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Instruktion Sprog/Nr./Rev/Dato

INSTRUKTION

BEDIENUNGSANLEITUNG FÜR MONTAGE UND BETRIEB DES HS-Tarm

MULTI HEAT D/137529/01/13-08-2003 Seite 1

TYP MULTI-HEAT

Benutzerhinweise Möglichkeiten der Regelung Montagehinweise Technische Daten und E.Schaltplan Abnahmeprotokoll Kesselanlage Abschnitt 1 2 3

DANAK

4 5

Reg.nr. 5001

Qualitätssicherungssystem zertifiziert gemäß DS/EN ISO 9001:2000 durch Det Norske Veritas, Danmark A/S

Zertifizierungsabteilung

DANAK

Reg.nr. 6001

Umweltmanagementsystem zertifiziert gemäß DS/EN ISO 14001 durch Det Norske Veritas, Danmark A/S

Zertifizierungsabteilung

Arbeits- und GesundheitsschutzManagementsystem zertifiziert gemäß OHSAS 18001 durch Det Norske Veritas Danmark A/S

Zertifizierungsabteilung

Es wird hiermit bestätigt, daß das untengenannte HS-Tarm Produkt: MULTI-HEAT die untenerwähnten EEC Direktiven beachtet: Richtlinie 89/336/EWG des Rates vom 3. Mai 1989 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten ueber die elektromagnetische Vertraeglichkeit) - Mit Ânderungen 92/31/EEC und 93/68/EEC Richtlinie 73/23/EWG des Rates vom 19. Februar 1973 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend elektrische Betriebsmittel zur Verwendung innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen Amtsblatt nr. L 077 vom 26/03/1973 S. 0029 - 0033) Mit Ânderungen 93/68/EEC Richtlinie 98/37/EG des Europaeischen Parlaments und des Rates vom 22. Juni 1998 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten fuer Maschinen.

Typ 1,5 2,5 4,0

Getreide X X

Holz- Hackschnitzel Wasserpellets gehalt! Etwa 25% X X X X X

Das Foto zeigt MULTI-HEAT 4,0

13-08-03

INSTRUKTION

MULTI HEAT Seite 2

INSTALLATIONS- und MONTAGEANLEITUNG für HS-Tarm Multi Heat Heizkessel

Der Typ MULTI HEAT findet als Heisswassererzeuger Verwendung. Die zulässige Vorlauftemperatur beträgt 95°C, der zulässige Gesamtüberdruck beträgt 2,5 bar, am tiefsten Punkt der Kesselanlage bzw. des Kessels gemessen. Die technischen Daten und Angaben sind der nachstehenden Tabelle und dem Typenschild zu ersehen und zu beachten. Die Aufstellung des Kessels ist aus der beigefügten Montage und Bedienungsanweisung zu ersehen, und zu beachten. Bei der Montage des Kessels und der Heizungsanlage sind die örtlichen Bestimmungen und Verordnungen sowie die entsprechenden DIN-Vorschriften, hier insbesondere DIN 4751, Teil 1 und 2 und TRD 702, zu beachten. Für die sicherheitsstechnischen Einrichtungen der Beheizung ist bei Holzfeuerung die TRD 414 zu beachten. Die elektrische Ausrüstung ist nach den VDE-Bestimmungen auszuführen. Bei Anlagen nach DIN 4751 Blatt 2 ist die Vorlauftemp. auf 90°C und die stat. Höhe der Wassersäule auf 15 m WS zu begrenzen. Eine baumustergeprüfte und für den Kessel geeignete thermische Ablaufsicherung (Mindestdurchsatz 1500 L/H) ist zu installieren. (Siehe hierzu technische Daten des Herstellers sowie DIN 4751 Bl. 2 Zi 7.2.3. Ein Kaltwasservordruck von 2 bar und offener Ablauf ist sicherzustellen. Der Betrieber ist auf die jährliche Überprüfung der thermischen Ablaufsicherung gemäss DIN 4751 Bl. 2 Abs. 10.5 hinzuweisen). Die Regelung und Begrenzung der Beheizung erfolgt über die Schaltung des Gebläses mittels TR und STB, ein max. Zug von 2 mm WS darf nicht überschritten werden. Alle Kessel werden im Werk einer Wasserdruckprobe mit 3,25 bar unterzogen. Die Errichtung und der Betrieb einer Dampfkesselanlage mit Dampfkesseln (Dampf- oder Heisswassererzeuger) der Gruppe II, die ohne Ausrüstung der Bauart nach zugelassen sind, bedürfen gem. § 10 Dampfkesselverordnung der Erlaubnis der zuständige Behörde (Erlaubnisbehörde). Ausserdem ist gem. §15 Dampfkesselverordnung die Dampfkesselanlage vor Inbetriebnahme der Abnahmeprüfung durch den Sachverständigen unterziehen zu lassen. Ausser der beigefügten Montageanleitung ist nach Ausrüstung der Kesselanlage eine mit allen erforderlichen Hinweisen ausgestattete Betriebsanweisung einzuhalten bzw. auszuhängen.

Tarm, 06.03.1997 HS-Tarm A/S Smedevej DK 6880 Tarm

INSTRUKTION

MULTI HEAT Seite 3

Inhaltsverzeichnis

Diese Bedienungsanleitung ist in Abschnitte eingeteilt Die Fig. Nr. weist auf den zugehörigen Abschnitt hin. Abschnitt

1

Seite

BENUTZERHINWEISE......................................................................................................................... 4 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 1.9 1.10 1.11 1.12 1.13 1.14 1.15 1.16 1.17 1.18 1.19 KESSELBESCHREIBUNG ....................................................................................................................... 4 SICHERHEITSVORSCHRIFTEN ............................................................................................................... 6 BESCHREIBUNG DER KESSELREGELUNG .............................................................................................. 7 INBETRIEBNAHME DES KESSELS ........................................................................................................ 11 ANHEIZEN ........................................................................................................................................ 11 ABSCHALTEN ................................................................................................................................... 11 KESSEL- UND RÜCKLAUFTEMPERATUR ............................................................................................. 11 TÄGLICHER BETRIEB ........................................................................................................................ 12 BETRIEBSERFAHRUNGEN .................................................................................................................. 12 EINSTELLEN DER REGELUNG............................................................................................................. 13 REINIGUNG DES KESSELS .................................................................................................................. 14 BEDIENUNG DER PUMPE ................................................................................................................... 14 BEDIENUNG DES MISCHVENTILS - (EXTRAAUSSTATTUNG).................................................................... 14 VERWENDUNG EINES MANOMETERS ................................................................................................. 14 WASSER NACHFÜLLEN...................................................................................................................... 15 RÜCKBRANDVENTIL ......................................................................................................................... 15 FEHLERSUCHE .................................................................................................................................. 16 WARTUNG ....................................................................................................................................... 16 SOMMERSTOP................................................................................................................................... 16

2 3

HEIZKREISREGELUNG .................................................................................................................... 17 MONTAGEHINWEISE........................................................................................................................ 17 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 3.6 3.7 STANDARDAUSSTATTUNG UND EXTRAAUSTATTUNG.......................................................................... 17 LUFTZUFUHR ZUM HEIZRAUM ........................................................................................................... 17 SCHORNSTEINZUG ............................................................................................................................ 18 AUSDEHNUNGSGEFÄß, THERMISCHE ABLAUFSICHERUNG, SICHERHEITSVENTILE UND PUMPENANSCHLUß. 18 ELEKTRISCHER ANSCHLUß ................................................................................................................ 20 MONTAGEHINWEISE ......................................................................................................................... 21 ANLAGENSCHEMA ............................................................................................................................ 22 TECHNISCHE DATEN ......................................................................................................................... 22 ELEKTRISCHER SCHALTPLAN ............................................................................................................ 24 GEMESSENE UND EINGESTELLTE WERTE ........................................................................................... 26

4

TECHNISCHE DATEN UND E.SCHALTPLÄNE.............................................................................. 22 4.1 4.2

5

ABNAHMEPROTOKOLL KESSELANLAGE ................................................................................... 26 5.1

Konstruktionsänderungen und evtl. Druckfehler vorbehalten.

INSTRUKTION

MULTI HEAT Seite 4

1

1.1

Benutzerhinweise

Kesselbeschreibung

17 16 15 14 13 12 11 10

1.1.1

18 19 20

1 2 3 4 5 6 7 9 8

Brennstoffarten (Siehe evtl. Seite 1)

Fig. 1.1 (zeigt MULTI-HEAT 4,0) 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Kesselregler Reinigungstür, obere Brennraum des Kessels Heiße Brennkammer Reinigungstür, untere Beobachtungsluke Luftlöcher für die Verbrennung KFE-Hahn (am Typ 2,5 zwischen Brennkammer und Magazin angebracht) Entlüftungsschraube für Luftkammer (am Typ 2,5 direkt über dem Bodenrahmen an der rechten Seite angebracht) 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. Zünd/ Brennbogen Reinigungsöffnung (für Magazin) Brennstofförderschnecke Rückbrandsicherung. Gebläse (Luft für den Verbrennungsvorgang) Rührwerk (Nur bei Hackschnitzeleinsatz) Lufteinlaß (an jeder Seite einer) Reinigungsklappe (an jeder Seite eine) Deckel für Magazin (drehbar) Abgasstutzen Vorlauf und Rücklauf

INSTRUKTION

MULTI HEAT Seite 5

Holzpellets (aus reinem Holz) MULTI-HEAT ist in der Standardversion lieferbar für die Verbrennung von Holzpellets. MULTI-HEAT 1,5 ist vorrangig für Holzpellets. Getreide (naturbelassen, nicht gebeizt) Bei der Verfeuerung von Getreide muß die mitgelieferte Schneckenverlängerung (Verschleissteil) montiert werden. Dadurch werden Probleme, die durch Schlackenbildung in der Brennkammer entstehen können, entgegengewirkt. Der Kessel ist für den Betrieb mit Gerste und Weizen mit einem Wassergehalt von 15% getestet. Holzhackschnitzel Die Versionen für Holzhackschnitzel (Modell F) ist mit einem eingebautem Rührwerk ausgestattet, das den Brennstoff zur Förderschnecke führt. Es empfiehlt sich, eine Hackschnitzelgröße von 15-30 mm oder 5-50 mm mit einem Wassergehalt von etwa 25% zu verwenden. Umstellung Bei Wechsel der Brennstoffart ist es wichtig den Kessel, bezüglich erforderlichem Zubehör und neuen Einstellungen der Steuerung, umzustellen. erforderliches Zubehör: Schneckenverlängerung Rührwerk + = erforderlich - = darf nicht montiert sein Holzpellets Getreide + Hackschnitzel +

Der Einsatz anderer und weniger geeigneter Brennstoffe im MULTI-HEAT - als obengenannte Holzpellets, Getreide (Gerste und Weizen) sowie Holzhackschnitzel ­ kann den problemfreien Betrieb beeinträchtigen, mehr Arbeit für den Betreiber und ggf. höheren Brennstoffverbrauch verursachen. Fragen Sie den Hersteller bezüglich des Einsatzes anderer Brennstoffe.

1.1.2

Funktion

(Siehe u.U. Bild 1.1)

Die Brennstofförderschnecke (11) transportiert den Brennstoff in die Brennkammer (4) des Kessels. Hinter der Brennkammer befindet sich das eingebaute Gebläse (13) zur Förderung der Verbrennungsluft. Sie wird durch Löcher (7) von unten durch den Brennstoff hochgedrückt. Die Rauchgase steigen durch die Brennkammer des Kessels (3) nach oben, setzen ihren Weg durch eine entsprechend dimensionierte Anzahl Rauchrohre mit Turbulatoren fort in die Wende-/Reinigungskammer (16), wonach sie den Kessel durch den senkrecht angeordneten Abgasstutzen (18) verlassen. Sicherheitsvorkehrungen: Sollte sich das Feuer rückwärts in das Brennstofförderrohr hineinbewegen, löscht die Rückbrandsicherung (12) das Feuer mit Wasser. Falls das Feuer erlischt, schaltet ein eingebauter Rauchgasfühler den Kessel ab und gibt eine Alarmmeldung. Der Betrieb des Kessels bei geöffnetem Magazindeckel (17) ist nicht möglich. Die Regelung (1) ist eine elektronische 2-Stufen-Regelung. Die 2 Stufen sind je nach Wärmebedarf zwischen 30-100% einstellbar. Darüberhinaus kann konstante Vollast oder Teillast eingestellt werden. Der Kessel fährt bis kurz vor erreichen der eingestellten Temperatur mit großer Leistung, dann schaltet die Regelung auf reduzierte Leistung. Fällt die Temperatur wieder ab, schaltet die Regelung wieder auf volle Leistung. Wenn die eingestellte Temperatur erreicht ist, wird das Gebläse ausgeschaltet und die Regelung schaltet auf Pausenbetrieb, d.h. daß zur Aufrechterhaltung des Feuers, in großen Abständen eine kleine Portion Brennstoff zugeführt wird, während gleichzeitig das Gebläse kurzfristig eingeschaltet wird.

1.1.3

Wartung und Gewährleistung

Die Garantiebedingungen sind im HS-Tarm-Garantienachweis, der zum Lieferumfang des Kessels gehört, näher beschrieben.

INSTRUKTION

Reklamationen:

MULTI HEAT Seite 6

Sie sollten sich immer mit dem Installateur/Händler, der Ihren Heizkessel installiert/geliefert hat, in Verbindung setzen. Danach wird er, falls nötig, die Reklamation an das Werk weitergeben. Sie können allerdings die Reklamation auch direkt an das Werk richten.

1.2

1.2.1

Sicherheitsvorschriften

Die Verantwortung

Der Betreiber ist verantwortlich für die Bedienung des Kessels und die Beachtung der Feuerungsanleitung. Die Nichtbeachtung der Anleitung kann u.a. niedrigeren Wirkungsgrad und erhöhte Umweltbelastung zur Folge haben, da die Rauchgase nicht die Reinheit erreichen, die angestrebt wird. Außerdem kann Fehlbedienung die Lebensdauer des Kessels reduzieren. Eine korrekte Bedienung (und Installation) ist die beste Garantie für lange Lebensdauer und umweltschonenden Betrieb. Es wird vorausgesetzt, daß der Betreiber den entsprechenden Willen und die richtige Einstellung zum Feuern mit Holzpellets, Getreide, Hackschnitzel o.ä. besitzt. Es muß trotz alledem Arbeit in Kauf genommen werden, um die Vorteile dieser umweltfreundlichen und wirtschaftlichen Heizform "ernten" zu können.

1.2.2

Sicherheitsvorschriften

Sollten Fehler oder Mängel festgestellt werden, müssen sie unverzüglich von einem Heizungsinstallateur behoben werden. Abzugsrohre, Ventilationskanäle, Frischluftzufuhr u.ä. dürfen nicht verschlossen oder verstopft werden. Die Wasserversorgung für die Rückbrandsicherung darf nicht verschlossen werden. Feuergefährliche Flüssigkeiten oder leichtentzündliche Materialien dürfen sich nicht in der Nähe des Kessels befinden. Jegliches Feuern muß über die Brennstofförderschnecke erfolgen.

1.2.3

Wartung

Werden am Kessel Funktionsstörungen an Sicherheitsventile, Ausdehnungsgefäß oder Regelung festgestellt, muß der Besitzer/Betreiber unverzüglich die entsprechende Ausrüstung durch eine Fachfirma überprüfen bzw. instandsetzen lassen. Der Besitzer/Betreiber muß dafür Sorge tragen, daß vorhandene Sicherheitsventile nicht durch Kesselstein o.ä. zuwachsen. Der Betreiber ist verpflichtet, den Kessel und evtl. Ausrüstung zu warten und zu reinigen, gemäß: allgemeiner Praxis, den Anweisungen dieser Anleitung, den Anweisungen für evtl. Ausrüstung/Zubehör, sowie den im dazugehörigem Garantienachweis beschriebenen Bedingungen. (Siehe Abschnitt 1.11 - Reinigung des Kessels, sowie Garantienachweis des Kessels).

INSTRUKTION

1.3 Beschreibung der Kesselregelung

A B C R

MULTI HEAT Seite 7

D

E

ON OFF °C

80

MENU

REG Fremløb-Stigera-Depart-Vorlauf Retur-Retour-Rücklauf Set

F G

ALARM RESET

O2-% %

H

SET

SEK. 100%

SEK.

MIN.

30-100%

I

P

J

K

L

M

Fig. 1.3

Seite A. Anzeige .............................................. 8 B. Taste - Menu....................................... 8 C. Betriebsart .......................................... 8 D. Sicherheitstemperaturbegrenzer......... 10 E. Taste ON/OFF - AN/AUS ................... 7 F. Alarm reset - Alarm quittieren............. 9 G. Manuelle Brennstoffzufuhr ................. 9 Bitte beachten: Seite H. Manuelle Brennstoffrückführung.........9 I. Kontrolleuchten ..................................8 J. Set = Kesseltemperatur........................7 K. Vollast ................................................9 L. Teillast................................................9 M. Pausenbetrieb......................................9 P. Pumpe...............................................10 R. REG (Einstelltasten)............................7

Notieren Sie sich jede Änderung der Regeleinstellung. Ein Vorschlag zu einer Tabelle befindet sich auf der letzten Seite dieser Bedienungsanweisung. Wenn eine Einstellung verändert wird, erscheint der neue Werte ca. 10 Sek. in der Anzeige, nachdem die letzte Einstellung erfolgt ist bzw. bis eine neue Funktion angewählt wird. erfolgt durch Drücken der Taste ON/OFF (E). Hiernach leuchtet die Kontrolleuchte über der Taste.

(E) Inbetriebnahme

ON OFF

(J) Kesseltemperatur

SET

Die Einstellung der Kesseltemperatur erfolgt durchDrücken der Set-Taste (J) und gleichzeitigem Drücken von + oder ­ an der REG-Taste (R). Einstellbereich zwischen 60 und 85°C. Die ideale Temperatur beträgt 80°C. Der Kessel "bevorzugt" eine verhältnismäßig hohe Temperatur. (Wenn die Set-Taste gedrückt wird leuchtet die SetKontrolleuchte und die eingestellte Temperatur erscheint in der Anzeige (A)). Hier werden die Werte der einstellbaren Parameter geändert.

(R) Einstelltaste

REG

INSTRUKTION

(B) Taste Menu

MENU

MULTI HEAT Seite 8

An dieser Taste wird eine von 4 Temperaturen ausgewählt, die in der Anzeige erscheinen soll. Im Programmierbetrieb wird mit dieser Taste durch die Programmpunkte gesprungen. (Siehe Temperaturanzeige nächste Seite).

Wird auch zum Programmieren gebraucht, siehe Seite 10.

(A) (I) Temperaturanzeige - An der Taste Menu (B) wird eingestellt, welche Temperatur in der Anzeige (A) erscheinen soll.

80

Durch Druck auf die Taste Menu wird die nächste Temperatur ausgewählt (Siehe Kontrolleuchte (I)). Die angezeigten Temperaturen sind: Vorlauftemperatur = Kesseltemperatur Rücklauftemperatur = Rücklauftemperatur zum Kessel Settemperatur = die eingestellte Kesseltemperatur Rauchgastemperatur = Temperatur in den Rauchgasrohren des Kessels (Die Symbole für O2% und Istwerte des Gebläses in % gelten nur für das Modell mit Lambda (Sauerstoff)-Steuerung. Siehe separate Anleitung für Sauerstoffsteuerung). Wenn eine stabile Verbrennung erreicht ist, empfiehlt sich die Anzeige der Rauchgastemperatur. Die Rauchgastemperatur gibt darüber Auskunft, ob eine Reinigung des Kessels erforderlich ist. Die Rauchgastemperatur allerdings darf nicht zu niedrig werden, da ansonsten Kondensation im Schornstein auftreten kann. Die Definition einer zu niedrigen Rauchgastemperatur ist vom Schornstein abhängig. Weniger als 120°C sind normalerweise nicht zu empfehlen ist. Bitte beachten: Beim Drücken der Tasten (J-M) werden die eingestellten Temperaturen 5 Sek. lang angezeigt - danach erscheint in der Anzeige wieder die zuvor ausgewählte Temperatur.

(C) Betriebsart

Mit der Taste (C) kann zwischen Zweistufenbetrieb (Kontrolleuchte aus) oder Dauerbetrieb (Kontrolleuchte an) gewählt werden. Es stehen drei Möglichkeiten zur Auswahl, die durch Drücken der Taste (C) eingestellt werden: I. II. III. Zweistufenbetrieb =Kontrolleuchte über der Taste leuchtet nicht. Dauerbetrieb Vollast = Kontrolleuchten über der Taste und in der Reihe 100% leuchten. Dauerbetrieb Teillast = Kontrolleuchten über der Taste und in der Reihe 30 100% leuchten.

Zweistufenbetrieb

Die meisten Vorteile ergeben sich durch die Wahl des Zweistufenbetriebes. Hier wird bis 3 Grad unter der eingestellten Temperatur mit großer Leistung (Vollast) gefahren, dann wird auf kleine Leistung umgeschaltet. Der Betrieb wird dann bei kleiner Leistung (Teillast) fortgesetzt bis die eingestellte Temperatur erreicht ist. Kann die Temperatur bei Teillast nicht gehalten werden und sinkt die Temperatur auf 6 Grad unter der eingestellten Temperatur ab wird automatisch auf Vollast geschaltet. Im Zweistufenbetrieb wird die niedrigste Rauchgastemperatur und der höchste Wirkungsgrad erreicht.

Zahlen in Klammern() siehe Fig. 1.3

INSTRUKTION

(K) Vollast

MULTI HEAT Seite 9

SEK. 100%

Die Einstellung erfolgt an den zwei Tasten über dem 100% Symbol. An der untersten Taste wird die Länge des Zeitintervalles zwischen jeder Brennstoffzufuhr in Sekunden eingestellt, Einstellbereich zwischen 5 und 30 Sekunden. Die Einstellung erscheint in der Anzeige (Die Taste ,,SEK" drücken während an der Taste REG (R) durch Druck von + oder - eingestellt wird). An der obersten Taste wird auf gleicher Weise die Luftmenge des Gebläses eingestellt, Einstellbereich zwischen 0 und 100, 100 bedeutet maximale Luftmenge. Die Einstellung erscheint in der Anzeige. Brennstoffzufuhr und Luftmenge muß auf einander abgestimmt werden. Die Höhe der Leistung unter Vollast kann frei gewählt werden. Vollast bedeutet nicht maximale Kesselleistung, sondern muß lediglich größer als der Wärmebedarf des Gebäudes sein. Einstellvorschläge siehe evtl. Abschnitt 1.10 - einstellen der regelung. Die Einstellung erfolgt an den zwei Tasten über dem 30-100 % Symbol. An der untersten Taste wird die Länge des Zeitintervalles zwischen jeder Brennstoffzufuhr in Sekunden eingestellt, Einstellbereich zwischen 10 und 60 Sekunden, doch niemals unter der Einstellung bei Vollast. Die Einstellung erscheint in der Anzeige. Die Taste ,,SEK" drücken während an der Taste REG (R) durch Druck von + oder - eingestellt wird. An der obersten Taste wird die Luftmenge des Gebläses eingestellt, Einstellbereich zwischen 0 und 100, 100 bedeutet maximale Luftmenge. Die Einstellung erscheint in der Anzeige. Brennstoffzufuhr und Luftmenge muß auf einander abgestimmt werden. Minimale Leistung ist 30% der Vollast. Siehe auch technische Daten. Einstellvorschläge siehe evtl. Abschnitt 1.10 - einstellen der regelung.

(L) Teillast

SEK.

30-100%

(M) Pausenbetrieb

Die Einstellung erfolgt an der Taste (M). Es wird die Anzahl der Minuten zwischen jeder Brennstoffzufuhr eingestellt. Sie ist nur aktiv wenn der Kessel seine Solltemperatur erreicht hat - Einstellbereich zwischen 1 und 60 Minuten. Die Verbrennung muß gerade aufrechterhalten werden, ohne daß die MIN. Temperatur steigt - Einstellung erfolgt aufgrund von Erfahrungswerten. Einstellvorschläge siehe evtl. Abschnitt 1.10 - einstellen der regelung. (G) Manuelle Brennstoffzufuhr - erfolgt durch Drücken der Taste Brennstoffschnecke mit Pfeil nach rechts. Solange diese Taste betätigt bleibt fördert die Schnecke, außer wenn der Magazindeckel geöffnet ist.

(H) Manuelle Brennstoffrückführung - erfolgt durch Drücken der Taste Brennstoffschnecke mit Pfeil nach links. Solange dieser Taster betätigt bleibt fördert die Schnecke, außer wenn der Magazindeckel geöffnet ist. Darüberhinaus kann die Schnecke maximal 3 Sekunden laufen auch wenn die Taste länger gedrückt wird. (F) Alarm reset Hier werden die Alarme quittiert. Wenn kein Alarm ausgelöst ist, wird die Taste dazu gebraucht die Programmierung durchzuführen (Zusammen mit der (C)-Taste). Die auftretenden Alarme sind folgende: A-1 Kein Feuer ! Die Rauchgastemperatur hat mehr als 30 Min. 100 °C unterschritten während des Betriebes oder nach Pausefeuerung und Start. Bei Ausfall empfehlen wir ALARM den Rauchgasfühler zu kontrollieren sowie evt. Belag zu entfernen. RESET A-2 Der Sicherheitstemperaturbegrenzer (D) hat ausgelöst. Rückstellung erfolgt durch Drücken des Knopfes. Zunächst den Deckel (in der Bedienungstafel des Kessels) entfernen. Die zweite mögliche Ursache ist dass die Sicherung F1 auf der Rückseite der Bedienungstafel durchgebrannt ist (Siehe 4.2 - Elektrischer Schaltplan) A-3 Motorschutz des Motors der Brennstofförderschnecke hat ausgelöst. Rückstellung erfolgt automatisch wenn der Motor nicht weiter überlastet ist. Die zweite mögliche Ursache ist dass die Rauchgastemperatur 285°C überschritten hat ­ der Kessel muss gründlich gereinigt werden ! A-4 Die Vorlauftemperatur hat 94°C überschritten. A-5 Fehler in der internen Kommunikation der Regelung, d.h. das Programm kann nicht gespeichert oder gelesen werden. Die Informationsmitteilungen F-1 oder F-2, die im Display (A) vorkommen können, sind durch drücken einer beliebigen Taste zurück zu ztellen. F-1 Die Rauchgastemperatur hat 240 C 3 mal wiederholt überschritten ­ der Kessel muss gereiningt werden. (Wenn am Kessel eine O2-Regelung montiert ist, können mehere Alarm/Informationsmitteilungen vorkommen - sehen Sie bitte die Anleitung für die BAXI-.O2-Regelung.

INSTRUKTION

MULTI HEAT Seite 10

Programmierbetrieb - Der Programmierbetrieb wird folgendermaßen erreicht: Bei ausgeschalteter

Taste ON/OFF werden die Tasten Alarm reset (F) und Betriebsweise (C) 3 Sekunden gedrückt. Es erscheinen 3 waagerechte Striche in der Anzeige. Die Programmierung kann erfolgen. Durch Drücken der Taste Menu werden die eingestellten Daten sichtbar.

(­XX)

Durch Drücken von + oder ­ an der REG-Taste (R) wird die minimale Luftmenge des Gebläses eingestellt - Einstellbereich 10-20-30-40-50. Werkseinstellung ist (-20) = 20%. Hier wird die Förderzeit der Schnecke bei Vollast eingestellt. Einstellbereich: 0,1-6,0 entspricht 0,1-6,0 Sekunden. Hier wird die Förderzeit der Schnecke bei Teillast eingestellt. Einstellbereich: 0,1-6,0 entspricht 0,1-6,0 Sekunden. Werkseinstellungen MULTIHX.X HEAT (Vollast) Typ 1,5 H1,7 = 1,7 Sek. 2,5 H0,5 = 0,5 Sek. 4,0 H1,0 = 1,0 Sek. LX.X (Teillast) L1,7 = 1,7 Sek. L0,3 = 0,3 Sek. L0,6 = 0,6 Sek.

(HX.X) (LX.X)

(PXX)

Hier wird für den Pausenbetrieb der Zeitraum eingestellt, in dem das Gebläse mit maximaler Luftmenge fahren soll. Zur gleichen Zeit wird durch die Brennstofförderschnecke geringe Mengen Brennstoff einführt. (Einstellbereich 0-10 Sekunden) Werkseinstellung (P05) = 5 Sekunden. Die Einstellungen erfolgen durch Drücken von + oder - an der REG-Taste (R). Durch Drücken der Taste Betriebsart (C) wird die erwünschte Einstellung gespeichert und die Anzeige springt weiter. Es muß mindestens eine Stufe weiter "gesteppt" werden, bevor gespeichert worden ist, andernfalls werden die letzten Daten nicht gespeichert. Mittels Taste Betriebsart (C) wird die erwünschte Einstellung gespeichert und die Anzeige springt weiter. Die neuen Daten werden abschließend durch Drücken der Taste ON/OFF (E) gespeichert. Sollen die neu gewählten Daten doch nicht gespeichert werden, kann der Einstellvorgang durch Drücken der Taste Alarm/Reset (F) abgebrochen werden.

NB:

Speichern Abbrechen

(D) Sicherheitstemperaturbegrenzer Überschreitet die Kesseltemperatur 100°C schaltet der Sicherheitstemperaturbegrenzer den Kessel ab, und in der Anzeige erscheint (A-2). Rückstellung erfolgt durch das Entfernen der Schutzkappe, wonach der herausgesprungene Stift wieder eingedrückt wird. Der Alarm wird durch Drücken von (F) quittiert. (P) Pumpe Die Umwälzpumpe des Heizkreises kann gestartet (Kontrollleuchte = ON) oder abgeschaltet werden, falls die Pumpe hinten an der Kesselregelung angeschlossen ist.

Zahlen in Klammern() siehe Fig. 1.3

INSTRUKTION

1.4 Inbetriebnahme des Kessels

MULTI HEAT Seite 11

Bevor der Kessel in Betrieb genommen wird muß sichergestellt werden, daß der Kessel ausreichend mit Wasser gefüllt ist. Bevor der Kessel in Betrieb genommen wird muß sichergestellt werden, daß das Rückbrandventil am Brauchwasser angeschlossen ist (Abschnitt 1.16 rückbrandventil) Es muß sichergestellt werden, daß der Zünd/Brennbogen (Pos 9 Fig. 1.1) völlig nach hintengeschoben ist. Der Deckel des Magazins muß geschlossen sein, so wird ein Rückbrand verhindert. Die Dichtung im Deckel des Magazins muß luftdicht schließen, dieses regelmäßig kontrollieren (einmal im Jahr) Der eingebaute Mikroschalter sorgt dafür, daß der Kessel nicht ohne geschlossenen Deckel fahren kann. Auf Seite 13 sind Einstellvorschläge aufgeführt. Es ist anzustreben, die Rauchgastemperatur 220°C nicht übersteigen zu lassen. Wiederum ist darauf zu achten, daß die Rauchgastemperatur nicht so weit absinkt, daß die Abgase im Schornstein kondensieren. Diese Temperatur ist vom Durchmesser und der Wärmedämmung des Schornsteins abhängig. Die Regelung hat einen eingebauten Alarm, der auslöst wenn die Rauchgastemperatur mehr als 30 Min. weniger als 100°C beträgt.

1.5

1.5.1

Anheizen

Hackschnitzel und Holzpellets:

Den Brennstoff fördern, bis in der Brennkammer 5-6 handvoll Brennstoff liegt. Die Regelung auf OFF stellen. Zündflüssigkeit über den Brennstoff geben und anzünden. Wenn der Brennstoff bei geöffneter Tür entflammt ist, die Regelung auf ON stellen. Die Tür schließen, und der Kessel ist in Betrieb. (Evt. kann hier ca. 1 Minute der Magazindeckel ein wenig geöffnet bleiben, damit die Förderschnecke nicht sofort anläuft. - Wenn alles gut entflammt ist, den Magazindeckel wieder sorgfältig schließen. Nie einen Kessel mit geöffnetem Magazindeckel verlassen. Der Brennstoff wird bis zur Öffnung der Brennkammer gefördert. Die Regelung auf OFF stellen. 5-6 handvoll leicht entzündliches Material (z.B. Hackschnitzel oder Holzpellets) in die Brennkammer vor der Brennstoffzufuhr einlegen. Danach wird wie oben beschrieben fortgefahren

NB!

1.5.2

Getreide:

1.6 1.7

Abschalten

Beim Abschalten wird die Regelung auf OFF geschaltet. Schlacke und Glut wird aus der Brennkammer entfernt.

Kessel- und Rücklauftemperatur

Wir empfehlen, wie schon in Abschnitt 1.3 genannt, die Kesseltemperatur auf 80°C zu halten. Um das Korrosionsrisiko im Kessel gering zu halten, muss die Rücklauftemperatur mindestens 60°C betragen.

INSTRUKTION

1.8

1.8.1

MULTI HEAT Seite 12

Täglicher Betrieb

Einfahrzeit

Es empfiehlt sich, die Anlage anfänglich regelmäßig (täglich) zu überprüfen und das Brennstoffmagazin zu kontrollieren - evtl. nachzufüllen. Vorlauf-, Rücklauf- und Rauchgastemperatur überprüfen. Siehe u.a. Abschnitt 1.3 bis 1.7 Anfänglich sollte die unterste Tür regelmäßig geöffnet werden, um die Aschemenge am Boden der Brennkammer zu überprüfen. So erfahren Sie wie oft die Asche entfernt werden muß. (Es darf gern eine Lage Asche liegen bleiben, so daß die Luftlöcher der Brennkammer gerade mit Asche gedeckt sind).

1.8.2

Einregulieren

Der Kessel wird zunächst auf Vollast (K) eingestellt. Sie soll nur wenig mehr als der maximale Wärmebedarf des Gebäudes betragen. Ein älteres Gebäude hat erfahrungsgemäß ca. 80-160 W/m2 und ein neueres Gebäude ca. 50 W/m2. Danach wird Teillast eingestellt - Siehe technische Daten. Verwenden Sie die empfohlenen Einstelldaten (Abschnitt 1.10 - Einstellen der Regelung). Die Farbe der Flamme sollte gelb und leicht bläulich erscheinen. Erscheint die Flamme kurz und blau, muß entweder der Zeitraum des Pausenbetriebes oder die Luftmenge reduziert werde. Erscheint die Flamme lang und rotgelb, muß der Zeitraum des Pausenbetriebes verlängert oder die Luftmenge erhöht werden. Farbe der Rauchgase Sind die Rauchgase schwarz/dunkel erfolgt die Verbrennung unter Luftmangel. Die Rauchgase müssen hell/weiß oder durchsichtig sein.

1.8.3

Öffnen der oberen und unteren Tür.

Beim normalen Betrieb dürfen die Türen nicht geöffnet werden. Nur zum Zünden und Einstellen der Anlage dürfen diese geöffnet werden. Achtung! Türe langsam öffnen. Flamme und Funkenflug beachten. Beim öffnen der Türen, sollte die öffnende Person sicherheitshalber so stehen, daß sich die Tür zwischen Person und Öffnung des Kessels befindet. Tür ca. 2 cm öffnen. Ca. 20 Sekunden warten. Tür langsam öffnen.

1.9

Betriebserfahrungen

Durch die regelmäßige (tägliche) Überprüfung der Anlage werden Sie ein Gefühl dafür entwickeln, wie oft das Magazin gefüllt werden muß und wie oft die Asche aus der Brennkammer entfernt werden muß. Achtung: Je geringwertiger der Brennstoff desto problematischer der Betrieb. Holzpellets aus naturbelassenem Holzabfall bilden verhältnismäßig wenig Asche. Getreide ist auf Grund des größeren Inhaltes an unbrennbaren Bestandteilen (Salze) beschwerlicher und zeitintensiver. Diese bilden Asche und oft auch Schlacke. Die Menge ist abhängig von den Wachstumsbedingungen des Getreides, der chemischen Zusammensetzung und der Größe des Brennstoffverbrauchs. Es darf kein gebeiztes Korn verwendet werden. Werden die Empfehlungen dieser Bedienungsanleitung gefolgt und wird der Bereich um den Kessel herum sauber gehalten, kann davon ausgegangen werden, daß ein problemlosen Betrieb der Anlage gewährleistet ist.

INSTRUKTION

1.10 Einstellen der Regelung

MULTI HEAT Seite 13

Die folgenden Einstellungen sind als Empfehlungen zu verstehen ­ prüfen Sie die Farbe der Flamme und der Rauchgase, siehe Abschnitt 1.8.2. Ist die Farbe nicht korrekt, die Einstellungen ändern, bis zufriedenstellende Farben erreicht sind. Einstellung für Feuerung mit Holzpellets und Getreide (MULTI-HEAT 1,5 nur Holzpellets)

Großer Wärmebedarf

Zeit zwischen der Brennstoffzufuhr Förderzeit der Schnecke

Kleiner Wärmebedarf

Zeit zwischen der Brennstoffzufuhr Förderzeit der Schnecke Sek. 1,5* 1,7 1,7 0,3* 0,3 0,3 Förderzeit der Schnecke Sek. 1,5* 1,5* 1,5 Pausenbetrieb Min. 30 30 30 Min. 10 30 Pausenbetrieb

Luftmenge

Typ MH 1,5 MH 2,5 MH 4,0

Leistungs kW stufe Voll (K) 15 Teil (L) 4,6 Pause (M) Voll (K) 25 Teil (L) 7,5 Pause (M)

Sek. 16 56 24 50

% 25 4 47 8

Sek. 1,7 1,7 1,7 ,5 0,3 0,3

kW 7,7 4,6 13 7,5

Sek. 29 56 29 50

% 9 4 19 8

Voll (K) 40 27 81 1 20 27 36 0,5* Teil (L) 12 56 19 0,6 12 56 19 0,6 Pause (M) 0,6 0,6 *) Die Änderung der Werkseinstellung der Steuerung bedenken ­ Siehe Abschnitt 1.3.

Einstellung der Steuerung für Holzhackschnitzel (Feinschnitzel) ­ Wassergehalt 25%

Großer Wärmebedarf

Zeit zwischen der Brennstoffzufuhr Förderzeit der Schnecke

Kleiner Wärmebedarf

Zeit zwischen der Brennstoffzufuhr Sek. 13 25

Luftmenge

Typ MH 2,5

Leistungs kW stufe Voll (K) 23 Teil (L) 6,8 Pause (M)

Sek. 10 25

% 46 7

Sek. 2,5* 1,5* 1,5

kW 11,7 6,8

% 18 7

Voll (K) 37 9 80 4,0* 18,9 13 36 2,5* Teil (L) 10 24 18 2,5 10 24 18 2,5* Pause (M) 2,5 2,5 *) Die Änderung der Werkseinstellung der Steuerung bedenken ­ Siehe Abschnitt 1.3.

MH 4,0

Beim Einstellen der Regelung empfehlen wir eine Rauchtemperatur von mindstens 120°C bei Holzpellets und Holzhackschnitzel und mindestens 140°C beim Heizen mit Getreide. Sauerstoffregelung Ein Sauerstoffregelung (BX-nr. 089200) kann als Extraausstattung montiert werden. Diese regelt die luft-und Brennstoffdosierung automatisch, und gewährleistet eine optimale Wirkungsgrad ­ auch bei wechselndem Wärmebedarf. Siehe separate Anleitung. Publ nr. 137376

Luftmenge

Leistung

Leistung

Luftmenge

Leistung

Leistung

INSTRUKTION

1.11 Reinigung des Kessels

MULTI HEAT Seite 14

Die Reinigung erfolgt nach Bedarf. Empfehlenswert ist ca. 2 mal im Monat. Dadurch ist ein optimaler Wärmeübergang von der Brennkammer, von allen Rauchrohren und dem Rauchgassammelkasten zum Kesselwasser immer gewährleistet ist. Verwenden Sie die zur Lieferung gehörenden Reinigungsgeräte: 1 St. Reinigungshandgriff, 1 St. Reinigungsbürste, 1 St. Ascheschaufel. 1. Regelung auf OFF stellen. 1. Türen öffnen. 1. Kesselseiten reinigen. 1. Reinigung der Rauchrohre

1. Schlacke entnehmen. 1. Reinigung des Abgasrohres.

Achtung: Rauchgasfühler herausnehmen.

Die Asche entfernen, - es darf aber gern eine Lage Asche auf dem Boden des Kessels liegen bleiben. (Dies verbessert die Verbrennung) Am MULTI-HEAT 1,5 und 4,0 werden die Rauchgasturbolatoren etwa 15 mal herumgedreht, so daß die Aschepartikel rückwärtig in den Rauchgassammelkasten gesaugt werden. Am MULTI-HEAT 2,5 werden die Rauchgasturbolatoren herausgenommen und die Rauchrohre und die Turbolatoren werden mit einer Reinigungsbürste gereinigt. Nach der Reinigung werden die Rauchgasturbolatoren wieder in die Rauchrohre eingesetzt. Die Reinigungsklappe an der Seite des Kessels entfernen. Das hinterste Rohrblech reinigen und die Ashepartikel entfernen. Die Entnahme der Schlacke aus der Brennkammer des Kessels erfolgt nach Bedarf und ist vom Aschegehalt des Brennstoffs abhängig. Während der Reinigung des Abgasrohres zwischen Kessel und Schornstein, ist es wichtig den Rauchgasfühler zu entfernen, um Beschädigung/Verbiegen zu vermeiden.

1.12

Bedienung der Pumpe

An- und Abschalten der Pumpe erfolgt an der Schalttafel (P) ­ Siehe Seite 10. Unter normalen Umständen kann die Pumpe wahlweise in mehreren Stufen betrieben werden. Die Einstellung erfolgt durch den Installateur. Sollte die Pumpe "gurgeln" ist Luft in der Anlage. Beim Entlüften muß die Pumpe ausgeschaltet sein. An den Heizkörpern entlüften. Sollte die Pumpe pfeifen ist evtl. zu wenig Wasser in der Anlage. Die Lager der Pumpe sind wassergeschmiert und werden durch Wassermangel zerstört. Die Pumpe muß normalerweise das ganze Jahr über in Betrieb sein, wenn die Wärme zu den Heizkörpern oder einer Fußbodenheizung gelangen soll. Bei getrenntem Brauchwasserspeicher ist Voraussetzung für warmes Wasser der Betrieb der Pumpe.

1.13

Bedienung des Mischventils - (Extraausstattung)

Am Mischventil wird die Vorlauftemperatur zu den Heizkörpern eingestellt. Das erfolgt dadurch, daß mehr oder weniger Rücklaufwasser zum Kesselwasser beigemischt wird. Das Mischventil kann in Verbindung mit einer witterungsgeführten Vorlauftemperaturregelung mit einer motorischen Steuerung ausgerüstet werden. (Siehe "Möglichkeiten der Regelung").

1.14

Verwendung eines Manometers

Der Heizungsinstallateur wird bei der Montage die Anlage mit einem Manometer, das den Wasserdruck in der Anlage anzeigt, ausstatten. Nach dem Befüllen der Anlage mit Wasser wird die rote Markierung über den Zeiger des Manometers gestellt. Fällt der Zeiger im Laufe des Betriebes unter die eingestellte Markierung muß nachgefüllt werden.

INSTRUKTION

1.15 Wasser nachfüllen

MULTI HEAT Seite 15

Am Typ 1,5 und 4,0 ist der Füll- und Entleerungshahn (KFE-Hahn) (Pos 8 Fig. 1.1) unter der unteren Reinigungstür hinter der abnehmbaren Platte angebracht. Am Typ 2,5 ist er zwischen Magazin und Kessel angebracht. Das Befüllen der Anlage mit Wasser erfolgt bei ausgeschalteter Umwälzpumpe. Dazu wird ein Wasserschlauch benötigt. Dieser wird an den KFE-Hahn und an einen Wasserhahn angeschlossen. Der Wasserschlauch muß vor dem Befüllen mit Wasser gefüllt werden, um zu verhindern, daß darin befindliche Luft in die Anlage gepreßt wird. Nach dem Befüllen Wasserschlauch entfernen und Umwälzpumpe wieder in Betrieb nehmen. Normalerweise erfolgt zweimal jährlich ein Nachfüllen. Einige Zeit nach dem Nachfüllen sollte entlüftet werden. Das neue Wasser enthält Luft, die bei Erwärmung freigegeben wird.

1.16

Rückbrandventil

Ventiltyp SYR (feste Einstellung) Das Rückbrandventil ist ab Werk montiert und eingestellt. Das Ventil wird vom Installateur an das Brauchwasser angeschlossen. Wenn die Temperatur auf der Außenseite des Förderschneckenrohres 95°C übersteigt, wird das Ventil aktiviert und es wird Wasser eingeleitet. Der Anschluß an die Wasserversorgung erfolgt über einen 20 Liter fassenden Behälter mit Schwimmerventil (Hochbehälter). Eine entsprechende Funktion kann ebenfalls mit HS-Tarm-Druckbehältersatz für Wasserberieselung erfolgen (Siehe untere Skizze).

BX-nr. 142100 Druckbehälter Wasserinhalt 20 Liter Druck max. 10 bar

Rückschlagventil Wasseranschluß Thermishes Wasserventil

Nach einem evtl. Löschen mit Wasser, muß die Brennkammer ausgetrocknet werden: Das Wasser entfernen auch von der Luftkammer unterhalb der Brennkammer (erfolgt durch Abschrauben der Entluftungsschraube Pos. 9 ­ Fig. 1.1.1). Das Gebläse einschalten, wobei evtl. Wasser in der Luftkammer durch die Luftlöcher geblasen wird. Wasser wieder entfernen. Bitte nicht vergessen die Entlüftungsschraube wieder dicht einzuschrauben. Falls der Brenstoff nass ist, soll er sofort von der Förderschnecke und dem Magazin entfernt werden, um zu vermeiden dass er sich ausdehnt und dabei die Förderschnecke blokiert. Bevor der Kessel wieder in Betrieb genommen wird muß untersucht werden warum das Rückbrandventil aktiviert worden ist.

MULTI-HEAT

Rohrsatz Rückbrand

INSTRUKTION

1.17 Fehlersuche

MULTI HEAT Seite 16

Wenn ein Fehler auftritt, kann die Ursache evt. wie untenstehend gefunden werden: Siehe unter Punkt Fehler A1 (Kein Feuer) 1,6,7,8 und 9 Fehler A2 (Sicherheitstemperaturbegrenzer) 4 und 10 Fehler A3 (Motorschutz) 4 und 11 Fehler A4 (Vorlauftemp. > 94°C) 10 Fehler A6 - A12 Sehen Sie bitte die Anleitung für die O2-Regelung Informationsmitteilungen F-1 14 Brennstoff wird nicht gefördert 1,2,3,4,6,9,11 und 13 Rückbrandventil hat ausgelöst 1,5 und 11 Keine Wärme im Heizkreis 12 Punkt 1. Überprüfen, ob der Deckel des Magazins geschlossen ist. 2. Die richtige Drehrichtung der Schnecke überprüfen. 3. Den elektrischen Anschluß des Kessels überprüfen. 4. Die Sicherungen der Leiterplatte überprüfen. 5. Den Deckel des Magazins auf Dichtigkeit überprüfen (die Dichtflächen müssen intakt sein und es dürfen keine Pellets, Äste o.ä. auf den Dichtflächen liegen). 6. Mikroschalter am Magazindeckel überprüfen. 7. Überprüfen, ob die Rauchgastemperatur zu niedrig ist. 8. Überprüfen, ob das Rückbrandventil geöffnet hat. 9. Überprüfen, ob im Magazin Brennstoff ist. 10. Überprüfen, ob der Taster (J) funktioniert. 11. Überprüfen, ob die Schnecke drehen kann. Evt. G (Manuelle Brennstoffzufuhr) oder H (Manuelle Brennstoffrückführung) dazu verwenden. 12. Evt. die Kesseltemperatur erhöhen und evt überprüfen ob das Mischventil geöffnet ist. 13. Wenn die Rauchgastemperatur 260°C überschreitet wird die Förderschnecke ausgeschaltet (Gebläse läuft weiter). Der Kessel muss gereinigt werden. Die Förderschnecke wird bei 230°C Rauchgastemperatur automatisch wieder eingeschaltet. 14. Die Rauchgastemperatur hat 240 C 3 mal wiederholt überschritten ­ der Kessel muss gereiningt werden.

1.18

Wartung

Jährlich Sicherheitsventiele und Thermishe Ablaufsicherung überprüfen. Die Dichtung im Deckel des Magazins muß luftdicht schließen. Dies regelmäßig und mindestens einmal im Jahr kontrollieren. Darüberhinaus empfiehlt sich die jährliche Überprüfung des Rückbrandventils sowie die Überprüfung des Vordruckes des Hochbehälters/Druckbehälters (erforderlicher Vordruck 0,2-0,3 bar bei einem Wasserdruck von min. 2,0 bar) Mit Rücksicht auf die Funktion des Kessels, die Betriebswirtschaftlichkeit und die Lebensdauer empfiehlt es sich einen Wartungsvertrag mit einem durch HS-Tarm autorisierten Fachbetrieb abzuschließen, um eine jährliche Wartung des Kessels vornehmen zu lassen. Bei der Unterzeichnung eines solchen Vertrages spätestens 3 Monate nach der Installation des Kessels, leistet HS-Tarm unter gewissen Voraussetzugen eine 5-Jahres erweiterte Garantie gegen Korrosion an den Rauchgasberührten teilen des Kessels, gerechnet ab Installationsdatum. Informationen bezüglich des nächsten Wartungsbetriebes erhalten Sie auf Anfrage bei HS-Tarm.

1.19

Sommerstop

Wenn der Kessel im Sommer ganz abgeschaltet wird muss er vorher gründlich gereinight werden. Die untere Reinigungstür etwas offen stehen lassen sodass Luft durchziehen kann um den Kessel innen trocken zu halten.

INSTRUKTION

MULTI HEAT Seite 17

2

Heizkreisregelung

Der Kessel hat einen sehr hohen Wirkungsgrad und ist gut isoliert. Trotzdem läßt sich durch eine automatische Regelanlage viel Geld einsparen, d.h. es wird unnötiger Wärmeverbrauch zu den Zeiten wo er im Haus nicht benötigt wird vermieden. Wir empfehlen die Montage einer witterungsgeführten Vorlauftemperaturregelung ­ Danfoss ECL oder Siemens/L&S RVA (Wird nicht von HS-Tarm geliefert). Der Regler der witterungsgeführten Vorlauftemperaturregelung kann in die Kesselsteuerung von MULTI-HEAT 2,5 und 4,0 (aber nicht MULTI-HEAT 1,5) eingebaut werden. Der elektrische Anschluß erfolgt traditionell ohne Multistecker an der Klemmleiste. Die Regelung steuert die Vorlauftemperatur in Abhängigkeit von der Außentemperatur, weiterhin bestehen verschiedene Programmiermöglichkeiten die es u.a. ermöglichen die Heiztemperatur in den Zeiten abzusenken, in dem keine Wärme gebraucht wird.

3

3.1

Montagehinweise

Standardausstattung und Extraaustattung

Standardausstattung Bedienungsanleitung Reinigungsbürste Ascheschaufel Reinigungshandgriff Schneckenverlängerung für Getreide Rührwerk (für F-Modell) 2 Aschkästen für MH 2,5 Extraausstattung Rührwerk für 360 Liter Magazin Rührwerk für 600 Liter Magazin Druckbehältersatz für Wasserberieselung (Rückbrandsicherung) Zugbegrenzer für Rauchrohr Zugbegrenzer für Schornstein Sicherheits-Kupferwärmetauscher für Thermische Ablaufsicherung Deckel mit 2" Muffe für E-Heizpatrone für MH 1,5 und 2,5 Lambda-Steuerung Automatische Beschickungseinheit für Holzpellets & Getreide Typ RSE

3.1.1

Normen und Vorschriften

Beachten Sie die Richtlinien, DIN-Vorschriften, örtliche Vorschriften und die unterschiedlichen Ländervorschriften. Die Heizkessel MULTI-HEAT sind als Wärmeerzeuger für Warmwasserheizungsanlagen mit zulässige Vorlauftemperaturen bis 95°C geeignet und zugelassen. Sie können sowohl in offene Anlagen nach DIN 4751 Teil I (mit hochliegendem Ausdehnungsgefäss und Sicherheitsvor-u.-rücklaufleitung) als auch in geschlossene Anlagen nach DIN 4751 Teil 2 eingebaut werden. Bei Anlagen nach DIN 4751 Teil 2 sind thermische Ablaufsicherung zu montieren (DIN 4751 Teil 2 Abs. 10.5). Grundsätzlich sind hinsichtlich des Anschlusses und der Ausrüsttung von Wassererwärmern folgende Regeln der Technik zu beachten: DIN 4753 Teil I ­ Wasserwärmungsanlagen für Trink ­ und Betriebswasser.

Wassermangelsicherung (extraausstattung)

Bei geschlossene Anlagen muss in Deutschland gemäß der DIN 4751-2 Absatz 9 eine Wassermangelsicherung montiert werden. Die Wassermangelsicherung wird elektrisch an Klemreihe J2, Klemme 3, in Seie mit dem Sicherheitstemperaturbegrenzer B12 verbunden ­ Siehe elektrischer Schaltplan 0 Die Wassermangelsicherung soll unabsperrbar direkt am Vorlaufrohr montiert werden. Der Heizungsinstallateur trägt die Verantwortung dafür, die nötige Ausbildung und Befugnis dazu zu haben, den Kessel installieren zu dürfen.

3.1.2

Wer darf die Montage durchführen ?

3.2

Luftzufuhr zum Heizraum

Der Kessel muß in einem Heizraum aufgestellt werden, der über eine ausreichende und nicht absperrbare Luftzufuhr verfügt. Der Querschnitt der Luftzufuhr muß der Größe des Schornsteinquerschnittes entsprechen, mindestens jedoch 0,02 m2 betragen. Wenn der Kessel in einem Raum aufgestellt wird mit direktem zutritt zu Wohnräumen, und Rauchgas somit unverhindert in diese Räume eindringen könnte, dann muß eine Kohlenmonoxid Alarmschaltung installiert werden damit gegen evtl. Kohlenmonoxid in der Wohnenräumen gewarnt wird.

INSTRUKTION

3.3 Schornsteinzug

MULTI HEAT Seite 18

Das Rauchrohr zum Schornstein muß über den Abgasstutzen des Kessels gestülpt werden. Es kommen Rauchrohre mit einem Innendurchmesser von 130 bzw. 150 mm zum Einsatz ­ Siehe technische Daten. Da der Kessel über ein eingebautes Gebläse verfügt, wird nur geringe Anforderungen an den Schornsteinzug gestellt. Bei der Dimensionierung des Schornsteins sind entsprechende Normen und Vorschriften zu beachten. Der Schornsteinzug darf minimal 1 mmWS und maximal 2,5 mmWS betragen. Zu kräftiger Schornsteinzug läßt sich mit Hilfe eines Zugbegrenzer reduzieren. Wir empfehlen, das Rauchrohr zwischen Kessel und Schornstein mit mindestens 25 mm dicke Mineralwolle zu isolieren, um Kondensation des Rauchgases zu vermeiden. Kräftiger Wind aus einer bestimmten Richtung oder ein sehr hoher Schornstein können einen zu großen Schornsteinzug verursachen. Die Lösung ist der Einbau eines Zugbegrenzers, der den Schornsteinzug auf 1-2,5 mmWS einreguliert. Ein angepaßter und konstanter Schornsteinzug reduziert darüberhinaus das Risiko des Rückbrandes im Magazin. Der Einbau eines Zugbegrenzers sollte nur nach Rücksprache mit dem Schornsteinfeger erfolgen. Siehe darüberhinaus Vorschriften für: Anwendung von Zugbegrenzer in Verbindung mit Anlagen für Biomassebrennstoffe. HS-Tarm bietet zum Verkauf einen Zugbegrenzer als Zubehör zum Kessel an (Siehe untenstehende Abbildung ­ solider Zugbegrenzer in geeignetem Material mit außenliegenden Lagern und guter Einstellgenauigkeit). Der Zugbegrenzer kann in die Positionen 1-2 oder 3 (siehe Skizze unten links) eingebaut werden. HS-Tarm-Zugbegrenzer: 1) Montage an Rauchrohr, BX-Nr. 082330 2+3) Einbau in den Schornstein, BX-Nr. 219657

3.4

3.4.1

Ausdehnungsgefäß, Thermische Ablaufsicherung, Sicherheitsventile und Pumpenanschluß.

Ausdehnungsgefäß

Die Größe des Ausdehnungsgefäßes ergibt sich aus dem Gesamtwasserinhalt der Heizanlage. Das offene Ausdehnungsgefäß kann durch ein geschlossenes Ausdehnungsgefäß *) ersetzt werden. Falls die Anlage als geschlossen Anlage ausgeführt ist, darf nicht per Hand gefeuert werden.

3.4.2

Thermische Ablaufsicherung (Extraausstattung)

Zur Gewährleistung der schnellen Abschaltbarkeit der Heizkessel muss bei geschlossener Anlage die Sicherheitswärmeaustaucher mit thermischer Ablaufsicherung montiert werden: Ablaufsicherung für Typ 1,5 Bx-nr 080248 2,5 Bx-nr 080247 4,0 Bx-nr 080249 Anschlussnennweite Ø 18 mm Wasseranschlußdruck min. 2,0 bar Die Wasser zuleitung darf nicht absperrbar sein und die Ablaufleitung muß frei sein. Die Ablaufsicherung Jährlich überprüfen.

INSTRUKTION

3.4.3 Montage der thermischen Ablaufsicherung

Thermische Ablaufsicherung für MultiHeat 1,5

MULTI HEAT Seite 19

(Kessel von Vorne gesehen)

Thermische Ablaufsicherung für MultiHeat 2,5

(Kessel von Vorne gesehen)

Thermische Ablaufsicherung für MultiHeat 4,0

(Kessel von hinten gesehen)

080249

3.4.4

Sicherheitsventile und Sicherheitsleitung

Ausführung entsprechend den geltenden Normen und Vorschriften. An Sicherheitsleitungen, Ausdehnungsleitungen an offenen Anlagen oder an Zuleitungsrohre zu Sicherheitsventilen an geschlossenen Anlagen dürfen keine Absperreinrichtungen, Ventile, Pumpen, Armaturen oder Reduzierungen angebracht sein. Sicherheitsventile und Wassermangelsicherung sollen direkt am Vorlaufrohr montiert werden (keine Ventile).

3.4.5

Überlauf von Sicherheitsventil und Ausdehnungsgefäß

Ausführung entsprechend den geltenden Normen und Vorschriften.

INSTRUKTION

3.4.6 Pumpengröße

MULTI HEAT Seite 20

Die Größe der Umwälzpumpe ergibt sich aus Anlagengröße, Rohrdimensionen und ausführung. Die Pumpe kann mit dem zur Lieferung gehörenden Stecker an die Kesselsteuerung angeschlossen werden.

3.5

Elektrischer Anschluß

Entsprechend den geltenden Normen und Vorschriften ausführen Der elektrische Anschlu erfolgt an dem zum Leiferumfang gehörendem Anschlu kabel des Kessels. Der feste Anschlu mu mit einem Ausschalter versehen sein. Typ MULTI-HEAT Standardausführung (400 V) (1) = L1, (2) = L2, (3) = L3, (4) = Null, (Gelb/Grün) = Schutzleiter. Typ MULTI-HEAT Spezialausführung (230 V) (Braun) = L1, (Blau) = Null, (Gelb/Grün) = Schutzleiter ( ) = Kabelmarkierung. Elektrische Schaltpläne siehe Abschnitt 4.2 - E. Schaltpläne. Die Pumpe wird mit beigefügtem Stecker hinten am Kesselregler angeschlossen (BX-Nr. 100350) Achtung: Bevor der Elektriker die Drehrichtung der Förderschnecke ausprobiert, muß sichergestellt sein, daß sich keine Holz- oder Metallteile im Magazin befinden, die das Drehen der Schnecke verhindern könnten. Elektrische Überprüfung der Drehrichtung der Förderschnecke: 1. Deckel des Magazins schließen. - Unterste Reinigungstür öffnen. 2. Den Kessel an der Taste ON/OFF in Betrieb setzen. Siehe evtl. Beschreibung der Regelung Seite 7. 3. Kurz auf Manuelle Brennstoffzufuhr drücken (Schnecke mit Pfeil nach rechts. 4. Schnecke muß in Uhrzeigersinn drehen. 5. Ist die Drehrichtung der Schnecke falsch, müssen die 2 Phasen des Anschlusses vertauscht werden. (Gilt nur Standardausführung (3 x 400 V))

3.5.1

Installateurmenü (Programmierung)

Kessel ausschalten d.h. die ON/OFF-Taste (E) auf OFF stellen. ALARM RESET ­Taste (F) und MENÜ-Taste ( B) gleichzeitig ca. 3 Sekunden lang drücken. Dadurch kommt man in das INSTALLATEUR-MENÜ. Hier gibt es 3 Menüpunkte, die durch MENÜTaste (B) nach Wunsch gewählt werden können. Die Werte sind mit +/- mittels der EINSTELL-TASTE (R) einstellbar [1.07] PROM Version (Kode [107] bedeutet 1. Ausgabe 7. Version). Menütext wird automatisch geändert wenn der PROM ausgewechselt wird [P15] Minimum Pausezeit (Werkseinstellung P15 = Minimum 15 Sekunden). Einstellbereich: 10 ­ 30 Sekunden. Mit diesem Parameter / Funktion kann die maximale Leistung des Kessels begrenzt werden [b75] Einstellung der maximalen Gebläseleistung Einstellbereich: 1% bis 99% (Werkseinstellung b75 = 75 %, gilt für Typ Multi Heat 4,0) Richtwerte: Multi Heat 1,5 = b35 ­ b40 (35-40%) Multi Heat 2,5 = b50 ­ b60 (50 - 60 %) Multi Heat 4,0 = b75 ­ b99 (75 ­ 99%) Wenn alle Werte korrekt eingestellt sind, werden sie mittels der ON/OFF-Taste (E) gespeichert. Wenn man die neu eingelegten Werte doch nicht speichern will, verlässt man das Installateurmenü durch Drücken der ALARM RESET-Taste ( F), dann verbleiben die Werte, die aktiv waren, als das Installateuermenü geöffnet wurde.

XXX PXX bXX

3.5.2

Alarmanschluß

Externe Alarmmeldung mit eigener Spannungsversorgung (max. 24 V - 3 Amp) kann an den Klemmen 11 und 12 angeschlossen werden (Siehe E. Schaltplan).

INSTRUKTION

3.6

3.6.1

MULTI HEAT Seite 21

Montagehinweise

Rohrmontage ­ Materialwahl

Heizseitig kann gemischtes Material Kupfer/Stahl verwendet werden. Der eingebaute Wärmetauscher ist aus Kupfer. Für evtl. Brauchwasser soll die Verlegung von Kupfer und darauf folgend verzinkten Rohr (in Richtung des Wasserstromes) vermeiden werden. Vor- und Rücklauf müssen sorgfältig isoliert werden, um Wärmeverluste zu vermeiden.

Tauchhtilsen und Stutzen

Denken Sie daran, mitgelieferte Tauchhülsen in die entsprechenden Stutzen zu montieren. Denken Sie daran, die Stutzen die bei der gewählten Installationsform nicht gebraucht werden, mit Blenden zu verschen.

3.6.2

Rückbrandventil

Muß an Brauchwasser oder an ein Wasserreservoir angeschlossen werden. Damit der Benutzer nicht das Ventil aus Versehen schließen kann darf kein Absperrventil auf dem Rohrstück vor dem Rückbrandventil montiert sein. An der einen Kesselseite befindet sich eine Platte mit einer Aussparung für die Rohrmontage. Diese kann je nach Bedarf an die notwendige Kesselseite angebracht werden.

3.6.3 3.6.4

Frostschutz.

Die Zentralheizungsanlage kann durch ein Frostschutzmittel vor Frostschäden geschützt werden.

Kessel- und Rücklauftemperatur

Wir empfehlen, wie schon in Abschnitt 1.3 genannt, die Kesseltemperatur auf 80°C zu halten. Um das Korrosionsrisiko im Kessel gering zu halten, muss die Rücklauftemperatur mindestens 60°C betragen. Um diese Rucklauftemperatur Anhebung zu gewährleisten muss das By-pass-ventil auf Zeichnung pkt 3.7 eingebaut und eingestellt werden.

3.6.5

Aufstellung

Kessel auf eine stabile Unterlage stellen.

Kessel entsprechenden Fig. 3.7aufstellen Es muß sichergestellt werden, daß die Förderschnecke zu Wartungszwecken ausgebaut werden kann. Gibt es zu wenig Platz führen Sie die Förderschnecke zuerst 160 mm weiter zurück als der Getriebemotor und es läßt sich oben durch das Magazin herausnehmen. Die Schnecke kann an beiden Seiten herausgenommen werden. Der Platz muß somit entweder hinter dem Magazin oder vor den Reinigungstüren vorhanden sein. Der Kessel wird wie in Abschnitt 1.4 bis 1.10 in Betrieb genommen. Die Abstimmung der erforderlichen Luftmengen und Brennstoffmengen wird anhand nachfolgender Richtwerte eingestellt. CO2 bei Vollast CO2 bei Teillast Brennstoffart: Holzpellets 13-14 9-12 Getreide 13-14 9-12 Holzhackschnitzel 10-12 9-12 Wenn eine Sauerstoffregelung/Lambdasteuerung montiert ist regelt diese die Verbrennung ­ Siehe separate Instruktion.

Typ 1,5 Typ 2,5 & 4,0

3.6.6

Inbetriebnahme und Einstellung

INSTRUKTION

3.7 Anlagenschema

BX-nr. 142100 Druckbehälter Wasserinhalt 20 Liter Druck max. 10 bar Vorlauf Rückschlagventil Rücklauf

MULTI HEAT Seite 22

Heizkörper

Pumpe 1

Wasseranschluß

Dreiwege Thermostatventil z.B. Danfoss VMV20+RAVK (MH 1,5 + 2,5) oder Oventrop Bx. nr. 083028+082251 (MH 4,0)

geschlossene Ausdehnung

Thermisches Wasserventil Rohrsatz Rückbrandventil

VBF Warmwasserbehälter

4

Technische Daten und E.Schaltpläne

4.1

Technische Daten

°C kW kW kW kW kW kW ca. kW kg/h kg/h kg/h Typ 1,5 60-85 15 4,6 0,5 3,4 Typ 2,5 60-85 25 23 23 7,5 6,8 6,8 0,8 5,7 6,0 7,2 Typ 4,0 60-85 40 37 37 12 9 10 1,0 10 11 11

MULTI-HEAT Betriebstemperatur Nennleistung mit Holzpellets Nennleistung mit Getreide Nennleistung mit Holzschnitzel Min. Leistung mit Holzpellets Min. Leistung mit Getreide Min. Leistung mit Holzschnitzel Stand-By Leistung Richtwert* Brennstoffverbrauch bei Nennleistung, Holzpellets Brennstoffverbrauch bei Nennleistung, Getreide Brennstoffverbrauch bei Nennleistung, Holzschnitzel

*) Während des Stand-By Betriebes kleinste empfohlene Leistung, bei der die Verbrennung aufrechterhalten wird.

Heizkreis (Heizkörper)

Drei-Wege-Ventil

Thermostatventil

Sicherheitsventil

MULTI-HEAT

INSTRUKTION

4.1.1 Umwelt-Werte und Wirkungsgrade

mg/MJ mg/MJ mg/MJ mg/MJ mg/MJ mg/MJ °C °C °C m3/h m3/h kg/s % % dB(A) Typ 1,5 7/45/221 91/172/91 36 0,009 87 < 70 Bei max./min. Leistung Staub im Abgas Staub im Abgas CO im Abgas CO im Abgas NOx NOx Abgastemperatur Holzpellets Holzschnitzel Holzpellets Holzschnitzel Holzpellets Holzschnitzel Holzpellets ** Getreide ** Holzschnitzel ** Abgasvolumen bei Nennleistung Holzpellets Holzpellets Abgasmassenstrom Wirkungsgrad Holzpellets Wirkungsgrad Holzschnitzel Geräuschpegel

MULTI HEAT Seite 23

Typ 2,5 9/23/37/171 60/430 71/110/167/90 150/80 118/88 56 67 0,014 87/86 87/88 < 70 Typ 4,0 10/27/81/296 123/430 70/106/201/102 152/80 199/100 93 97 0,025 87/89 85/89 < 70

Laut Prüfung der Bundesanstalt für Landtechnik, A-3250 Wieselburg a.d. Erlauf, Österreich. Brennstoffe: Holzpellets 7%, Wasserinhalt, Holzschnitzel 13,5 % Wasserinhalt. (Nennleistung/Teillast). **) Dieses ist die niedrigste Abgastemperatur, die bei der Typprüfung unter obengenanntem Dauerbetrieb bei Minimum Leistung erreicht wurde. Diese Abgastemperatur ist für den allgemeinen Betrieb an einem gewöhnlichen Schornstein zu niedrig. Wir betrachten eine Abgastemperatur von 100°C als absolutes Minimum für gewöhnliche Schornsteine. Daher hat der Kessel einen eingebauten Alarm, der bei Abgastemperaturen unter 100°C anspricht, d.h. wenn die Abgastemperatur länger als eine halbe Stunde 100°C unterschreitet, wird der Kessel ausgeschaltet. Diese Funktion verhindert darüberhinaus, daß weiter Brennstoff in den Kessel gefördert wird, obwohl das Feuer ausgegangen ist.

4.1.2

Installationsdaten

Typ 1,5 1435 504 1165 504/910 200/350 1110 130 340-385 50 800 (Siehe 3.6.5) 500 100 0,12 90 0,3 Typ 2,5 1578 600 1475 600 / 1000 360 / 600 1455 150 530-630 125 1000 1000 600 100 0,37 90 0,46 Typ 4,0 1693 600 1475 600 / 1000 360 / 600 1455 150 580-680 150 1000 1000 600 100 0,37 90 0,46

A Tiefe Gesamt mm B Breite Kessel mm C Höhe mm D Breite Magazin mm Magazingröße - Brutto Liter Höhe bis Abgasstutzen mm Abgasstutzen Außendurchmesser mm Leergewicht kg Wasserinhalt Liter Erforderlicher Platz für den Ausbau Förderschnecke Magazinseitig mm -"(Reinigungstürenseitig) mm Erforderlicher Abstand um Reinigungstür zu öffnen mm Erforderlicher Platz für Wartung Magazinseitig mm Getriebemotor Leistung kW Gebläsemotor Leistung W Stromverbrauch kW E.Anschluß/Größe der Sicherung Standardausführung 3 x 400V+Null+Schtzleiter - 50 Hz / 10 A Spezialausführung 1 x 230V+Null+Schtzleiter - 50 Hz / 10 A Genehmigte Brennstoffe Holzpellets ca. 8 % Feuchte Getreide ca. 15 % Feuchte (siehe auch Abschnitt 1.1.1) Holzschnitzel ca. 25% Wasser Widerstand Wasserseitig, delta T 15°C mbar Kesselklasse lt EN 303-5 Absnitt 4 Prüfdruck, Kessel bar Prüfdruck, Wärmetauscher bar Vorlauf und Ausdehnung Zoll Rücklauf Zoll Rückbrandsicherung Zoll KFE-Hahn, ab Werk montiert Zoll

5-20 mm 2,1 3 4,0 40 1 1 ½ ½

5-20 mm 5,6 3 4,0 40 1 1 ½ ½

5-20 mm 13,9 3 4,0 40 1 1 ½ ½

INSTRUKTION

4.2

4.2.1

MULTI HEAT Seite 24

Elektrischer Schaltplan

Panel

Von oben gesehen K1 F2 T1 T2 T3

STOKER CONTROL 9843

K2

Von hinten gesehen B12

Oben

10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

J5 1 2 3 4 5 6 7 8 9 101112

STOKER POWER 9844

J3 2 J4

1

J2

J1 1 2 3 4 5 Sicherung F 1,6 A Sicherung F1A

F1

F3

4.2.2

Multi Heat Standard (400V)

Sauerstoffsonde

Pumpe Heizkreis

Rücklauftemperatur Abgastemperatur Deckel

Temperaturfühler

Kesseltemperatur

Gebläse

INSTRUKTION

4.2.3 Multi Heat Spezialausführung (230V)

MULTI HEAT Seite 25

B8 Sauerstoffsonde

Pumpe Heizkreis B1 / B2 Kesseltemperatur B10 Rücklauftemperatur B4 Abgastemperatur S1 / S6 Deckel

Gebläse

4.2.4

B 12 F1 F2 F3 J1 J2 -

Legende zum E.Schaltplan

Sicherheitstemperaturbegrenzer Sicherung 1.6 A Motorschutz Sicherung 50 mA Sauerstoffsonde Wechselstrom-Klemmleiste 230 V DC J3 J4 J5 Strom zur Sauerstoffsonde 9V AC Verbindung zwischen Power und Control Print Niedersp.-Klemmleiste T1-T3 X1 Alarm Motoranschluß Klemmleiste Potentialfreier Ausgang, Max 24 Volt - 3 Amp.

K1 & K2 L1-L3 N

Relais (mit mechanischer Arretierung) Phasen Null

Bezüglich E-Anschluß ­ Siehe Abschnitt 3.5

INSTRUKTION

MULTI HEAT Seite 26

5

Abnahmeprotokoll Kesselanlage

______________________________ ______________________________

Installation ausgeführt von:

Kesseldaten: Fabrikat HS-Tarm Größe/Typ/Serien Nr. Kessel installiert und eingestellt, Datum: Garantienachweis ausgefüllt und abgeschickt, Datum: Typenbezeichnung MULTI-HEAT_______

______________/_______________ _____________________________ _____________________________

5.1

Gemessene und eingestellte Werte

Datum Datum Datum Datum

Brennstoffart Feuchte Programmierte Einstellung min. Luftmenge (Siehe Seite 10) Programmierte Förderzeit Brennstofförderschnecke (Siehe Seite 10) HX:X LX.X Programmierte Zeit max. Luft (in Pausenbetrieb) (Siehe Seite 10) Vollast: Zeitraum zwischen Brennstofförderung (Siehe evtl. Seite 13) Sek. Vollast: Luftmenge in % (Siehe evtl. Seite 13) % Pausenbetrieb: Zeitraum zwischen Brennstofförderung (Siehe evtl. Seite 13) Minuten Teillast: Zeitraum zwischen Brennstofförderung (Siehe evtl. Seite 13) Sek Teillast: Luftmenge in % (Siehe evtl. Seite 13) % Pumpeneinstellung Pumpe 1 Pumpeneinstellung Pumpe 2 Sonstige Daten/Einstellungen Einstellung ausgeführt von:

Org. 137335.04

MULTI-HEAT

AUTOMATISCHER HEIZKESSEL FÜR BIOMASSE, HOLZPELLETS, HOLZSCHNITZEL, GETREIDE u.a.

Einfache Bedienung Außerordentlich hoher Kesselwirkungsgrad

Umweltfreundliche innovative Wärme Zertifiziert nach DS/EN ISO 9001 DS/EN ISO 14001 OHSAS 18001

Vollautomatischer Heizkessel mit Brennstoffmagazin

Für die Villa - das bäuerliche Wohnhaus - das Gewerbe

Typ MULTI-HEAT eignet sich besonders für die effiziente und umweltfreundliche Verfeuerung von Biomasse wie Holzpellets, Holzschnitzel und Getreide. Der Heizkessel spricht insbesondere private Hausbesitzer und landwirtschaftliche Betriebe abseits von leitungsgebundenen Energieträgern an (d.h. Gebiete ohne Erdgas oder Fernwärme). Die Verfeuerung von Holzpellets, Holzschnitzeln oder Getreide im MULTI-HEAT, kann zu einer großen Kosteneinsparung im Verhältnis zu Heizöl führen. Bund und Länder bieten je nach örtlichen Bestimmungen verschiedene Fördermöglichkeiten für die Investition in einen MULTI-HEAT. portiert die Förderschnecke die nötige Menge Brennstoff in die Brennkammer. Hier erfolgt eine optimale Verbrennung bei einem hohen feuerungstechnischen Wirkungsgrad. Die Zuführung von Primär- und Sekundärluft im entsprechenden Mischungsverhältnis erfolgt durch das eingebaute Gebläse. Die Regelung der Kesseltemperatur erfolgt 2-stufig, d.h. daß der Kessel bis kurz vor Erreichen der eingestellten Temperatur in Vollast fährt, dann schaltet die Regelung auf Teillast. Fällt die Temperatur wieder ab, schaltet die Regelung wieder auf Vollast. Diese Regelung ermöglicht, ähnlich wie bei einer Ölfeuerung, eine konstante Temperatur. Während der Heizperiode muß das Brennstoffmagazin üblicherweise 2 mal in der Woche aufgefüllt werden - dies allerdings in Abhängigkeit von Wärmebedarf, Magazingröße und Brennstoff. Die Asche wird nach Bedarf entleert. Fragen Sie Ihren Installateur oder BAXI wenn Sie zusätzliche Informationen wünschen.

Kein Pufferspeicher erforderlich

Die Kesselleistung kann bei stetigem Betrieb von 100% bis hinunter zu 30% geregelt werden. Bei Stand-By Betrieb ganz hinunter bis l kW. Um auch außerhalb der Heizperiode die Feuerung aufrecht zu erhalten, muß mindestens ein Warmwasserbereiter sowie 1-2 Heizkörper oder Fußbodenheizung in Betrieb bleiben. Während des Stand-By Betriebes ist der Kesselwirkungsgrad niedriger. Ein korrekt installierter und hydraulisch einregulierter Kessel ist Grundvoraussetzung für wirtschaftliche Feuerung, Umweltentlastung und Komfort. Nur so kann ein hoher Nutzen durch die Investition erreicht werden.

Konstruktion und Funktion

Die Konstruktion des Kessels gewährleistet hohe Betriebssicherheit, lange Lebensdauer, Wirtschaftlichkeit, umweltfreundliche Verbrennung und einfache Bedienung. In Abhängigkeit vom Wärmebedarf trans-

Typ MULTI-HEAT

VOLLAUTOMATISCHER HEIZKESSEL MIT BRENNSTOFFMAGAZIN

· Für die wirtschaftliche, umweltfreundliche Verfeuerung von verschiedenen Brennstoffen, wie Holzpellets, Getreide und Holzschnitzel. · Hoher Wärmekomfort und konstante Wärme. Sehr hoher Kesselwirkungsgrad. · Einfache Bedienung bei stufenloser Einstellung der Leistung zwischen 30100%. Die digitale Regelung ist mit vielen Funktionen ausgestattet. ­ Der Kessel erfordert keinen Pufferspeicher. · Die hochbeanspruchten Teile der Brennkammer sind aus säurebeständigem Edelstahl (AISI 316 L) hergestellt. Sonstige abgasberührte Bauteile bestehen aus 6 mm dicken Stahlplatten. · Mit vollautomatischer Wasserlöscheinrichtung gegen Rückbrand. · Abgasanschluß nach oben. · Ohne eingebauter Warmwasserbereitung und Mischventil geliefert. · Lieferung komplett vormontiert, mit Brennstoffmagazin, Verkleidung und Kesselregelung. Von Bundesanstalt für Landtechnik Wieselburg Österreich und DTI Dänemark geprüft.

Seit mehr als 70 Jahren hat sich BAXI in TARM auf die Entwicklung und Herstellung von Heizkesseln zur Verfeuerung von Öl, Gas und Festbrennstoffen spezialisiert und wurde durch die Fertigung von qualitativ hochwertigen Produkten zum größten Kesselhersteller Dänemarks. BAXI stellt an Material und Verarbeitung höchste Ansprüche und garantiert dem verarbeitenden Handwerk und dem Betreiber technisch ausgereifte, hochwertige Quali-

tätsprodukte. Wirtschaftlichkeit, Umweltschutz und Betriebssicherheit ­ das sind die wesentlichen Faktoren, die dazu beigetragen haben, daß BAXI auch international als Kesselhersteller anerkannt ist. In Bezug auf Qualität, Verarbeitung, zeitgemäßes Design, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz werden keine Kompromisse eingegangen. Heute steuert BAXI die Qualität nach ISO-

9001, ein international anerkannter Standard für Qualitätssicherungssysteme. Die Sicherheitsanforderungen von Gesetzgeber und Behörden und die anerkannten Regeln der Technik werden durch stetige Forschung und Weiterentwicklung mehr als erfüllt. Nur so sichert sich BAXI die bisher erreichte hohe Position als Lieferant für ausgereifte Heizungskomponenten.

2

M Solide Qualität

Abgasberührte, wassergekühlte Stahlplatten des inneren Kessels sind 6 mm dick. Besonders beanspruchte Teile der Brennkammer sind aus säurefestem Edelstahl.

M Die Kesselregelung M Einfache Aufstellung im

Heizraum Der Abgasanschluß ist oben und läßt sich einfach zum Schornstein führen. Die Türen lassen sich wahlweise links oder rechts anschlagen. befindet sich oben und die Bedienung erfolgt von vorne. Ascheentnahme und Reinigung der Abgasrohre erfolgt ebenfalls von vorne.

M MULTI-HEAT

kann mit unterschiedlich großen Brennstoffmagazinen geliefert werden (Siehe technische Daten). Die Scharniere des Deckels können solchermaßen angebracht werden, daß das Magazin wahlweise von hinten, von rechts oder von links mit Brennstoff gefüllt werden kann.

M Holzpellets,

Holzschnitzel und Getreide sind erneuerbare umweltfreundliche und preiswerte Brennstoffe. Sie können importabhängigen und umweltbelastenden Brennstoff ersetzen. Werden Holzschnitzel verfeuert, muß, wie die Zeichnung zeigt, im Brennstoffmagazin ein Rührwerk installiert sein. Typ MULTI-HEAT

M Raumaustragung/Extraausstattung

Die Pellets und das Getreide können mittels einer Transportschnecke aus demVorratsraum befördert werden, und über die RückbrandSicherungsschleuse sorgt die Steuerung für automatische Befüllung des Kesselmagazins.

3

Holzschnitzel ist maschinell zerkleinertes Holz von 5-50 mm Größe. 15 Raummeter Nadelholzhackschnitzel ersetzen ca. 1000 Liter Öl.* 11 Raummeter Laubholzhackschnitzel ersetzen ca. 1000 Liter Öl.*

MULTI-HEAT wird als vormontierte Einheit geliefert. Das Brennstoffmagazin ist verschraubt. Kessel und Magazin können für hausinternen Transport getrennt werden.

Der Getriebemotor treibt die Förderschnecke an. Sie transportiert den Brennstoff in entsprechend kleinen Portionen in die Brennkammer.

Holzpellets sind aus Nebenprodukten der holzverarbeitenden Industrie hergestellt, z.B. werden Späne und Sägemehl zu Pellets gepreßt. 2,2 kg Holzpellets ersetzen ca. 1 Liter Heizöl.*

Der Heizkessel ist mit einer elektronischen Regelung ausgestattet. Diese steuert die Brennstoffzufuhr und die Luft für den Verbrennungsvorgang. Die Leistung läßt sich bei stetigem Betrieb stufenlos von 100% bis 30% einstellen. Wenn die eingestellte Temperatur erreicht ist, schaltet sich das Gebläse aus und die Regelung schaltet in Stand-By Betrieb, der die Verbrennung aufrechterhält. In großen Abständen wird eine kleine Menge Brennstoff in die Brennkammer transportiert während das Gebläse kurzzeitig in Betrieb geht. Die Regelung erlaubt darüberhinaus die digitale Auslesung der Kesselwassertemperatur, der Rücklauftemperatur und der Abgastemperatur.

Der stabile Deckel des Brennstoffmagazins ist dichtschließend, wodurch Rückbrand verhindert wird. Ist der Deckel geöffnet, unterbricht ein Microswitch die Stromversorgung zum Kessel.

Getreide kann ohne weiteres als Brennstoff verwendet werden (Energie-Ernte). 2,5 kg Getreide ersetzen ca. 1 Liter Heizöl.* Getreide bildet oft Schlacke. Die Menge ist abhängig von den Wachstumsbedingungen, der chemischen Zusammensetzung und dem Verbrauch.

Hinter den kräftig isolierten Türen verbergen sich oben die waagerechten Turbulatoren. Sie sorgen für die gute Abkühlung der Rauchgase. Hinter der unteren Tür befindet sich die Brennkammer mit der keramischen Brennzone. Für Reinigung und Entaschung steht viel Platz zur Verfügung.

Wenn die Verkleidung zwischen Kessel und Brennstoffmagazin entfernt ist, wird das Gebläse sichtbar, das für die erforderliche Verbrennungsluft sorgt. Hier befindet sich auch das Thermostatventil für die Wasserlöscheinrichtung, die einen Rückbrand verhindert. Oben ist die Öffnung zu sehen, die eine einfache Reinigung des Abgassammelkastens ermöglicht.

BAXI Automatische Beschickungseinheit Typ RSE bringt maximalen Bedienungskomfort und Zeitersparnis beim Füllen von Holzpellets und Getreide. Mit Hilfe eines Getriebemotors mit Schnecke in einem Rohrsystem wird der Brennstoff bei Bedarf automatisch vom Silo zum Kesselmagazin transportiert. BAXI liefert ausschliesslich die automatische Beschickungseinheit. Getriebemotor, Schnecke, Rohrsystem etc. werden von anderen Herstellern eingekauft. * Die angegebenen Heizwerte stellen Orientierungswerte dar. Vergleiche sind abhängig von mehreren Faktoren, z.B. die Zusammensetzung der Biomasse und ihr Feuchtigkeitsgehalt.

Typ VBF, Warmwasserbereiter HEIZKÖRPER Pumpe 1 Pumpe 2

Druckbehälter Inhalt 20 liter Max Druck 10 bar Rückschlagventil Wasseranschluß

MULTI-HEAT

Empfehlenswert für die Warmwasserbereitung ist BAXI Typ VBF-Warmwasserspeicher. Ein effektiver Warmwasserbereiter, der durch Emaille und einer Anode vor Korrosion geschützt ist. Die kräftige Isolierung besteht aus FCKWfreiem PUR-Schaum. Die VBF-Serie umfaßt verschiedene Größen als wandgehängte oder stehende Modelle lieferbar.

MULTI-HEAT nach obigem Schaltschema installieren. Der separate Warmwasserbereiter (z.B. zuvor genannter BAXI Typ VBF 150 MK II) wird vor dem Mischventil angeschlossen. Bei korrekt durchgeführter hydraulischer Einregulierung erlaubt diese Installation den Stand-By Betrieb außerhalb der Heizperiode.

Geschl. Ausdehnungsgefäss

4

Technische Daten

MULTI-HEAT

1. 9. 10. 18. 19. 20. H1 H2 L1 L2 L3 L4 L5 L6 L7 B4 B4 B4 B4 B1 B2 B3 B5 Kesselregelung Abgasstutzen Außendurchmesser Deckel des Magazins Anschlag veränderbar Vorlauf und Ausdehnung Rücklauf Anschluß der Sicherung gegen Rückbrand Höhe Höhe Tiefe des Kessels Maß Tiefe des Magazins Maß Maß Maß Maß Magazinbreite, Vol. 200 Liter Magazinbreite, Vol. 350 Liter Magazinbreite, Vol. 360 Liter Magazinbreite, Vol. 600 Liter Maß Maß Kesselbreite Maß Getriebemotor, Leistung Gebläsemotor Stromverbrauch Elektro-Anschluß / Sicherung 3x400 V + Null + Erdleitung - 50 Hz / 10 A Stutzen für Elektro-Heizeinsatz, 2 Stck. Ø mm Zoll Zoll Zoll mm mm mm mm mm mm mm mm mm mm mm mm mm mm mm mm mm kW W kW Zoll

Modell 1,5 X 130 X 1 1 1/2 1010 1165 581 197 497 1435 360 125 165 504 910 ­ ­ 252 252 504 215 0,12 90 0,3 X 2 *)

Modell 2,5 X 150 X 1 1 1/2 1280 1475 585 217 615 1578 294 125 248 ­ ­ 600 1000 300 300 600 225 0,37 90 0,46 X 2 *)

Modell 4,0 X 150 X 1 1 1/2 1280 1475 700 217 615 1693 403 125 245 ­ ­ 600 1000 300 300 600 225 0,37 90 0,46 X ­

*) Extraausstattung.

Typ

MULTI-HEAT 1,5 - 200 MULTI-HEAT 1,5 - 350 MULTI-HEAT 2,5 - 360 MULTI-HEAT 2,5 - 600 MULTI-HEAT 2,5 F - 600 MULTI-HEAT 4,0 - 360 MULTI-HEAT 4,0 - 600 MULTI-HEAT 4,0 F - 600

Nennleistung kW

15 15 25* 25* 25* 40** 40** 40**

Magazin Volumen

200 350 360 600 600 360 600 600

Brennstoffart Holzpellets

X X X X X X X X

Getreide

Holzschnitzel

BAXI-Nr.

810852 810873 810853 810855 810859 810854 810856 810860

X X X X X X

X

X

**) Typ MULTI-HEAT 2,5. Nennleistung Getreide und Holzschnitzel ist 23 kW. **) Typ MULTI-HEAT 4,0. Nennleistung mit Holzhackgut und Getreide ist 37 kW.

5

Lieferumfang:

Kompletter Heizkessel bestehend aus Kessel, isolierter Verkleidung, Brennstoffmagazin, Schnecke und Getriebemotor für Brennstofförderung, Gebläse, Turbulatoren, keramischem Einsatz, Microswitch für Brennstoffmagazin, thermostatischer Sicherheitsfunktion gegen Rückbrand, weiterhin interner Elektro-Installation und Reinigungswerkzeug.

Extraausstattung:

· Lambda Steuerung (Sauerstoff-Regelung). · Automatische Beschickungseinheit. · Mischventil. · VBF 100-200 MK II wandgehängter Warmwasserbereiter. · Wärmetauscher aus Kupfer als ergänzende Warmwasserversorgung oder als thermische Ablaufsicherung. · Deckel mit 2" Muffe für Elektroheizstab für Typ 1,5 und 2,5. · Zugbegrenzer für den Schornstein.

Technische Daten:

MULTI-HEAT Modell 1,5 Modell 2,5 Modell 4,0

Betriebstemperatur °C 60-85 60-85 60-85 Nennleistung mit Holzpellets kW 15 25 40 Nennleistung mit Getreide kW ­ 23 37 Nennleistung mit Holzschnitzel kW ­ 23 37 Min. Leistung mit Holzpellets kW 4,6 7,5 12 Min. Leistung mit Getreide kW ­ 6,8 9 Min. Leistung mit Holzschnitzel kW ­ 6,8 10 Stand-By Leistung Richtwert* ca. kW 0,5 0,8 1,0 Brennstoffverbrauch bei Nennleistung, Holzpellets kg/h 3,4 5,7 10 Brennstoffverbrauch bei Nennleistung, Getreide kg/h ­ 6,0 11 Brennstoffverb. bei Nennleistung, Holzschnitzel kg/h ­ 7,2 11 Prüfdruck, Kessel bar 4,0 4,0 4,0 * Während des Stand-By Betriebes kleinste empfohlene Leistung, bei der die Verbrennung aufrechterhalten wird.

Brennstoff:

Geeignete Brennstoffe sind Holzpellets, Getreide, Raps, Holzschnitzel (Größe 5-50 mm, Wasserinhalt max 25%). Bei der Verfeuerung von Holzschnitzeln muß im Brennstoffmagazin ein Rührwerk montiert sein (Ausführung F). Modell 1.5 ist vorrangig für die Verfeuerung von Holzpellets entwickelt. Besteht der Wunsch nach anderen Brennstoffen kontakten Sie unsere Firma.

Installationshinweise:

MULTI-HEAT muß in einem gut belüfteten Heizraum aufgestellt werden. Die Größe des Lufteinlasses muß dem Querschnitt des Schornsteins entsprechen, mindestens jedoch 0,02 m2. · Der Schornsteinzug muß 10-25 Pascal (N/m2) betragen. · Bestehende baurechtliche Regeln sind einzuhalten.

Umwelt-Werte und Wirkungsgrade

Bei max./min. Leistung Staub im Abgas mg/MJ CO im Abgas mg/MJ NOx mg/MJ Abgastemperatur °C Abgasmassenstrom, Holz kg/s Wirkungsgrad % Typ 1,5 Holzpellets 7/­ 45 / 221 91 / ­ 172 / 91 0,009 87 / 88 Typ 2,5 Typ 2,5 Typ 4,0 Typ 4,0 Holzpellets Holzschnitzel Holzpellets Holzschnitzel 9/­ 23 / ­ 10 / ­ 27 / ­ 37 / 171 60 / 430 81 / 296 123 / 430 71 / ­ 110 / ­ 70 / ­ 106 / ­ 167 / 90 178 / 88 201 / 102 199 / 100 0,014 0,014 0,025 0,025 87 / 86 87 / 88 87 / 89 85 / 89

Unser Angebot an Festbrennstoffkesseln umfaßt weiter:

· SOLO INNOVA mit Saugzug-Gebläse (für Waldholz ­ wird an Pufferspeicher angeschlossen). · DUO PLUS COMPACT mit Gebläse, 2-Kammerkessel (für Öl und Holz).

Garantie:

Voll gültige BAXI-GARANTIE laut BAXIGarantiebedingungen.

Laut Prüfung der Bundesanstalt für Landtechnik, A-3250 Wieselburg a.d. Erlauf, Österreich. Brennstoffe: Holzpellets 7% Wasserinhalt, Holzschnitzel 13,5% Wasserinhalt. (Nennleistung/Teillast).

Installationsdaten:

MULTI-HEAT

A B C D Tiefe total Breite Höhe Breite - Magazin Magazin Volumen ­ brutto Höhe bis Abgasstutzen Abgasstutzen - Außendurchmesser Leergewicht Wasserinhalt mm mm mm mm Liter mm Ø mm kg liter

Modell 1,5 Modell 2,5 Modell 4,0

1435 504 1165 504/910 200/350 1110 130 340-370 50 1578 600 1475 600/1000 360/600 1455 150 530-630 125 1693 600 1475 600/1000 360/600 1455 150 580-680 150

Bestellung:

Wählen Sie zwischen Varianten Seite 5.

ACHTUNG: Typ MULTI-HEAT 4,0 hat keine Möglichkeit für eingebaute Warmwasserbereitung.

DANAK

Reg.nr. 5001

Erforderliche Türöffnung: Breite D + 30 mm.

Occupational Health & Safety System according to OHSAS 18001 by Det Norske Veritas, Danmark A/S

Certification Dept.

DANAK

Reg.nr. 6001

Konstruktionsänderungen und evtl. Druckfehler vorbehalten.

Quality System according to DS/EN ISO 9001:2000 by Det Norske Veritas, Danmark A/S

Certification Dept.

Environmental System according to DS/EN ISO 14001 by Det Norske Veritas, Danmark A/S

Certification Dept.

Smedevej, DK 6880 Tarm Tlf. +45 97 37 15 11 · Fax +45 97 37 24 34 E-mail: [email protected] · www.baxi.dk

Publ. nr. 10430/0403

BAXI-katalog afsnit 5

Printed in Denmark by Tarm Bogtryk A/S

HÄNDLER

Information

Multi-HeatD

32 pages

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