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SICHTZEICHEN BEZEICHNUNG SICHTZEICHEN

DER DER

FAHRZEUGE FAHRZEUGE

AUF DEN

SEESCHIFFFAHRTSSTRAßEN

AUF DEN

BINNENSCHIFFFAHRTSSTRAßEN

AN BEWEGLICHEN

BRÜCKEN, SPERRWERKEN, SCHLEUSEN BRÜCKEN, SPERRWERKEN, SCHLEUSEN

SCHALLSIGNALE

AN BEWEGLICHEN

FLAGGENSIGNALE SONSTIGE SICHTZEICHEN SCHIFFFAHRTSZEICHEN SCHIFFFAHRTSZEICHEN SCHIFFFAHRTSZEICHEN

AUF AUF AUF

SEESCHIFFFAHRTSSTRAßEN SEEUND

BINNENSCHIFFFAHRTSSTRAßEN

BINNENSCHIFFFAHRTSSTRAßEN

SOWIE

VER- UND GEBOTSBOTSZEICHEN SEE UND BINNEN EMPFEHLUNGSUND

EINSCHRÄNKUNGEN ­

UND AUF

HINWEISZEICHEN ­ SEE

BINNEN HOHER SEE

NOTSIGNALE AUF SEESCHIFFFAHRTSSTRAßEN, UND AUF BINNENSCHIFFFAHRTSSTRAßEN SCHALLSIGNALE SCHALLSIGNALE

DER DER

FAHRZEUGE FAHRZEUGE

IN DER IN DER

BINNENSCHIFFAHRT SEESCHIFFAHRT

VORFAHRTSREGELN KNOTENKUNDE

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Sichtzeichen der Fahrzeuge auf den Seeschifffahrtsstraßen

Maschinenfahrzeug in Fahrt unter 50 m Länge Maschinenfahrzeug in Fahrt über 50 m Länge Manövrierunfähiges Fahrzeug in Fahrt über 12 m Länge Manövrierunfähiges Fahrzeug in Fahrt über 12 m Länge

Trawler in Fahrt (Grundschleppnetzfischer) über 50 m Länge

Trawler (Grundschleppnetzfischer) über 20 m Länge

Manövrierbehindertes Fahrzeug in Fahrt mit Fahrt durchs Wasser über 50 m Länge

Manövrierbehindertes Fahrzeug in Fahrt über 50 m Länge

Treibnetzfischer mit ausgebrachtem Fanggerät ohne Fahrt durchs Wasser

Treibnetzfischer mit ausgebrachtem Fanggerät über 20 m Länge

Fahrzeug vor Anker unter 50 m Länge

Fahrzeug vor Anker unter 50 m Länge

Schleppverband in Fahrt bis 200 m Schlepplänge (Schlepper nicht über 50 m Länge)

Erstes Fahrzeug eines Schleppverbandes

Bagger oder Taucher bei der Arbeit vor Anker Passierseite: 2 grüne Lichter

Bagger oder Taucher bei der Arbeit vor Anker Passierseite: 2 schwarze Rhomben

Schleppverband in Fahrt über 200 m Länge (Schlepper über 50 m lang, geschlepptes Objekt halb getaucht) Schleppverband in Fahrt mit längsseits geschleppten Anhängern

Geschlepptes Fahrzeug

Fahrzeug auf Grund über 50 m Länge

Fahrzeug auf Grund über 12 m Länge

Tiefgangbehindertes Fahrzeug in Fahrt

Tiefgangbehindertes Fahrzeug in Fahrt

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Fortsetzung: Fahrzeuge auf den Seeschifffahrtsstraßen

Maschinenfahrzeug in Fahrt unter 12 m Länge Top- oder Rundlicht muß mind. 1 m höher als die Seitenlaternen geführt werden. Maschinenfahrzeug in Fahrt unter 12 m Länge Top- oder Rundlicht muß mind. 1 m höher als die Seitenlaternen geführt werden. Maschinenfahrzeug in Fahrt unter 7 m Länge 7 kn Höchstgeschwindigkeit Segelfahrzeug in Fahrt unabhängig von seiner Länge

Fahrzeug mit bestimmten gefährlichen Gütern über 50 m Länge

Fahrzeug mit bestimmten gefährlichen Gütern

Fahrzeug des öffentlichen Dienstes bei Erfüllung polizeilicher Aufgaben, wenn der Verkehr gefährdet wird Zollfahrzeug

Fahrzeug des öffentlichen Dienstes bei Erfüllung polizeilicher Aufgaben, wenn der Verkehr gefährdet wird Zollfahrzeug

Segelfahrzeug in Fahrt unabhängig von seiner Länge

Segelfahrzeug in Fahrt unter 20 m Länge

Minensuchendes Fahrzeug

Fähre nicht freifahrend

Maschinenfahrzeug in Fahrt über 12 m Länge Toplicht mind. 2,5 m über dem Schandeckel

Segelfahrzeug in Fahrt unter 20 m Länge

Fahrzeug unter Ruder in Fahrt

Fähre freifahrend auf Nord-Ostsee-Kanal und Trave

Maschinenfahrzeug in Fahrt über 12 m Länge Toplicht mind. 2,5 m über dem Schandeckel

Segelfahrzeug in Fahrt unter 7 m Länge

Fahrzeug unter Ruder in Fahrt

Segelfahrzeug in Fahrt mit Maschinenkraft fahrend

Fahrzeug unter Ruder in Fahrt

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Die vollständige Beschreibung der Sichtzeichen ergibt sich aus den Kollisionsverhütungsregeln (KVR), der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO) und der Schifffahrtsordnung Emsmündung.

Bezeichnung der Fahrzeuge auf den Binnenschifffahrtsstraßen

Fahrzeug mit Maschinenantrieb in Fahrt bis 110 m Kleinfahrzeug mit Maschinenantrieb in Fahrt Geschlepptes oder gekuppeltes Fahrzeug in Fahrt Mit Maschine und Segel fahrend

Schubverband in Fahrt

Kleinfahrzeug mit Maschinenantrieb in Fahrt

Nicht mit Maschine oder Segel fahrend in Fahrt

Fahrzeug, das einen Vorrang hat

Schubverband in Fahrt

Kleinfahrzeug mit Maschinenantrieb in Fahrt

Manövrierunfähiges Fahrzeug

Manövrierunfähiges Fahrzeug

Gekuppelte Fahrzeuge in Fahrt

Unter Segel fahrendes Kleinfahrzeug in Fahrt

Schwimmendes Gerät bei der Arbeit

Schwimmendes Gerät bei der Arbeit

Unter Segel fahrendes Kleinfahrzeug in Fahrt

Fahrzeug der Überwachungsbehörden

Fahrzeug der Überwachungsbehörden

Frei fahrende Fähre

Nicht frei fahrende Fähre

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Fortsetzung: Fahrzeuge auf den Binnenschifffahrtsstraßen

Fahrzeug bei Beförderung bestimmter gefährlicher Güter

Fahrzeug hat bestimmte entzündbare Stoffe geladen. Mindestabstand beim Stillliegen 10 m.

Sichtzeichen an beweglichen Brücken, Sperrwerken, Schleusen

Ausfahrt aus Schleusen: keine Ausfahrt Freigabe wird vorbereitet

Fahrzeug bei Beförderung bestimmter gefährlicher Güter

Fahrzeug hat bestimmte entzündbare Stoffe geladen. Mindestabstand beim Stillliegen 10 m.

Ausfahren

Fahrzeug bei Beförderung bestimmter gefährlicher Güter

Fahrzeug hat bestimmte gesundheitsschädliche Stoffe geladen.

Fahrzeug bei Beförderung bestimmter gefährlicher Güter

Fahrzeug hat bestimmte gesundheitsschädliche Stoffe geladen.

Anlage kann durchfahren werden; Gegenverkehr hat aber Vorfahrt Durchfahrt frei; Gegenverkehr gesperrt

Die Anlage ist für die Schifffahrt gesperrt

Fahrzeug bei Beförderung bestimmter gefährlicher Güter

Fahrzeug hat bestimmte explosive Stoffe geladen. Mindestabstand 100 m.

Fahrzeug bei Beförderung bestimmter gefährlicher Güter

Fahrzeug hat bestimmte explosive Stoffe geladen. Mindestabstand 100 m.

Durchfahrt und Einfahrt gesperrt

Durchfahrt gestattet; Gegenverkehr möglich. Vorfahrt beachten. Durchfahrt nur zwischen diesen Tafeln (Fahrzeuge unter 12 m Länge ausgenommen)

Fischereifahrzeug

mit Netzen oder Auslegern

Fischereifahrzeug

mit Netzen oder Auslegern

Fahrzeug, Schwimmkörper oder schwimmende Anlage,

die gegen Wellenschlag zu schützen ist

Fahrzeug, Schwimmkörper oder schwimmende Anlage,

die gegen Wellenschlag zu schützen ist

Durchfahrt in einer Richtung (für Gegenverkehr gesperrt)

Durchfahrt in beiden Richtungen

Die vollständige Bezeichnung der Fahrzeuge ergibt sich aus der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung (BinSchStrO), der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung (RheinSchPV), der Moselschifffahrtspolizeiverordnung (MoselSchPV) sowie der Donauschifffahrtspolizeiverordnung (DonauSchPV).

Schallsignale an beweglichen Brücken, Sperrwerken, Schleusen

Anforderungssignal: »Brücke oder Schleuse öffnen!« Aufforderung zum Durchfahren einer Brücke / Einfahren in eine Schleuse: für seewärts fahrende Fahrzeuge

Sonstige Sichtzeichen

Dauernde Sperrung einer Seeschifffahrtsstraße

Durchfahren einer Brücke / Einfahren in eine Schleuse verboten

Aufforderung zum Durchfahren einer Brücke / Einfahren in eine Schleuse: für binnenwärts fahrende Fahrzeuge Außergewöhnliche Schifffahrtsbehinderung

Flaggensignale

Anhalten!!! Fahrzeug des öffentlichen Dienstes. Ich habe Taucher unten; halten Sie bei langsamer fahrt gut frei von mir. Sog und Wellenschlag vermeiden. Langsam fahren.

Flagge N über Flagge C: Seenotfall ­ Hilfe leisten, ggfs. weitere Hilfe anfordern

Ball über oder unter einer viereckigen Flagge: Seenotfall ­ Hilfe leisten, ggfs. weitere Hilfe anfordern Besonders gekennzeichnete Liegeplätze. Nur hier dürfen auch Sportboote festmachen. Bei allen anders gekennzeichneten Liegeplätzen ist Anlegen für Sportboote verboten.

Schifffahrtszeichen auf Seeschifffahrtsstraßen

Seitenbezeichnung des Fahrwassers: Backbordseite von See kommend Feuer (wenn vorhanden): Farbe rot

Schifffahrtszeichen auf Seeund Binnenschifffahrtsstraßen

Zufahrten zu Fahrwassern und Mitte von Schiffffahrtswegen Feuer (wenn vorhanden): Farbe weiß

Seitenbezeichnung des Fahrwassers: Steuerbordseite von See kommend Feuer (wenn vorhanden): Farbe grün

Einzelgefahrenstellen An allen Seiten passierbar

Abzweigende oder einmündende Fahrwasser: Steuerbordseite des durchgehenden Fahrwassers und Backbordseite des abzweigenden oder einmündenden Fahrwassers Sperrgebiet (militärisch oder zivil)

Abzweigende oder einmündende Fahrwasser: Backbordseite des durchgehenden Fahrwassers und Steuerbordseite des abzweigenden oder einmündenden Fahrwassers

Kardinalzeichen Kardinale Zeichen zeigen die Passierseite des Bezugsobjektes in Kompassrichtung an.

Badebetrieb Wegen Badebetrieb für Maschinenfahrzeuge und Wassermötorräder gesperrt

Besondere Gebiete und Stellen (z.B. Reede)

Geschwindigkeitsbeschränkung 8 km/h innerhalb der 500-m-Zone vor Stellen mit erkennbarem Badebetrieb

Schifffahrtszeichen auf Binnenschifffahrtsstraßen

Bezeichnung der Fahrrinne: Linke Seite stromab

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Bezeichnung der Fahrrinne

Bezeichnung der Fahrrinne: Rechte Seite stromab

Bezeichnung der Fahrrinne: Fahrrinnenspaltung

Hindernis: Linke Seite stromab

Hindernis: Rechte Seite stromab

Lage der Fahrrinne zum Ufer

Hindernis: Spaltung

Lage der Fahrrinne von einem zum anderen Ufer

Ver- u. Gebotsbotszeichen sowie Einschränkungen ­ See u. Binnen

Durchfahrt verboten (Rote Lichter) Durchfahrt verboten (Rote Flagge)

Liegeverbot

Festmacheverbot

Fahrverbot für Fahrzeuge, die weder mit Maschinenantrieb noch unter Segel fahren

Verbot des Wasserskilaufens

Fahrverbot für Fahrzeuge mit Maschinenantrieb (Binnen) Verbot, außerhalb der angezeigten Begrenzung zu fahren (gilt auf Seeschifffahrtsstraßen nicht für kleinere Fahrzeuge) Durchfahrt verboten (Binnen), Sperrung einer Teilstrecke (See) Anhalten Wellenschlag vermeiden (Rechts: nur Binnen)

Fahrverbot für Sportboote (Binnen)

Fahrverbot für Segelfahrzeuge (Binnen)

Verbot des Segelsurfens (Binnen)

Ankerverbot

Fahrverbot des Wassermotorradfahrens

Wendeverbot (Binnen)

Pfeilrichtung einschlagen

Überholverbot allgemein (gilt nicht für Kleinfahrzeuge)

Verbot des Begegnens und Überholverbot (gilt nicht für Kleinfahrzeuge)

Geschwindigkeitsbeschränkung (in km/h)

Verpflichtung, das Funkgerät auf dem auf dem Zeichen angegebenen Kanal in Betrieb zu nehmen (Binnen) Gebot, besondere Vorsicht walten zu lassen

Geschwindigkeitsbeschränkung wegen Gefährdung durch Sog und Wellenschlag (See)

Geschwindigkeitsbeschränkung wegen Gefährdung durch Sog und Wellenschlag (See)

Schallsignal geben

Nur für Kleinfahrzeuge ohne Maschinenantrieb befahrbar

Fahrwassereinengung; Abstand in Metern, in dem sich Fahrzeuge vom Tafelzeichen entfernt halten sollen Durchfahrtshöhe begrenzt (Binnen)

Fahrwassertiefe begrenzt (Binnen)

Beschränkung auf zusätzlicher Tafel angegeben

Empfehlungs- und Hinweiszeichen ­ See und Binnen

Erlaubnis zum Durchfahren (Binnen) Empfehlung, in Pfeilrichtung zu fahren (Binnen)

Notsignale auf Seeschifffahrtsstraßen, auf Hoher See und auf Binnenschifffahrtsstraßen

Knallsignale in Zwischenräumen von ungefähr einer Minute Anhaltendes Ertönen eines Nebelsignalgerätes

Fahrerlaubnis für Wassermotorräder

Wasserskistrecke (bei See: im Fahrwasser)

Kitesurfstrecke (Binnen)

Erlaubnis zum Segelsurfen

Rote Fallschirm-Leuchtrakete

SOS durch Licht- oder Schallsignale

Fahrerlaubnis für Fahrzeuge, die weder mit Maschinenantrieb noch unter Segel fahren

Fahrerlaubnis für Fahrzeuge mit Maschinenantrieb (Binnen)

MAYDAY durch Sprechfunk

Notzeichen NC des Internationalen Signalbuches

Fahrerlaubnis für Segelfahrzeuge (Binnen)

Fahrerlaubnis für Sportboote (Binnen)

Ball über einer viereckigen Flagge

Ball unter einer viereckigen Flagge

Stillliegen erlaubt (Binnen)

Festmachen erlaubt (Binnen)

Flammensignal auf dem Fahrzeug

Leuchtrakete mit einem roten Stern

Nicht frei fahrende Fähre

Frei fahrende Fähre

Rote Handfackel

Orangefarbenes Rauchsignal

Fernsprechstelle

Hinweis auf Wehr (Binnen)

Signale einer Seenotfunkbake

Langsames und wiederholtes Heben und Senken der nach beiden Seiten ausgestreckten Arme

Ende eines Ge- oder Verbots

Ankern erlaubt (Binnen)

Nautischer Informationsfunk (Binnen)

Seewasserfärber

DCS (Digital Selective Calling = Digitaler Selektivruf)

Schallsignale der Fahrzeuge in der Binnenschiffahrt

1 langer Ton: »Achtung« 1 kurzer Ton: »Ich richte meinen Kurs nach Steuerbord« 2 kurze Töne: »Ich richte meinen Kurs nach Backbord« 3 kurze Töne: »Meine Maschine geht rückwärts« 4 kurze Töne: »Ich bin manövrierunfähig« 5 kurze Töne: »Man kann mich nicht überholen« Folge sehr kurzer (mehr als 5) Töne: »Gefahr eines Zusammenstoßes« Wiederholte lange Töne oder Gruppe von Glockenschlägen: »Notsignal« Die Schallzeichen der Großschifffahrt für das Wenden über Backbord- oder Steuerbordbug sind für Sportbootführer von großer Wichtigkeit: 1 langer, 1 kurzer Ton: »Ich wende über Steuerbord« 1 langer, 2 kurze Töne: »Ich wende über Backbord« Ebenso die Zeichen bei der Einfahrt in und der Ausfahrt aus Häfen und Nebenwasserstraßen: 3 lange, 1 kurzer Ton: »Ich will meinen Kurs nach Steuerbord richten« 3 lange, 2 kurze Töne: »Ich will meinen Kurs nach Backbord richten« 3 lange Töne: »Ich will überqueren«

Schallsignale der Fahrzeuge in der Seeschiffahrt

»Achtung« »Gefahr- und Warnsignal«

Kursänderungssignal: »Ich ändere meinen Kurs nach Steuerbord« Kursänderungssignal: »Ich ändere meinen Kurs nach Backbord« Kursänderungssignal: »Meine Maschine arbeitet rückwärts« Aufforderungssignal: »Bitte Ausweichpflicht nachkommen« Aufforderungssignal: »Aufforderung zum Anhalten« Signal bei verminderter Sicht (mind. alle 2 min.): Maschinenfahrzeug in Fahrt, Fahrt durchs Wasser Signal bei verminderter Sicht (mind. alle 2 min.): Maschinenfahrzeug in Fahrt, keine Fahrt durchs Wasser Signal bei verminderter Sicht (mind. alle 2 min.):

­ ­ ­ ­ ­ ­ Manövrierunfähige Fahrzeuge Tiefgangbehinderte Fahrzeuge Schleppende oder schiebende Fahrzeuge Segelfahrzeuge in Fahrt Manövrierbehinderte Fahrzeuge in Fahrt oder vor Anker Fischende Fahrzeuge in Fahrt oder vor Anker

Signal bei verminderter Sicht (mind. alle 2 min.): Letztes bemanntes Fahrzeug eines Schleppzuges Signal bei verminderter Sicht (mind. jede min.): Ankerlieger unter 100 m Länge Signal bei verminderter Sicht (mind. jede min.): Ankerlieger über 100 m Länge Warnsignal eines Ankerliegers Überholsignal:

»Ich beabsichtige, Sie an Ihrer Steuerbordseite zu überholen«

Überholsignal:

»Ich beabsichtige, Sie an Ihrer Backbordseite zu überholen«

Überholsignal:

»Ich beabsichtige, Sie an Ihrer Steuerbordseite zu überholen«

Überholsignal:

Zustimmung des zu überholenden Fahrzeuges zum Überholen

Überholsignal:

»Ich beabsichtige, Sie an Ihrer Backbordseite zu überholen«

Bleib-weg-Signal (in jeder min. mind. 5 x hintereinander

mit jeweils 2 sec. Zwischenpause, so lange wie erforderlich):

Bleib-weg-Signal (mind. 15 min. in Folge): »Gefahr durch freiwerdende Güter ­ Brand- u. Explosionsgefahr ­ Abstand halten«

»Gefahr durch freiwerdende Güter ­ Brand- u. Explosionsgefahr ­ Abstand halten«

Vorfahrtsregeln

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Abb. 1 Gegenkommer: Beide müssen ihren Kurs nach Steuerbord ändern. Abb. 3 Segler mit Wind von verschiedenen Seiten: Boot mit Wind von Backbord weicht Boot mit Wind von Steuerbord aus.

Abb. 2 Segler mit Wind von der gleichen Seite: Das Luv-Boot weicht dem LeeBoot aus.

Abb. 4 Regattasegeln: Hier gelten weitergehende Regeln, die den Rahmen dieser Broschüre sprengen würden. Fragen Sie Ihren Segel-Lehrer!

Fortsetzung: Vorfahrtsregeln

Abb. 5 Kreuzende Kurse: Wer von rechts kommt, hat Wegerecht. Das Boot an der Backbordseite weicht nach Steuerbord aus.

Kleine Knotenkunde

Abb. 1 Achtknoten: Verhindert z.B., dass Schoten aus Umlenkrollen ausrauschen.

Abb. 2 Kreuzknoten: Abb. 6 Motor- und Segelboot: Das Motorboot muss grundsätzlich ausweichen. Verbindet zwei gleich starke Enden.

Abb. 3 Palstek: Der Palstek ist eine Schlinge, die sich nicht zuzieht. Man nutzt ihn als Sicherheitsleine um den eigenen Körper oder legt ihn zum Festmachen des Schiffes über einen Poller oder Pahl.

Fortsetzung: Kleine Knotenkunde

Abb. 4 Schotstek: Verbindet zwei unterschiedlich starke Enden.

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Abb. 7 Slipstek: Ein auf Slip gelegter Knoten lässt sich schnell wieder lösen.

Abb. 5 Doppelter Schotstek: Verbindet zwei unterschiedlich starke Enden.

Abb. 8 Zwei halbe Schläge: Dienen zur zusätzlichen Absicherung anderer Knoten wie z.B. dem Webeleinstek.

Abb. 6 Webeleinstek: Mit dem Webeleinstek werden z.B. Fender an der Reling oder Leinen an Rundhölzern, Pfählen oder Pollern festgemacht.

Abb. 9 Eineinhalb Rundtörn mit zwei halben Schlägen: Wird z.B. zum Festmachen eines Bootes an einem Ring benutzt.

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