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MARIA - MUTTER VON KANA

FÜLLT DIE KRÜGE ­ SIE WIRKT: MAIANDACHTEN

KRUG IM HEILIGTUM SCHÖNSTATT AM KAHLENBERG

Modelle für Maiandachten erstellt anlässlich des Jubliäums:25 Jahre Krug

Schönstatt am Kahlenberg, 1190 Wien, April 2008 www.schoenstatt.at; www.schoenstattzentrum-wien.at

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25 Jahre Krug Vor 25 Jahren entstand in Schönstatt am Kahlenberg anlässlich der ersten Pfingstwallfahrt in das neu eingeweihte Schönstattheiligtum ein geistlicher Lebensvorgang, der erfolgreich wurde: Bei der Hochzeit zu Kana (Joh 2,1-12) sagt Maria zu Jesus: Sie haben keinen Wein mehr. Er wiederum sagt zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser. Der Oberkellner ,,kostet das Wasser, das zu Wein geworden war". Dieses Wunder, bei dem 6x100 l Wein der Hochzeit geschenkt werden, war Anregung eine besondere Erfahrung der Schönstattbewegung zu bebildern: die ,,Beiträge zum Gnadenkapital". Wir bringen der Mutter Gottes unser Leben, das was uns bewegt ­ Erfolge und Misserfolge, Gebete, Freud und Leid ­ und sie beschenkt viele Menschen aus diesem Schatz mit vielen Gaben, besonders im Bereich der Selbsterziehung. Wir können nichts ohne sie unternehmen, sie tut aber auch nichts ohne uns, entsprechend dem Wort ,,Nichts ohne Dich, nichts ohne uns". Es handelt sich dabei jedoch nicht einfach um einen Handel, sondern um einen Wandel, um ein Wunder: ,,Sie haben keinen Wein mehr." Sagt sie zu ihrem Sohn ­ und aus der Schule Kanaans sagt sie sozusagen zu uns: ,,Bringt mir, was ihr gerade habt, macht es für mich und den Dreifaltigen Gott zur Liebe ­ und mein Sohn verwandelt es in überreichen Segen." Im Folgenden sind 4 Maiandachten zusammengestellt, die 1:1 übernommen oder auch variiert/kombiniert werden können. Es sind gängige Nöte aufgegriffen, wo viele Menschen unserer Zeit erleben: ,,Wir haben keinen Wein mehr":

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1)Maria ­ Mutter von Kana: Die Not der Arbeitswelt (Hl. Familie, 1. Mai) 2)Maria ­ Mutter von Kana: Die Not der Erziehungsfragen (Maria im Abendmahlsaal/Coenaculum, Hl. Geist - Pfingsten) 3)Maria ­ Mutter von Kana: Die Not der ,,Globalisierung" (Königin der Welt/Königin des Friedens) 4)Maria ­ Mutter von Kana: Die Not der Kraftlosigkeit/Lustlosigkeit (,,der uns die Eucharistie geschenkt hat", Fronleichnam) Die Klammerausdrücke weisen auf Messformulare aus dem normalen Messbuch oder aus dem Marienmessbuch hin, die ebenfalls gute Elemente enthalten. Die folgenden Texte sind von mir, einige, die ich im Folgenden besonders anführen werde, entstammen der Textsammlung, die auch für weiterführende Marienandachten sehr zu empfehlen ist: J. Treutlein, M. Emge, Die Frau, die mich zu Christus führt, Modelle und Bausteine für Marienfeiern, Bd. 1-4, Verlag Echter, Regensburg (Text 1.8 stammt aus Band 1, S. 180; Text 2.8 aus Bd. 3, 339, Text 2.10 aus Bd. 3, 340f; Text 3.8 aus Bd. 4, 358f; Text 4.9 aus Bd. 2, 209) Die beiden Bildtafeln entstammen ebenfalls diesen Büchern. Zu den Liedern empfehle ich, den Gemeinden bekannte

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Marienlieder aus dem Gotteslob o.ä. einzubauen (es gibt auch zwei schöne ,,Kruglieder", die auf Anfrage in Schönstatt am Kahlenberg erhältlich sind) Viel Freude und einen gesegneten Mai wünscht Pfr. Bernhard Mucha Biedermannsdorf

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1. Maria ­ Mutter von Kana Die Not der Arbeitswelt (Hl. Familie, 1. Mai) Vorüberlegung: Der Krug ist eine Möglichkeit, mein Leben, mit all seinen Facetten vor Gott hin zu tragen ­ in einer doppelten Weise, ich mache mein Leben, das Schöne und das Schwere zum Geschenk ­ Probleme meines Lebens können zur Gabe werden und ich kann auch all diese Dinge als Sorge und Anliegen, als Bitte vor Gott tragen im Bewusstsein: Er sorgt sich um mich ­ nicht zuletzt auf Bitte unserer Mutter und Königin und das Netz der gefüllten Krüge gibt dem Herrn die Möglichkeit, das Wunder von Kana zu wiederholen, aus Wasser wird Wein, aus wenig wird Fülle des Segens. Eine ganz tiefe Not unserer Zeit ist die Arbeitswelt: Arbeitslosigkeit, Stress, Überforderung, Mobbing sind unter anderem Probleme, mit denen viele Menschen zu kämpfen haben. Jesus selbst ist in einer Arbeiterfamilie aufgewachsen. Seine Jünger hat er zumeist aus manuell arbeitenden Berufen heraus geholt. Gottesdienstelemente: 1.1 Begrüßung: Unser Herr Jesus Christus, der in der Heiligen Familie unseren Alltag geheiligt hat, sei mit Euch: ,,Arbeit ist Teilnahme an der schöpferischen und sich verschenkenden Tätigkeit Gottes." (PJK) ­ Arbeit gehört zu

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unserem Leben ­ wobei da nicht in erster Linie die ,,Erwerbsarbeit", sondern jede Form schöpferischen Tuns und Leidens gemeint ist. Arbeit wiederum ist selbst oft Ursache von Leid, begleitet von Ungerechtigkeit und zumindest scheinbarer Sinnlosigkeit. 1.2 Herr Jesus Christus, Du hast uns berufen, uns für den Aufbau deines Reiches einzusetzen Herr erbarme Dich Viele erleben das Los der Arbeitslosigkeit, sie finden keine neue Arbeit und empfinden so in ihrem Leben eine tiefe Sinnlosigkeit Christus erbarme Dich Unsere Arbeitsplätze sind von Konkurrenz geprägt, Mobbing, ungutes Klima zwischen den Kollegen machen die Arbeit so für viele zur Qual Herr erbarme Dich 1.3 Gebet (abgewandelt vom 1. Mai): Gott, du Schöpfer der Welt, du hast den Menschen zum Schaffen und Wirken bestimmt. Auf die Fürsprache unseres Schutzpatrons, des heiligen Josef und seiner Braut Maria, die mit ihrer Hände Arbeit die Heilige Familie ernährten, gib uns Kraft und Ausdauer,

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damit wir deinen Auftrag auf Erden erfüllen und so den verheißenen Lohn empfangen. Darum bitten wir durch Jesus Christus. 1.4 Lesung: Kol 3,14-15.17.23-24 (siehe 1. Mai, Josef der Arbeiter) Tut eure Arbeit gern, als wäre sie für den Herrn und nicht für Menschen Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Kolosser Vor allem aber liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht. In eurem Herzen herrsche der Friede Christi; dazu seid ihr berufen als Glieder des einen Leibes. Seid dankbar! Alles, was ihr in Worten und Werken tut, geschehe im Namen Jesu, des Herrn. Durch ihn dankt Gott, dem Vater! Tut eure Arbeit gern, als wäre sie für den Herrn und nicht für Menschen; ihr wisst, dass ihr vom Herrn euer Erbe als Lohn empfangen werdet. Dient Christus, dem Herrn! 1.5 Betrachtung: Tut eure Arbeit gern Paulus weist einen Weg Tut eure Arbeit gern als wäre sie für den Herrn und nicht für Menschen Nehmt Eure Arbeitslosigkeit an, als wäre sie für den Herrn und nicht für Menschen Nehmt Eure Kollegen an, sie sind auch des Herrn und nicht

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der Menschen Was er euch sagt, das tut Deine Arbeit ist kostbar ­ auch wenn Du gerade nichts dafür verdienst Du bist kostbar ­ auch wenn Du gerade nichts verdienst Du bist wertvoll ­ auch wenn Dich andere schlecht machen Was er euch sagt, das tut 1.6 Litanei V/A Sie haben keinen Wein mehr V: Ich fühle mich ausgenützt - A: sie haben keinen Wein mehr V: Ich leide mit meinem Partner - A: sie haben keinen Wein mehr V: Ich leide an meinem Partner ­ A: sie haben keinen Wein mehr V: Niemand will mir mehr Arbeit geben ­ A: sie haben keinen Wein mehr .... V/A: Füllt die Krüge: V: Da ist mein Schmerz ­ A: füllt die Krüge V: da ist mein Ärger ­ A: füllt die Krüge V: da sind meine Schulden ­ A: füllt die Krüge V: da ist mein schwaches Gebet ­ A: füllt die Krüge V: da ist meine Ohnmacht ­ A: füllt die Krüge V: da ist meine Wut ­ A: füllt die Krüge V: sie haben mich schlecht gemacht ­ A: füllt die Krüge V: Ich hab mit gemobbt ­ A: füllt die Krüge

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1.7 Kruggang: Ich lege meine Sorgen und Freuden im Zusammenhang mit der Arbeit in den Krug ­ und verbinde damit meine persönlichen Bitten und die Bitten aller, denen die Arbeit zur Lebensnot geworden ist. Maria bittet mit und für uns: Der Herr wird es in unendlichen Segen verwandeln 1.8 Fürbittgebet: Josef spielt in der Heiligen Schrift scheinbar nur eine Nebenrolle, diese ist jedoch sehr wichtig: Nazaret ­ nicht ohne Josef Wir antworten auf die Anrufungen: Bitte für uns! Josef, Du hast auf Gottes Wort vertraut. Du bist behutsam unbekannte Wege gegangen. Du warst aufmerksam für Gottes Zeichen. Du hast deine Lebenspläne durchkreuzen lassen. Du hast dich ganz in den Dienst Gottes gestellt. Du hast Maria die Treue gehalten. Du hast dich entschlossen zu Maria bekannt. Du warst für Maria der beschützende Begleiter. Du hast Maria Sicherheit gegeben. Du bist mutig in ein fremdes Land gezogen. Du hast mit Maria die Sorgen von Eltern geteilt. Du hast für Jesus väterlich gesorgt. Du hast für deine Familie Verantwortung übernommen. Du hast deine Familie geliebt. Du hast mit deiner Hände Arbeit deine Familie ernährt.

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Du hast für Jesus viele Mühen in Kauf genommen. Höre auf unser Gebet. 1.9 Abschluss: Vater unser, Gegrüßet seist Du Maria Segensgebet: priesterlicher Segen oder: V: Maria mit dem Kinde lieb A: Uns allen Deinen Segen gib.

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2. Maria ­ Mutter von Kana: Die Not der Erziehungsfragen (Maria im Abendmahlsaal/Coenaculum, Hl. Geist ­ Pfingsten) Vorüberlegungen: Papst Benedikt XVI. schrieb am 24. Jänner 2008 an die Stadt Rom: ,,Das Erziehen war jedoch niemals einfach und heute scheint es immer schwieriger zu werden. Die Eltern, die Lehrer, die Priester und alle, die eine unmittelbare Erziehungsverantwortung tragen, wissen das sehr gut. Es ist daher die Rede von einem großen ,,Bildungs- und Erziehungsnotstand"." Er spricht damit etwas aus, was viele in unseren Kreisen empfinden ­ und fordert eine neue Form der Erziehung zu Verantwortung, zu Grundhaltungen und deswegen zur wahren Freiheit. Das ergibt eine Spannung, die nicht auflösbar ist und die uns immer wieder bewusst macht, dass wir Menschen auch dieses Problem nicht allein lösen können. Die Mutter der Krüge kann den Herrn bewegen, Erziehungswunder zu wirken. Die Schönstattbewegung versteht sich als Erziehungsbewegung, deswegen halte ich den Krug auch in diesen Fragen für besonders bedeutsam.

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Gottesdienstelemente: 2.1 Begrüßung: Unser Herr Jesus Christus, der selbst als Kind in einer Familie aufgewachsen ist, sei mit Euch: Jesus ist in die Heilige Familie hinein gekommen und, ­ da er ganz Mensch war, ­ auch erzogen worden. Dieser Vorgang war nicht einfach, wie die Erzählung über den Zwölfjährigen uns zeigt. Lassen wir uns nicht entmutigen, an das Gute in unseren Kindern zu glauben, das Gott in sie hineingelegt hat ­ und genau deswegen können wir sie fordern, ihnen Grenzen zeigen und Herausforderungen aufzeigen, um dieses Gute zu fördern. 2.2 Herr Jesus, Du bist wirklich Mensch geworden und als Kind erzogen worden Herr erbarme Dich Wir erleben eine große Hilflosigkeit, tun uns schwer, Grenzen zu setzen Christus erbarme Dich Oft gelingt es uns nicht, uns selbst zu erziehen und so Vorbild für unsere Kinder und Jugendlichen zu sein Herr erbarme Dich

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2.3 Gebet: Allmächtiger Gott Maria hat im Erziehungsdienst an ihrem Sohn nicht immer alles verstanden. Dennoch hat sie ihrem Kind deutlich gesagt, was sie denkt, hat aber ebenso demutsvoll im Herzen bewahrt, was er ihr sagte. Steh uns bei, das Originelle, das Du in unsere Kinder hineingelegt hast, zu bewahren und ihnen gleichzeitig jene Grenzen aufzuzeigen, die ihnen helfen zu starken, reifen und freien Persönlichkeiten zu werden ­ darum bitten wir durch eben diesen Deinen Sohn, Jesus Christus, unsern Herrn 2.4 Bibelstelle: Lk 2,41-52 Kind, wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht. Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas Die Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem. Als er zwölf Jahre alt geworden war, zogen sie wieder hinauf, wie es dem Festbrauch entsprach. Nachdem die Festtage zu Ende waren, machten sie sich auf den Heimweg. Der junge Jesus aber blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es merkten. Sie meinten, er sei irgendwo in der Pilgergruppe, und reisten eine Tagesstrecke weit; dann suchten sie ihn bei den Verwandten und Bekannten. Als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn dort. Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel; er saß mitten

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unter den Lehrern, hörte ihnen zu und stellte Fragen. Alle, die ihn hörten, waren erstaunt über sein Verständnis und über seine Antworten. Als seine Eltern ihn sahen, waren sie sehr betroffen, und seine Mutter sagte zu ihm: Kind, wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht. Da sagte er zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört? Doch sie verstanden nicht, was er damit sagen wollte. Dann kehrte er mit ihnen nach Nazaret zurück und war ihnen gehorsam. Seine Mutter bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen. Jesus aber wuchs heran, und seine Weisheit nahm zu, und er fand Gefallen bei Gott und den Menschen. 2.5 Betrachtung: Kind, wie konntest Du uns das antun? Wie oft denken wir so unsere Kinder machen uns Sorgen, in der Schule, in der Freizeit man kann sich auf sie nicht verlassen sie gehen nicht in die Kirche Kind, wie konntest Du uns das antun? Wusstet ihr nicht ...? wir wissen nicht, was Du, Gott, mit dem Kind vor hast Wir kennen seine Originalität nur zum Teil und oft stört sie uns mehr, als dass wir ihren Wert erkennen Wir wissen uns oft nicht zu helfen

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Was er euch sagt, das tut: Eure Kinder sind Euch anvertraut Verhelft ihnen zum Leben inmitten unserer Welt Zeigt ihnen seine Schönheit und seine Gefahren Verhelft ihnen, stark zu sein ­ in dem ihr ihnen Halt und Sicherheit gebt Verhelft ihnen, stark zu sein ­ in dem ihr sie fordert und fördert Verhelft ihnen, stark zu sein ­ in dem ihr ihnen Grenzen setzt und selbst stark bleibt 2.6 Litanei V/A: Sie haben keinen Wein mehr: V: Papst Benedikt spricht von einem ,,Erziehungsnotstand" A: sie haben keinen Wein mehr V: Mein Kind ist frech und ich weiß nicht weiter ­ A: sie ... V: Es spricht böse über seine Lehrer ­ A: sie .. V: Die Kraftausdrücke gehen mir schon auf die Nerven ­ A: sie .. V: Ich bin müde und will meine Ruhe haben ­ A: sie ... V: Der Trotz meines Kindes reibt mich auf ­ A: sie ... V/A: Füllt die Krüge V: Da ist die Liebe zu meinem Kind ­ A: füllt die Krüge V: da ist die ständige Sorge, ob es ihm gut geht ­ A: füllt die Krüge V: da ist meine eigene Angst vor Grenzen ­ A: füllt die Krüge

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V: da ist die zugeknallte Tür ­ A: füllt die Krüge V: da ist die spontane, unerwartete Umarmung ­ A: füllt die Krüge V: da ist die Zerrissenheit, meine und die des Kindes ­ A: füllt die Krüge 2.7 Kruggang: Meine Freude mit meinen Kindern ­ und alles, das misslungen scheint, mache ich zur Kruggabe und bitte den Herrn auf die Fürbitte seiner Mutter, in meiner Familie und bei möglichst vielen diese zum Erziehungswunder unserer Zeit zu verwandeln 2.8 Abschlussgebet: Zur Mutter vom guten Rat Alles möcht ich dir erzählen, alle Sorgen, die mich quälen, alle Zweifel, alle Fragen möcht ich, Mutter, zu dir tragen. Wege, die ich selbst nicht kenne, liebe Namen, die ich nenne, Schuld, die ich mir aufgeladen, andern zugefügten Schaden, Ärgernis, das ich gegeben, all mein Wollen, all mein Streben, mein Beraten, mein Verwalten, mein Vergessen, mein Behalten, mein Begehren, mein Verzichten und mein Schweigen und mein Richten,

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alle kleinen Kleinigkeiten, die so oft mir Müh' bereiten, jedes Lassen, jede Tat , Mutter, dir, vom guten Rat, leg ich alles in die Hände. Du führst es zum rechten Ende. Amen. (Altes Volksgebet) 2.9 Abschluss: Vater unser Gegrüßet seist Du Maria Segensgebet: priesterlicher Segen, oder V: Maria mit dem Kinde lieb A: Uns allen Deinen Segen gib. 2.10 Alternativ- oder Zusatztext: Litanei: Herr, erbarme dich unser Christus, erbarme dich unser Herr, erbarme dich unser Gott Vater, von dir kommt jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk. Erbarme dich unser Gott Sohn, dein Name ist ,,wunderbarer Ratgeber". Erbarme dich unser Gott Heiliger Geist, du Geist des Rates. Erbarme dich unser Heiligste Dreifaltigkeit! Wie unergründlich sind deine Entscheidungen, wie unerforschlich deine Wege!

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Erbarme dich unser Heilige Maria, Mutter Gottes Alle: Bitte für uns Mutter des Ewigen Wortes Mutter der göttlichen Weisheit Mutter des Einen, der unser Lehrer ist Mutter unseres Herrn und Meisters Mutter des Verkünders der Frohen Botschaft Mutter Christi, dessen Worte Geist und Leben sind Du hast Gottes Wort im Herzen bewahrt. Alle: Sei uns nahe Du weißt um göttliche Geheimnisse. A: Sei ... Du weißt, was Gott gefällt. Du bist innig verbunden mit dem Ratsschluss der Liebe Gottes. Du bist ganz erfüllt mit den Gaben des Heiligen Geistes. Bei dir finden wir Rat und Hilfe. Du rätst uns: Was Er euch sagt, das tut! Wenn wir uns entscheiden müssen. A: Berate uns Wenn wir nicht mehr wissen, wie es weitergehen soll. A: Berate ... Wenn die Lage kompliziert geworden ist. Wenn uns das Abwägen schwer fällt. Wenn guter Rat teuer ist. Wenn andere uns um einen Rat bitten. Wenn die Situation Klugheit erfordert. Wenn uns das Gute und Richtige zu schwer erscheint.

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Allen, die in Politik und Gesellschaft Weichen stellen. A: Steh ihnen bei Den Entscheidungsträgern in Räten und Gremien. A: Steh ... Den Verantwortlichen in den Beratungsstellen. Den Seelsorgern im Beichtstuhl. Den Frauen und Männern, die andere geistlich begleiten. Den Eltern, die ihre Erziehungsaufgabe ernst nehmen wollen. Den Jugendlichen, die vor der Berufswahl stehen. A: Gib ihnen guten Rat Denen, die den richtigen Ehepartner suchen. A: Gib ... Denen, die an einen geistlichen Beruf denken. Denen, die ihr Leben neu ordnen müssen. Den Pfarrgemeinden, die auf neue Herausforderungen antworten müssen. Allen, die ein kirchliches Amt haben. Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt Herr, verschone uns Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt Herr, erhöre uns Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt Herr, erbarme dich Allmächtiger Gott, du kennst unsere Zweifel und unsere Gedanken. Auf die Fürsprache der seligen Jungfrau Maria, in deren Schoß dein Sohn Mensch geworden ist, schenke uns deinen Rat. Lass uns erkennen, was dir gefällt, und leite uns in unserem Tun. Darum bitten

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wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

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3. Maria ­ Mutter von Kana: Die Not der ,,Globalisierung" (Königin der Welt/Königin des Friedens) Vorüberlegungen: Die Globalisierung macht vielen Sorge. Europäische Union, wirtschaftliche Abhängigkeit, das Zusammenwachsen der Kulturen bis in unsere Dörfer, der Klimawandel, Genforschung und Genmanipulation ­ Fragen über Fragen, Sorgen über Sorgen ­ und jeder von uns: ein kleines Rädchen im Getriebe. Christen haben eine Weltsendung, Jesus Christus möchte durch uns der Welt eine Seele geben, ein menschliches Antlitz, das seiner Liebe entspricht. Maria wird von vielen als Mensch gesehen, der diese Sendung schon ganz ausfüllt. Viele verehren sie deswegen auch als Königin der Welt, als Königin des Friedens. Gottesdienstelemente: 3.1 Begrüßung: Unser Herr Jesus Christus, der Maria zur Königin des Weltfriedens gekrönt hat, sei mit Euch Papst Benedikt kritisiert am 6. 1. 2008 die heutige Globalisierung: "Man kann nicht sagen, dass die Globalisierung ein Synonym für Weltordnung ist, im Gegenteil". Es sei vielmehr nötig, die Reichtümer der Welt gerecht zu verteilen. Die Welt brauche Hoffnung, "eine größere Hoffnung, die es möglich macht, das Gemeinwohl

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aller dem Luxus weniger vorzuziehen". Die umwälzenden Veränderungen unserer Zeit stellen uns vor neue, umfassende Probleme. Christus ist neu gefordert ­ und er wiederum lädt uns ein, an das Wunder der Krüge zu glauben, wir haben keinen Wein mehr, wir vertrauen, dass Du uns aus ,,unserem Wasser" den Wein schenkst, der die globalisierte Welt wieder mit echter Hoffnung erfüllt. 3.2 Herr Jesus, Du hast für die Einheit der Kirche gebetet Herr erbarme Dich Du hast deinen Jüngern einen Auftrag für die ganze Welt gegeben Christus erbarme Dich Als Auferstandener hast Du immer wieder den Friedensgruß gesagt Herr erbarme dich 3.3 Gebet: Allmächtiger Gott, Dein Sohn ist der Fürst des Friedens, der Retter der Welt. Er hat Maria als Königin des Friedens an seine Seite gehoben. Lass in unseren Herzen Hoffnung und Frieden wachsen und in die Welt verbreiten, durch ihn, Christus, unsern Herrn

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3.4 Schriftstelle: Mt 28,16-20 Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder. Einige aber hatten Zweifel. Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt. 3.5 Betrachtung Der Auftrag Jesu ist eindeutig: Seine Botschaft gehört der ganzen Welt ­ und seine Botschaft begründet eine neue Gesellschaftsordnung: Das Reich Gottes, das diese Welt jedoch transzendiert, übersteigt ­ und mit dieser Welt nicht einfach gleichzusetzen ist, auch wenn es in unserer Welt schon beginnt. Und wir, seine Jünger, dürfen und müssen glaubwürdige Boten dieses Reiches sein ... Mir ist alle Macht gegeben Wir beobachten: Kriege und Katastrophen Terror macht Angst Unsere Nachbarn sind aus einem anderen Land

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Stürme werden immer heftiger Mir ist alle Macht gegeben Darum geht zu allen Völkern Die kommen doch schon zu uns Da ist vieles so fremd und unheimlich Kann ich dem anderen trauen? Was er euch sagt, das tut Darum geht zu allen Völkern und macht sie zu meinen Jüngern 3.6 Litanei V/A: Sie haben keinen Wein mehr V: Wo soll das hinführen? ­ A: sie haben keinen Wein mehr V: werden meine Kinder als Soldaten in Afrika kämpfen müssen ­ A: sie haben keinen Wein mehr V: meine Nachbarn sind Türken ­ A: sie haben keinen Wein mehr V: die Überschwemmung hat Schaden angerichtet ­ A: sie haben keinen Wein mehr V: Es gibt immer mehr Stürme ­ A: sie haben keinen Wein mehr V: Sogar die Pfarrhäuser sind nicht mehr sicher ­ A: sie haben keinen Wein mehr V: Man weiß nicht mehr was gut ist, EU oder nicht EU ­ A: sie haben keinen Wein mehr V: Da wird über Minarette diskutiert - A: Sie haben keinen Wein mehr

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V/A: Füllt die Krüge: V: Da ist die Freude, dass wir weit und oft ohne Grenzbalken reisen können ­ A: Füllt die Krüge V: Da sind billigere Arbeitskräfte, die uns ruinieren A: Füllt die Krüge V: Da ist meine Angst vor einem Überfall - A: Füllt die Krüge V: Da ist die Sorge um die Zukunft - A: Füllt die Krüge V: Da ist schon wieder zu warmes Wetter - A: Füllt die Krüge V: Da sind auch spannende multikulturelle Feste - A: Füllt die Krüge V: Meine Nachbarn sind so laut - A: Füllt die Krüge 3.7 Kruggang: Meine Freude an der modernen Welt und alle Sorgen werfe ich in den Krug ­ im Vertrauen, dass auf die Fürbitte der Königin des Friedens der Herr aus den gefüllten Krügen den Wein des Friedens ausgießt über die Menschheit des 3. Jahrtausends 3.8 Gebet: 5.Gesätz Glorreicher Rosenkranz: ,,der dich, o Jungfrau, im Himmel gekrönt hat" und/oder Maiandacht03, 358 f: Litanei zur Regina Pacis

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Litanei zur Regina Pacis V: Lasst uns beten für den Frieden unserer Erde, denn der Friede der Erde ist todkrank. Hilf ihm, süße Jungfrau Maria, hilf uns sprechen: Friede sei dem Frieden unserer armen Welt. Die du vom Geist des Friedens gegrüßt wurdest, A: Erbitte uns den Frieden ­ (jedes Mal) Die du das Wort des Friedens in dich aufnahmst, A: Erbitte ... ­ Die du das heilige Kind des Friedens zur Welt geboren hast, A: ... Du Helferin des Allversöhners Du Willige des Allverzeihers Du Hingegebene an sein ewiges Erbarmen Um der Lieblichkeit der Erde willen Um der unversehrten Majestät der Meere willen Um der reinen Hoheit der Gebirge willen Du Geliebte unseres Schöpfers Du Gebenedeite seiner Schöpfung Du Vertreterin seiner Schöpfung Um der Angst der Kreaturen willen Um der kleinen Kinder willen, die in ihren Wiegen schlafen Um der Greise willen, die so gern in ihren Betten stürben Du Mutter der Schutzlosen Du Feindin der Herzlosen Du klarer Stern in allen Wolken der Verwirrung V: Um der Christen willen, die schon an der Christenheit verzweifeln, um der ganzen Menschheit willen, darin Gottes Ebenbild

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versinkt, rette doch, o Mutter, rette doch den Frieden. A: Rette ihn um deines Sohnes willen, dass er nicht umsonst für uns gekreuzigt wurde. V: Mutter, Mutter, schmerzensreichste aller Kreaturen, A: nimm in deine Arme die verlor'ne Welt!

3.9 Abschluss: Vater unser Gegrüßet seist Du Maria Segensgebet: priesterlicher Segen, oder V: Maria mit dem Kinde lieb A: Uns allen Deinen Segen gib.

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4. Maria ­ Mutter von Kana: Die Not der Kraftlosigkeit/Lustlosigkeit (,,der uns die Eucharistie geschenkt hat", Fronleichnam) Vorüberlegungen: Wir beobachten heute bei vielen Menschen eine ihr Leben bestimmende Kraftlosigkeit, nicht immer, aber gelegentlich krankhaft verstärkt in Depressionen. Nichts macht so richtig Freude, man hat zu nichts Lust, am ehesten helfen aufputschende Mittel, aber selbst diese oft nicht einmal. Christus hat uns auch ein ,,Aufputschmittel" gegeben, sich selbst im Sakrament der Eucharistie ­ seine Mutter hat mit ihm vieles durchgemacht, aber die Lebensenergie offensichtlich nicht verloren, bis unter das Kreuz. Gottesdienstelemente: 4.1 Begrüßung: Unser Herr Jesus Christus, der uns die Kraftnahrung der Eucharistie geschenkt hat, sei mit Euch Die Sehnsucht, etwas zu erleben, ist stark ­ aber die Kraft, selbst etwas zu gestalten ist wenig oder oft gar nicht vorhanden. Maria gestaltet ihr Leben in Höhen und Tiefen aus einer tiefen Gottverbundenheit ­ und viele Menschen erleben, dass in ihrer Nähe neue Kräfte wach werden ­ wie schon die Hirten und letztendlich auch Jesus, als er sie unter dem Kreuz zur Mutter der Kirche beruft.

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4.2 Herr Jesus, Du hast erlebt, nicht verstanden zu werden Herr erbarme Dich Herr Jesus, Du bist von den meisten verlassen worden Christus erbarme dich Herr Jesus, Du bist verraten und ungerecht verurteilt worden Herr erbarme dich 4.3 Gebet: Allmächtiger Gott, Dein Sohn Jesus Christus hat zwar im Garten gebetet, dass dieser Kelch an ihm vorübergehen solle, hat sich aber ganz deinem Willen anvertraut und ist aufrecht vor Pilatus und dem Hohen Rat gestanden. So hat er sterbend noch an seine Mutter und die Kirche gedacht und beide einander anvertraut. Lass uns im Vertrauen auf ihre Fürbitte wachsen in einer neuen Lebensfreude, in der Kraft Deiner Liebe und in der Lust Deine Botschaft weiterzugeben durch Christus unsern Herrn

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4.4 Schriftstelle: Joh 19, 25-34 ...und sogleich floss Blut und Wasser heraus... Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes: Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala. Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich. Danach, als Jesus wusste, dass nun alles vollbracht war, sagte er, damit sich die Schrift erfüllte: Mich dürstet. Ein Gefäß mit Essig stand da. Sie steckten einen Schwamm mit Essig auf einen Ysopzweig und hielten ihn an seinen Mund. Als Jesus von dem Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und gab seinen Geist auf. Weil Rüsttag war und die Körper während des Sabbats nicht am Kreuz bleiben sollten, baten die Juden Pilatus, man möge den Gekreuzigten die Beine zerschlagen und ihre Leichen dann abnehmen; denn dieser Sabbat war ein großer Feiertag. Also kamen die Soldaten und zerschlugen dem ersten die Beine, dann dem andern, der mit ihm gekreuzigt worden war. Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht, sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floss Blut und Wasser heraus.

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Und der, der es gesehen hat, hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr. Und er weiß, dass er Wahres berichtet, damit auch ihr glaubt. 4.5 Betrachtung Maria wird Mutter der Kirche Und Zeugin der Sakramente, nach einer alten Legende nimmt sie sogar das Blut, das aus dem Herzen Jesu kommt, mit einem Kelch auf (dargestellt auf dem Kreuz der Einheit) Sieh da, Deine Mutter Ich bin müde, ausgelaugt, alles ist mir zu viel Die Arbeit macht mich fertig meine Familie nervt mich ich weiß nicht mehr weiter und irgendwie will ich meine Ruhe haben Sieh da Deine Mutter Was er euch sagt, das tut Sieh da Deine Mutter Nimm Maria, vertrau dich ihr an Ja, Du darfst ihr auch Deine Lustlosigkeit sagen, aber wundere Dich nicht, wenn sie dich plötzlich fordert, aus dem Schneckenhaus herauszukriechen Und siehe: Aus der Seitenwunde kommen Blut und Wasser, die Sakramente der Kirche, neues Leben entsteht Aus Ohnmacht wird Allmacht aus Kreuz wird Segen

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aus Kraftlosigkeit eine Quelle neuen Lebens: 4.6 Litanei V/A: Sie haben keinen Wein mehr V: Es wird manchmal wirklich zu viel ­ A: sie haben keinen Wein mehr V: Stress, Überforderung, Burn Out ­ A: sie haben keinen Wein mehr V: Am Abend einfach fernsehen wollen ­ A: sie haben keinen Wein mehr V: Alkohol oder Computerspiele ­ A: sie haben keinen Wein mehr V: Die Nachrichten tun auch das Ihrige ­ A: sie haben keinen Wein mehr V: Mit der Kirche geht's bergab ­ A: sie haben keinen Wein mehr V/A: Füllt die Krüge V: ich hab überhaupt keine Lust (,,Null-Bock") - A: Füllt die Krüge V: Da sehe ich jetzt grad keinen Sinn ­ A: Füllt die Krüge V: Da hab ich einen wirklich guten Film gesehen ­ A: Füllt die Krüge V: Gestern waren wieder kaum Jüngere in der Sonntagsmesse - A: Füllt die Krüge V: mir ist so fad ­ A: Füllt die Krüge V: Ich sehe manchmal doch einen Lichtblick - A: Füllt die Krüge

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4.7 Kruggang: Meine eigene Lustlosigkeit, aber auch einige Freuden der letzten Zeit mache ich zum Geschenk, das in den Krug kommt ­ verbunden mit der Bitte um mehr Kraft für mich selbst, aber auch für alle Menschen, besonders jene, die sich in den Dienst der Frohen Botschaft stellen wollen: Die Königin der Krüge wird den Herrn bewegen, das Wunder erneuter Kraft für die Christen zu wirken 4.8 Anbetung/Aussetzung Rosenkranz: 5. Gesätz vom Lichtreichen Rosenkranz, ,,der uns die Eucharistie geschenkt hat" 4.9 Du Gott hier auf dem Altar! A: Wir beten dich an Du Gott hier in der Monstranz! A: Wir ... Wir schauen dich an und staunen ­ wir staunen und fassen dich nicht: Du Sohn des Vaters ­ und Sohn der Jungfrau Hirte ­ und Lamm Quelle ­ und Meer Priester ­ und Opfer Gipfel ­ und Abgrund Sternenlicht ­ und Flammenglut Strömung ­ und Stille Tau ­ und Sonne Brandung ­ und Ufer Wirbel ­ und Hauch Ferne ­ und Heimat Firmament ­ und Tiefe

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Nahrung ­ und Fülle des Lebens Vom Geist empfangen ­ und Spender des Geistes Du Sohn der Jungfrau du Geheimnis ­ und du Offenbarung Du Anfang ­ und du Ewigkeit Wir schauen dich an und staunen - wir staunen und fassen dich nicht. Aber wir lieben dich: Du ­ alles in allem und in uns allen. A: Wir beten dich an im Sakrament deiner Liebe. Amen

4.10 Abschluss Eucharistischer Segen und/oder: Vater unser Gegrüßet seist Du Maria Segensgebet: priesterlicher Segen, oder V: Maria mit dem Kinde lieb A: Uns allen Deinen Segen gib.

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www.schoenstatt.at

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