels Benchmarking in der Hotellerie und Expertengesprächen eine kritische Betrachtung ermöglicht und Erkenntnisse erhoben, wie eine gezielte Umsetzung erfolgen kann. Diese Erkenntnisse münden in einen Maßnahmenkatalog und in detaillierten Empfehlungen einzelner Hotelbereiche. Es zeigt sich, dass der Einsatz von Farben, Licht und Düften eine komplexe und facettenreiche Aufgabe und Herausforderung für das Marketing ist. Durch eine Kosten-Nutzen-Analyse wird die wirtschaftliche Sichtweise integriert, da vor allem das professionelle Arbeiten mit Düften und Lichtelementen zwar mit höheren Investitionskosten verbunden ist, der Nutzen dieser Aspekte jedoch zur Schaffung von Erlebnissen und Wohlfühlpotentialen gewertet werden kann. Im Zentrum aller Überlegungen steht der Gast mit seinen Wünschen und Erwartungen gegenüber dem Hotel. Sämtliche Maßnahmen müssen dem Gast nutzen und damit das Image und den Wert des Hotels steigern. Multisensuales Marketing stellt eine umfangreiche Chance dar, sich mit diesen Ansätzen zu profilieren und den Mitbewerb um etwas Besonderes voraus zu sein.

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AbsolventInnen 2005

Nicole Hirschmugl

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

22.10.1981 Anzeigen und Marketing, Kleine Zeitung GmbH & Co KG Sekretariat der Geschäftsführung Kommunikation, Beschwerdemanagement

Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag! Das Leben leben und jeden Tag genießen [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Customer Relationship Management im Service Center der Kleinen Zeitung GmbH & Co KG mit Schwerpunkt Database Marketing

Die Kleine Zeitung ist Bestandteil des täglichen Lebens bei mehr als 280.000 treuen Lesern. Allerdings wird es auch für eine Tageszeitung immer schwieriger die Kunden mittels Massenwerbung zu erreichen. Da die Angebote immer vergleichbarer werden und die Nutzer zwischen mehreren gleichwertigen Angeboten auswählen können, ist es notwendig, bestehende potenzielle Kunden zu überzeugen und bestehende Kunden langfristig an das Unternehmen zu binden. Das Stichwort heißt Databasemarketing. Die Kunden werden persönlich nach ihren Interessen angesprochen und die Angebote werden auf die Kundenwünsche zugeschnitten. Um dies zu erreichen, benötigt das Unternehmen aussagekräftige Kundendaten, die mehr als nur die Stammdaten wie Name, Adresse und Telefonnummer umfassen. Die Planung, Durchführung, Steuerung und Kontrolle von Marketingaktionen auf Basis der im Unternehmen befindlichen Kundendaten nennt sich Database Marketing. Database Marketing ist Teil des Customer Relationship Managements und wichtiger Bestandteil der Aufgaben der Kleinen Zeitung und somit des Service Centers. Das Service Center als Kontaktmittelpunkt der Kleinen Zeitung steht seit der Einführung der CRM-Software ,,Siebel" im Jahr 2001/ 2002 vor der Herausforderung, die Kunden-

daten sinnvoll erfassen und zu nutzen. Die Dateneingabe muss nach bestimmten Richtlinien erfolgen, um die Datenqualität zu sichern. Auf Basis der Datenbank lassen sich individuelle Marketingmaßnahmen ableiten. Nur wenn die Datenpflege von jedem Mitarbeiter in derselben Art und Weise durchgeführt wird, ist die Datenbank für Marketingaktionen nutzbar. Einerseits handelte die Diplomarbeit die Evaluierung von Siebel ab, um auf mögliche fehlende Komponenten hinzuweisen, die für die Datenpflege von Bedeutung sind. Andererseits wurden Arbeitsanweisung, Richtlinien und Prozesse so definiert, dass die Datenpflege in einen standardisierten Prozess übergeht. Der idealtypische Ablauf einer Kampagne hat beschrieben, wie Kampagnenmanagement im Service Center ablaufen muss, um Kampagnen effizient und effektiv zu gestalten. Hierzu gehören die sorgfältige Planung und Zielsetzung, die Kundensegmentierung, die Vorgaben für die ideale Durchführung und die Analyse und das Controlling. Die Einführung der Richtlinien und die Umsetzung der definierten Prozesse sollen eine Standardisierung ermöglichen und die Pflege und Nutzung der Daten effizient gestalten.

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AbsolventInnen 2005

Gabriele Holosch

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto

21.09.1970 FH JOANNEUM Gesellschaft mbH PR & Marketing Eventmanagement & Fundraising

Wirf nicht das Handtuch, solange du es noch in der Hand hältst! Tauchen, T anzen, Reisen, Musik, Neues erkunden [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Fundraising im Hochschulsektor am Beispiel der FH JOANNEUM Gesellschaft mbH

Die FH JOANNEUM Gesellschaft mbH fungiert seit 1995 als Trägerorganisation der FH JOANNEUM. Gegenstand des Unternehmens ist die Erhaltung von FachhochschulStudiengängen im Sinne des FHStG (Bundesgesetz über Fachhochschul-Studiengänge). Herkömmliche Mittel wie Bundes- und Landeszuschüsse, Drittmittel und Studienbeiträge werden alleine nicht mehr ausreichen, um die Zukunft der Hochschulen zu sichern. Dies gilt auch für die FH JOANNEUM. Um auch weiterhin die Wettbewerbsposition halten und ausbauen zu können, wird für die FH JOANNEUM die Gewinnung von Finanz- und Sachmitteln, Arbeits- und Dienstleistungen zunehmend bedeutsamer. Dies setzt den Aufbau und die Etablierung von einem funktionierenden FundraisingProzess voraus. Der Begriff Fundraising kommt aus den USA und es wird darunter die Beschaffung von Finanz- und Sachmitteln sowie Dienstleistungen verstanden. Speziell im Bereich der Hochschulen werden unter Fundraising die Bereiche Spenden, Stiftungen, Auftragsforschung, Vermarktung und Sponsoring subsumiert. Ein zentral koordinierter FundraisingProzess existiert in der FH JOANNEUM nicht. Ohne strategische Ausrichtung und detaillierte Planung des Fundraisings lassen sich

vorhandene Potenziale nicht entsprechend nutzen. Durch einen optimalen FundraisingProzess können Vorteil und Synergieeffekte genutzt sowie Maßnahmen aufeinander abgestimmt werden. Im Rahmen dieser Diplomarbeit wurde ein Fundraising-Prozess für die FH JOANNEUM entwickelt. Basis für diese Arbeit stellten die theoretischen Erkenntnisse des Fundraisings dar sowie die Ergebnisse der Primär-Marktforschung. Die schriftliche Befragung von Partnerhochschulen der FH JOANNEUM sowie Hochschulen und Fachhochschulen in Österreich beleuchteten den Einsatz vom Fundraising in diesen Institutionen. Für die Zielgruppenplanung sowie für die Analyse der Bedürfnisse der Unternehmen wurde das Instrument des Experteninterviews herangezogen. Dieses ermöglichte, die bestehenden Kooperationen mit Hochschulen zu hinterfragen sowie die individuellen Wünsche der Unternehmen zu erfahren. Der Fundraising-Prozess der FH JOANNEUM wurde in die Teilschritte Projektdefinition, Messung und Analyse der Daten, Umsetzung und Controlling aufgegliedert. Bei jedem Schritt wurden Ziele definiert, die notwendigen Humanressourcen erfasst sowie der jeweils notwendige Input definiert. 51

AbsolventInnen 2005

Reinhild Horn

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung Projekte

18.01.1982 Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

Vordiplomarbeit: Haptisches Marketing am Beispiel der Versicherungsbranche, Analyse des Holzmarktes in Afrika/Australien/Neuseeland, Imageanalyse Theater Graz, Marktforschung Gründermesse 2003 Kommunikation, Werbung, PR, Käuferverhalten

Interessensbereich im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

Es kann niemals genug Schokolade geben. Theater besuchen und spielen [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Der Einsatz von psychologischen Messmethoden in der Marktforschung

Unternehmenskommunikation muss immer besser werden, sei es bei der Optimierung der Produkte, der Einkaufsstätten oder der Werbung. Darum wird immer nach neuen Möglichkeiten gesucht um die Präferenzen, das Verhalten und die bewussten oder sogar unterbewussten Wünsche und Entscheidungen des Kunden zu verstehen. Klassische Methoden wie Interviews, Gruppendiskussionen oder Beobachtungen werden darum immer häufiger durch psychophysiologische Messmethoden ergänzt. Die Psychophysiologie beschreibt die Zusammenhänge zwischen physischen und psychischen Vorgängen. Da keine subjektive Bewertung (wie z.B. bei der Befragung) durch den Befragten stattfindet, können solche Methoden die direkte Reaktion auf einen Stimulus erfassen, unabhängig davon, ob der Proband fähig oder willig dazu ist. Diese Methoden sind für den Studiengang Marketing am CAMPUS 02 besonders interessant, da der Forschungsschwerpunkt auf das multisensuale Marketing gelegt wird. Die Forschungsarbeit in diesem Bereich ist jedoch schwierig, denn Duft, Musik, Farbe bzw. Licht, Geschmack oder haptisches Empfinden sind sehr schwer zu verbalisieren. Hinzu kommt noch, dass Vieles nicht aktiv wahrgenommen wird oder sogar

nur unterbewusst wirkt. Der Einsatz von psychophysiologischen Messmethoden, also Messungen direkt am Körper, könnten die Forschung in diesem Bereich vorantreiben. Die Arbeit beschäftigt sich zuerst mit den theoretischen Aspekten ­ dabei werden die unterschiedlichen Messmethoden vorgestellt. Insbesondere die Blickregistrierung, die Messung der elektrodermalen Reaktion und verschiedene Ansätze im Bereich der Gehirnanalyse werden genauer betrachtet. Aber werden psychophysiologische Messmethoden in der Marketingpraxis überhaupt eingesetzt? Aus diesem Grund wurden Expertenbefragungen im deutsprachigen Raum durchgeführt. Vor allem die verwendeten Methoden und Geräte, Trends und neue Technologien in diesem Zusammenhang, eine Einschätzung der Bedarfsentwicklung nach diesen Methoden sowie ein mögliches Kooperationsinteresse mit dem CAMPUS 02 wurden erfasst. Die Ergebnisse zeigen, dass für die Marktforschung nur die Blickregistrierung und die Messung der elektrodermalen Reaktion wichtig sind. Gehirnuntersuchungen zu Marktforschungszwecken sind zwar ein spannendes Thema, werden aber auch in naher Zukunft keine Bedeutung für das Marketing haben.

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AbsolventInnen 2005

Judith Jagerhofer

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung Projekte

30.03.1983 Berufspraktikum: Komptech Farwick GmbH, Frohnleiten; sonstige Praktika: Interex Großhandelsges.m.b.H, Hartberg Käuferverhaltensforschung im Bereich Tiefkühlkost, Holzmarktanalyse Südamerika, Corporate-Design-Gestaltung Firma Interex, Messegestaltung für Firma Interex und Komptech Farwick, Businessplan-Erstellung für ein Marktforschungsinstitut am CAMPUS 02, Imageanalyse für Theater Graz und Komptech Farwick Event Marketing, NPO Marketing, Multisensuales Marketing

Interessensbereich im Marketing Lebensmotto

Wer keinen Mut zum Träumen hat, hat keine Kraft zum Kämpfen. Zeit mit Freunden verbringen [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Erarbeitung eines Kommunikationskonzeptes für eine NonprofitOrganisation am Beispiel der Steirischen AIDS-Hilfe

HIV und AIDS sind verbreiteter denn je. Nicht nur in den Ländern der Dritten Welt ist die Situation fatal. Auch in Österreich werden täglich Menschen mit dem Virus infiziert. Das Bewusstsein um das Virus und die Krankheit sowie um die Risikosituationen, denen sich jeder selbst aussetzt, ist in der breiten Bevölkerung der Steiermark jedoch nicht (mehr) ausreichend vorhanden. Sie wird zu wenig mit dem Thema HIV/AIDS konfrontiert, setzt sich aber gleichzeitig einem immer höher werdenden Risiko aus. Handlungsbedarf zur Aufklärung über HIV/AIDS besteht nicht mehr nur gegenüber derzeitigen Hauptbetroffenengruppen, sondern auch gegenüber der breiten Bevölkerung. Die Diplomarbeit setzt sich zum Ziel, die Steirische AIDS-Hilfe bei ihrem Kampf gegen HIV und AIDS zu unterstützen. Sie befasst sich mit der Erstellung eines Kommunikationskonzeptes zur Prävention bei der Allgemeinbevölkerung der Steiermark. Zu diesem Zweck wird ein Einblick in das Nonprofit bzw. in das Social Marketing gegeben. Weiters behandelt die Arbeit Literatur zur Verhaltensänderung im Gesundheitsbereich, zur Kommunikation in sozialen Organisationen sowie zum Prozess zur Erstellung von Kommunikationskonzepten.

Die Situationsanalyse der Steirischen AIDS-Hilfe stellt die Ausgangsbasis für die darauffolgende Konzepterarbeitung dar. Sie wird ergänzt durch empirische Analysearbeit, welche Aufschluss über die Arbeitsweisen im Rahmen der präventiven Kommunikation von AIDS-Hilfe Organisationen gibt. Auch Best-Practice-Beispiele aus dem NPOBereich werden hinsichtlich relevanter Erfolgsfaktoren beleuchtet. Das erstellte Kommunikationskonzept soll durch Maßnahmenschwerpunkte in PR, persönlicher Kommunikation sowie durch den Einsatz von Multiplikatoren und Events die gesetzten Ziele erreichen. Zur Unterstützung für die Steirische AIDS-Hilfe bei der Realisation erfolgten Bewertung und Prioritätensetzung für den umfangreichen Maßnahmenkatalog des Konzeptes. Besonders wichtig für die erfolgreiche Umsetzung ist, zukünftig intensive Arbeit im Bereich Fundraising zu betreiben, wobei der Fokus auf die Gründung von Social Alliances gelegt werden soll. Weiters erscheint kontinuierliche Präsenz in der Öffentlichkeit als ausschlaggebend, um das Thema HIV/AIDS ständig im Bewusstsein der steirischen Bevölkerung zu behalten und somit der Verbreitung des Virus und der Ausgrenzung von Betroffenen erfolgreich entgegenzuwirken. 55

AbsolventInnen 2005

Elisabeth Jöbstl-Arbeiter

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

19.07.1979 Marktgemeinschaft Steirischer Wein Assistentin der Geschäftsführung Eventmanagement & Kommunikation

Das Leben ist wertlos, wenn man nicht weiß, wofür man lebt. Lesen, Wein, Kino, Freunde [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Integriertes Kommunikationskonzept für die Vermarktungsgesellschaft Marktgemeinschaft Steirischer Wein

Die Marktgemeinschaft Steirischer Wein arbeitet seit 17 Jahren an der gemeinsamen Vermarktung der Marke ,,Steirischer Wein" und hat mit ihrer Arbeit der sicherlich wesentlich zum Erfolg des Steirischen Weines beigetragen. Doch die Rahmenbedingungen haben sich in dieser Zeit zusehends verändert. Besonders der vermehrte Konkurrenzdruck und die zunehmenden gemeinsamen Vermarktungsbemühungen anderer Weinbaugebiete machten die Überprüfung des aktuellen Konzeptes erforderlich. Zusätzlich stiegen auch die Anforderungen der Mitglieder, für diese muss der Vorteil aus der Mitgliedschaft klarer wahrnehmbar werden. Die Herausforderung bei dieser Arbeit bestand darin, Synergien für das Unternehmen nutzbar zu machen, aus denen das einzelne Mitglied unmittelbar profitiert, und die auch in der Zusammenarbeit mit anderen Organisationen zu neuen Möglichkeiten führen. Diese Anforderungen können mit Sicherheit am besten durch ein integriertes Kommunikationskonzept nutzbar werden. Ausgehend von den gewonnenen Erkenntnissen aus der Sekundär- und Primärmarktforschung und einem Strategieworkshop mit allen wichtigen Entscheidungsträ-

gern wurde einerseits die Ist-Positionierung erhoben und eine mögliche Soll-Positionierung erarbeitet. Ausgehend von der Positionierung wurden dann die strategische Zielsetzung und die Leitbotschaft abgeleitet. Aufbauend auf diese Informationen wurden ein integriertes Kommunikationskonzept und eine Maßnahmenplanung für die Marktgemeinschaft Steirischer Wein erstellt. Dieses integrierte Kommunikationskonzept bietet dem Steirischen Wein eine Weiterentwicklung des bisherigen Konzeptes ohne Verluste zu riskieren. Die anzupassende Positionierung bietet die Chance, dem Konsumenten eine sehr klare Botschaft zu vermitteln. Dies erhöht wiederum die Schlagkräftigkeit der Marktgemeinschaft Steirischer Wein. Die Unterstützung durch Stärkung der internen Kommunikation führt zusätzlich zu einer Erhöhung des Zusammenhalts. Die Umsetzung dieses Konzeptes stärkt die Kompetenz des Steirischen Weines in punkto Marketing und es könnte wieder einmal mehr eine Vorreiterrolle eingenommen werden.

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AbsolventInnen 2005

DI Peter Karner

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

10.06.1969 Voest Alpine Stahl Donawitz GmbH & Co KG Leitung Verkauf und Marktstrategie B2B Marketing

Das Leben ist ein Hit! Musik, Sport, Reisen [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Analyse der Marktchancen und des Marktpotentials von warmgewalztem Stabstahl in Deutschland und Italien für die voestalpine Stahl Donawitz GmbH

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Analyse der Marktchancen und des Marktpotentials für warmgewalzten Stabstahl in Deutschland und Italien. Die Problemstellung der Arbeit ergab sich aus dem Umstand, dass die voestalpine Stahl Donawitz GmbH (VASD) ein Potential auf diesen Markt vermutete, jedoch unzureichende Informationen vorlagen, um eine Entscheidung für die Durchführung erforderlicher Investitionen und den Markteintritt möglichst objektiv und fundiert treffen zu können. Ziel dieses Diplomarbeitsprojektes war die Erarbeitung einer Entscheidungsgrundlage für den Markteintritt in den Ländern Deutschland und Italien. Dazu war es notwendig, beide Märkte zu analysieren und die Marktchancen sowie das Marktpotential für die VASD zu identifizieren. Die Vorgehensweise gestaltet sich in einer Erarbeitung der theoretischen Grundlagen für das Beschaffungsverhalten im Business-to-Business Bereich aus der aktuellen wissenschaftlichen Literatur. In weiterer Folge wurden mögliche Marktforschungsansätze für die effektive und effiziente Informationsbeschaffung im internationalen Umfeld diskutiert. Im anschließenden Praxisteil wurden sowohl primäre als auch sekundäre Markt-

forschungsinstrumente unter Berücksichtigung der Besonderheiten im Business-toBusiness Bereich zur Informationsgewinnung angewendet. Die Analyse der Daten zeigte, dass der Stabstahlbedarf im Zielsegment in Italien und Deutschland zusammen etwa 1.300.000 to beträgt. Der Bedarf wird zu rund 69 % von inländischen Lieferanten und zu 31 % von Importen hauptsächlich aus Europa abgedeckt. Auf der Abnehmerseite kann der Markt in die Segmente Schmiede- und Presswerke sowie Maschinen- und Stahlbau mit einer Abnahmemenge von je 650.000 to pro Jahr unterteilt werden. Dabei stellen die Schmiede- und Presswerke mit einer Anzahl von etwa 50 Unternehmen einen überschaubaren Markt dar, der vorwiegend direkt von den Herstellerwerken beliefert wird. Demgegenüber ist Maschinen- und Stahlbau stark fragmentiert mit einer unübersichtlich hohen Anzahl an Abnehmern. Beide Abnehmergruppen zeigen starkes Interesse an dem Projekt und haben mögliche Abnahmemengen von der VASD definiert. Das Absatzpotential für die VASD liegt im definierten Marktsegment bei einer Absatzmenge von mehr als 160.000 to pro Jahr. Eine wirtschaftliche Analyse des Projektes zeigt, dass bei der Durchrechnung von drei Szenarien alle eine Amortisationszeit unter fünf Jahren haben. 59

AbsolventInnen 2005

Alexandra Kern

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung Projekte

03.02.1983 Berufspraktikum: Magistrat Graz, Abteilung für Wirtschaftsund Tourismusentwicklung Erstellung einer Imageanalyse für die ,,Theater, Graz", Erstellung eines Businessplans für ein Medikament mit dem Schwerpunkt auf der Erarbeitung eines Marketingkonzepts für den Produkt-Relaunch, Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit zum Thema ,,Unterschwellige Beeinflussungsmöglichkeiten im Marketing" PR und Eventmanagement, Internationales Marketing

Interessensbereich im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

Lebe deine Träume! Volleyball, Snowboarden, Querflöte und Gitarre [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Die Auswirkungen von Preisaktionen im Lebensmittelhandel auf das Konsumentenverhalten

Der österreichische Lebensmittelhandel ist im Moment vor allem von einem Instrument aus dem Marketing-Mix beeinflusst. Dieses Hauptinstrument ist der Preis. Nahezu jedes Lebensmitteleinzelhandelsunternehmen versucht über preispolitische Maßnahmen, die Konsumenten in ihrem Verhalten zu beeinflussen. Im Rahmen dieser Diplomarbeit wird untersucht, ob die zahlreichen und vor allem starken Preisaktionen und Preisreduktionen im österreichischen Lebensmittelhandel Auswirkungen auf das Konsumentenverhalten bewirken können. Dazu wird im ersten Teil ein theoretischer Überblick über die Preispolitik, einschließlich der Bedeutung des Preises, über Aktionspolitik mit positiven und negativen Auswirkungen von Preisaktionen und über die Wahrnehmung preispolitischer Maßnahmen durch die Konsumenten gegeben. Anschließend wird der österreichische Lebensmittelhandel mit seinen Besonderheiten, den Entwicklungen der letzten Jahre, der aktuellen Situation sowie der zukünftigen Trends analysiert.

Im zweiten Teil ist die praktische Ausarbeitung dokumentiert. Diese besteht zum einen aus Experteninterviews, die mit Vertretern aus dem Handel und der Industrie geführt wurden. Zum anderen enthält der Praxisteil eine Endkundenbefragung in Form einer Fokusgruppe. Mit Hilfe dieser beiden Marktforschungsinstrumente wird herausgefunden, ob bzw. welche Auswirkungen die zahlreichen Preisaktionen der letzten Zeit auf das Einkaufsverhalten der Konsumenten bewirken. Abschließend werden basierend auf den gewonnen Erkenntnissen aus dem Praxisteil Empfehlungen für zukünftige Maßnahmen abgegeben, die vor allem für den herkömmlichen Lebensmittelhandel in Österreich von Bedeutung sind. Mit Hilfe dieser Aktivitäten ist es für den Handel möglich sein, eine positive Entwicklung des Marktes zu gewährleisten.

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AbsolventInnen 2005

Helmut Kirschbaum

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

21.11.1967 Leitner Spedition GmbH, Wenzel Logistics GmbH Assistent der Geschäftsleitung Internationale Geschäftstätigkeit

Face the challenge! Fußball, Schach, Reisen, Uhren, Tennis [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Analyse von Marktpotenzialen für ein intermodales Güterverkehrssystem am Beispiel der Wenzel-Logistics GmbH

Transporteure, insbesondere Vertreter mittelständischer Unternehmen, wie der Auftraggeber dieser Studie, sehen sich verstärkt mit Umfeldveränderungen konfrontiert. Verdrängungswettbewerb, Konzentrationstendenzen und die erhöhte Austauschbarkeit durch die Liberalisierung der Märkte zwingen dazu, bisherige Strategien zu hinterfragen. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob die Verlagerung von Güterströmen von der Straße auf die Schiene auf Basis des kombinierten Verkehrs, der die beiden Verkehrsträger Lkw und Bahn verbindet, eine Alternative zum reinen Straßenverkehr darstellt. Als zu untersuchende Ziel- und Quellmärkte der steirischen Industrie wurden Rumänien, Bulgarien und SerbienMontenegro festgelegt. Als Grundlage für die Beurteilung der Durchsetzbarkeit neuer Ansätze der Angebotsseite ist eine Analyse

der Nachfrageseite unerlässlich. Die zur Verfügung stehenden Statistiken boten aufgrund ihrer Erfassungsbereiche und Systematiken keine Möglichkeit zur Darstellung der für die Beurteilung wesentlichen Güterströme. Es wurde eine Primärmarktforschung zur Erhebung dieser Daten und zur grundsätzlichen Akzeptanz des kombinierten Verkehrs bei potenziellen Bedarfsträgern durchgeführt. Neben den Untersuchungen der Warenströme und Märkte war eine Analyse der Leistungsfähigkeit des Bahntransports und der Kostensituation sowie der in Frage kommenden Bahnterminals und der Systemkonkurrenz Lkw unabdingbar. Die Aufgabenstellung kann somit als höchst komplex beurteilt werden. Die Ergebnisse der Untersuchungen mündeten in eine Empfehlung an das Management des Unternehmens WenzelLogistics.

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AbsolventInnen 2005

Margit Kohlmeier

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto

11.03.1983 Immocon GmbH Assistentin der Geschäftsleitung B2B- Dienstleistungsmarketing

Es ist reine Zeitverschwendung etwas Mittelmäßiges zu tun. (Madonna Louise Ciccone) Paintball spielen, Inlineskaten, Filme, Musik [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Erstellung eines strategischen Positionierungskonzeptes sowie Empfehlung zur strategischen Markenführung für die Firma SC&C Software, Communication & Consulting GmbH & Co KEG

Der IT- und Marketingberatungsmarkt in der Steiermark ist mehr als gesättigt. Etwa 1.500 Neugründungen pro Jahr stehen ca. 500 Unternehmensstilllegungen gegenüber und das alleine in der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Steiermark. Potenzielle Kunden werden von Beratungsunternehmen mit Informationen, Angeboten und Bekundungen über angebliches Know-How und langjährige Erfahrung regelrecht überschüttet Der Großteil der Anbieter von Beratungsdienstleistungen ist wenig spezialisiert und kann sich dementsprechend nicht eindeutig positionieren. Zu diesen schwierigen Umfeldbedingungen kommt hinzu, dass Kunden gerade im Beratungs- bzw. Dienstleistungsbereich vor dem Erstkauf ein relativ hohes subjektives Kaufrisiko empfinden sie müssen sich vor dem ersten Dienstleistungskauf auf Qualitätsvermutungen stützen, die ihnen der Anbieter vermittelt. Aus Sicht der Kunden entsteht also ein Einheitsbrei an anbietenden Unternehmen, die sich in ihren Kompetenzen auf den ersten Blick so gut wie gar nicht voneinander unterscheiden. Genau mit dieser Marktsituation sah sich auch die Firma SC&C GmbH & Co KEG konfrontiert. Das Unternehmen war acht Jahre lang erfolgreich im IT-Bereich als Spezialist für webbasierte Datenbankapplika-

tionen tätig. Im Sommer 2004 wurde das Unternehmen um die Abteilung Marketing und Werbung erweitert. Diese Erweiterung ergab sich durch die Übernahme des Kunden- und Mitarbeiterstockes der Firma Arzberger Technologiemarketing, die ihre Geschäftstätigkeit mit Juni 2004 einstellte. Ziel der SC&C war es nun, ihren Kunden eine umfassende Full-Service-Betreuung in den Bereichen IT sowie Marketing und Werbung zu bieten. Aufgrund der zu geringen Spezialisierung des Angebotes hielt sich der Erfolg dieser Geschäftsidee jedoch in Grenzen. Ziel und Aufgabe der vorliegenden Diplomarbeit war es daher, ein strategisches Positionierungskonzept für die Firma SC&C GmbH & Co KEG zu erstellen, sowie eine Empfehlung zur strategischen Markenführung des Unternehmens abzugeben. Im Rahmen der Arbeit wurden somit unter Einbezug von Primär- und Sekundärmarktforschung mögliche Positionierungsoptionen und Markenstrategien entwickelt. Als Ergebnis der Arbeit konnten eine Empfehlung zur Spezialisierung sowie Positionierung des Unternehmens unter Führung einer Einzelmarkenstrategie abgegeben, sowie ein Maßnahmenkatalog zur Erreichung der strategischen Position unter Berücksichtigung sämtlicher interner sowie externer Kosten erstellt werden.

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AbsolventInnen 2005

Johanna Krammer

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung Projekte

15.07.1982 Österreich Werbung in Australien (Sydney), Steiermärkische Bank und Sparkassen AG, AVL, GKK Marktforschung: Fa. Schaffer, Fa. Opel, Fa. Österreich Werbung, Fa. Schlager PR, Event, Internationales Marketing, Multisensuales Marketing Wende dich stets der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Kuchen backen, Zeit mit Freunden verbringen [email protected]

Interessensbereich im Marketing Lebensmotto

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AbsolventInnen 2005

Duft- und Farbmarketing ­ Experimentell überprüft anhand des wohn² Centers der Steiermärkischen Bank und Sparkassen AG

Oberste Priorität im Dienstleistungsbereich sollte sein, einerseits den Kunden mit allen Sinnen zu erreichen und andererseits den Mitarbeitern, die den Erfolgsgarant eines jeden Dienstleistungsunternehmens darstellen, mit angenehmen Düften oder Farben eine anspruchsvolle Atmosphäre zu schaffen. Duft- und Farbmarketing forciert den gezielten Beeinflussungsprozess der Konsumenten und der Mitarbeiter auf emotionaler und kognitiver Ebene. Die Diplomarbeit gewährt einen Einblick in die Diskussion und die Wirkung von Düften und Farben am Point of Sale (POS) auf das Verhalten der Kunden und der Mitarbeiter des wohn²Centers der Steiermärkischen Bank und Sparkassen AG. Die Fragestellung dieser Arbeit beruht auf der Annahme, dass sich eine POS-Beduftung und eine gezielt gesteuerte Farbgebung anhand der Lichtdecke im wohn²Center positiv auf die Stimmung der Mitarbeiter sowie auf die Verweildauer und Kontakthäufigkeit der Kunden auswirken. Auf Grund dieser Behauptung wurde für zwei und halb Monate ein Feldexperiment im wohn²Centers durchgeführt um diese Behauptung zu überprüfen. Die Schwerpunkte des theoretischen Teils drehen sich um die Thematiken Düfte und Farben sowie um die Kombinationen

aus Düften, Farben und Wohlbefinden. Besonderer Wert wurde auf die Marketingaspekte und psychologischen Aspekte dieser Themenpunkte gelegt, sowie auf die Vorstellung der Grundlagen und Techniken des korrekten Duft- bzw. Farbauswahlprozesses. Abschließendes Kapitel bildet der Punkt ,,Feldexperiment". Hier wurde auf die möglichen Einflussfaktoren und die Validität von Feldexperimenten eingegangen. Ausgehend von unterschiedlichen empirischen Studien und von dem umweltpsychologischen Duftwirkungsmodell von Stöhr, das für diese Arbeit modifiziert wurde, ist das Feldexperiment geplant worden. Der empirische Teil konzentriert sich auf die Überprüfung des theoretischen Teils im wohn²Center. Hier wurde konkret untersucht, ob sich eine POS-Beduftung und eine gezielte Farbgebung der Lichtdecke im wohn²Center positiv auf die Verhaltensreaktionen der Kunden und Mitarbeiter auswirken. Die Vermutungen haben sich bestätigt. Auf der einen Seite haben sich die Verweildauer und die Kontakthäufigkeit der Kunden gesteigert; auf der anderen Seite konnten durch den Einfluss von Düften die Mitarbeiterstimmung und die Bewertung des Arbeitsplatzumfelds gesteigert werden.

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AbsolventInnen 2005

Karin Kulmer

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto

11.10.1977 VA TECH HYDRO GmbH & Co Administration Zentrales Service Internationale Geschäftstätigkeit

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein) Reisen, Lesen [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Erstellung eines Krisenkommunikationskonzeptes für die VA TECH HYDRO GmbH & Co

,,Man verliert die meiste Zeit damit, dass man Zeit gewinnen will." Dieses Zitat von John Steinbeck veranschaulicht sehr gut, dass besonders in schwierigen Zeiten der Faktor Zeit eine enorme Rolle spielt. Betrachtet man die Tatsache, dass die meisten Unternehmen plötzlich auftretenden Krisen oft deshalb so hilflos gegenüber stehen, weil sie sich im Vorfeld keine Gedanken über derartige Ereignisse gemacht haben oder die Möglichkeit eines Kriseneintritts sogar verleugnet haben, so zeigt sich, dass durch das rechtzeitige Treffen von Vorkehrungen das Schlimmste oft hätte verhindert werden können. Die VA TECH HYDRO GmbH & Co ist bereits seit über 15 Jahren auf dem Gebiet der Präventivdienstleistungen sowie der laufenden Servicierung von infrastrukturellen und maschinellen Anlagen und Bauwerken tätig. Die selbst auferlegten hohen Qualitätsansprüche stellen eine permanente Herausforderung für das Unternehmen dar. Die vorausschauende und umsichtige Haltung des Unternehmens, das als Vorreiter auf dem Gebiet von Arbeitssicherheit und Arbeitnehmerschutz gilt, war mit ein Grund für die Erstellung dieser Arbeit. Im Rahmen der Erstellung des Krisenmanagementkonzeptes im Unternehmen wurde aufgedeckt, dass der Bereich Kommunikation im Krisenfall bis dato vernach-

lässigt wurde. Die Erstellung eines Krisenkommunikationskonzeptes wurde gewünscht. Nachdem das Krisenkommunikationskonzept als fixer Bestandteil in das Krisenmanagement und in weiterer Folge auch in das Qualitätsmanagement des Unternehmens integriert wird, ist die sukzessive Abarbeitung der relevanten Punkte erforderlich. In Anlehnung an das Kommunikationsmodell nach Bruhn unter Berücksichtigung des Phasenmodells von Krisen nach Töpfer, bei dem die Phasen Prävention, Früherkennung, Eindämmung, Neustart und Lernen aus der Krise unterschieden werden, wurde ein Krisenkommunikationskonzept erstellt. Im Zuge der Erstellung der Arbeit wurden die für das Unternehmen relevanten Zielgruppen sowie die zu deren Ansprache erforderlichen Instrumente und Maßnahmen ermittelt. Abgeleitet aus der Krisendefinition des Unternehmens und der internen Rahmenbedingungen wurde das Kommunikationskonzept entwickelt, das eine gezielte und nachhaltige Ansprache der Betroffenen gewährleistet und somit zur Sicherung des langfristigen Unternehmenserfolges beiträgt. Die dabei ermittelten Empfehlungen und Maßnahmen, hinterlegt mit einer Kostenschätzung und einem entsprechenden Umsetzungsplan, runden das Konzept ab. 69

AbsolventInnen 2005

Markus Larisegger

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung

21.10.1981 Prasl Marketing & Beratung (Praktikum, Marketing-Konzept für CRM-Software Extras), Pichler Werke Weiz (Projekt zur Einführung einer neuen Dienstleistung), Schaffer, SägewerkHolzexport (Internationales Marktforschung) Theater Graz (Imageanalyse, Zufriedenheitsanalyse), Marktforschungsunternehmen Studenten des CAMPUS 02 (Erstellung eines Qualitätsmanagement-Handbuches, ISO 9001:2000), Erstellung eines Business Plans für ein Start-UpUnternehmen Kommunikation, Sales, Marketing-Konzeption

Projekte

Interessensbereich im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

Nur wer es auch versucht hat die Chance auf Erfolg. Fußball, Volleyball, Basketball, Lesen [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Entwicklung eines Marketingskonzeptes für die Bäckerei Gaar

In den letzten Jahren hat sich der Wettbewerbsdruck in der Bäckereibranche stark erhöht. Der Hauptgrund dafür war der Eintritt des Lebensmitteleinzelhandels in das Backwarengeschäft, aber auch Tankstellen bedienen die Kunden mit frischen Backwaren. Diese Entwicklung wurde von Fertigteigmischungen und fertigen Backteiglingen begünstigt, wodurch die Herstellung von Backwaren immer weiter vereinfacht wurde. Dadurch wurden die Markteintrittsbarrieren in den Backwarenmarkt erheblich verringert. Aufgrund dieser Entwicklungen wurde es auch für kleine Bäckereien notwendig, neue Strategien am Markt zu entwickeln, und dem unternehmerischen Handeln ein stimmiges Marketing-Konzept zu Grunde zu legen. Die Marketing-Konzeption stellt einen schlüssigen und ganzheitlichen Handlungsplan dar, der auf den Bausteinen Zielsetzung, Entwicklung der Strategie und der Planung des Marketing-Mix beruht. Die Bäckerei Gaar ist eine kleine lokal tätige Bäckerei in der Stadt Gratkorn. Auch sie hatte in den letzten Jahren mit sinkenden Umsätzen zu kämpfen, woraus der Wunsch nach einem Marketing-Konzept entstand. Das Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines in der Praxis umsetzbaren Marketing-

Konzeptes für die Bäckerei Gaar. Im Rahmen der Marketing-Konzeption wurden in einem ersten Schritt die Branche, die Konkurrenz, das Umfeld, das Unternehmen selbst sowie das Image der Bäckerei Gaar analysiert. Auf Basis dieser Daten wurden die Ziele, die Positionierung, die Strategie sowie der Marketing-Mix erarbeitet. Vor allem die fehlende Differenzierung vom Lebensmitteleinzelhandel stellt für kleine Bäckereien ein Problem im derzeitigen Backwarenmarkt dar. Den meisten Bäckereien fehlt eine eindeutige Positionierung im Markt, wodurch ihre Produkte austauschbar sind. Die Entwicklung von neuen Produkten und eine aktivere Kommunikation des Bäckerhandwerks an den Kunden stellen für den traditionellen Bäcker Möglichkeiten dar, sich vom Lebensmitteleinzelhandel stärker zu differenzieren. Auch im Bereich der Kundenberatung ist hohes Potential für eine Differenzierung vorhanden. Die Arbeit zeigt, dass eine erfolgreiche Differenzierung vom Mitbewerb nicht mit hohen monetären Kosten verbunden sein muss. Kreativität, Einsatzbereitschaft und Mut zur Veränderung sind die Eigenschaften, die den erfolgreichen Bäcker in Zukunft auszeichnen werden.

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AbsolventInnen 2005

Christian Mayrhuber

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto

23.01.1975 Timesped Graz Spedition GesmbH Geschäftsführer B2B- Dienstleistungsmarketing

Nimm dich selbst nicht zu wichtig, sei authentisch, ehrlich und begegne der Natur und den Menschen mit Respekt! Motorrad, Tanzen, Sport, Lesen [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Strategische Positionierung der Spedition Lagermax

Das Umfeld der Speditions- und Logistikdienstleistungen wurde im letzten Jahrzehnt durch politische, rechtliche, technologische und wirtschaftliche Veränderungen geprägt. Marktsättigung und die Deregulierung der Branche verschärften den Wettbewerb zunehmend. Die Lagermax Unternehmensgruppe, ein mittelständisches österreichisches Speditionsunternehmen mit Zentrale in Salzburg hat diesen Entwicklungen in den 90er-Jahren durch Gründung von Niederlassungen in Osteuropa, der Entwicklung und Einführung branchenspezifischer Geschäftsfelder und Produkte, einer stabilen finanziellen Basis sowie der Investition in Mitarbeiterpotenziale Rechnung getragen. Lagermax beschäftigt heute ca. 2.100 Mitarbeiter an 33 Standorten und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2004 einen Umsatz von 242,00 Millionen Euro. Zu Beginn des neuen Jahrtausends gestaltet sich die Situation aber ungleich schwieriger: Vor allem die Globalisierung und die Osterweiterung der Europäischen Union haben nun wesentlichen Einfluss auf die Transportbranche. Die Kunden expandieren vermehrt in diese Märkte und Mittelstandsunternehmen wie Lagermax sind daher gefordert, sich dem Wettbewerb mit großen, international tätigen Speditionskonzernen um Marktanteile zu stellen. Um den

neuen Herausforderungen künftig erfolgreich zu begegnen, ist eine unverkennbare Differenzierung vom Mitbewerb durch eine klare Positionierung der Marke erforderlich. Diese Zielsetzung steht im Mittelpunkt der vorliegenden Diplomarbeit, zu dessen Erreichung im Praxisteil folgende Vorgehensweise gewählt wird: Ausgehend von einer Situationsanalyse werden Markt- und Umweltbedingungen für Speditionsdienstleistungen untersucht und in einer SWOT-Analyse ausgewertet. Die notwendigen Daten hierfür werden mittels Primär- (Experteninterviews) und Sekundärmarktforschung (Wirtschaftskammerberichte, Logistikstudien des deutschen Bundesverbandes für Logistik, Giessener Studien der Transportwirtschaft, Benchmarking-Studie der Speditionsbranche, internen Kundenzufriedenheitsanalysen, Berichten aus Fachzeitschriften und Internet) gewonnen. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen werden über reaktive und aktive Positionierungsmodelle verschiedene mögliche Differenzierungsoptionen für Lagermax identifiziert und ein Vorschlag als Soll-Positionierungsempfehlung ausgewählt. Im Detail ausgearbeitete Maßnahmenempfehlungen für die Abteilung Unternehmenskommunikation der Lagermax Unternehmensgruppe beschließen die Arbeit.

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AbsolventInnen 2005

Sylvia Ortner

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

16.12.1962 FH JOANNEUM GesmbH Administration Studiengang Infrastrukturwirtschaft Internationales Marketing

You can get it if you really want. Reisen, Lesen, Malen [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Multisensuales Marketing ­ Bedeutung und Einsatz des multisensualen Marketings unter Betrachtung des Käuferverhaltens bei High- und Low-Involvement-Produktionen am Beispiel der Automobil- und der Lebensmittelindustrie

Veränderte Marktsituation und ein Wandel in den Käufererwartungen erfordern ein Umdenken in der Produktgestaltung der Unternehmen. Eine Differenzierung zum Wettbewerb über Preis und Qualität ist kaum mehr möglich, Funktionalität wird vorausgesetzt und genügt längst nicht mehr, um die Konsumenten zu befriedigen; es geht nun um die emotionale Ansprache der Konsumenten. Dies erfordert jedoch eine akribische Auseinandersetzung mit den Erwartungen, Motiven und vor allem den Emotionen der Konsumenten. Fragebögen und Interviews sind nicht mehr aussagekräftig genug, man muss in ihre Seele, in ihr Gehirn eindringen, um zu erfahren, was in ihnen vorgeht warum sie ein Produkt annehmen oder ablehnen bzw. ein Produkt dem anderen vorziehen. Neuromarketing, limbisches System, multisensuale Wahrnehmung und emotionale Produktgestaltung sind Begriffe, die produzierenden Unternehmen nicht mehr fremd sind, nicht mehr fremd sein dürfen, wollen sie weiterhin am Markt bestehen und Erfolge erzielen. Es ist nun die Aufgabe der Unternehmen, akustische, gustatorische, olfaktorische, visuelle und haptische Reize zu untersuchen bzw. einzusetzen, die limbische Botschaften vermitteln. Es gilt, eine möglichst hohe Übereinstimmung zwischen dem lim-

bischen System der Konsumenten und den limbischen Kernbotschaften der Produkte zu erreichen. Durch diese Kernbotschaften soll eine Differenzierung zum Wettbewerb ermöglicht werden. Die Arbeit gibt einen Überblick darüber, wie sich die Konsumentenforschung im Laufe der Zeit verändert hat, welche Maßnahmen seitens der Unternehmen gesetzt werden, um den emotionalen Ansprüchen der Konsumenten von heute gerecht zu werden und wie die Konsumenten diese Maßnahmen empfinden bzw. wahrnehmen. Um einen Gesamteindruck über die Wichtigkeit der multisensualen Produktgestaltung seitens der Industrie gewinnen zu können, wurden anhand einer Sekundärmarktforschung die Bemühungen der Automobilindustrie (High-Involvement-Branche) und der Lebensmittelindustrie (Low-Involvement-Branche) untersucht. Die daraus resultierenden Erkenntnisse wurden den Ergebnissen der Primärmarktforschung hinsichtlich Erwartungen bzw. Empfindungen in Bezug auf sensorische Produkteigenschaften der Konsumenten gegenübergestellt. Weiterführend wurde anhand dieser Ergebnisse eine Typologie des Konsumenten von heute vorgenommen.

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AbsolventInnen 2005

Verena Painsi

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto

19.02.1979 Stadtgemeinde Köflach Öffentlichkeitsarbeit und Leitung Jugendservice Köflach Jugend- und Kommunalmarketing

Frei wie ein Vogel, ohne den Boden unter den Füßen zu verlieren. Joggen, Musik, Rad fahren [email protected]

Hobbys Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Relationship-Marketing für Jugendliche am Beispiel des Jugendservices der Stadt Köflach

Stadtverwaltungen befinden sich aufgrund struktureller und gesellschaftspolitischer Entwicklungen auf dem Weg von amtlichen Verwaltungen hin zu modernen Dienstleistern, die sich an den Wünschen der Bürger orientieren. Diese Veränderung führt zu neuen Herausforderungen und Aufgaben für Kommunen und zur Erfordernis des Einsatzes von Relationship-Marketing. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Verknüpfung von Kommunalmarketing und Relationship-Marketing, unter Berücksichtigung der Besonderheiten und Bedürfnisse der jungen Zielgruppe. Relationship-Marketing für Jugendliche kann für Kommunalverwaltungen der Schlüssel zur Integration der Zielgruppe ins Gemeindegeschehen sein, vorausgesetzt das Konzept dafür wird auf Basis der wissenschaftlichen Grundlagen erarbeitet und auf die regionalen Erfordernisse adaptiert. Die Stadt Köflach hat die Notwendigkeit erkannt und bemüht sich seit der Einführung der Abteilung ,,Jugendservice Köflach" im Juni 2003 verstärkt um die junge

Zielgruppe. Im Rahmen der Arbeit wurden die bisher umgesetzten Maßnahmen ­ die Jugendcard Köflach, die Website, der Köflacher Erlebnisdienstag sowie die Öffentlichkeitsarbeit ­ mittels qualitativer Marktforschung evaluiert. Die Auswertung und Interpretation der Gruppendiskussionen haben den Ausgangspunkt für die Verbesserungsempfehlungen gebildet und die Basis für das Grundkonzept für Relationship-Marketing des Jugendservices Köflach dargestellt. Das Kernstück dieser Arbeit war die Herausarbeitung eines Maßnahmenkataloges, nach dem das Jugendservice Köflach weiter vorgehen sollte. Danach konnten die Kosten für die Umsetzung der Maßnahmen und Aktivitäten aufgeschlüsselt und Empfehlungen für die Erfolgsmessung erteilt werden. Relationship-Marketing setzt in Köflach bei der Jugend an und verspricht langfristigen Erfolg. Es ist als die Chance zu sehen, die Bürger durch Information und Interaktion in die Angebotsgestaltung einzubeziehen und sie als Mitarbeiter im Sinne von Ideenlieferanten zu gewinnen.

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AbsolventInnen 2005

Sabrina Pappel

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

30.08.1983 Neckermann Versand Österreich AG Assistentin Marketing CRM

Wer keinen Mut hat zu träumen, hat keine Kraft zu kämpfen. Lesen, Inlineskaten, Schi fahren [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Entwicklung eines Kunden-Abwanderungspräventionsmanagements für ein Versandhandelsunternehmen am Beispiel Neckermann Versand Österreich AG

Unzählige Unternehmen in sich rasch verändernden Märkten sehen sich seit einigen Jahren mit abnehmender Kundenloyalität und damit einhergehenden steigenden Kundenabwanderungsraten konfrontiert. Daraus folgte die Implementierung umfassender Kundenbindungsprogramme, die jedoch nicht immer den ersehnten Erfolg hinsichtlich der Reduktion der Kundenabwanderungen brachte. Diese Tatsache bildet die Grundlage dafür, dass man sich vermehrt zu einem systematischen Management von Kundenbeziehungen hinwendet, bei dem es nicht nur um Neukundenakquisition und um Kundenbindung geht, sondern auch um die Betreuung abwandernder Kunden. Diese Maßnahmen werden unter dem so genannten Kundenabwanderungspräventionsmanagement zusammengefasst. Vor diesem Hintergrund wird am Beispiel der Neckermann Versand Österreich AG, eines österreichweit tätigen UniversalVersandhandelsunternehmens, eine Analyse kundeninitiierter Beziehungsbeendigungen im Bereich Business-to-Consumer durchgeführt, um abwanderungsgefährdete Kunden sowie Abwanderungsgründe zu identifizieren.

Ziel dieser Untersuchung ist es herauszufinden, wie sich abwanderungsgefährdete Kunden von nicht-abwanderungsgefährdeten Kunden im Bestellverhalten und in ihrer soziodemografischen Struktur unterscheiden und welche Frühwarnindikatoren eine drohende Abwanderung vorhersehen lassen. Des Weiteren zielte die Untersuchung auf die Ergründung von Leistungsdefiziten bei Neckermann Versand Österreich ab, um in weiterer Folge daraus mögliche unternehmensinduzierte Abwanderungsgründe ableiten zu können. Die aus den gewonnenen Erkenntnissen aufbereitete Handlungsempfehlung umfasst einerseits Ratschläge zur Vermeidung des georteten Leistungsdefizits in der ,,Vollständigkeit der Lieferung" als auch die Empfehlung an das Management von Neckermann Versand Österreich für die zukünftige Handhabung der Problematik der Kundenabwanderung.

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AbsolventInnen 2005

Nina Passegger

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung Projekte

04.03.1982 Art & Fashion Team Eventagentur Praktikum International , Summer Academy in Voitsberg (Organisation, Markenaufbau) Marktanalyse Firma Schaffer, Erschließung von neuen Geschäftsfeldern Firma Schlager, Diplomarbeit: Imageanalyse für das Kunsthaus Graz Salesmanagement, Kommunikation

Interessensbereich im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

In der Ruhe liegt die Kraft. Tae Bo, Aerobic, Laufen [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Imageanalyse und kommunikationspolitische Auswirkungen für das KUNSTHAUS GRAZ

Ein einheitlicher Unternehmensauftritt und eine kundenorientierte Unternehmensführung stellen nicht nur für erwerbswirtschaftliche Unternehmen einen wesentlichen Faktor zur langfristigen Existenzsicherung dar. Auch Kultur- und Kunsteinrichtungen können sich in Zeiten intensiven Wettbewerbs diesen marketingrelevanten Erfolgsfaktoren nicht entziehen. Die ständig wachsende Unterhaltungsindustrie fordert die kulturellen Institutionen zu einem harten Wettkampf um den Besucher und seine Aufmerksamkeit heraus. Im Rahmen dieser Arbeit wird versucht, einen praktischen Einblick in die Marketingarbeit, im Speziellen in die kommunikationspolitische Arbeit, eines relativ jungen Kunstunternehmens in Graz zu geben. Basierend auf der Theorie des Museumsmarketings, der integrierter Kommunikation und der Imageanalyse wurde der externe Unternehmensauftritt des KUNSTHAUSES GRAZ anhand einer Imageanalyse erhoben. Auf Grundlage der analysierten Ergebnisse der Imageanalyse wurden kommunikationspolitische Empfehlungen hinsichtlich Imagestärkung bzw. Imageverbesserung abgeleitet.

Die kommunikationspolitischen Empfehlungen beschäftigen sich mit dem einheitlichen Unternehmensauftritt der Kunsteinrichtungen im Rahmen eines Corporate Identity-Konzeptes. Durch eine detaillierte Anspruchsgruppendefinition und die Abstimmung der kommunikationspolitischen Instrumente im Sinne einer integrierten Kommunikation wird versucht, das KUNSTHAUS GRAZ als eigenständige Marke der Landesmuseum Joanneum GmbH zu stärken. Die vorliegende Arbeit soll als strategische Basis für weitere kommunikationspolitische Entscheidungen des KUNSTHAUSES GRAZ dienen. Durch einen erfolgreichen Unternehmensauftritt soll versucht werden, die Existenz der architektonisch eindrucksvollen Kunsteinrichtung langfristig zu sichern, um den Subventionen durch das Land Steiermark und die Stadt Graz gerecht zu werden und kontinuierlich den Selbstfinanzierungsgrad zu erhöhen.

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AbsolventInnen 2005

Katja Pfingstl

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung Interessensbereich im Marketing Lebensmotto Hobbys

09.07.1982 GAK Marketing GmbH jetzt: PR Assistentin Pleon Publico Graz

PR, Event und Lobbying, Sportmarketing, Konsumgütermarketing, Directmarketing Alles Schlechte bringt etwas Gutes mit sich. Ski fahren, Kino, Fußball, Schwimmen, Freunde und Familie, Reisen, Konzerte [email protected]

Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Direktmarketinginstrumente im Vergleich ­ Die Darstellung der zukünftigen Erfolgschancen im Mobile Marketing für die Advirtual Unternehmensberatung GmbH

Mobile Marketing ist ein neuer Teilbereich des Marketing, der nicht nur die gezielte Kundenansprache, Werbung und Information beinhaltet, sonder auch Gewinnspiele, Foren, Klingeltöne oder ähnliches umfasst. Eng verbunden ist es mit dem Bereich des Direktmarketing, dessen Ziel die direkte, persönliche Ansprache von Konsumenten über unterschiedliche Medien, wie den persönlich adressierten Brief, Postwurfsendungen oder Kataloge, ist. Die Information wird direkt auf das Mobiltelefon des gewünschten Konsumenten gesendet und somit die Zielperson direkt erreicht, es ist als Massenmedium einsetzbar ­ trotzdem fühlt sich der Kunde noch persönlich angesprochen. Der Kunde kann die Informationen überall empfangen, d.h. ortsunabhängig angesprochen werden. Voraussetzung für Mobile Marketing ist das Permission Marketing, das besagt, dass der Kunde für den Empfang elektronischer Werbung oder Informationen seine Erlaubnis geben muss. Ein Vorteil davon ist, dass nur jene Kunden angesprochen werden dürfen, die den Kontakt ausdrücklich wünschen. Durch die Möglichkeiten der Personalisierung wird ein Profil des Kunden erstellt, und dadurch für den Empfänger rele-

vante und interessante Informationen übermittelt. Aufgrund einer Wettbewerbsanalyse der potentiellen Konkurrenten in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde festgestellt, dass in Deutschland der Markt schon sehr gut abgedeckt ist, in Österreich und der Schweiz noch Potential vorhanden ist. Neben der Definition von Erfolgskriterien für erfolgreiches Mobile Marketing wurde eine Direktmarketing Kampagne gestartet, die den Erfolg von Mobile Marketing in Österreich aufzeigen soll. Im Zuge eines Gewinnspiels wurden zusätzlich zu den 1.000 verschickten SMS auch 1.000 persönlich adressierte Briefe versendet, um Vergleichszahlen zu erhalten. Das Ergebnis dieser Kampagne zeigte, das Mobile Marketing in Österreich noch sehr unbekannt ist, und ein größerer Erfolg beispielsweise durch die Einbindung in eine Werbekampagne erreicht werden kann. Ausgehend von Theorie und Praxis wurde auch ein Leitfaden für erfolgreiches Mobile Marketing definiert, dessen Inhalt eine Grundlage für den Erfolg von Mobile Marketing Kampagnen darstellt.

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AbsolventInnen 2005

Daniela Pichler

Geburtsdatum Beschäftigt bei Spezialisierung im Marketing Lebensmotto

03.11.1967 Selbstständig ­ Marketingberatung Direkt-Marketing

Jede Veränderung im Leben, bringt auch immer eine große Chance mit sich. Malen, Freunde treffen, Schi fahren [email protected]

Hobbys Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Entwicklung eines Marketingkonzeptes im Business-to-Business Sektor für Schokoladeprodukte am Beispiel der Firma Lindt & Sprüngli (Austria) GmbH

Die Süßwarenbranche ist durch gesellschaftliche Entwicklungen in Richtung Genuss, Mobilität und Frische gekennzeichnet und überzeugt ihre Kunden mit neuen Rezepturen, Formen und kreativen Verkaufskonzepten. Neben den traditionellen Saisonanlässen wie Ostern, Weihnachten und Muttertag gewinnen neue, individuelle Geschenkanlässe immer mehr an Bedeutung. Erfolgreich sind jene Schokoladehersteller, die den Konsumenten Produkte anbieten deren Verpackungsdesign auf spezielle Events zugeschnitten ist und somit den Kunden emotional ansprechen. Aber nicht nur im Business-to-Consumer Bereich liegt ,,schenken" im Trend, sondern auch im Business-to-Business Sektor steigt die Anzahl jener Unternehmen, die ihren Kunden mit einem Geschenk Dank und Wertschätzung vermitteln möchten. Aufgrund dieser Tatsachen hat sich die Firma Lindt & Sprüngli (Austria) GmbH dazu entschlossen, den B2B-Sektor für Geschenkprodukte weiter auszubauen. Lindt & Sprüngli (Austria) GmbH ist Marktführer im Lebensmittelbereich für Premiumschokolade und hat sich mit den Marken ,,Lindt" und ,,Hofbauer" als Anbieter hochwertiger Geschenke für formelle, offizielle Anlässe am österreichischen Markt bereits sehr gut posi-

tioniert. Mit Hilfe eines Marketingkonzeptes soll dieses Geschäftsfeld professionell aufund ausgebaut werden. Ziel dieser Arbeit war es, im Rahmen des Marketingkonzeptes die erfolgversprechenden Zielgruppen im B2B-Sektor zu definieren und auszuwählen, eine realisierbare Marketingstrategie für die ausgewählten Zielgruppen festzulegen und einen Maßnahmenplan zur Umsetzung sowie eine wirtschaftliche Betrachtung durchzuführen. Trotz zunehmender Bedeutung der Geschenkartikelbranche war es bemerkenswert festzustellen, dass es bisher keine Marktuntersuchungen dieser Branche in Österreich gab. Deshalb wurden bei der Marktsegmentierung Annahmen getroffen, die es ermöglichten sowohl das Marktpotenzial als auch das Marktvolumen für Lindt & Sprüngli (Austria) GmbH realistisch abzuschätzen. Nach einer Brancheneinteilung der Statistik Austria wurden die relevanten Zielgruppen selektiert und die Maßnahmen im Bereich des Marketing-Mix für diese Zielgruppen festgelegt. Die abschließende Kosten/Nutzen-Betrachtung soll es Lindt & Sprüngli (Austria) GmbH ermöglichen, das Marketingkonzept effizient und erfolgreich umzusetzen.

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AbsolventInnen 2005

Ewald Pleschiucnik

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position

22.10.1960 Stadtwerke Klagenfurt AG Gew. Geschäftsführer und Leiter des Geschäftsbereiches Wörthersee Schifffahrt Erlebnis- und Tourismarketing

Spezialisierung im Marketing Lebensmotto

Gib niemals auf ­ Fleiß und Hartnäckigkeit führen sehr oft zum Ziel! Sport (Eishockey, Rad fahren, Schwimmen, Wandern), Lesen, Freizeit (vor allem Ruhe!) genießen [email protected]

Hobbys

Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Positionierungskonzept Wörthersee Schifffahrt

Der Stellenwert der Schifffahrt hat sich in den letzen Jahren massiv geändert. Wurde die Schifffahrt einst als alternatives Verkehrsmittel zu Wasser genutzt, um von einem Ort zum anderen zu gelangen, stehen heute der Genuss und das Erlebnis im Vordergrund. Daher hat sich auch die Zielgruppe geändert. Heute sind es überwiegend in- und ausländische Touristen, die das Schiff als Ergänzung zu ihren Urlaubserlebnissen in Anspruch nehmen. Sei es um besondere Eindrücke einer Region vom Wasser aus zu gewinnen oder aber um etwas ganz Besonderes zu erleben. Vermehrt sind es Familien mit Kindern, die den besonderen Reiz von Schiff, Wasser, Matrose(n) und Kapitän gemeinsam genießen möchten. Die besondere Herausforderung dieser Arbeit bestand darin, das veränderte Kundenverhalten objektiv zu hinterfragen, zu interpretieren und geeignete Ansätze für eine Neupositionierung der Wörthersee Schifffahrt herauszuarbeiten. Aufbauend auf einer umfangreichen Situationsanalyse, die aufgrund der Befragung von Fahrgästen und Verantwortlichen von Beherbergungsbetrieben, aber auch von Experten aus der Tourismus- und Frei-

zeitbranche sowie auf Basis von Internetrecherchen, erstellt wurde, wurde ein Positionierungsmodell entwickelt. Das Positionierungsmodell wirkt sowohl auf die Gesamtausrichtung des Unternehmens Wörthersee Schifffahrt als auch auf die einzelnen Leistungsangebote. Zudem wurden für jedes Leistungsangebot eine oder mehrere Zielgruppen definiert. Einer der maßgeblichen Einflussfaktoren ist die Politik, insbesondere hervorgerufen durch die Forcierung von All-InclusiveLeistungen im Niedrigpreis-Segment (Stichwort Kärnten Card), durch die die Wettbewerbsfähigkeit der Wörthersee Schifffahrt massiv eingeschränkt wird. Ausgehend von den Untersuchungsergebnissen, einem Stärken-/Schwächenprofil und einer Konkurrenzanalyse wurden entsprechende Maßnahmen abgeleitet, die den Start einer Neuorientierung und somit Neupositionierung ermöglichen. Die Maßnahmen betreffen vor allem den Bereich der Kommunikation, die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter, den aktiven Verkauf, aber auch den Bereich der Produktgestaltung durch Inszenierung von Erlebnissen Stichwort ,,Infotainment".

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AbsolventInnen 2005

Stefanie Preininger

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung

04.09.1981 Berufspraktikum bei der Kleine Zeitung (PR- und Eventabteilung), derzeit beschäftigt bei KOOP Werbe-, PR- und Veranstaltungsagentur (Projektleitung), Ferialpraktika bei Baufirmen (Teerag Asdag, Ilbau) Vordiplomarbeit: Unterschwellige Beeinflussung im Marketing; Praktikumsbericht: 100 Jahre Kleine Zeitung ­ Konzeption und Koordination von Events, Businessplan für Farb-LED-Systeme Werbung, Käuferverhalten, Direct Marketing, Internationales Marketing, Eventmarketing Spuren hinterlassen! Laufen, Mountainbiken, Schi fahren, Musik, Freunde treffen [email protected]

Projekte

Interessensbereich im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Entwicklung eines Leitfadens für Unternehmen zur Kommunikation der Auszeichnung ÖKOPROFIT ­ Ökologieorientierte Kommunikationspolitik

Das Thema Umweltschutz beeinflusst seit Jahrzehnten die Entwicklung von Branchen und Unternehmen und hat im Marketing immer mehr Einzug genommen. Das Marketing besitzt bei der Wahrnehmung der marktbezogenen Chancen des Umweltschutzes eine Schlüsselfunktion. Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Leitfadens für Unternehmen zur Kommunikation der Umweltzertifizierung ÖKOPROFIT und wurde vom Cleaner Production Center Austria in Auftrag gegeben. Das CPC Austria ist für die Verbreitung und Lizenzierung des Umweltprogramms ÖKOPROFIT verantwortlich. Im theoretischen Teil der Diplomarbeit werden die Grundlagen zum Thema ÖkoMarketing und ökologische Zertifizierungen erläutert, sowie detaillierte Informationen über ökologieorientierte Kommunikationspolitik gegeben. Im Rahmen des praktischen Teils wurde eine detaillierte Chancen-Risiken und Stärken-Schwächen-Analyse sowie Expertengesprächen mit ÖKOPROFIT-Betrieben durchgeführt. Basierend auf den Ergebnissen wurde ein Leitfaden für die ÖKOPROFIT-Betriebe entwickelt, der über die Ziele, die Zielgruppe und die Kommunikationsinstrumente Auskunft gibt. Als Ziele der Kommunikation der

Auszeichnung ÖKOPROFIT wurden der Aufbau eines Öko-Images sowie die Stärkung des Ökologiebewusstseins identifiziert. Die Zielgruppen sind sowohl Kunden, Mitarbeiter, Öffentlichkeit als auch Lieferanten und die Politik bzw. Behörden. Die Kommunikation der Auszeichnung ÖKOPROFIT kann in fünf Teilbereichen erfolgen. Einerseits kann ÖKOPROFIT durch die interne Kommunikation der Auszeichnung ÖKOPROFIT oder durch die klassische Werbung kommuniziert werden. Andererseits kann die Kommunikation der Umweltzertifizierung auch durch die Durchführung von Öffentlichkeitsarbeit, durch Events oder durch neue Kommunikationsinstrumente erfolgen. Aufgrund der Expertengespräche wurden auch Handlungsmaßnahmen für das Unternehmen CPC Austria identifiziert. Hier ist insbesondere zu erwähnen, dass vom Unternehmen CPC Austria ÖKOPROFIT selbst kommuniziert werden muss um den Bekanntheitsgrad zu forcieren. Ökologische Zertifizierungen und damit auch ÖKOPROFIT bieten für Unternehmen die Möglichkeit, sich im Wettbewerb zu profilieren und zu differenzieren. Dies gilt es für die Unternehmen zu erkennen und ÖKOPROFIT in den Kommunikationsmaßnahmen einfließen zu lassen.

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AbsolventInnen 2005

Eva Preis

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

12.05.1979 Inode Telekommunikationsdienstleistungs GmbH Direct Marketing Assistentin Marketing Kommunikation

Was man nicht aufgibt, hat man nicht verloren. Lesen, Kino, Wandern, Musik [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Public Health Campaigning ­ Erstellung eines Kommunikationskonzeptes

,,Große schützen Kleine" ist eine Non Profit-Organisation, die sich seit mehr als 20 Jahren dem Public Health-Thema Kindersicherheit widmet. Entsprechend ihrer langjährigen intensiven Tätigkeit verfügt ,,Große schützen Kleine" über große Potenziale im Bereich der Kommunikation, die gerade für Non Profit-Organisationen eines der wichtigsten Marketinginstrumente darstellt. Ein Kommunikationsplan für ,,Große schützen Kleine" existiert jedoch nicht. Ohne strategische Ausrichtung und längerfristige Planung, die ein Kommunikationsplan ermöglicht, lassen sich die vorhandenen Potenziale aber nicht entsprechend nutzen. Die wertvolle Chance, durch ein längerfristig ausgerichtetes Konzept die Kommunikation der Organisation zu ihren Gunsten zu steuern, Maßnahmen aufeinander abzustimmen und Synergieeffekte zu verwerten, wird so vertan. Im Rahmen dieser Diplomarbeit wird demzufolge ein strategisches Kommunikationskonzept für die Organisation ,,Große schützen Kleine" entwickelt, das einerseits auf theoretischen Erkenntnissen der traditionellen Marketing-Kommunikation als auch des Spezialthemas Public Health-Kommunikation sowie einer Sekundär-Marktfor-

schung anhand Analyse erfolgreicher Public Health-Kampagnen aufbaut. Die Vorgehensweise zur Erstellung des Konzeptes orientiert sich an in der Marketing-Kommunikation anerkannten Planungsmodellen, die ein schrittweises Abarbeiten kommunikationspolitisch relevanter Fragen ermöglichen. Im Konzept selbst nehmen die für Public Health-Kommunikationskampagnen besonders wichtigen Schritte der Zielgruppenplanung und Botschaftsentwicklung einen hohen Stellenwert ein und werden als Schwerpunkte behandelt. Als spezielle Methode für die Zielgruppenplanung wird der Einsatz von Experteninterviews gewählt, die ein Kennenlernen und Needs Assessment der Zielgruppen sowie eine genaue Abstimmung von Bedürfnissen und Kommunikationsinstrumenten ermöglichen. Eine detaillierte Aufstellung von durchzuführenden Maßnahmen inklusive Budgetierung und Umsetzungsplan runden das Konzept harmonisch ab und ermöglichen eine effiziente, sofortig durchführbare Umsetzung für die Organisation zur Erreichung der definierten Ziele BekanntheitsgradErhöhung und Verbreitung des Themas Kindersicherheit in der Steiermark.

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AbsolventInnen 2005

Eva Radl

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung

02.06.1982 Berufspraktikum: DT Securitas (daytradeaustria.com), weiteres Praktikum: RLB Steiermark (Marketingabteilung), Berufserfahrung: RTL Shop, Stadtgemeinde Wolfsberg, verschiedene Promotiontätigkeiten & Mitorganisation von Sportveranstaltungen Jugendmarktforschungsstudie für die Opel Austria AG (Image analyse), Standortanalyse eines Immobilienobjektes für die Ärz tekammer Steiermark, Veranstaltung von CAMPUS 02-Events, Sekundärmarktforschung Sportmarketing, Eventmanagement, PR, Dienstleistungsmarketing, Touismumarketing Arbeite und strebe, ... aber lebe! Alle Arten von Sport (vor allem Volleyball und Beachvolleyball) [email protected]

Projekte

Interessensbereich im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Entwicklung eines Kommunikationskonzepts für die Raiffeisenbank St. Stefan im Lavanttal

Die zunehmende Marktsättigung und die immer stärker werdende Konkurrenz bringt es mit sich, dass auch Finanzdienstleistungsunternehmen über ihre Kommunikation und ihre spezifischen Zielgruppen nachdenken müssen. Dienstleistungs- wie auch Produktionsbetriebe müssen ihre Produkte an die jeweilige Zielgruppe anpassen. Die somit geschaffenen individuellen Lösungen führen jedoch nur dann zum Unternehmenserfolg, wenn sie kommuniziert und vom Kunden wahrgenommen werden. Diese Diplomarbeit zeigt an Hand der Raiffeisenbank St. Stefan auf, wie durch ein ganzheitliches Kommunikationskonzept Kunden gezielt angesprochen und an das Unternehmen gebunden werden können. Das Ziel der Arbeit war somit die Erstellung eines Kommunikationskonzeptes mit genau definierten Zielen und Zielgruppen sowie konkreten Maßnahmen und einer dementsprechenden Kosten-Nutzen Kontrolle. Die Grundlage hierfür wird durch die Diskussion der Besonderheiten des Finanzdienstleistungsmarketings und verschiedener Konzeptionierungsmodelle im ersten Teil der Arbeit gelegt. Da keines der in der Literatur beschriebenen Modelle anwendbar für die RB St. Stefan erschien wurde auf-

bauend auf die Prozessmodelle nach Bruhn und Schmiedbauer/Knödler-Bunte ein geeignetes Modell entwickelt nach dem in der Arbeit vorgegangen wurde. Auf Basis von Sekundärmarktforschungsdaten und einer Mitarbeiterbefragung wurde eine Situationsanalyse erstellt. Daraus ergaben sich die Zielgruppen Service-, Privat-, Kommerzkunden sowie Schüler/Lehrlinge. Gemeinsam mit der Geschäftsleitung der Bank wurden anschließend die Ziele, Strategien und Botschaften für die einzelnen Kundensegmente definiert. Die Kosten der darauf aufbauenden Kommunikationsmaßnahmen wurden geschätzt und eine Kosten-Nutzen Rechnung erstellt. Diese beruht auf der Prämisse, dass alle Ziele zu 100 % erreicht werden und dass sich die Umfeldbedingungen nicht ändern. Den Abschluss der Arbeit bilden weitere Handlungsvorschläge welche bei Umsetzung einen zusätzlichen Nutzen für das Unternehmen darstellen können. Wichtigster Punkt dabei ist eine verbesserte Nutzung der Kundendatenbank. Durch Einführung eines professionellen Customer Relationship Managements (CRM) könnten die Kunden der Bank besser an das Unternehmen gebunden und so die Existenz nachhaltig gesichert werden.

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AbsolventInnen 2005

Andeas Rath

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung

25.02.1982 Praktikum bei Nextlevel Consulting Graz, Ferialpraktika bei VA Tech Elin, Promtech und Siemens, freier Mitarbeiter bei Strobl, Horvath & Schinagl, nebenberuflicher Tanzlehrer bei der Tanzschule Eichler Graz Internationalisierungskonzept für Schaffer/Eppenstein, Markteintrittskonzept für Osteuropa, Analyse der Homepage des WIFI Steiermark; Eventplanung, Umfeldanalyse bzw. Konzeption für eine Immobilie der Ärztekammer Steiermark, Key-Accounts-Zufriedenheitsanalyse für Pichlerwerke Weiz, Marktforschungsprojekt für Theater, GRAZ Sales Management; PR; Eventmarketing

Projekte

Interessensbereich im Marketing Lebensmotto

Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind. (Henry Ford) Musik, Tanzen, Laufen, Rad fahren, Nordic Walken, Golfen, Malen [email protected]

Hobbys

Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Bewertung und Einsatz von Fundraising-Methoden am Beispiel der ,,Steirischen Gesellschaft der Musikfreunde"

Durch weitreichende Veränderungen im Kulturmarkt stehen viele Kulturorganisationen vor einem großen Problem. Zum einen gab es in den letzten Jahren zahlreiche Einsparungen im Bereich der Kulturpolitik. Förderungen wurden gekürzt oder zur Gänze gestrichen. Zum anderen herrscht aber ein sehr großer Wettbewerb, der den Kulturorganisationen untereinander die Besucher wegnimmt. Somit herrscht ein klarer Verdrängungswettbewerb, wie er schon lange in der freien Marktwirtschaft gelebt wird. Auch der Verein ,,Steirische Gesellschaft der Musikfreunde" mit ihrem ,,Grazer Symphonischen Orchester" bekommt diese Veränderungen ganz stark zu spüren. Die finanziellen Ressourcen sind ausgeschöpft und die Besucheranzahl ist auch tendenziell rückläufig. Ein Umstand der die Organisation immer stärker belastet und bedroht. Diese Diplomarbeit beschäftigt sich deshalb mit der Auswahl und dem Einsatz alternativer Finanzierungsquellen für diesen Verein, dem Fundraising. Die Methoden dabei sind grundsätzlich sehr zahlreich und erstrecken sich von Sponsoring, welches einen geschäftlichen Charakter hat, bis hin zur einfa-

chen Spendensammlung, bei der keine geschäftlichen Anreize gegeben sind. Für den Kulturbereich sind derzeit jedoch nur sehr wenige der in der Literatur beschriebenen Methoden geeignet, wie sich im Zuge der Analyse und Bewertung herausstellte. Methoden, die sich mit Hilfe des Scoringverfahrens als passend herausstellten, wurden für den Kultursektor so adaptiert, dass eine operative Umsetzung möglich ist. Spezielle Vorschläge, die dem Verein ,,Steirische Gesellschaft der Musikfreunde" dabei helfen werden, wurden unter Berücksichtung des unmittelbaren Umfeldes ausgearbeitet. Da man Fundraising nicht isoliert betrachten kann und dieser Weg alleine nicht zum Erfolg führen kann, wurden auch einzelne Prozesse nach Marketingaspekten analysiert und Verbesserungen vorgeschlagen. Die Komplexität einer Organisation macht es erforderlich sämtliche Bereiche aufeinander abzustimmen. Da die ,,Steirische Gesellschaft der Musikfreunde" derzeit nicht über die notwendigen Ressourcen verfügt, wird die Realisierung der Maßnahmen nicht ohne Investitionen erfolgen können.

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AbsolventInnen 2005

Michaela Reichel

Geburtsdatum Beschäftigt bei

08.11.1973 Kärnten Werbung Marketing & Innovationsmanagement GmbH Teamleiter Themenmanagement Marketing Kommunikation, strategische Planung, Marketingcontrolling, Projektmanagement Träume nicht dein Leben sondern lebe deine Träume! Sport, Filme, Freunde [email protected]

Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Eine Destination als Marke ­ Strategische Positionierungsanalyse für die Dachmarke Kärnten inklusive Umsetzungsempfehlung für die zukünftige Markeneinführung

Im Tourismusmarketing zeichnet sich der Trend ab, gesamte Ferienregionen als Marke zu positionieren. Die Herausforderung besteht darin, unverwechselbare Markenattribute einer Ferienregion hervorzuheben und diese in den Köpfen der Kunden als Widererkennungsmerkmal zu verankern. Die Notwendigkeit der Positionierung der Destination Kärnten als Marke haben auch die Verantwortlichen der Kärnten Werbung erkannt. Aufgrund der vorhandenen landschaftlichen und tourismusinfrastrukturellen Potenziale Kärntens wurde zur Erschließung neuer Gästegruppen eine Positionierung der Marke Kärnten im Segment Erholungs- und Ferientourismus gewählt. Die Problemstellung ergab sich daraus, dass im Unternehmen keine speziellen Instrumente oder fundierten Analyseergebnisse zur Verfügung standen, um die notwendigen unverwechselbaren Markenattribute zu definieren und somit Kärnten als Marke vom Mitbewerb abzugrenzen. Das Ziel dieser Diplomarbeit war es, durch den Einsatz einer Positionierungsanalyse die Attribute und Eigenschaften der Dachmarke Kärnten zu identifizieren und die Vorteile als Zusatznutzen für den End-

kunden sowie als ,,Unique Selling Proposition" gegenüber dem Mitbewerber in der Vermarktung einzusetzen. Im ersten Teil dieser Arbeit wurde die theoretische Grundlage für den Einsatz der Positionierungsanalyse basierend auf aktueller wissenschaftlicher Literatur geschaffen. Im Praxisteil wurden diese Erkenntnisse bei der Durchführung und der Ermittlung der Neupositionierung der Marke Kärnten angewandt. Das Image der Marke Kärnten und die in der Vergangenheit durchgeführten Kommunikationsmaßnahmen wurden im Detail analysiert. Dadurch konnte die Kompatibilität der Werbeaussagen in Bezug auf die Positionierungsinhalte geprüft werden. Basierend auf den Ergebnissen der Positionierungs- und Image-Analyse konnten die relevanten Markenattribute identifiziert werden, um die Dachmarke Kärnten vom Mitbewerb zu differenzieren. Mit den abschließend definierten Umsetzungsempfehlungen, konnte der Kärnten Werbung ein Maßnahmenkatalog erstellt werden, der notwendig ist, um die gegenwärtige Positionierung der Marke Kärnten auf ein noch besseres Niveau zu bringen.

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AbsolventInnen 2005

Alexandra Anna Reiner

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung Projekte

03.04.1980 Blue Tomato Online-Snowboardshop

Businessplan ,,Veranstaltungsservice" Schager GmbH, Marktanalyse für Schaffer Holz GmbH Sportmarketing, Sportmanagement, Eventmarketing und Werbung/Dirket Marketing Keep on riding! Snowboarden, Surfen, Klettern [email protected]

Interessensbereich im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Beeinflussbarkeit der Preiswahrnehmung durch den Einsatz emotionaler Elemente in der Preisauszeichnung

Durch den verstärkten Preiswettbewerb am Markt kommt dem marketingpolitischen Instrument der Preisauszeichnung innerhalb der Preispolitik eine immer bedeutendere Rolle zu. Eine wichtige Rolle in diesem Zusammenhang spielen die gestalterischen Komponenten, die bei der grafischen Umsetzung von Preisschildern eingesetzt werden können, um die Preiswahrnehmung positiv oder negativ zu beeinflussen. Um sich als Unternehmen zukünftig gegen die Wettbewerber beweisen zu können, ist das Wissen über die Preiswahrnehmung der Konsumenten und auch die Kenntnis darüber, wie man diese zu seinen Gunsten ausnutzen kann, von großer Bedeutung und stellt neue Potenziale für die Unternehmen dar. Diese Diplomarbeit setzt sich das Ziel, ein bisher kaum erforschtes und deshalb auch kaum angewendetes Instrument der Preispolitik, die Preisauszeichnung und im Speziellen die emotionale Preisauszeichnung und die damit verbundene Preiswahrnehmung näher zu beleuchten. Im theoretischen Teil dieser Arbeit wird sowohl der preispolitische Hintergrund dieses Themas als auch der Bereich der Wahrnehmung und besonders der Preiswahrnehmung behandelt. Ein weiterer Punkt im theoretischen Teil dieser Arbeit ist der große Bereich der Gestaltpsychologie, wobei zu er-

wähnen ist, dass im Rahmen dieser Arbeit besonders die Bereiche der Farbpsychologie und der Wirkung von emotional geladenen Bildern im Vordergrund stehen. Im praktischen Teil der Arbeit wurde mittels Expertengesprächen untersucht, inwieweit die Handelsunternehmen, die in der Theorie diskutierten Richtlinien bei der Gestaltung von Preisschildern bewusst einsetzen und auf welchen Grundlagen die Entscheidungen zur Gestaltung von Preisschildern getroffen werden. Weiters wurde eine Online-Erhebung mit potenziellen Konsumenten durchgeführt. Die Inhalte der Online-Befragung waren die Erfassung der wahrgenommen Elemente, die Wirkung der einzelnen Preisschilder sowie die Erfassung von qualitativen Aussagen zum Bereich der Preisschildgestaltung. Anhand dieser Ergebnisse wurde ein Maßnahmenkatalog für Handelsunternehmen zur Gestaltung von Preisschildern erstellt. Dieser Maßnahmenkatalog beinhaltet sowohl allgemeine Empfehlungen als auch detaillierte Vorschläge zur Gestaltung von Preisschildern. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass der Einsatz von emotionalen Elementen auf Preisschildern für Handelsunternehmen durchaus ein erhebliches Potential bietet und weiters auch zu einem Wettbewerbsvorteil für das Unternehmen führen kann. 99

AbsolventInnen 2005

Elke Reisenbauer

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Hobbys Kontakt

28.07.1983 Steirer MONAT Zeitungs-GmbH Marketingleiterin Internationales Marketing

Schwimmen, Kino gehen [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Definition des relevanten Marktes mit strategischer Positionierung eines Monatsmagazins ­ Am Beispiel ,,Steier Monat", ein Produkt der Styria Medien AG

Unternehmen, die Marktabgrenzung ernst nehmen, haben einen besseren Überblick über den Gesamtmarkt und über die einzelnen Konkurrenzaktivitäten. So können alle Unternehmensfunktionen auf die wettbewerbsrelevanten Aspekte ausgerichtet werden. Marktabgrenzung ist keine Analyse die einmalig durchgeführt werden kann, sondern ist als langfristiger Analyseprozess zu betrachten. Die Marktabgrenzung stellt ebenfalls die Basis für eine weitere strategische Positionierung dar. Aufgrund der Magazinvielfalt war es für den Steirer MONAT notwendig seine unmittelbaren Konkurrenten zu identifizieren, um in Zukunft den relevanten Markt systematisch beobachten zu können. Diese Diplomarbeit soll als Grundlage dafür herangezogen werden. Im theoretischen Teil der Arbeit werden zuerst die unterschiedlichen Marktabgrenzungsmethoden beschrieben und danach die wesentlichsten Aspekte der strategischen Positionierung erarbeitet. Die Marktforschung ist die Basis für eine erfolgreiche Marktabgrenzung sowie für die strategische Positionierung.

Im praktischen Teil werden die einzelnen Konkurrenten des Steirer MONAT kurz beschrieben und die Position gegenüber diesen mittels eines Imagedifferentials dargestellt. Die Analyseschritte: · · · Steirer-MONAT-Leserumfrage im Oktober 2004 Focus Group (produktzweckbezogene Marktabgrenzung) 2005 Qualitative Umfrage (Imagedifferential) 2005

Aus diesen Informationen und Erkenntnissen ergibt sich, dass der Steirer MONAT vor allem zu nationalen Magazinen in Konkurrenz steht, sowie auch zu anderen Medien wie TV oder Internet. Aufholpotenzial gegenüber diesen Konkurrenten besteht hinsichtlich folgender Kriterien: ,,elegant", ,,innovativ", ,,interessant" und ,,hochwertig" Eine entscheidende Voraussetzung bei der Umsetzung ist, dass sowohl die Führungskräfte als auch jeder einzelne Mitarbeiter sich der Wichtigkeit einer strategischen Positionierung bewusst ist und dass die daraus abgeleiteten Ziele langfristig verfolgt werden.

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AbsolventInnen 2005

Claudia Resch

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto

25.07.1980 Gruber Touristik GmbH Leitung Marketing Kundenbeziehungsmanagement

Es ist nicht genug, zu wissen, man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug, zu wollen, man muss es auch tun. Musik, Schreiben, Lesen, Rad fahren [email protected]

Hobbys Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Kundenzufriedenheitsmessung und emotionale Kundenbindung am Beispiel der Gruber Touristik GmbH

Die Konzentrationserscheinungen und die hohe Wettbewerbsintensität in der Reisebranche, die Überallerhältlichkeit von Reiseprodukten und das veränderte Kundenverhalten, vom Entweder-oder-Kunden zum Sowohl-als-auch-Kunden, stellen die Gruber Touristik GmbH als klassischen Reisemittler vor neue Herausforderungen. Eine hohe Kundenzufriedenheit und eine daraus resultierende nachhaltige Kundenbindung bilden die Basis für die Überlebensfähigkeit des Unternehmens. Kundenzufriedenheit ist das Ergebnis einer Betrachtungsweise bzw. eines Vergleiches des Kunden zwischen Erwartungshaltung und den tatsächlich wahrgenommenen Leistungen des Unternehmens. Die Schaffung von Kundenzufriedenheit und Vertrauen sowie der Aufbau einer persönlichen Beziehung zum Kunden bilden den Grundstein für emotionale Kundenbindung. Um die Zufriedenheit und die emotionale Bindung der Gruber Touristik Kunden zu messen, wird eine telefonische Befragung (quantitative Marktforschung) durchgeführt. Nachstehend die wichtigsten Erkenntnisse aus der empirischen Untersuchung:

Die Gruber Touristik GmbH verfügt über rund 95 % (sehr) zufriedene Kunden, dies bedeutet, dass die Basis- und Leistungsanforderungen an das Unternehmen erfüllt sind. Allerdings sind die Kunden nicht begeistert, was sich aus dem Ergebnis, dass nur rund 17,5 % der bestehenden Kunden angeben, dass ihr Gruber Touristik Reisebüro ihre Erwartungen übertrifft, ableiten lässt. Aus diesen Erkenntnissen wird abgeleitet, dass auf der einen Seite die Qualität der Leistungen sichergestellt werden muss und auf der anderen Seite Begeisterungs-eigenschaften gefunden werden müssen, um die Kunden nachhaltig an das Unternehmen zu binden. Um Veränderungen in der Dienstleistungsqualität auch künftig messen zu können, ist es notwendig, regelmäßige Kundenbefragungen durchzuführen und dabei den CSI (Customer Satisfaction Index) als Kenngröße zur Charakterisierung von Kundenzufriedenheit heran zu ziehen. Der CSI der vorliegenden Untersuchung beträgt 99,5 %, was einen sehr hohen Wert darstellt. Die emotionale Bindung der Kunden an das Unternehmen ist mäßig hoch, wobei es auch hier die Kundenbegeisterung und den persönlichen Bezug zum Kunden auszubauen gilt. 103

AbsolventInnen 2005

Carola Reszler

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

07.05.1957 Schulungszentrum Fohnsdorf Fachbereichsleitung WDM, Internationales Marketing

Den Erfolg genießen und mit den Füßen am Boden bleiben. Menschen, Berge, Reisen, Lesen [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Entwicklung einer Dienstleistung zum Outsourcing des Human Resource Development durch KMU als Geschäftsfelderweiterung eines Bildungsdienstleisters

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Österreich stehen vor der Herausforderung, im zunehmenden Wettbewerbsdruck gegen Großunternehmen und internationale Mitbewerber zu bestehen. Sie erkennen, dass dazu engagierte und qualifizierte Mitarbeiter notwendig sind, die jedoch wegen besserer Karriereperspektiven und Verdienstmöglichkeiten Positionen in Großbetrieben bevorzugen. Während in großen Unternehmen aufwändige Konzepte für die Entwicklung von Mitarbeitern erstellt und umgesetzt werden, fehlen in KMU dafür die erforderlichen Kompetenzen und Ressourcen. Sie sind daher gezwungen, diese entweder selbst aufzubauen oder von einem externen Partner zuzukaufen, wenn sie langfristig erfolgreich sein wollen. Die Bildungs- und Management-Service GmbH (,,bms GmbH") in Fohnsdorf, Steiermark, sieht auf Grund der Gegebenheiten die Chance, ihr Tätigkeitsfeld vom Bildungsdienstleister zum Human Resource Development-Partner zu erweitern. Daraus resultiert der Auftrag für die vorliegende Arbeit, eine Dienstleistung für die Geschäftsfelderweiterung der ,,bms GmbH" zu entwickeln. Im theoretischen Teil der Arbeit werden Trends und Entwicklungen im Bereich des Human Resource Development und des Outsourcing sowie die Rahmenbedingun-

gen für KMU beleuchtet. Im Zuge der Sekundärmarktforschung werden Informationen erfasst, die in weiterer Folge zusammen mit Erkenntnissen aus der Primärmarktforschung in eine Marktbetrachtung und in die marktgerechte Konzeption der Dienstleistung im Praxisteil einfließen. Entscheidend für die Entwicklung der Dienstleistung zum Outsourcing des Human Resource Development durch KMU ist die Erkenntnis, dass für die erfolgreiche Abwicklung von Outsourcing-Projekten ein kompetenter Ansprechpartner im outsourcenden Unternehmen erforderlich ist. Die Dienstleistung ist daher so konzipiert, dass in einem ersten Schritt die vom Unternehmen und vom Verantwortlichen für das Human Resource Development gewünschte Kompetenz im Unternehmen aufgebaut wird. Zusätzlich werden Tätigkeitsfelder im Bereich des Human Resource Development identifiziert, welche die ,,bms GmbH" in weiterer Folge als externer Partner in enger Zusammenarbeit mit dem HRD-Verantwortlichen abdecken soll. Die Handlungsempfehlungen im Maßnahmenkatalog für die Vermarktung bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Markteinführung der Dienstleistung und eine dauerhafte Bindung der Unternehmen an die ,,bms GmbH". 105

AbsolventInnen 2005

Fjolla Rizaj

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

07.10.1981 Prime Time Touristik & Marketing GmbH Marketing Events , Promotions

Seize the day! Tanzen, Musik, Reisen [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Erstellung eines Kommunikationskonzeptes für einen Reiseveranstalter auf Basis der Analyse der Zielgruppe ,,Best Ager"

To succeed in the travel business in the long term is becoming increasingly difficult. That is why tour operators today must be prepared to fundamentally restructure their operation to set themselves apart from their competitors. For this reason, focusing on the 50 to 65-year-olds target group, the socalled "best ager" target group, is seen in many sectors as the ideal strategy for future success. The purpose of this thesis is to analyse the relevant behavioural criteria of the "best ager" target group and to develop a communications concept for the lifestylereisen® brand of Prime Time Touristik & Marketing GmbH. The thesis is divided into a theoretical and a practical part, the first providing theoretical information for the latter. The theoretical part explains and defines the current situation as well as future aims and objectives. It also includes thorough research as the underlying part of this study. The study is focused on field target group analysis, communications policy and secondary market research.

All essential characteristics attributed to the "best ager" target group in Austria were derived from secondary data. These include demographic data as well as social and psychological specifics of the "best ager" target community. The most important results were: · · · · "Best Agers" are the financially strongest target group and are very prolific travellers The largest daily activity by far is devoted to media consumption Magazines and daily newspapers are the preferred source of information on holidays and travel They prefer informative advertising

·

Based on these detailed data, a communications concept for the lifestylereisen® brand has been developed. In this instance, particular attention was paid to recommendations.

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AbsolventInnen 2005

Christian Schatz

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung Projekte

05.01.1981 Stadtmarketing Wolfsberg; CIMA Österreich

Einkaufsverhaltensanalyse, Branchenmixerhebung, Unternehmerbefragung und Kundenzufriedenheitsanalyse in Wolfsberg, Branchenmixerhebung in steirischen Städten bei der Fa. Cima, Opel-Jugendmarktforschungsstudie am CAMPUS 02 Kommunikation; Sportmarketing; Tourismusmarketing; Eventmarketing, Werbung/Dirket Marketing Carpe diem! Laufen, Schwimmen, Fußball, Lesen, Filme [email protected]

Interessensbereich im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Leitfaden für den Einsatz des Vertriebskanals Teleshopping in österreichischen Unternehmen im Rahmen des Multichannel Management

Viele Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung mehrere Absatzkanäle zu kombinieren. Hinter diesen Entwicklungen stehen ein verändertes Kundenverhalten, ein intensiver Wettbewerb in den Branchen und die zunehmende Attraktivität alternativer Vertriebskanäle. Einer dieser alternativen Vertriebskanäle ist das an den Endverbraucher gerichtete Teleshopping, das zur Kommunikation mit dem Konsumenten als Hinkanal das Medium Fernsehen und als Rückkanal das Telefon nutzt. Für die österreichischen Unternehmen scheint Teleshopping derzeit nur eine untergeordnete Rolle zu spielen. Hingegen konnte das Teleshopping in Deutschland in den letzten Jahren hohe Wachstumsraten verzeichnen und der Umsatz soll laut Prognosen von 2003 bis 2008 auf 200 % steigen. In Relation zur Bevölkerungszahl lassen sich bei den österreichischen Teleshoppingkunden, gemessen am Umsatz der deutschen Teleshoppingkunden, keine Unterschiede feststellen. Die Attraktivität des deutschsprachigen österreichischen Marktes für deutsche Teleshoppinganbieter und die Erwartung zukünftiger Nischenanbieter, aufgrund der Digitalisierung des Fernsehens, verleihen dem Teleshopping als Vertriebskanal für österreichische Unternehmen steigende Bedeutung.

Bei der Einführung des Vertriebskanals Teleshopping gelten jedoch Einschränkungen und Besonderheiten. Zur Beantwortung dieser Fragen wurde mit Hilfe von Experteninterviews ein Leitfaden erarbeitet, der Unternehmen, die sich damit auseinandersetzen Teleshopping als Vertriebskanal einzusetzen, einen Überblick über die Eignung des Teleshopping für ihr Unternehmen gibt. Der Leitfaden enthält Checklisten und nachfolgende Handlungsempfehlungen. In erster Linie muss darauf geachtet werden, ob sich das Produkt für den Vertrieb via Fernsehen eignet. Weitere Überlegungen gehen dahin, ob die erreichbare Zielgruppe für das Unternehmen attraktiv ist, oder ob bestehenden Zielgruppen dadurch ein zusätzlicher Nutzen geboten werden kann. Aus wirtschaftlichen Gründen muss auch erwägt werden, ob Teleshopping als Vertriebskanal direkt oder indirekt, in Kooperation mit einem Teleshoppinganbieter einge, setzt werden soll. Ebenso beeinflussen zu erwartende Konflikte und Synergien mit anderen Vertriebskanälen die Aufgabenverteilung im Vertriebssystem.

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AbsolventInnen 2005

Florian Schaubach

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung Projekte

02.12.1981 Dr. Oetker Österreich; Principe di San Daniele, Italien

Jugendmarketingstudie Opel Österreich; Multisensuales Marketing bei Gebrauchsgütern Leistungsentwicklung, Branding, Sales

Interessensbereich im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

Stillstand ist Rückschritt. Musik, Basketball, Mountainbike [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Entwicklung neuer Leistungsmöglichkeiten im Kulturmarketing am Beispiel der ,,steirischer herbst" Veranstaltungs GmbH

Für viele Kulturbetriebe ergaben sich durch die Entwicklungen der letzten Jahre ­ speziell durch drastische Subventionskürzungen ­ neue Herausforderungen. Diese Betriebe sind finanziell immer stärker auf sich selbst gestellt. Vor einer ähnlichen Situation steht auch der steirische herbst, das bedeutendste Avantgarde-Kunstfestival Österreichs. Massive Kürzungen der öffentlichen Unterstützung zwingen dazu, den Eigenfinanzierungsanteil zu erhöhen. Dies kann am besten durch zusätzliche Generierung von Sponsorgeldern bewerkstelligt werden. Um dies zu ermöglichen, entschied man sich zur Entwicklung von neuen Leistungen für Sponsoren, um so bestehende Sponsoren längerfristig an das Unternehmen zu binden bzw. neue Sponsoren zu gewinnen. Diese Diplomarbeit stellt zunächst die bedeutendsten theoretischen Erkenntnisse zu den Themen Kulturmarketing, Kultursponsoring sowie Leistungsentwicklung dar. Aufgezeigt werden die Charakteristika von Kulturbetrieben, die speziellen Eigenschaften des Kulturmarketings und des Kultursponsorings. Im Kapitel zur Leistungsentwicklung werden Vorgehensweise und Methoden der Leistungsentwicklung erörtert.

Der praktische Teil der Arbeit beginnt mit der Analyse der Ist-Situation des Unternehmens. Diese gliedert sich in eine Analyse der relevanten Umfeldentwicklungen sowie in eine darauf basierende SWOT-Analyse. Darauf folgt der Prozess der Leistungsentwicklung und -bewertung. Im Rahmen dessen wurden zuerst in unternehmensinternen Workshops Ideen zu möglichen neuen Leistungen generiert. Diese Ideen wurden in weiterer Folge zuerst einer Grobauswahl unterzogen, um anschließend anhand von verschiedenen Kriterien beurteilt zu werden. Abschließend wurden die am besten bewerteten Leistungsmöglichkeiten bei einer Gruppendiskussion ausgewählten Sponsoren vorgestellt, um so die Marktgerechtigkeit der neuen Leistungen festzustellen. Basierend auf den gewonnen Erkenntnissen wurden zu ausgewählten Leistungsmöglichkeiten Maßnahmenpläne erstellt, die dem steirischen herbst die Umsetzung der Leistungsmöglichkeiten erleichtern sollten. Konkret waren dies: Die Schaffung einer so genannten ,,Partner Plattform"; Die Erweiterung und Intensivierung der Werbemöglichkeiten im Internet (Sponsor's Corner); sowie eine Erhöhung der Flexibilität der Sponsorleistung durch Start-Workshops in einer frühen Phase der Zusammenarbeit zwischen Sponsor und steirischem herbst.

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AbsolventInnen 2005

Magdalena Schenk

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung Projekte

09.08.1983 Kelly GmbH

Organisation von Sportevents im Rahmen meines Praktikums, Vordiplomarbeit: Olfaktorisches Marketing und die Einsatzgebiete am POS B2C Marketing; Eventorganisation

Interessensbereich im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

Unterschätze niemals die Macht eines Lächelns! Joggen, Freunde treffen [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Erfolgsanalyse einer Innovation am Lebensmittelmarkt anhand der ,,Chips Party" Packung

Innovationen ­ besonders Produktinnovationen ­ stellen in den gesättigten Märkten von heute eine Methode zur Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb dar. Besonders am Lebensmittelmarkt gelten Innovationen als wichtiger Bestandteil der Markenstrategie. Die Kelly GmbH, der österreichische Marktführer für Knabberprodukte, hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt eine Innovation pro Jahr auf den Markt zu bringen. Im Jahr 2004 wurde aus diesem Grund eine Verpackungsinnovation, die Chips-Party Packung, eingeführt. Diese Packung ist die erste vertikale Chipspackung der Welt und durch einen speziellen Öffnungsmechanismus wird diese nach dem Öffnen selbst zu einer Schüssel. Doch solche Innovationen stellen, durch die hohe Flop-Rate, ein Risiko für Unternehmen dar. Aus diesem Grund wurden im theoretischen Teil der Arbeit zahlreiche Erfolgsfaktoren angeführt, wie z.B. die werbliche Unterstützung bei der Einführung. Diese sollen der Kelly GmbH in Zukunft die Einführung von ,,erfolgreichen" Innovationen erleichtern. Neben der Einführung einer Innovation gibt es einen bisher stark unterschätzten Prozess, die Innovationskontrolle. Denn wann ist eine Innovation am Markt wirklich erfolgreich?

Um diese Frage zu klären, sollte nach der Einführung eines Produktes eine Erfolgskontrolle durchgeführt werden, die aus einem quantitativen und qualitativen Teil bestehen sollte. Für die Erfolgsevaluierung der Chips-Party wurde aus diesem Grund eine Verkaufszahlenanalyse (quantitativer Teil) unter Berücksichtigung beeinflussender Faktoren, wie der Distributionsquote, durchgeführt. Zusätzlich erfolgte eine qualitative Erfolgskontrolle in Form einer Befragung der Zielgruppe von Snacks, der 14- bis 39-Jährigen. Dabei wurde vor allem die Meinung und Akzeptanz gegenüber der Chips-Party erhoben. Diese beiden Teile einer ganzheitlichen Erfolgsbetrachtung bildeten den Status Quo der Innovation, ein Jahr nach deren Einführung, ab. Somit konnte auch festgestellt werden, welche, an die Innovation gebundenen Ziele, erreicht werden konnten. Um die Performance der Chips-Party im zweiten Jahr am Markt allerdings noch zu verbessern wurden Maßnahmen, unter der besonderen Berücksichtigung des Impulscharakters von Snackprodukten, abgeleitet. Diese sollen dem Unternehmen helfen, das Potential des Produktes und der Packung optimal auszunutzen und somit ihre Marken mit zukünftigen Innovationen weiter zu stärken. 113

AbsolventInnen 2005

Angela Schöberl

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Lebensmotto

18.04.1977 Statec Anlagentechnik GmbH Marketing, Administration Alles im Leben kann von zwei Seiten betrachtet werden, er kenne die Positive! Tauchen, Motorrad fahren, Klavier spielen [email protected]

Hobbys Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Auswirkungen von betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen auf die Mitarbeiterzufriedenheit

Mitarbeiter leiden in der heutigen Zeit unter Arbeitsunzufriedenheit und fehlender Motivation. Studien belegen, dass Österreicher bis zu 40% der Arbeitszeit unproduktiv sind. Diese Unproduktivität, die auf Unzufriedenheit, schlechte Arbeitsmoral und fehlende Motivation zurückzuführen ist, kostet die Unternehmen Milliarden. Wer in der heutigen Zeit auf internationalen und regionalen Märkten wettbewerbsfähig sein möchte, braucht nicht nur gut und praxisnah ausgebildete Mitarbeiter, die ihre berufliche Qualifikation durch Weiterbildung kontinuierlich weiterentwickeln, sondern auch zufriedene Mitarbeiter, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Es stellt sich somit die Frage, ob eine Investition in Weiterbildung eine Auswirkung auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter hat.

In dieser Arbeit werden Motive, Ziele und Gefahren der Weiterbildung sowie Einflussfaktoren, Auswirkungen und Maßnahmen zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit aufgezeigt. Des Weiteren werden Auswirkungen der betrieblichen Weiterbildung auf die Mitarbeiterzufriedenheit sowohl durch eine Sekundär- als auch durch eine Primärmarktforschung untersucht. Es zeigte sich, dass Mitarbeiterzufriedenheit ein mehrdimensionales Konstrukt ist, das vom Anspruchsniveau und der Eigenmotivation des Mitarbeiters abhängig ist. Weiterbildungsmaßnahmen können dieses Konstrukt wesentlich beeinflussen.

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AbsolventInnen 2005

Brigitte Schögler

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

20.06.1983 Kleine Zeitung Assistentin Events und Promotions Eventmarketing

Geht net, gibt's net! Familie und Freunde [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Erfolgskontrolle im Eventmarketing ­ Effektivitäts- und Effizienzmessung von Großveranstaltungen am Beispiel des Faschingsumzuges der Kleinen Zeitung

Die Kleine Zeitung ist ein Tochterunternehmen der Styria Medien AG, dem drittgrößten Medienkonzern Österreichs. In ihren Erscheinungsgebieten Steiermark und Kärnten ist sie Marktführer im Bereich Tageszeitungen. Teil der Marketingstrategie ist reges Eventmarketing in Form von Sponsoring, Medienpartnerschaften und auch zahlreichen Eigenveranstaltungen, darunter der traditionelle Faschingsumzug durch die Grazer Innenstadt am Faschingdienstag. Nach 34 Jahren Umsetzung und rückläufigen Teilnehmerzahlen in den letzten Jahren ist man sich der Weiterführung dieser Veranstaltung unsicher. Eine umfassende Erfolgskontrolle im Rahmen einer Diplomarbeit soll Aufschluss bringen. Die Diplomarbeit gewährt Einblick in die Thematik des Eventmarketings und dessen Erfolgskontrolle. Es werden die wesentlichsten Charakteristika des Eventmarketings sowie vorhandene Ansätze und Instrumente zur Effizienz- und Effektivitätsmessung aufgezeigt. Dieses Wissen stellt die Basis für den praktischen Teil ­ die Erfolgskontrolle im Rahmen des Faschingsumzuges ­ dar. Im Zuge des Praxisteils wird der Event von mehreren Seiten betrachtet. Den Schwerpunkt bildet dabei eine Besucherbefragung am Tag der Veranstaltung. Auf die-

se Weise wird unter anderem herausgefunden inwieweit die Kleine Zeitung mit dem Faschingsumzug in Verbindung gebracht wird, wie zufrieden die Besucher sind, welche Zielgruppen durch den Umzug angesprochen werden und was die Besucher an diesem Tag noch in Graz unternehmen. Die gewonnenen Ergebnisse werden zum Teil mit den Resultaten einer früheren Studie verglichen, um die damaligen Erkenntnisse zu verifizieren bzw. zu falsifizieren sowie die Entwicklung abzuleiten. In weiterer Folge werden auch die Ergebnisse der Medienresonanzanalyse sowie die Kosten-NutzenRelation dieser Veranstaltung betrachtet, um den Gesamteindruck abzurunden. Aufgrund der im Wesentlichen sehr positiven Erkenntnisse wird dem Unternehmen Kleine Zeitung eine Fortführung des Faschingsumzuges unter dem Aspekt einer notwendige Neustrukturierung empfohlen. Ein Relaunch soll die Veranstaltung aufwerten sowie den Besucher aktiver in das Geschehen einbinden und ihm zusätzliche Anreize vermitteln. Optimierungsvorschläge werden hierzu ausführlich im Maßnahmenkatalog dargestellt. Die über Jahrzehnte hinweg erfolgreich aufgebaute Assoziation der Kleinen Zeitung mit dem Thema Fasching bleibt dadurch sichergestellt.

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AbsolventInnen 2005

Gerald Schönauer

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto

03.08.1974 mobilkom austria AG & Co KG Key Account Manager ­ Business Sales Sales/Multichannel Management

Erfolg folgt, wenn man bleibt, wer man ist, während man wird, was man sein kann. Golfen, Kommunikation, Lachen, Musik [email protected]

Hobbys Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Multichannel Distribution unter Berücksichtigung alternativer Vertriebswege am Beispiel der Gruber-Gruppe

Der Reisemarkt ist geprägt von Konzentrationserscheinungen, der Preisschlacht am Billigflugsektor und den Provisionskürzungen der Airlines. Der von den großen internationalen Touristikkonzernen dominierte heimische Wettbewerb wird heute allerdings nicht mehr nur über die Preise der Reiseprodukte geführt sondern vermehrt auch über das Angebot der verschiedenen Vertriebskanalalternativen in Form von Mehrkanalvertriebs-systemen. Für traditionelle Touristikunternehmen, wie der mittelständischen Gruber-Gruppe, die sich aus der GRUBER-reisen. Veranstalter GmbH, der Gruber Touristik GmbH und dem Bretanide Sport&Wellness-Resort zusammensetzt, besteht eine neue Herausforderung in der rechtzeitigen Anpassung des Vertriebskanalmix an die sich wandelnden Marktbedingungen. Das bedeutet, dass der traditionelle, stationäre Vertriebskanal, das Reisebüro, und der ihn unterstützende Informationskanal, der Reisekatalog, in Zukunft durch zusätzliche, alternative Vertriebskanäle ergänzt werden müssen. Um für den bestehenden Vertriebskanalmix der Gruber-Gruppe sinnvolle Kanalalternativen zu identifizieren werden eine Sekundärmarktforschung und anschließend eine qualitative Marktforschung eingesetzt. Im Rahmen der qualitativen Marktforschung werden Expertengespräche mit Branchenfachleuten und drei Fokusgruppen

(mit bestehenden Kunden, potenziellen Kunden und Mitarbeitern) durchgeführt. Folgende Vertriebskanäle gelten als mögliche Kanalalternativen deren Vor- und Nachteile dargestellt werden: · Automaten/Terminals · Beziehungsvertrieb (,,Reiseparty") · Call-Center · Freizeitvertrieb durch Mitarbeiter · Haustürverkauf (door-to-door) · Implants · Internet · M-Commerce · Mobiler Reiseberater · Teleshopping/Reiseverkaufsfernsehen Um die traditionellen Vertriebskanäle und die potenziellen Kanalalternativen im Rahmen einer Nutzwert- und einer CostEffectiveness-Analyse evaluieren zu können, werden vorab in der Marktforschung geeignete kunden- und unternehmensorientierte Kriterien zur Bewertung eruiert. Ebenfalls Teil der Marktforschung ist die Analyse des potenziellen Kanalwahl- und Kanalwechselverhaltens (,,Channel Hopping") in der Touristik. Basierend auf den Ergebnissen der Marktforschung und resultierend aus der Nutzwertanalyse und der Cost-Effectiveness-Analyse werden alternative Vertriebskanäle empfohlen und deren möglicher koordinierter Einsatz in einem Kreuzungsraster visualisiert.

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AbsolventInnen 2005

Herwig Schrank

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung Projekte

23.09.1982 Kelly GmbH: Praktikum Key Account Management Export und Inlan, TVM Merchandising AG: Callcenter-Agent Ärztekammer Stmk: Immobilienobjekt-Umfelanalyse, Theater Graz: Imageanalyse, Schaffer GmbH: Analyse Exportpotential, Teilnahme an der Organisation von mehreren CAMPUS 02Partys Internationales Marketing, PR

Interessensbereich im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

Das Leben ist schön! Musik: Musical, Chor, Gitarre, Sport: Laufen, Schwimmen [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Die Auswirkungen von Duftmarketing auf das Kundenverhalten im Modehandel am Beispiel der Kastner&Öhler Warenhaus AG

Schon seit jeher sind die positiven Auswirkungen von Düften auf den Menschen bekannt. In den Kreis der Marketinginstrumente haben Düfte jedoch erst vor relativ kurzer Zeit Einzug gehalten. Dies liegt vor allem an den teilweise beeindruckenden Ergebnissen einiger aktueller wissenschaftlicher Studien, die von positiven Auswirkungen von Düften auf das Kundenverhalten berichten. Das Interesse der Forschung und der Öffentlichkeit an dem spannenden Thema Duftmarketing ist in den letzten Jahren jedenfalls stark gestiegen. Für meine Diplomarbeit zum Thema ,,Ladengestaltung mit Duft" konnte das renommierte Grazer Unternehmen Kastner&Öhler als Forschungspartner gewonnen werden, das kontinuierlich an der Implementierung von innovativen Strategien in der Ladengestaltung arbeitet. Ziel der Studie war es zu überprüfen, ob durch den Einsatz von Duftreizen in einer realen Verkaufssituation bei Kastner&Öhler das Kundenverhalten positiv beeinflusst werden kann. Aufbauend auf das integrierte Duftwirkungsmodell von Stöhr erfolgten dazu eine persönliche Kundenbefragung, eine Messung von Verweildauer und Frequenz sowie ein Umsatzvergleich mit und ohne Dufteinfluss in der Abteilung.

Das Feldexperiment wurde in der Damenwäscheabteilung in der Zentrale von Kastner&Öhler in Graz, von Dezember 2004 bis März 2005 durchgeführt. Eine moderne Raumbeduftungsanlage sowie die zielgruppenspezifischen und produktkongruenten Duftnoten (Marseille, Borotalco und Vanilla) wurden von der Firma AURA, einem Duftmarketing-Beratungsunternehmen aus Graz, für das Projekt zur Verfügung gestellt. Beim Vergleich der Messdaten der bedufteten und der unbedufteten Abteilung zeigten sich signifikante Unterschiede bei den Faktoren Verweildauer und Bewertung des Einkaufes durch die Kunden. Das beste Ergebnis konnte mit dem Duft Marseille erzielt werden, der eine Steigerung der Verweildauer der Kunden um durchschnittlich 1:29 Minuten (+34%) bewirkte. Außerdem wurde unter Einfluss dieser Duftnote das Einkaufserlebnis in der Abteilung von den befragen Kunden signifikant besser bewertet. Durch den Einsatz des Duftes Borotalco konnte die Verweildauer um durch durchschnittlich 1:17 Minuten (+29%) und durch den Duft Vanilla um durchschnittlich 0:54 Minuten (+22%) erhöht werden. Auswirkungen der Düfte auf den Umsatz der Abteilung konnten nicht festgestellt werden.

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AbsolventInnen 2005

Jennifer Schwarz

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

12.03.1974 BAWAG Kreditsachbearbeiterin Internationales Marketing, Kommunikation

Don't dream your life, live your dream! Motorfliegen, Laufen, Reisen, Lesen [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Die Zukunft der Marktforschung im Zeitalter des Permission Marketing

Die Einstellungen und Motive seiner Kunden besser kennen zu lernen, war schon immer das Bedürfnis gewinnorientiert handelnder Unternehmen. Daran wird sich in den nächsten Jahren wohl nichts ändern. Diesbezüglich sind also Unternehmen und auch Marktforschungsinstitute in einem sehr hohen Maß abhängig vom Goodwill der Bevölkerung, ihre Meinung kundzutun, da die Meinung der Öffentlichkeit den Mittelpunkt des Interesses darstellt. Allerdings stehen Marktforschungsinstitute vor dem Problem, dass die Bereitschaft der Konsumenten, Daten über sich selbst ohne Gegenleistung preiszugeben, aufgrund verschiedener Gründe rapide zurückgeht. Einer dieser Gründe ist der zunehmende Einsatz von Instrumenten des Direct bzw. Permission Marketing, wodurch für die Konsumenten eine eindeutige Differenzierung zwischen den verschiedenen Instrumenten erschwert wird. Ein weiterer Grund ist, dass der Proband für ihn sehr wertvolle Zeit für die Befragung opfern muss und sich daher eine entsprechende Gegenleistung erwartet. Als Benefit werden jedoch nicht etwa übermäßig wertvolle Geschenke erwartet, sondern teilweise genügt schon das Übermitteln von Teilen der Umfrageergebnisse. Um Produkte bzw. Dienstleistungen zu verkaufen, werden die unterschiedlichsten Kommunikationsinstrumente eingesetzt. Für die Marktforschung ist es in diesen veränderten Zeiten nun ebenfalls notwendig geworden, Kommunikationsmaßnahmen

zu ergreifen, um auch in Zukunft den Bedürfnissen der Auftraggeber entsprechende Umfrageergebnisse liefern zu können. Als Interessensvertretung für Marktforschungsinstitute ist es die Aufgabe des Verbandes der Marktforscher Österreichs (VMÖ), dafür zu sorgen, dass das Image der Marktforschung in Österreich gestärkt wird. Diese Arbeit wendet sich mit Empfehlungen an den VMÖ, wie die Kommunikation nicht nur mitgliederintern, sondern auch an die Öffentlichkeit in Zukunft gestaltet werden sollte. Die Hauptaufgabe der internen Kommunikation wird die Sensibilisierung und Aufklärung der Marktforschungsinstitute betreffend die Skepsis der Bevölkerung gegenüber Befragungen sein. Die Einführung eines Gütesiegels für Marktforschungsinstitute, die Befragungen im Sinne der ESOMAR durchführen und Mitglied des VMÖ sind, soll sowohl Marktforschungsinstitute als auch die Bevölkerung ansprechen. Konsumenten werden mit Hilfe dieses Gütesiegels davon überzeugt, dass sie ihre Meinung völlig anonym abgeben können und für ihre Bereitschaft, an der Umfrage teilzunehmen ein kleines Dankeschön in Form von Umfrageergebnissen oder eines Give-aways erhalten. Ziel der Kommunikationsmaßnahmen an die Öffentlichkeit ist es, die Konsumenten zur Teilnahme an Umfragen zu motivieren und somit die Auskunftsbereitschaft zu erhöhen.

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AbsolventInnen 2005

Hans-Jürgen Strobl

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto Hobbys

01.01.1981 Strobl, Horvath & Schinagl GmbH Geschäftsführer/Berater Analytisches und Strategisches Marketing/Marketingcontrolling Never give up! Volleyball, Männerurlaube, Fußball, hin und wieder ein gutes Buch [email protected]

Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Service Engineering ­ Systematische Dienstleistungsentwicklung für die ,,Impulsberatung" des CAMPUS 02 KMU Innovations- und Transferzentrums

In vielen westlichen Ländern werden bereits 80% der Wertschöpfung aus Dienstleistungen erzielt. Durch mangelndes Know-how und fehlende Instrumente stellt die systematische Entwicklung von Dienstleistungen in vielen Unternehmen jedoch ein großes Problem dar. Vorhandene Marktpotenziale bleiben daher ungenutzt, worunter die Wettbewerbsfähigkeit leidet. Auch der CAMPUS 02 entwickelt neben dem Studienbetrieb Beratungsdienstleistungen. Eine Zielsetzung des CAMPUS 02 ist die Entwicklung der so genannten Impulsberatung zur betrieblichen Potenzialerhebung. Um diese auf hohem Niveau erarbeiten zu können, soll das so genannte Service Engineering zum Einsatz kommen. Da auf wissenschaftlicher Ebene jedoch kein idealtypischer Entwicklungsprozess für Beratungsdienstleistungen existiert, muss zunächst ein solcher entwickelt werden. Um die Dienstleistung qualitativ hochwertig konzipieren zu können, müssen die Meinung und die Bedürfnisse des Kunden integriert werden. Diese werden im Rahmen qualitativer Interviews erhoben und nehmen direkten Einfluss auf das Dienstleistungsdesign. Um von der Zielgruppe genaue Antworten erwarten zu können, muss bereits ein Erstmodell in verschiedenen Ausprägungen bestehen, damit dementsprechend konkrete Fragen gestellt werden können. Zur Ent-

wicklung dieses Erstmodells wurde zur Ideengenerierung der relevante Mitbewerb analysiert. Die erhobenen Kundenanforderungen wurden danach mittels Quality Function Deployment in konkrete Dienstleistungseigenschaften übergeführt. Im Produkt-, Prozess- und Ressourcenkonzept wurden diese Eigenschaften zu einem Gesamtkonzept geschnürt und durch die Erstellung des strategischen Marketingkonzeptes wurde das Marktpotenzial von cirka 1.300 Unternehmen ersichtlich. Abschließend erfolgte die Verbesserung eventueller Mängel durch die Durchführung eines Pilotbetriebes. Die wesentlichen strategischen Zielsetzungen der Impulsberatung sind die Stärkung der regionalen Klein- und Kleinstunternehmerlandschaft, die Transferierung betrieblicher Problemstellungen in die Studiengänge des CAMPUS 02 und deren Ableitungen für die Lehre. Die operative Zielsetzung ist daher der Absatz von 7 Impulsberatungen pro Monat durch den Einsatz eines Beraters und eines Assistenten. Diese Zielsetzung erlaubt die kostendeckende Führung des Unternehmens, aber vor allem die hochqualitative, neutrale und umsetzungsorientierte Durchführung von Impulsberatungen.

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AbsolventInnen 2005

Cornelia Stumptner

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto

29.12.1967 Medizinische Universität Graz Biomedizinische Forschung, Labormanagement Marketing Management, Customer Value Management

Verantwortlich ist man nicht nur für das was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut. Aktmalerei, Reisen, Kultur, Lesen, Segeln, Squash, manchmal auch Golf [email protected]

Hobbys

Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Aktueller Stand der Literatur zum Customer Value Management Ansatz und Empfehlungen für eine Value Map Software

Der Customer Value Management Ansatz ist ein strategisches Unternehmensführungskonzept, das sich in den letzten Jahren vor dem Hintergrund steigenden Wettbewerbdrucks und anspruchsvoller werdender Kunden im englischsprachigen Raum verbreitet hat. Hier findet er vermehrt in Unternehmen sowie in der Lehre Einsatz und wird zunehmend in der Marketingliteratur diskutiert. Die vorliegende Diplomarbeit hat das Ziel, den relativ jungen Ansatz des Customer Value Managements vorzustellen und einen Überblick über den aktuellen Stand der Literatur zu geben. Am Markt existierende Softwarelösungen bzw. Instrumente zum Managen des Customer Value sollen analysiert und vergleichen und Empfehlungen für eine neu zu erstellende Software des CAMPUS 02 im Sinne eines Lastenheftes erarbeitet werden. Der Begriff Customer Value wird in der Literatur und Praxis mit unterschiedlicher Bedeutung verwendet. Der Customer Value, mit dem sich das Customer Value Management befasst, ist der wahrgenommene ,,Wert" einer Unternehmensleistung ­ im Sinne eines Preis-Leistungs-Verhältnisses ­ für den Kunden. Der Customer Value ist eine wichtige Maßzahl, die den Grad der Differenzierung vom Wettbewerb quantita-

tiv erfasst. Ein überlegener Customer Value ist Bedingung für einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil und eine überlegene Wettbewerbsposition. Die Customer Value Analyse wird als Ablöser der klassischen Kundenzufriedenheitsmessung gesehen, da der Customer Value als wesentlich verlässlicherer Indikator für die Marktanteilsentwicklung und als Treiber des Shareholder Value gilt. Die Ermittlung der Maßzahl Customer Value erfolgt softwaregestützt. Hauptmessinstrument ist die Value Map, die den Customer Value (im Wettbewerbsvergleich) quantitativ und grafisch darstellt und die Wettbewerbspositionen von Unternehmen abbildet. Die etabliertesten Softwarelösungen zur Ermittlung bzw. zum Management des Customer Value werden in dieser Arbeit verglichen und die einzelnen Instrumente analysiert. Basierend auf den Erkenntnissen aus der Literatur und der Softwareanalyse werden Empfehlungen für eine neu zu erstellende Software des CAMPUS 02 abgeleitet. Die vorliegende Arbeit dient als Grundlage für die Erstellung der Software bzw. eines entsprechenden Pflichtenheftes. Sie stellt zudem eine Zusammenfassung der sehr komplexen Customer Value Management Thematik dar und bietet die Basis für den Softwareeinsatz in Unternehmen und in der Lehre.

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AbsolventInnen 2005

Markus Szotrell

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

28.05.1976 Sattler AG Salesmanager Internationales Marketing

Sind sie zu stark, bist du zu schwach! Sport, Literatur, Fischen [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Markteinführungskonzeption Produktlinie ,,Nautex"

Die unterschiedlichen Hersteller von Bootsverdeckstoffen (Materialien die Boote vor jedweden Witterungseinflüssen schützen) konzentrierten sich in der Vergangenheit ausschließlich darauf, Kapazitätslücken bestehender Produktionstechnologien, mit der Fertigung von Bootsverdeckstoffen, auszufüllen. Eine gezielte Vermarktung des Produktes wurde kaum vorangetrieben. Dies kann als Grund dafür genannt werden, warum heute ausschließlich austauschbare Produkte am Markt angeboten werden, die sich vorwiegend über den Preis differenzieren. Des Weiteren haben die Hersteller die Marktverantwortung widerstandslos an verschiedene Großhändler abgetreten und befinden sich somit in einem Abhängigkeitsverhältnis vom Absatzmittler. Die Sattler AG hat völlig neue Produkte entwickelt, zu denen es keine vergleichbaren Alternativen auf dem Markt gibt und die einen Mehrwert für den Kunden versprechen. Ziel dieser Arbeit ist es, den bestmöglichen Weg für die Einführung dieser neuen Produkte, zu beschreiben und Lösungen für die identifizierten Problemfelder, der mangelnden Differenzierung, und der Abhängigkeit vom Absatzmittler, zu erarbeiten.

Im ersten Schritt wird der relevante Markt einer Analyse unterzogen. Die Bestimmung der derzeitigen Marktsituation beinhaltet die Darstellung der Marktstruktur, die Bedeutung der verschiedenen Gruppen von Absatzmittlern und den Mitbewerb. Im Zuge der Unternehmensbetrachtung wird die derzeitige Anwendung der Marketinginstrumente kritisch hinterfragt. Das Ergebnis der Analyse beschreibt die Chancen und Risiken für das Unternehmen Sattler und bildet den Ausgangspunkt für die Definition des USP. Als Alleinstellungsmerkmale konnten der einzigartige Produktvorteil sowie Mehrleistungen im Bereich der Sortiments- und Kommunikationspolitik, erarbeitet werden. Die zusätzliche Erarbeitung eines Kooperationskonzeptes dient dazu, Großhandelsstrukturen zu nutzen, ohne sich erneut in Abhängigkeit zu begeben. Dieses Konzept unterstützt den Wissensaufbau für die Sattler AG und soll im Sinne eines PullEffekts Absätze langfristig sichern. Den Abschluss dieser Arbeit bildet eine detaillierte Umsetzungsplanung, die sich an den Inhalten der beschriebenen Marketinginstrumente und dem Kooperationskonzept, orientiert.

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AbsolventInnen 2005

Christoph Tagger

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung

12.09.1980 Praktikum: Werbeagentur Saatchi & Saatchi Wien (Mitarbeit bei verschiedenen Produktkampagnen für die Marken A1 und B-Free), Sonstige Berufserfahrung: Mitarbeit bei verschiedenen Projekten bei AVL List sowie Media Consult Austria. Businessplan-Entwicklung für einen Produktrelaunch der AGEPHA, Image-Umfrage für Theater, Graz Sales Management

Projekte

Interessensbereich im Marketing Hobbys

Musik, Freunde treffen, Leute kennen lernen, Spielen, Shiatsu, Texten [email protected]

Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Basiskommunikation im Industrieanlagenbau ­ Ausrichtung der Instrumente zur Basiskommunikation unter besonderer Berücksichtigung der Kundenpräferenzen

Industrielle Anlagen sind komplexe Industriegüter, die von Dritt-Organisationen zu ihrer eigenen Leistungserstellung angeschafft werden. Typische Investitionsvolumina für Anlagenprojekte bewegen sich zwischen 100.000 Euro und 50 Millionen Euro. Nicht nur deshalb ergeben sich für Anbieter und Nachfrager erhebliche Risiken, denn auf Grund des hohen Individualisierungsgrades von Anlagen muss die Kaufentscheidung stets vor dem eigentlichen Herstellungsprozess (und somit vor jeder Testmöglichkeit der gewünschten Leistungen) getroffen werden. Anlagenprojekte sind in ihrer Charakteristik so einmalig und kundenindividuell, dass sie nicht einmal untereinander verglichen werden können. Somit lässt selbst die Begutachtung von Referenzanlagen ­ also existierende Anlagen, die der Anbieter in der Vergangenheit gebaut hat ­ keine Schlüsse zu, ob die vom potentiellen Auftraggeber gewünschte Ergebnisleistung vom Anbieter auch tatsächlich erreicht werden kann. Diese Tatsache schmälert jedoch nicht das Bedürfnis des Käufers, seine Unsicherheiten und Risiken zu minimieren. Der Mangel an konkreten Informationen über die tatsächlichen Eigenschaften der in Auftrag zu gebenden Anlage, zwingt ihn jedoch dazu, andere ­ meist immateriel-

le ­ Maßgrößen für die Beurteilung von Angeboten heranzuziehen. Beispiele für solche Ersatzindikatoren ­ sogenannte ,,Surrogate" ­ sind z.B. die Unternehmensreputation oder das Image des Anbieters. Dieser muss deshalb dafür sorgen, dass die Entscheidungsträger der Nachfragerorganisation mehr Vertrauen in seine Leistungsfähigkeit und seinen Leistungswillen aufbauen als zum Wettbewerb. Dazu ist es notwendig, dass sämtliche kommunikativen Maßnahmen des Anbieters schlüssig und vertrauensbildend auf den Nachfrager einwirken. Dies muss sich wie ein roter Faden von der allgemeinen, einzelprojekt-übergreifenden Basiskommunikation bis hin zu spezifischen Maßnahmen der Projektkommunikation durchziehen. Das Unternehmen Andritz AG möchte bei der Auswahl von Informationsinstrumenten ­ sowie bei der Budgetierung von Maßnahmen für die Basiskommunikation ­ seinen Kunden künftig mehr Gehör schenken. Daher war es Ziel der Diplomarbeit, die aktuellen Informationspräferenzen ausgewählter Kundengruppen zu ermitteln, die wichtigsten Informationsinstrumente für die Basiskommunikation zu identifizieren und zur Ableitung sachbezogener Maßnahmen qualitativ zu bewerten.

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AbsolventInnen 2005

Doris Traupmann

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung Projekte

08.10.1982 CAMPUS 02

Markt- und Branchenanalyse für die Schaffer Sägewerk und Holzexport GmbH, Businessplan für die Containerzentrale Schlager GmbH, Jugendmarketingstudie für die Opel Austria Vertrieb GmbH, Befragung der Teilnehmer der Berufsreifeprüfung im Auftrag des WIFI Steiermark, Vordiplomarbeit: Multisensuales Marketing für Senioren, Analyse des betriebli chen Innovationsmanagement steirischer Unternehmen im pro duzierenden Sektor in Zusammenarbeit zwischen CAMPUS 02 und Innovation-Management-Group GmbH, Erhebung des Ausbildungsstandes der steirischen UnternehmerInnen, CAMPUS 02, KMU-Monitor des CAMPUS 02: Erhebung des Stellenwertes von Rechnungswesen&Controlling in steirischen KMUs Salesmanagement, Werbung/Direkt Marketing, Marktforschung, Innovationsmarekting Bleib dir selbst treu! Freunde; Ausgehen; Film und Fernsehen; Kulinarik [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Der Stellenwert des Marketings in steirischen Klein- und Mittelunternehmen. Eine empirische Untersuchung anhand des KMU-Monitors im Auftrag des CAMPUS 02

Die ständigen Marktveränderungen, zunehmende Kundenanforderungen und der wachsende Konkurrenzdruck machen es für Unternehmen unumgänglich, sich mit der Thematik des Marketings auseinander zu setzen. Kunden- und marktorientierte Unternehmensführung ist die Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg und die langfristige Unternehmenssicherung. Die Unternehmen stehen der Herausforderung gegenüber, am Markt dementsprechend zu agieren. Die gegenständliche Diplomarbeit widmet sich im Speziellen den Klein- und Mittelunternehmen und deren Auffassung bzw. Umgang mit Marketing. Der CAMPUS 02, im Speziellen der Studiengang Marketing, setzt sich mit dieser Problematik auseinander. Diese Diplomarbeit dient als Basis um sich in weiterer Folge vermehrt und spezifischer mit dieser Materie auseinander zu setzen. Im Rahmen dieser Arbeit wird zunächst ein Einblick in die theoretische Aufarbeitung des Marketings in Klein- und Mittelunternehmen gegeben. Der Bereich der unter-

nehmensinternen wie auch marktbezogenen Voraussetzungen im Marketing sowie der Einsatz und die Bedeutung der Marketinginstrumente in kleinen und mittleren Unternehmen werden näher beleuchtet. Das gewonnene Wissen dient als Basis für die Nullerhebung des Marketings in den Unternehmen. Die Untersuchung wurde anhand des KMU-Monitors des CAMPUS 02 durchgeführt, der als Instrument zur laufenden Beobachtung und Analyse von Unternehmensbereichen in Klein- und Mittelunternehmen eingesetzt wird. Die Untersuchung stellt die spezielle Bedeutung und Anwendung des Marketings in Klein- und Mittelunternehmen dar. Anhand der genauen Analyse der Ergebnisse war es möglich Maßnahmen für den CAMPUS 02 abzuleiten, die gezielt auf die Probleme und Bedürfnisse der Unternehmen abgestimmt sind, um das Marketing zu stärken und zu verbessern. Ziel ist es, längerfristig eine Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung für diese Thematik in den Unternehmen zu erreichen.

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AbsolventInnen 2005

Andrea Urataritsch

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung Projekte Interessensbereich im Marketing Lebensmotto

29.04.1982 Anzeigen & Marketing, Kleine Zeitung GmbH & Co KG

,,Die Kleine macht Schule" Kundenbindung

Du kannst enttäuscht sein, wenn du es nicht schaffst, aber du bist verloren, wenn du es nicht versuchst. Italien, Freunde, Shoppen, Rad fahren, Skaten [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Ermittlung und Bewertung potenzieller neuer Geschäftsfelder für die Kleine Zeitung

Der Zeitungsmarkt in der Steiermark und Kärnten ist für die Kleine Zeitung bereits gesättigt. Eine Neukundengewinnung ist in diesen Gebieten Österreichs kaum noch möglich. Die Gewinnung bzw. Akquisition neuer Kunden würde in den meisten Fällen nur kostenintensive Wechselkunden ,,erziehen". Das traditionelle Erlösmodell der Kleinen Zeitung setzt sich zum einem aus dem Zeitungsverkauf und zum anderen aus den Anzeigenerlöse zusammen. Den größten Teil ­ ca. zwei Drittel ­ werden von den Anzeigen abgedeckt. Aufgrund der derzeitigen Wirtschaftslage sind diese Anzeigenerlöse in Österreich rückläufig. In vielen Ländern Europas hat sich auch die zurückgehende Leserzahl als ein potenzielles Problem von Tageszeitungen gezeigt. Viele dieser Zeitungen haben sich bereits auf den Rückgang der Anzeigenerlöse sowie den immer niedriger werdenden Leserzahlen vorbereitet. Sie haben sich im Zuge dessen dazu entschieden, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Aufgrund dieser Problemstellung und Ausgangssituation werden in dieser Diplomarbeit potenzielle Geschäftsfelder für die Kleine Zeitung mittels einer branchenabhängigen Benchmarkinganalyse ermittelt und bewertet. Durch die Befragung von fünf europäischen Tageszeitungen aus

Deutschland, Schweden und Frankreich wurden fünf Geschäftsfelder ausgewählt, die auf ihre Kompatibilität und Umsetzung für die Kleine Zeitung genauer untersucht bzw. bewertet wurden. Die Bewertung der Ideen erfolgte mittels einer Nutzwertanalyse. Bei der Befragung der deutschen Vergleichszeitungen kamen sehr ähnliche Geschäftsfelder zum Vorschein. Die traditionellen Geschäftsfelder der Leserreisen und des Ticketverkaufs werden von nahezu allen Tageszeitungen gedeckt. Die neuen Geschäftsfelder gliedern sich hauptsächlich in den in Deutschland aufkommenden Trend der Telefonie, Kundenkarten, Seminare und vor allem Online-Shops sind sehr beliebt. Die Bewertung der Produkte mittels der Checkliste hat gezeigt, dass sich MerchandisingArtikel neben Büchern und CDs bzw. DVDs am besten für einen Online-Shop eignen. Die Merchandising-Artikel sind im Einklang mit der Marke ,,Kleine Zeitung" und wurden bisher nur als Prämien zu TestleserAbos, Schnupper-Abos und fixen Abonnements oder als kostenlose Zugaben vertrieben. Eine Bestellung der Artikel ohne ,,Abo-Verpflichtung" war bislang nicht möglich. Zu diesen Produkten zählen bspw. gebrandete Zeitungsboxen, Rucksäcke und Taschen, Strandmatten und Miniradios.

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AbsolventInnen 2005

Barbara Waldhuber

Geburtsdatum Beschäftigt bei

09.01.1967 Ergosum Handels GmbH, Medconnection OEG, Mediatec, Umformtechnik GmbH Geschäftsführerin, Geschäftsführende Gesellschafterin, Inhaberin, Marketingleiterin Internationales Marketing/Sales/Kommunikation, B2B Marketing, Dienstleistungsmarketing Carpe Diem ­ Nütze den Tag! Tauchen, Skaten, Snowoarden, Golfen [email protected]

Berufliche Position

Spezialisierung im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Suche neuer Anwendungsmöglichkeiten für das Verfahren des hydromechanischen Tiefziehens in der Umformtechnik GmbH

Die Umformtechnik GmbH in Leoben zählt zu den weltweit führenden Anbietern auf dem Gebiet des hydromechanischen Tiefziehens. Mit der Kraft des Wassers dringt das Tiefziehen in neue, bisher ungeahnte Dimensionen vor. Das Verfahren des hydromechanischen Tiefziehens ermöglicht die Herstellung komplizierter Werkstücke mit außergewöhnlicher Qualität. Dabei werden aus ebenen Metallplatinen in einem Arbeitsgang beispielsweise zylindrische, kegelige, quadratische oder parabolische Hohlkörper erzeugt. Qualität und Wirtschaftlichkeit der Produkte machen das Unternehmen zu einem gefragten Partner der Industrie. Derzeit ist das Unternehmen hauptsächlich in der Automobilbranche tätig, wodurch sich eine Branchenabhängigkeit ergibt. Kürzere Produktlebenszyklen und die geringer werdenden Margen in dieser Branche sowie die vom Kunden vorgegebenen wirtschaftlichen und technischen Rahmenbedingungen erschweren zunehmend eine stabile Auslastung. Eine unklare Marktausrichtung für mögliche neue Anwendungsfelder sowie eine nicht vorhandene Kriteriendefinition für die technische Machbarkeit bei spezifischen Kundenanfragen sind weitere Punkte, die in dieser Diplomarbeit bearbeitet werden.

Ziel dieser Arbeit war es, innovative Einsatzmöglichkeiten für das Verfahren des hydromechanischen Tiefziehens zu suchen und zu bewerten, um dem Unternehmen neue Anwendungsfelder zu eröffnen und so eine Differenzierung zum Mitbewerb aus der Metall- und Kunststoffindustrie zu erreichen. Der theoretische Teil erarbeitet die Grundlagen für den Einsatz eines Innovationsprozesses und für die Kreation eines entsprechenden Bewertungsverfahrens für die Machbarkeit neuer Anwendungsfelder. Darauf basierend führt der praktische Teil durch den konkreten Prozess der Suche nach neuen Anwendungsfeldern. Nach Ermittlung zahlreicher Ideen kamen Filtersysteme zum Einsatz, die die Machbarkeit der generierten Ideen bewerteten und reihten. Die daraus resultierenden fünf besten Anwendungsfelder wurden durch gezielte Analyse in Hinblick auf Marktattraktivität und Differenzierungsstärke genauer untersucht. Die Erkenntnisse dieser Analyse wurden in einem Portfolio dargestellt und für das daraus als am attraktivsten bewertete Anwendungsfeld erfolgten die Entwicklung einer Markteintrittsstrategie und die Erstellung eines Maßnahmenkatalogs.

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AbsolventInnen 2005

Katharina Werth

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung Projekte

24.11.1980 Fa. Schlager GmbH ­ Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes

Marktforschung: Fa. Schaffer, Fa. Opel; Franchising: Fa. Burger King ... Marketing allgemein, Kundenpolitik, Kommunikation, Sales Management Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn man das vergessen hat, was man gelernt hat. Zeit mit Freunden verbringen, Lesen [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Kundenzufriedenheit und Kundenbindung als Erfolgsfaktoren in der privaten Krankenversicherungswirtschaft ­ Analyse und Maßnahmen im Jugendsegment der Merkur Versicherung AG

Die Versicherungsbranche ist eine in Österreich nach wie vor Wachsende, jedoch wird es unter dem Aspekt der Vielfalt von Versicherungsanbietern, Maklern etc. immer schwieriger, sich als Unternehmen den Kundenstock zu erhalten und weiter aufzubauen. Gerade bei privaten Krankenversicherungen, welche nicht zwingend sondern auf freiwilliger Basis individuell vom Versicherten abgeschlossen werden, ist es notwendig, durch gezielte Kundenbindungsmaßnahmen die Versicherten an das Unternehmen zu binden. Mit der Diplomarbeit wird das Problem der Kündigungsrate im Segment der privaten Krankenversicherungen der Merkur Versicherung AG von seiten der Zielgruppe im Alter von 18 bis 28 Jahren analysiert und lösungsorientiert bearbeitet. Die Verfasserin hat sich aufgrund dessen zunächst mit den theoretischen Themenbereichen des Versicherungsmarketing und des Jugendmarketing befasst, jedoch das Hauptaugenmerk auf das allgemeine Kundenmarketing gelegt. Im Rahmen der Kundenpolitik wird näher auf die Bereiche Kundenorientierung, Kundenzufriedenheit, Kundenbindung und Churn-Management eingegangen. Hierbei wird darauf geachtet, die Maßnahmenvorschläge aus der relevanten Literatur einzuarbeiten, welche im praktischen Teil je nach Bedarf als Empfehlungen von gezielten Maßnahmen zur Geltung kommen.

Um die Problemstellung nicht nur von der theoretischen Seite her zu beleuchten, wurde eine schriftliche Umfrage mit der Zielgruppe durchgeführt. Diese hatte zum Ziel, das Kündigungsverhalten, die Kundenstrukturen und die Zufriedenheit mit dem Unternehmen sowie die Teilzufriedenheit mit der Abwicklung und der Betreuung zu erforschen. Anhand eines Samples von 1.000 Probanden (8,33% der Grundgesamtheit) und einer Rücklaufquote von 19,8% geben die Ergebnisse Aufschluss über auf die angesprochenen Punkte. Aus diesen Daten, welche mit dem theoretischen Hintergrund vernetzt wurden, werden Maßnahmen abgeleitet, welche der Kundenorientierung der Mitarbeiter, der Kundenzufriedenheit und dem internen Management in Hinsicht darauf dienen. Ein effektives Kundenmanagement wird sowohl als entscheidender Schlüssel zum Kunden als auch ein Steigerungsfaktor der Mitarbeiterzufriedenheit gesehen. Weiters werden Maßnahmen erarbeitet, welche gezielt auf die Verringerung der Churn-Rate, d.h. auf die Kundenbindung der Zielgruppe, gerichtet sind. Um den Prozess übersichtlich darzustellen, wird ein Zeitplan erstellt, in dem die Durchführung der Maßnahmen in einem zeitlichen Raster eingeteilt sind. Im Anschluss daran werden die Maßnahmen gewissermaßen als Abrundung der Arbeit in einen Kosten/NutzenKonsens gestellt und somit die Vorteile der Durchführung der Maßnahmen näher beschrieben.

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AbsolventInnen 2005

Kathrin Wesonig

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung

11.07.1982 Reiss Ltd., Fashion Retailer, London, Weitzer Parkett, Weiz, Fishburn Hedges, PR-Agentur, London, Pilkingtons Ltd., Handels- und Produktionsunternehmen, Preston, UK, Agentur Publico, Wien Einführung eines Beschwerdemanagementsystem in das Unternehmen Weitzer Parkett 2005, Erstellung eines Businessplans für das Unternehmens A.G.E.P.H.A (Pharmain dustrie) 2003, Konzeption und Planung einer Marktdurchdringung durch die Einführung einer REISS Internationales Marketing, Kundenbindung, Interne Kommunikation, Salesmanagement Don´t sweat about the small stuff and everything is small stuff. Reiten, Reisen, Laufen, Malen, Fotographie [email protected]

Projekte

Interessensbereich im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Entwicklung eines aktiven Beschwerdemanagementkonzepts am Beispiel des Unternehmens Weitzer Parkett

Unternehmen, die Kundenzufriedenheit als unternehmerisches Ziel ernst nehmen, betrachten Beschwerden nicht als abzuwehrendes Problem, sondern als Chance. Sie sehen Beschwerden als zentrales Instrument einer kundenorientierten Unternehmensstrategie und damit als Möglichkeit, sich auf gesättigten Märkten mit anspruchsvollen Kunden vom Wettbewerb zu differenzieren. Intensive Kundenorientierung ist einer der Leitgedanken von Weitzer Parkett und stellt eine große Herausforderung für die Führungskräfte des Unternehmens dar. Im Zuge dieser Diplomarbeit wird ein wichtiger Schritt in diese Richtung getätigt, indem ein aktives Beschwerdemanagementkonzept erarbeitet wird. Im theoretischen Teil der Arbeit wird zuerst eine Darstellung der wesentlichen Grundlagen des Beschwerdemanagements erarbeitet. Diese beinhalten vornehmlich die Eingliederung des Beschwerdemanagements in den konzeptionellen Rahmen der Kundenorientierung. Danach wird im Speziellen auf die Aufgaben, die Erfolgskontrolle und die Rahmenfaktoren des Beschwerdemanagements eingegangen.

Im praktischen Teil wird ein aktives Beschwerdemanagement für das Unternehmen Weitzer Parkett konzipiert. Dazu bilden nachstehende Punkte die Ausgangsbasis: · · · Ist-Analyse der Beschwerdeprozesse und Rahmenfaktoren im Unternehmen Beschwerdezufriedenheitsbefragung bei den Kunden von Weitzer Parkett Expertengespräch im Unternehmen TNT Express Austria

Aus diesen Informationen und Erkenntnissen ergibt sich, dass die Definition klarer, transparenter Prozesse, die Festlegung von Verantwortlichkeiten und die Bestimmung der wichtigsten Kennzahlen zur Erfolgskontrolle die wesentlichen Kriterien für die Entwicklung eines erfolgreichen aktiven Beschwerdemanagements sind. Eine entscheidende Voraussetzung bei der Umsetzung ist, dass sowohl die Führungskräfte als auch jeder einzelne Mitarbeiter sich der Wichtigkeit des Beschwerdemanagements bewusst ist, gut geschult wird und über den nötigen Handlungsspielraum verfügt. Zum Abschluss werden Maßnahmenempfehlungen zur Einführung des Beschwerdemanagementsystems in das Unternehmen Weitzer Parkett gegeben.

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AbsolventInnen 2005

Mag. Alexander Wilhelm

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

12.08.1970 Agentur CLASSIC Prokurist Kommunikation

Think positive! Meine Kinder [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Marktorientierte Unternehmenssteuerung mit der Balanced Scorecard ­ Konzeption und Implementierungsplanung der BSC in einem projektorientierten Dienstleistungsunternehmen

CLASSIC ist eine Agentur für Mediendesign und Printmedienproduktion. Es werden Dienstleistungen im Bereich Planung und Umsetzung grafischer (vor allem Print-) Produkte in den Sparten Kommunikation und Information angeboten. Die wirtschaftliche Situation in diesem Bereich ist im Moment schwierig, viele Anbieter stehen einem nur marginal wachsenden Markt gegenüber. Auch das interne Unternehmenssteuerungssystem war für eine gedeihliche Zukunftssicherung des Unternehmens nicht ausreichend. Die Balanced Scorecard ist ein darüber hinausgehender Ansatz. In ihrem System sind Finanzkennzahlen zwar als kritische Zusammenfassung von Management- und Unternehmensleistungen enthalten, darüber hinaus aber werden wesentliche Kennzahlen integriert, vor allem solche, die Leistungen in Bezug auf Kunden, interne Prozesse, Mitarbeiter und Prozesse mit langfristigem wirtschaftlichem Erfolg verbinden so genannte ,,weiche" Kennzahlen (Vorsteuergrößen). Ziel dieser Arbeit ist es, die Balanced Scorecard zu planen, zu konzipieren und dessen Implementierung im Unternehmen vorzubereiten, um das erfolgreiche Bestehen der Agentur CLASSIC auch in Zukunft zu sichern.

Der theoretische Teil erarbeitet die Grundlagen für den Einsatz der Balanced Scorecard im Hinblick auf die Besonderheiten in einem kleinen Unternehmen, das Dienstleitungen projektbezogen anbietet. Basierend auf dem originären Werk von Robert Kaplan und David Norton, den Entwicklern dieses Systems, wird der momentane Stand der Literatur die BSC betreffend erarbeitet und prägnant dargestellt. Insgesamt wurde nachgewiesen, dass der Einsatz der BSC für jede Entität, die sich den Grundsätzen ökonomischen Handelns verpflichtet sieht, geeignet ist, unabhängig von der Art ihrer Tätigkeit. Darauf basierend führt der praktische Teil durch den Prozess der Gestaltung, Planung und Umsetzungsvorbereitung einer Balanced Scorecard. Nach einer ausführlichen Analyse des Unternehmensumfeldes und der Prozesse im Unternehmen selbst und einer grundlegenden Festlegung der strategischen Parameter von CLASSIC ­ der Vision, der Mission und der Unternehmensstrategie ­ wurde das Konstrukt der Perspektiven und Kennzahlen erarbeitet. Empfehlungen für die Umsetzung und konkrete Maßnahmen zur Zielerreichung der in der BSC definierten operativen Unternehmensziele runden die Arbeit ab.

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AbsolventInnen 2005

Gernot Wimmler

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung

19.08.1982 International Business School Styria/Eurodata GmbH, PR und Kommunikation für einen neuen Studiengang, Praktikum bei der M4! Mediendienstleistungs GmbH, Selbstständiger Werbegraphiker Erstellung eines Corporate Design für die Firma europe mpo ­ International Consulting GmbH, Kommunikationskonzeption für eine Theaterveranstaltung der Kunstuniversität Graz, Erstellung eines Marketingkonzeptes/Corporate Design für den CAMPUS 02 Community Club, Analyse des Holzmarktes in Afrika/Australien/Neuseeland, Imageanalyse Theater, Graz Werbung, PR, Kommunikation

Projekte

Interessensbereich im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

Keep on moving! Graphik, Kino, Freunde [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Kundenzufriedenheitsmessung mittels ServQual am Beispiel der europe mpo ­ International Consulting GmbH

Wissen ist das wertvollste Kapital. Genau auf diesem Bewusstsein begründet sich der Boom von Fachhochschulen, Studiengängen und Weiterbildungsangeboten. Die europe mpo ­ International Consulting GmbH, Auftrageber dieser Arbeit und ein Anbieter betrieblicher Weiterbildung in Österreich, bekam 2004 eine neue Geschäftsführerin. Ein geändertes Corporate Design stellte diesen Wechsel nach außen hin dar. Jetzt liegt die Aufgabe darin, das Unternehmen nachhaltig zu sichern und weiter zu entwickeln. Die Zielsetzung der Arbeit kann grundsätzlich in die drei Bereiche Kunden, Markt und Mitbewerber eingeteilt werden. Konkrete Ziele waren die Erhebung der Kundenzufriedenheit, eine Konkurrenzanalyse als Basis für eine zukünftige Konkurrenzforschung, sowie die Erhebung der derzeitigen Marktsituation, deren Trends und Entwicklungen. Innerhalb der Erhebung der Kundenzufriedenheit mittels ServQual-Verfahren wurden die derzeitigen und ehemaligen Kunden des Unternehmens schriftlich befragt. Die Methode gliedert sich in die fünf Bereiche Erscheinungsbild, Zuverlässigkeit, Einfühlungsvermögen, Entgegenkommen und Kompetenz. Aus diesen Bereichen ergeben sich 22 Faktoren, die jeweils nach Wichtigkeit und Zufriedenheit abgefragt wurden.

In den undurchsichtigen Markt der betrieblichen Weiterbildung wurde mittels einer Konkurrenzanalyse Licht gebracht. Diese Analyse bildet eine Vorstufe zur Konkurrenzforschung, die zusätzlich noch die jeweilige Position der Mitbewerber sowie deren Stärken und Schwächen erhebt. Die durchgeführte Sekundärmarktforschung lieferte einen Einblick in die Angebotspalette und Größe der Wettbewerber. Das Ergebnis war eine Access-Datenbank in der 140 Konkurrenten mit ihren jeweiligen Produkten verzeichnet sind. Diese Datenbank ermöglichte zusätzlich eine tiefer gehende Analyse, die einen Einblick in die derzeitige Situation am österreichischen Markt liefert. Den Abschluss bildete eine StärkenSchwächen-Analyse des Unternehmens. Auf Basis von 32 Marktentwicklungen wurde überprüft, durch welche Entwicklungen sich für das Unternehmen Chancen bzw. Risiken ergeben. Aus allen drei Bereichen wurden Maßnahmen abgeleitet um einerseits die Zufriedenheit der Kunden zu erhöhen und andererseits die Marktchancen des Auftraggebers weiter zu verbessern. So wurden konkrete Maßnahmen abgeleitet, um auf Marktentwicklungen frühzeitig reagieren zu können.

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AbsolventInnen 2005

Theresia Wirth

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung

23.10.1981 Berufspraktikum bei Estée Lauder Companies, Marke MAC in den Bereichen Marketing, PR und Mitarbeitertraining, Praktika bei der Bank Austria und in diversen Redaktionen: GALA, bella, Maxi, Steirer Monat, 2 Monate Au Pair in Frankreich Summer School University of California (UCLA), ,,Product Placement in Sitcoms" (Content Analysis), German Market Study ,,Standortanalyse der 30 bevölkerungsreichsten Städte Deutschlands" für die Marke MA, Businessplanerstellung: Geschäftsidee LED-System (Lichttechnik), Vordiplomarbeit: ,,Beeinflussung der Ladenatmosphäre durch visuelle Reize", Eventkoordination des ,,Gala Spa Awards" und der ,,10. Festlichen Operngala zu Gunsten der Deutschen AIDS-Stiftung" Communications ­ Werbung/Direct Marketing/PR, Konsumentenverhalten Fange nicht an, aufzuhören. Höre nicht auf, anzufangen! Sport (Laufen, Schifahren, Schwimmen, Fitness), Kinobesuche, Lesen, Reisen, Freunde treffen [email protected]

Projekte

Interessensbereich im Marketing Lebensmotto Hobbys

Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Saisonschlussverkauf im Bekleidungshandel

Das Marketinginstrument Preis wird im Handel oft als einziges Mittel zur Differenzierung im Wettbewerb eingesetzt. Vor allem im Bekleidungshandel ist aktuell eine besonders starke Zunahme von Rabattaktionen und immer früher stattfindenden Saisonschlussverkäufen zu beobachten. Im Rahmen der Diplomarbeit werden neben relevanten theoretischen Grundlagen der Kontrahierungspolitik im Einzelhandel, wettbewerbsrechtliche Bestimmungen erklärt und Auswirkungen von Saisonschlussverkäufen auf ökonomische Erfolgsgrößen sowie auf das Konsumentenverhalten analysiert. Im praktischen Teils der Arbeit wird ein Überblick über aktuelle Trends und Entwicklungen der österreichischen Bekleidungshandelsbranche gegeben und Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung, die in Form von Expertengesprächen durchgeführt worden ist, vorgestellt. Die durchgeführte Studie zeigt, dass insbesondere der Trend zu immer früher stattfindenden Saisonschlussverkäufen eine bedenkliche Entwicklung darstellt. Die Probleme dabei liegen vor allem in Spannenverlusten und Veränderungen im Verhalten der Konsumenten. Die Zeitspanne, Waren zu regulären Preisen zu verkaufen, wird immer kürzer. Kunden haben die Möglichkeit, redu-

zierte Ware zu einem Zeitpunkt zu kaufen, zu dem die jeweilige Jahreszeit erst beginnt. Da Bekleidung in der Regel eher als add-on und nicht aufgrund eines ,,echten" Bedarfs gekauft wird, sind Kunden noch stärker als früher bereit, mit dem Kauf neuer Bekleidung auf herabgesetzte Ware zu warten. Aufgrund immer kürzer werdender Kollektionszyklen und der angespannten wirtschaftlichen Situation, in der sich viele Händler durch volle Lager, schlechte Umsatzentwicklungen und Veränderungen im Konsumentenverhalten befinden, wird die Lagerräumungsfunktion des Saisonschlussverkaufs immer wichtiger. Um gute Abverkaufsquoten zu erzielen und die durch Reduzierungen entstehenden Warenentwertungen zu minimieren, ist eine optimale Waren- und Sortimentsplanung sowie ein umfassendes Controlling der gesetzten Marketingmaßnahmen unumgänglich. Auch eine eindeutige und klare Positionierung und das Eingehen von Kooperationen und strategischen Partnerschaften sind wesentliche Erfolgsfaktoren. Nur wenn Hersteller und Handel kooperieren, wird es möglich sein, Trends früh zu erkennen, um so Marktforderungen gerecht zu werden und langfristig erfolgreich am Markt bestehen zu können.

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AbsolventInnen 2005

Silvia Wolfbauer

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung Projekte

05.12.1980 Berufspraktikum bei Ogilvy & Mather, Wien, Praktikum bei Ventigo GmbH ­ Werbeagentur Imageanalyse Theater Graz, Strategische Positionierung und Kommunikationsplanung für eine Fruchtsaftmarke, Businessplan Riel Pharma, Marktforschungsprojekt Schaffer, Business-Plan CAMPUS 02, Vordiplomarbeit ,,Visuelle Wahrnehmung ­ der Einsatz von Bildern in der Werbung und ihre Bedeutung für die Markenkommunikation" Marketing Kommunikation ­ im Speziellen Strategische Kommunikationsplanung, Werbung, PR, Marktforschung Die Zukunft kann man am besten voraussagen, wenn man sie selbst gestaltet! Freunde, Sport (Schwimmen, Jogging, Schi fahren), Musik, Konzerte, Kino und gutes Essen [email protected]

Interessensbereich im Marketing Lebensmotto

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AbsolventInnen 2005

Multi-Channel-Distribution in der Reisebranche ­ Vertriebsstruktur der Reiseveranstalter in Österreich und der Einfluss auf das Kanalwahlverhalten privater Reisekunden

Die Bedeutung der Multi-Channel-Distribution steigt auch in der Reisebranche. Aufgrund geänderter Rahmenbedingungen beschränken nur mehr wenige Reiseveranstalter den Vertrieb ihrer Produkte und Leistungen auf einen Absatzkanal und setzen mehrere Kanäle ein, um mit Kunden in Kontakt zu treten. Die Ausrichtung am Kauf- bzw. Kanalwahlverhalten der Kunden ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor, der großen Einfluss auf das Management von Mehrkanalsystemen nimmt. Dies wird in der Praxis jedoch meist vernachlässigt. Einerseits beeinflusst das Kauf- bzw. Kanalwahlverhalten den Einsatz und die Ausgestaltung der einzelnen Kanäle, andererseits kann durch eine gezielte Aufgabenverteilung in den Kanälen das Verhalten der Kunden gesteuert werden. Die Analyse des Mehrkanalvertriebs in der Reisebranche bildet den Schwerpunkt der Arbeit. Basierend auf den Erkenntnissen aus Literatur und Fachpresse wurde eine Expertenbefragung durchgeführt, um die theoretischen Erkenntnisse zu qualifizieren. Im Speziellen wurde dabei auf die derzeitige Vertriebsstruktur der Reiseveranstalter in Österreich eingegangen und die zukünftige

Entwicklung im Vertrieb aufgezeigt. Ebenso wurde das Kauf- bzw. Kanalwahlverhalten der Kunden in die Thematik mit einbezogen und die Nutzung einzelner Kanäle aus Veranstaltersicht beurteilt. Abschließend wurden Handlungsempfehlungen diskutiert. Die Erhebung hat gezeigt, dass der traditionelle Hauptvertriebsweg nach wie vor das stationäre Reisebüro ist. Das Produkt Reise ist stark emotional geprägt, weshalb die damit verbundenen Beratungsansprüche am Besten in der Mensch-zu-MenschRelation vermittelt werden können. Die Ausrichtung am Kanalwahlverhalten der Kunden wird in der Praxis vernachlässigt ­ eine endkundenorientierte Ausrichtung besteht meist nur in den Bereichen Produktgestaltung und Kommunikation. In Zukunft wird es immer wichtiger, nicht nur die Produkte, sondern auch die Vertriebskanäle am Kanalwahlverhalten der Kunden auszurichten ­ und zwar in allen Phasen des Kaufprozesses. Nur so ist es möglich, sowohl die eingesetzten Kanäle, als auch das Verhalten der Kunden gezielt zu steuern, um die mit einer MultichannelStrategie verbundenen Chancen zu nutzen!

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AbsolventInnen 2005

Markus Zeiringer

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung Projekte

30.12.1981 Praktikum: DT Securities GmbH, Diplomarbeit: Inode

Schaffer Holz, Opel Austria, Businessplan CAMPUS 02 Marktforschung, Vordiplomarbeit: Grenzen auditiver Wahrnehmung am Point of Sale Sales Management und Marketing Communication

Interessensbereich im Marketing Lebensmotto Hobbys Kontakt

Ich bin meines eigenen Glückes Schmied. Schlagzeug spielen, Karikaturen zeichnen, Computer [email protected]

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AbsolventInnen 2005

Strategische Positionierung eines Internet Service Providers am Geschäftskundenmarkt am Beispiel Inode

Obwohl der Markt für breitbandige Internetverbindungen in Österreich stetig wächst, hat die aggressive Preispolitik einiger Internet Service Provider im Privat- und Geschäftskundenbereich zu einer Verschärfung des Wettbewerbs geführt. Eine eindeutige und vom Wettbewerb deutlich differenzierte strategische Positionierung ist somit die Voraussetzung für ein langfristiges Bestehen am Breitbandmarkt. Der Internet Service Provider Inode hat erkannt, dass eine zukünftige Fokussierung des Businesskunden-Bereiches einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenswachstum leisten kann. Mit Hilfe der Empfehlungen der vorliegenden Arbeit wird Inode eine Nachjustierung seiner derzeitigen Positionierung am Geschäftskundenmarkt vornehmen können. Ausgehend von theoretischen Überlegungen der aktuellen Literatur wird in vorliegender Arbeit der gesamte Prozess einer strategischen Positionierung am Beispiel Inode erörtert. Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken für das Unternehmen wurden in einer SWOT-Analyse zusammenfassend dargestellt. Nach einer strategischen Zielplanung, der Abgrenzung des relevanten Marktes und der Erarbeitung von Erfolgsfaktoren wurden aktuelle Kundenbedürfnisse sowie

die Wettbewerberpositionen am Markt mittels Primärmarktforschung erhoben. Insgesamt wurden 560 Telefon-Interviews mit Unternehmen aller Branchen und Größen aus ganz Österreich durchgeführt. Aufgrund der Ergebnisse konnten zwei Positionierungsalternativen mit unterschiedlichen Differenzierungsmöglichkeiten erarbeitet werden. Die Ist- und Soll-Positionierungen wurden in zwei- und dreidimensionalen Positionierungsmodellen abgebildet. Wesentliche Erkenntnisse für die Erstellung dieser Modelle lieferte die Auswertung des Image-Profils, in dem von den Befragten Inode, UTA und Telekom Austria anhand vorgegebener Gegensatzpaare eingeschätzt wurden. Ein Positionierungsvorschlag wurde ausgewählt und näher erläutert. Handlungsempfehlungen, ein Maßnahmenkatalog sowie eine Umsetzungsplanung inklusive Kosten-Abschätzung schließen die vorliegende Arbeit ab. Neben einer großen Anzahl erwarteter Ergebnisse brachte vor allem die Primärmarktforschung teils überraschende und für Inode sehr positive Erkenntnisse zu Tage. Neben der Wahrung des besten PreisLeistungs-Verhältnisses am Geschäftskundenmarkt konnte Inode ein Ausbau der bereits vorhandenen Stärken in den Bereichen Flexibilität und Qualität empfohlen werden. 151

AbsolventInnen 2005

Martin Zeiringer

Geburtsdatum Praktikum, Berufserfahrung Projekte Interessensbereich im Marketing Lebensmotto

29.01.1983 Wirtschaftskammer Steiermark

Marktforschungsstudie Opel, Exportstudie Schaffer Salesmanagement, Werbung, Direct Marketing

Man erkennt den Charakter eines Menschen an seinem Verhalten denjenigen Menschen gegenüber, von denen er keinen Nutzen hat. Fußball spielen, Malen [email protected]

Hobbys Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Die Nutzung von Tageszeitungen am Beispiel der Leser der Kleinen Zeitung

Zeitungsverlage stehen heutzutage vor vielen neuen Herausforderungen. Während die Mediennutzungsdauer im Allgemeinen steigt, weist das Medium Tageszeitung eine gegensätzliche Entwicklung auf. So verwenden Zeitungsleser immer weniger Zeit für die Zeitungslektüre und weisen, bedingt durch die Einflüsse der Informationsgesellschaft, ein verändertes Nutzungsverhalten auf. Seit einigen Jahren sind auch die Reichweiten- und Auflagenzahlen im Sinken begriffen. Das Auftreten neuer Medien verschärft diese Situation. Diese neuen Rahmenbedingungen und Kundenbedürfnisse müssen berücksichtigt werden, um im harten Konkurrenzkampf mit anderen Medien und anderen Zeitungen bestehen zu können. Zeitungen müssen sich also anpassen und deshalb das Nutzungsverhalten und die Kundenbedürfnisse detailliert kennen und beobachten, um rechtzeitig auf Entwicklungen reagieren zu können. Auch die Kleine Zeitung als Auftraggeber dieser Arbeit ist sich dieser Situation bewusst und plant in Zukunft regelmäßig das Nutzungsverhalten der eigenen Kunden zu erheben.

Aufgabe der Diplomarbeit war es nun, eine Vorstudie zu dieser Untersuchung durchzuführen und aus den Erkenntnissen Empfehlungen abzuleiten. Dazu wurde im Jänner 2005 eine schriftliche Befragung durchgeführt. Von den 1000 versendeten Fragebögen kamen 382 zurück und standen für die Auswertung zur Verfügung. Grundsätzlich ist festzustellen, dass die Ergebnisse der Untersuchung positiv für die Kleine Zeitung ausgefallen sind. Weiters wurden viele wichtige Fragen in Bezug auf das Nutzungsverhalten von Lesern der Kleinen Zeitung beantwortet. Ausgehend von den Ergebnissen wurden schließlich Empfehlungen für die Durchführung der Hauptstudie abgeleitet. Besonders auf Untersuchungsdesign und Fragestellung wurde hiebei geachtet, um die Qualität und Repräsentativität sicherzustellen. Weiters wurden aus den erkennbaren Tendenzen Handlungsempfehlungen für das Management abgeleitet. Diese betreffen die Bereiche Umfeld, Marke, Inhalt und Service. Abschließend ist zu erwähnen, dass diese Untersuchung sicher ein weiterer Baustein und Ausgangspunkt ist, um den Erfolg der Kleinen Zeitung auch in Zukunft sicherzustellen.

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AbsolventInnen 2005

Mag. Sandra Maria Ziegerhofer

Geburtsdatum Beschäftigt bei Berufliche Position Spezialisierung im Marketing Lebensmotto

Citroën Österreich GmbH Agentur CLASSIC Assistenz der Vertriebsleitung Vertriebsorganisation, CRM

Gib niemals auf zu versuchen, das zu tun, was du wirklich willst. Wo immer Liebe und Inspiration zu finden sind, kannst du nicht falsch liegen. (Ella Fitzgerald) Reisen, Sport in homöopathischen Dosen, Musik, Freunde treffen [email protected]

Hobbys

Kontakt

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AbsolventInnen 2005

Konzeption eines controllinggestützten Kundenmanagements am Beispiel der Markteinführung des Citroen C4

Das Management von Kundenpotentialen ist in gesättigten Märkten ein zentrales Kriterium für Erfolg. Nur jene Unternehmen, die neben der Entwicklung und Pflege ihres Leistungspotentials (d.h. neuer Produkte und Dienstleistungen) auch ihr Kundenpotential bearbeiten, werden Wachstum und Marktanteile sicherstellen können. Die Automobilbranche und insbesondere der Automobilhandel zeichnen sich durch eine von Sättigungstendenzen geprägte Stagnation aus. Unternehmen müssen in dieser Situation nach Möglichkeiten suchen, die auch langfristig gesehen Potential zu Wachstum bieten. Eine dieser Möglichkeiten besteht in der aktiven Bearbeitung des vorhandenen Kundenpotentials durch Beziehungsmanagement. Daher widmet sich die vorliegende Arbeit auch der Thematik des Aufbaus eines Kundenbeziehungsmanagements für die Citroën Österreich GmbH. Der Ansatz des Kundenbeziehungsmanagements besteht grundsätzlich darin, die Gewinnung neuer Kunden allein als eine (Zwischen-)Stufe im gesamten Marktprozess zu begreifen und überwindet so das klassische Transaktionsdenken. Die Bedeutung dieses Ansatzes für das Automobilmarketing liegt vor allem in dem Umstand be-

gründet, dass es sich beim Automobil um ein wartungs- und reparaturbedürftiges Produkt handelt und daher ein erheblicher Teil des Kundenumsatzes in Form von Finanzierungen, Service, Ersatzteile und Zubehör erst in der Nutzungsphase zu lukrieren ist. Eine fehlende Beziehung zum Kunden würde sich hier vor allem stark negativ in Form von entgangenen Umsätzen auswirken. Kundenbeziehungsmanagement hat neben der Kundenakquise vor allem eine nachhaltige Kundenbindung zum Ziel. Kundenbindung passiert jedoch in den seltensten Fällen von selbst, sondern muss genauso Gegenstand detaillierter Planung sein wie etwa die Markteinführung eines neuen Produktes. Ausgehend von einer Situationsanalyse wurden Ziele definiert, Möglichkeiten zur Kundenbindung erörtert und darauf aufbauend ein für Citroën geeignetes Kundenbeziehungskonzept erarbeitet. Entsprechend des englischen Begriffs des ,,Customer-Relationship-Management" wurde zwar auch die Thematik eines CRM-Systems, also einer IT-gestützten Softwarelösung behandelt, der Schwerpunkt lag jedoch eher auf der Strategie-Entwicklung im Sinne eines CRM-Vor-Projektes.

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