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Labor Eplan 5.5

Dr. N. Weinrich

Lastenheft Elektrotechnik

1. Allgemeines Projektierung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme einer kompletten Elektroschaltanlage für Steuerung und die Leistungsabgänge sowie peripherem Zubehör. Zur Einspeisung steht ein 3x400V Abgang zur Verfügung. TNC-Netz. Die Schaltanlage muss mindestens einen Schutzgrad von IP55 aufweisen und eine Schranksteckdose enthalten. Die Anlage ist grundsätzlich so auszulegen, dass sie sicherheitstechnisch vor Spannungsausfall und Drahtbruch geschützt ist. 2. Anlagentechnologie Es handelt sich hierbei um eine Förderanlage für feines Schüttgut. Dabei wird das Schüttgut, vorzugsweise Sand, in einem Vorratsbunker bereitgestellt. Der Vorratsbunker wird maschinell befüllt und ist mit einer max. und min. Füllstandsüberwachung auszurüsten. Unterhalb des Bunkers befindet sich ein Absperrschieber, der den Abzug des Schüttgutes steuert. Der Schieber wird pneumatisch angetrieben und ist mit zwei Endlagenschaltern zu versehen. Die nachfolgende Förderstrecke ist eine Rohrleitung. Ein Ventilator übernimmt den Weitertransport. Die nächste Förderstrecke ist ein Transportband, auf dem mittig die Rohrleitung endet. Das Transportband muss reversierbar sein, um eine LKW- bzw. Bahnverladung zu bedienen. 3. Antriebe Die Leistungsteile sind grundsätzlich über Motorschutzschalter zu führen. Die Steuerung der Motore erfolgt über Leistungsschütze. Die Anlage enthält folgende Antriebe: -Ventilator: 7,5kW / 16A / Y-D-Anlauf LDT Ein, DT Aus Leitungslänge 150m, cos = 0,9 Zulässiger Spannungsfall: max. 5% 3kW / 6,6A / Reversierantrieb DT Aus, LDT rechts Ein, LDT links Ein Richtungswechsel erst nach Ausschalten möglich Magnetventile über Optokoppler, Endschaltern Auf/Zu ML Auf, ML Zu, DT Auf, DT Zu, Tippbetrieb Hardwareverriegelung mit Endlagenschalter

-Transportband: -Absperrschieber:

LDT: DT: ML: Y-D:

Leuchtdrucktaster Drucktaster Meldeleuchte Stern-Dreieck

Steuerspannungsebene Zur Erzeugung einer 24V DC Steuerspannung ist eine Gleichspannungsversorgung vorzusehen und mit Trafoschutzschaltern abzusichern. Die einzelnen Potentiale werden mit Sicherungsautomaten versehen. Das Vorhandensein der Steuerspannung ist zu signalisieren. Not-Aus-Struktur Die Not-Aus-Schaltung muss zweikanalig ausgeführt sein. Zum Wiederanlaufschutz ist eine Quittierfunktion einzurichten.

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Messtechnik Eine Messung der Betriebsspannung zwischen den Außenleitern bzw. Außenleiter gegen Erde wird durch Fronteinbau eines Anzeigegerätes gewährleistet. Um die Messung von Minimal- und Maximalwert des Bunkerfüllstandes zu gewährleisten, ist ein geeignetes Messverfahren einzubauen und deren Zustand zu signalisieren. Anlagensteuerung Die gesamte Anlagensteuerung ist hardwarebasierend aufgebaut, d.h. es kommt keine SPS zum Einsatz. Zur Steuerung sind Druck- bzw. Leuchtdrucktaster, zur Signalisierung Leuchtmelder im Fronteinbau vorzusehen. Als Betriebsart gibt es grundsätzlich nur einen Handbetrieb. Explosionsschutz Die Anlage bzw. deren Umgebung sind keinem explosionsgefährdeten Bereich zuzuordnen. Dokumentation und Beschriftung Sämtliche Bauteile der Schaltanlage sind mit Betriebsmittelkennzeichen zu versehen. Kabel zu peripheren Anlagenteilen sind zu kennzeichnen. Aderkennzeichnung ist nicht notwendig. Dokumentation ist laut Maschinenrichtlinie(98/37/EG) zweimal in Papierform und einmal in elektronischer Form anzufertigen.

Technologisches Schema

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