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LCP Proximale Femur-Hakenplatte 4.5/5.0. Teil des periartikulären LCP Plattensystems.

Operationstechnik

Inhaltsverzeichnis

Einführung

Eigenschaften und Vorteile AO Prinzipien Indikationen

2 4 5

Operationstechnik

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Produktinformation

Platten Schrauben Instrumente Sets

17 18 20 21

Bildverstärkerkontrolle

Warnung Diese Beschreibung reicht zur sofortigen Anwendung des Instrumentariums nicht aus. Eine Einweisung in die Handhabung dieses Instrumentariums durch einen darin erfahrenen Chirurgen wird dringend empfohlen.

Synthes

1

Eigenschaften und Vorteile

Die Synthes LCP Proximale Femur-Hakenplatte 4.5/5.0 ist Teil des periartikulären LCP Plattensystems, das Verriegelungsschraubentechnologie mit Standardplattentechnik kombiniert. Periartikuläres LCP Plattensystem Das periartikuläre LCP Plattensystem erlaubt die Behandlung von: ­ komplexen Frakturen des distalen Femurs mit der LCP Kondylenplatte 4.5/5.0. ­ komplexen Frakturen des proximalen Femurs mit der LCP Proximalen Femurplatte 4.5/5.0 oder der LCP Proximalen Femur-Hakenplatte 4.5/5.0. ­ komplexen Frakturen der proximalen Tibia mit der LCP Proximalen Tibiaplatte 4.5/5.0 oder der LCP Medialen Proximalen Tibiaplatte 4.5/5.0. Locking Compression Plate Die winkelstabile Kompressionsplatte (Locking Compression Plate ­ LCP) hat am Plattenschaft Kombilöcher, die ein DCU-Loch (Dynamic Compression Unit) mit einem Verriegelungsschraubenloch kombinieren. Die Kombilöcher bieten Flexibilität bezüglich axialer Kompression und Verriegelungsmöglichkeit über die ganze Länge des Plattenschafts.

Hinweis: Für detailliertere Informationen zu konventionellen und winkelstabilen Verplattungsprinzipien siehe Operationstechnik zur Synthes Locking Compression Plate (Art. Nr. 016.000.019).

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Synthes

LCP Proximale Femur-Hakenplatte 4.5/5.0

Operationstechnik

LCP Proximale Femur-Hakenplatte Die LCP Proximale Femur-Hakenplatte ist in vielerlei Hinsicht mit den herkömmlichen Methoden der Plattenfixation vergleichbar, mit einigen wichtigen Verbesserungen. Eine winkelstabile Versorgung wird durch die Verwendung von Verriegelungsschrauben ermöglicht. Zudem ist die bekannte AO-Verplattungstechnik anwendbar. Die winkelstabile Versorgung ist wichtig bei osteoporotischem Knochen oder bei Mehrfragment-Frakturen mit eingeschränktem Schraubenhalt. Diese Schrauben wirken nicht durch Kompression der Platte an den Knochen, um der Belastung des Patienten zu widerstehen, sondern wie zahlreiche kleine Winkelplatten. ­ Anatomisch vorgeformt an den grossen Trochanter. ­ Zwei proximale Haken zur Verankerung an der superioren Spitze des Trochanter major. ­ Die Verwendung von Verriegelungsschrauben sorgt für eine winkelstabile Versorgung unabhängig von der Knochenqualität. ­ In das proximalste Schraubenloch kann eine 7.3 mm durchbohrte Verriegelungsschraube oder eine durchbohrte konische Schraube eingebracht werden, die in einem Winkel von 95° zum Plattenschaft ausgerichtet ist. ­ In das nächste proximale Schraubenloch kann eine 5.0 mm durchbohrte Verriegelungsschraube eingebracht werden, die in einem Winkel von 110° zum Plattenschaft ausgerichtet ist. ­ In die Kombilöcher im Plattenschaft können 5.0 mm Verriegelungsschrauben im gewindetragenden Teil des Lochs oder 4.5 mm Kortikalisschrauben im DCU-Teil eingebracht werden. ­ Die Platte kann mit dem Plattenspanner gespannt werden, um eine Lastverteilung Knochen/Platte zu erzielen. ­ Stahlplatte mit limitiertem Kontakt. ­ Hergestellt aus Stahl in Implantatqualität (316L).

Synthes

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AO Prinzipien

1958 hat die AO vier Grundprinzipien erarbeitet, die zu Leitlinien für die Osteosynthese wurden.1 Auf die LCP Proximale Femur-Hakenplatte 4.5/5.0 angewandt lauten diese Prinzipien: Anatomische Reposition Proximale Haken und anatomisches Plattenprofil begünstigen die Reposition von Metaphyse zu Diaphyse und erleichtern die Wiederherstellung des Hals-Schaft-Winkels durch geeignete Schraubenplatzierung. Stabile Osteosynthese Die Kombination von konventioneller und winkelstabiler Plattenfixation bietet eine optimale Fixation unabhängig von der Knochendichte. Erhalt der Blutversorgung Das Design mit begrenzter Kontaktfläche reduziert den Kontakt Platte-zu-Knochen und erhält die periostale Blutversorgung. Frühe Mobilisierung Eine optimale Versorgung der Fraktur, kombiniert mit frühfunktioneller Mobilisierung, ist das geeignete Umfeld für Knochenheilung und Rückerlangung der Beweglichkeit.

1

M.E. Müller, M. Allgöwer, R. Schneider, H. Willenegger (1991). AO Manual of Internal Fixation, 3. Auflage. Berlin: Springer.

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Synthes

LCP Proximale Femur-Hakenplatte 4.5/5.0

Operationstechnik

Indikationen

Die LCP Proximale Femur-Hakenplatte 4.5/5.0 ist für Femurfrakturen vorgesehen, einschliesslich von: ­ Frakturen der Trochanterregion, trochantär einfach, zervikotrochantär, trochanterodiaphysär, multifragmentär pertrochantär, intertrochantär, intertrochantär umgekehrt oder transversal oder mit zusätzlicher Fraktur der medialen Kortikalis ­ Frakturen des proximalen Femurs kombiniert mit ipsilateralen Schaftfrakturen ­ metastatischer Fraktur des proximalen Femurs ­ Osteotomien des proximalen Femurs ­ Ausserdem für die Fixation von osteoporotischem Knochen und von Pseudarthrosen oder in Fehlstellung konsolidierter Frakturen

Postoperative Aufnahmen AP und lateral

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Operationstechnik

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Vorbereitung

Benötigte Sets LCP Proximales Femur-Hakenplatten-Set 4.5/5.0 (Stahl) Instrumentarium für periartikuläres LCP Plattensystem Set mit durchbohrten Verriegelungsschrauben und durchbohrten konischen Schrauben 5.0 und 7.3 mm LCP Grossfragment-Instrumentarium

Röntgenschablone (Art. Nr. 034.000.480)

LCP Grossfragment-Schraubenset

Präoperative röntgenologische Beurteilung vornehmen und den präoperativen Plan vorbereiten. Für eine umfassende Beurteilung Röntgenbilder des gesamten Femurs AP und lateral aufnehmen. Traktions-Röntgenbilder und Darstellungen des kontralateralen Femurs sind nützliche Hilfsmittel für den Planungsprozess. Beim Erwägen der LCP Proximalen Femur-Hakenplatte 4.5/5.0 die geeignete Platzierung der beiden proximalen Schrauben bestimmen. Zur Planung des Eingriffs die Röntgenschablone für die LCP Proximale Femur-Hakenplatte 4.5/5.0 verwenden. Plattenlänge, ungefähre Schraubenlängen und zu verwendende Instrumente festlegen. Patient in Rückenlage auf einen röntgenstrahlendurchlässigen OP-Tisch lagern, oder einen Fraktur-Extensionstisch bei Frakturkonstellationen mit geringer Energieeinwirkung. Durchleuchtungsdarstellungen des Femurs sowohl AP als auch lateral vor dem Abdecken des Patienten kontrollieren.

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Synthes

LCP Proximale Femur-Hakenplatte 4.5/5.0

Operationstechnik

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Fraktur reponieren Fraktur mit Hilfe eines Frakturtisches, Backen, Schanzschen Schrauben oder anderen herkömmlichen Repositionstechniken reponieren. Alternativ kann die provisorische indirekte Frakturreposition durch Anbringen der LCP Proximalen Femur-Hakenplatte 4.5/5.0 am proximalen Segment mit adäquat ausgerichteten Schrauben und einer Haltezange für Platten oder 4.5 mm Kortikalisschrauben an der Diaphyse erleichtert werden.

Wichtig: Die Fraktur sorgfältig reponieren, um Implantatversagen zu vermeiden.

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Operationstechnik

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Führungsdrähte einbringen

Instrumente 310.243 Führungsdraht 2.5 mm, mit Bohrspitze, Länge 200 mm, Stahl Führungsbüchse 5.0, für Führungsdraht 2.5 mm Führungsbüchse 7.3, für Führungsdraht 2.5 mm

324.174

324.175

Alternative 332.210 Nachschlagbolzen

Vor dem Platzieren der Platte am Knochen die Führungsbüchsen für jede proximale Verriegelungsschraube in die Plattenlöcher schrauben. Die Führungsbüchse 7.3 für das proximale Schraubenloch und die Führungsbüchse 5.0 für das zweite Verriegelungsschraubenloch verwenden. Die Führungsbüchsen können auch als Manipulationshilfe für die Positionierung der Platte am proximalen Femur verwendet werden. Die Haken mit Hilfe einer auf den Trochanter minor ausgerichteten 4.5 mm Kortikalisschraube platzieren. Die Schraube kann nach Einbringen der 7.3 mm Schraube im proximalen Fragment entfernt werden.

Alternative: Den Nachschlagbolzen für die Platzierung der Haken im proximalen Fragment verwenden.

Wichtig: Eine Kollision der 4.5 mm Kortikalisschraube mit der 7.3 mm Schraube vermeiden.

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Synthes

LCP Proximale Femur-Hakenplatte 4.5/5.0

Operationstechnik

Unter Durchleuchtungskontrolle (AP und lateral) in jedes der beiden proximalen Verriegelungslöcher einen Führungsdraht 2.5 mm durch die Führungsbüchsen einbringen. Die Führungsdrähte sollten den subchondralen Knochen erreichen, aber nicht durchdringen. ­ Die Platzierung des proximalen Führungsdrahts erfolgt im Strahlengang AP in den Mittelteil des inferomedialen Quadranten des Femurkopfs entlang einem Winkel von 50° zum Calcar femoralis. Eine solche Platzierung des Führungsdrahts erleichtert das Einbringen der proximalen Verriegelungsschraube in einem Winkel von 95° zum Femurschaft. ­ Der proximale Draht ist in der lateralen Ansicht zentral ideal platziert. Eine genaue Positionierung des proximalen Führungsdrahts (und letztlich der Verriegelungsschraube) gewährleistet die Ausrichtung der frontalen Ebene.

50°

Hinweise ­ Vor dem Einbringen eines Führungsdrahts in die zweite Führungsbüchse die korrekte Ausrichtung der Platte am proximalen Femur in der sagittalen Ebene überprüfen. Dies erfordert gewöhnlich sowohl visuelle als auch röntgenologische Beurteilung und beugt einer Extensionsdeformität (Apex anterior) vor, wenn die Platte an der Diaphyse angebracht wird. Wenn diese Ausrichtung zufrieden stellend ist, einen Führungsdraht durch die nächste (distale) Führungsbüchse einbringen und dabei die biplanare Durchleuchtungskontrolle aufrechterhalten. ­ Es ist wichtiger, die Führungsdrähte im proximalen Femur korrekt zu platzieren (mit Blick auf die gewünschten Schraubenpositionen) als die Kontur der Platte genau an die Anatomie des Femurs anzupassen. Durch die Möglichkeit der Schraubenverriegelung in der Platte erübrigt sich eine präzise Plattenanformung und das Andrücken der Platte an den Knochen.

Synthes

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Operationstechnik

4

Proximale 7.3 mm durchbohrte Schraube einbringen

Instrumente 314.050 319.701 314.230 Sechskantschraubenzieher, durchbohrt Messstab Sechskantschraubenzieher-Einsatz, durchbohrt Schnellkupplung für Kleine Bohrmaschine Drehmomentbegrenzer, 4 Nm, für Compact Air Drive und Power Drive

338.490 511.771

Zum Vorbohren von dichtem Knochen 310.632 310.634 Spiralbohrer Spiralbohrer 5.0 mm, durchbohrt 4.3 mm, durchbohrt

Den Messstab über den Führungsdraht schieben, um die Schraubenlänge zu bestimmen. Eine 7.3 mm durchbohrte Verriegelungsschraube der geeigneten Länge auswählen. Führungsbüchse mit dem durchbohrten Sechskantschraubenzieher entfernen.

Tipp: Dank der selbstbohrenden, selbstschneidenden Lippen der 7.3 mm und 5.0 mm Schrauben kann in den meisten Fällen auf Vorbohren und Gewinde Schneiden verzichtet werden. Bei dichtem Knochen kann die laterale Kortikalis nötigenfalls vorgebohrt werden. ­ Für 7.3 mm Schrauben einen 5.0 mm Spiralbohrer verwenden. ­ Für 5.0 mm Schrauben einen 4.3 mm Spiralbohrer verwenden.

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Synthes

LCP Proximale Femur-Hakenplatte 4.5/5.0

Operationstechnik

Unter Durchleuchtungskontrolle die Verriegelungsschraube mit einem maschinellen Antrieb und montiertem Drehmomentbegrenzer 4 Nm einbringen. Diese Schraube kann mit maschinellem Antrieb eingebracht werden. Allerdings muss das abschliessende Festziehen von Hand durchgeführt werden. Sobald die Schraube in der Platte verriegelt ist, den Führungsdraht entfernen.

Hinweis: Wenn es notwendig ist, die Platte zum Knochen zu ziehen, eine 7.3 mm durchbohrte, konische Schraube mit Vollgewinde im proximalen Schraubenloch verwenden. Dabei muss darauf geachtet werden, mit der konischen Schraube die Ausrichtung des Führungsdrahts nicht zu verändern. Kommt es zu einer Fehlausrichtung, kann dies den Austausch der konischen Schraube mit einer Verriegelungsschraube ausschliessen und dadurch die Gesamtstärke der Versorgung schwächen.

Wichtig: Mit durchbohrten konischen Schrauben kann keine Winkelstabilität hergestellt werden. Zur Gewährleistung der Winkelstabilität wird stets empfohlen, konische Schrauben durch Verriegelungsschrauben zu ersetzen. Wichtig: Jede Verriegelungsschraube vor dem Wundverschluss überprüfen, um sicherzustellen, dass die Schrauben sicher in der Platte verriegelt sind. Um als vollständig eingebracht zu gelten, müssen Schraubenköpfe in der winkelstabilen Position bündig mit der Platte abschliessen.

Synthes

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Operationstechnik

5

5.0 mm durchbohrte Schraube einbringen

Instrumente 314.050 319.701 314.230 Sechskantschraubenzieher, durchbohrt Messstab Sechskantschraubenzieher-Einsatz, durchbohrt Schnellkupplung für Kleine Bohrmaschine Drehmomentbegrenzer, 4 Nm, für Compact Air Drive und Power Drive Griff für Drehmomentbegrenzer Nrn. 511.770 und 511.771

338.490 511.771

397.705

Den Messstab über den Führungsdraht schieben, um die Schraubenlänge zu bestimmen. Eine 5.0 mm durchbohrte Verriegelungsschraube der geeigneten Länge auswählen. Führungsbüchse mit dem durchbohrten Sechskantschraubenzieher entfernen. Unter Durchleuchtungskontrolle die Schraube mit einem maschinellen Antrieb und montiertem Drehmomentbegrenzer 4 Nm einbringen. Abschliessend die Schraube jedoch unter Verwendung des Drehmomentbegrenzers von Hand festziehen. Nach einem Klick ist das optimale Drehmoment erreicht. Nach Verriegelung der Schraube in der Platte den Führungsdraht entfernen. Erwägungen zur Schraubenlänge: Die abgewinkelte 5.0 mm durchbohrte Verriegelungsschraube soll mit der 7.3 mm Schraube konvergieren, um eine Abstützung und somit zusätzliche Stabilität zu schaffen. Diese Konvergenz wird bei der Verwendung einer 5.0 mm durchbohrten Verriegelungsschraube mit Länge 85 mm erreicht.

Hinweis: Immer einen Drehmomentbegrenzer verwenden, wenn Verriegelungsschrauben mit maschinellem Antrieb eingebracht werden. Wichtig: Jede Verriegelungsschraube vor dem Wundverschluss überprüfen, um sicherzustellen, dass die Schrauben sicher in der Platte verriegelt sind. Um als vollständig eingebracht zu gelten, müssen Schraubenköpfe in der winkelstabilen Position bündig mit der Platte abschliessen.

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Synthes

LCP Proximale Femur-Hakenplatte 4.5/5.0

Operationstechnik

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Ausrichten der Platte an die Femurdiaphyse

Instrument 321.120 Plattenspanner mit Gelenken

Platte am lateralen Femurschaft mit einer Knochenhaltezange sichern und die Ausrichtung an der horizontalen Ebene (Rotation) geeignet justieren. Rekonstruktion der Länge und Frakturreposition können mit Hilfe einer Reihe indirekter Hilfsmittel erleichtert werden, wie zum Beispiel einem Frakturtisch, dem Plattenspanner mit Gelenken, dem grossen Distraktor, dem grossen Distraktor/Kompressor oder einem grossen Fixateur externe. In manchen Fällen können auch sachgerechte, die Weichteilgewebe erhaltende direkte Repositionstechniken mit Backen geeignet sein. Den Plattenspanner an das Ende der Platte anlegen, um die Platte zu spannen und die Fraktur zu komprimieren.

Hinweis: Unter Verwendung des Plattenspanners die Platte spannen und die Fraktur komprimieren, um eine lastteilende Versorgung herzustellen. Die Herstellung einer lastteilenden Versorgung ist für den Einsatz der proximalen Femur-Hakenplatte 4.5/5.0 erforderlich.

Alternative: Frakturkompression ist nicht möglich

Set LCP Proximales Femurplattenset 4.5/5.0 (Stahl)

Wenn das Frakturbild eine segmentale Zertrümmerung zeigt, die eine Frakturkompression unmöglich macht und deshalb eine Brückenplatte erfordert, ist eine LCP Proximale Femurplatte 4.5/5.0 (ohne Haken) vorzuziehen.

Synthes

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Operationstechnik

7

4.5 mm Kortikalisschrauben einbringen

Instrumente 310.310 314.270 319.100 Spiralbohrer 3.2 mm

Sechskantschraubenzieher, gross Tiefenmessgerät für Schrauben bis 6.5 mm 4.5 mm

323.460

Universalbohrbüchse 4.5/3.2, für Neutral- und Kompressionsstellung

Den Knochen mit dem Spiralbohrer durch die Universalbohrbüchse vorbohren. Für die neutrale Position die Bohrbüchse in den Lochanteil ohne Gewinde drücken. Um Kompression zu erreichen, die Bohrbüchse an das Ende des frakturfernen gewindefreien Lochanteils setzen (ohne Druck auszuüben). Mit einem Tiefenmessgerät die Schraubenlänge ermitteln.

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Synthes

LCP Proximale Femur-Hakenplatte 4.5/5.0

Operationstechnik

4.5 mm Kortikalisschraube geeigneter Länge auswählen und mit dem Sechskantschraubenzieher einbringen. So viele 4.5 mm Kortikalisschrauben wie nötig einbringen.

Hinweis: Vor der Insertion von Verriegelungsschrauben in den Plattenschaft müssen alle Kortikalisschrauben in den Plattenschaft eingebracht sein.

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5.0 mm Verriegelungsschrauben einbringen

Instrumente 323.042 310.430 319.100 511.771 314.119 LCP Bohrbüchse LCP Spiralbohrer Tiefenmessgerät Drehmomentbegrenzer, 4.0 Nm Schraubenziehereinsatz Stardrive T25, selbsthaltend Sechskantschraubenzieher-Einsatz oder Sechskantschraubenzieher-Einsatz, selbsthaltend oder Drehmomentschraubenzieher 3.5 Griff für Drehmomentbegrenzer Nrn. 511.770 und 511.771 Handgriff mit Schnellkupplung für 511.115 4.3 mm

314.150 314.152 324.052 397.705

311.431

Synthes

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Operationstechnik

Bohrbüchse im gewindetragenden Teil des Lochs im Plattenschaft einbringen.

Hinweis: Die Verwendung der Bohrbüchse ist zwingend. Sie zentriert den Spiralbohrer im gewindetragenden Teil des Kombilochs und sorgt so für eine Schraubenrichtung, die gewährleistet, dass die Schraube richtig in der Platte verriegelt. Vorsichtig mit dem Spiralbohrer vorbohren. Bohrtiefe direkt von der Lasermarkierung am Spiralbohrer ablesen oder die Schraubenlänge mit dem Tiefenmessgerät bestimmen. 5.0 mm Verriegelungsschraube geeigneter Länge mit maschinellem Antrieb und dem Drehmomentbegrenzer oder manuell mit einem Handgriff und dem Drehmomentbegrenzer einbringen. Die Schraube muss von Hand festgezogen werden. Nach einem Klick ist das optimale Drehmoment erreicht. Vorgehensweise wiederholen, bis alle benötigten Verriegelungsschrauben gesetzt sind. Jede Verriegelungsschraube vor dem Wundverschluss überprüfen, um sicherzustellen, dass die Schrauben sicher in der Platte verriegelt sind. Dabei müssen die Schraubenköpfe in der winkelstabilen Position bündig mit der Platte abschliessen.

Hinweise ­ Für detaillierte Anleitungen siehe Synthes Locking Compression Plate Operationstechnik (Art. Nr. 016.000.019). ­ Löcher für Verriegelungsschrauben können je nach Knochenqualität unikortikal oder bikortikal gebohrt werden.

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Synthes

LCP Proximale Femur-Hakenplatte 4.5/5.0

Operationstechnik

Platten

LCP Proximale Femur-Hakenplatte 4.5/5.0

Stahl 242.120 242.121 242.122 242.123 242.124 242.125 242.126 242.127

Löcher 2 4 6 8 10 12 14 16

Länge (mm) 133 169 205 241 277 313 349 385

Alle Platten sind steril und unsteril verpackt erhältlich. Für sterile Implantate Artikelnummer um S ergänzen.

Zusätzlich erhältlich ausschliesslich steril verpackt

Stahl 242.128S

Löcher 18

Länge (mm) 421

Synthes

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Schrauben

Durchbohrte Verriegelungsschraube Ø 7.3 mm (02.207.020­02.207.145) ­ Gewindetragender konischer Kopf ­ Schaft mit Vollgewinde ­ Selbstbohrende, selbstschneidende Spitze

Durchbohrte konische Schraube 7.3 mm (02.207.250­02.207.295) Drückt die Platte an den Knochen ­ Glatter konischer Kopf ­ Schaft mit Vollgewinde ­ Selbstbohrende, selbstschneidende Spitze

Durchbohrte konische Schraube 7.3 mm, kurzes Gewinde (02.207.450­02.207.545) Drückt die Platte an den Knochen und bewirkt interfragmentäre Kompression ­ Glatter konischer Kopf ­ Schaft mit Teilgewinde ­ Selbstbohrende, selbstschneidende Spitze

Durchbohrte Verriegelungsschraube 5.0 mm (02.205.025­02.205.145) Schafft einen verriegelten, winkelstabilen Platten-SchraubenVerbund ­ Gewindetragender konischer Kopf ­ Schaft mit Vollgewinde ­ Selbstbohrende, selbstschneidende Spitze

Durchbohrte konische Schraube 5.0 mm (02.205.240­02.205.295) Drückt die Platte an den Knochen und bewirkt interfragmentäre Kompression ­ Glatter konischer Kopf ­ Schaft mit Teilgewinde ­ Selbstbohrende, selbstschneidende Spitze

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Synthes

LCP Proximale Femur-Hakenplatte 4.5/5.0

Operationstechnik

Verriegelungsschraube 5.0 mm ( 213.314­213.390/ 212.201­212.227) Schafft einen verriegelten, winkelstabilen Platten-SchraubenVerbund ­ Gewindetragender konischer Kopf ­ Schaft mit Vollgewinde ­ Selbstschneidende Spitze

Kortikalisschraube 4.5 mm (214.814­214.940) ­ Für den DCU-Teil der Kombilöcher im Plattenschaft ­ Drückt die Platte an den Knochen oder stellt axiale Kompression her

Synthes

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Instrumente

Ausgewählte Instrumente des periartikulären LCP Plattensystems

310.243

Führungsdraht 2.5 mm, mit Bohrspitze, Länge 200 mm, Stahl

310.632

Spiralbohrer 5.0 mm, durchbohrt, Länge 200 mm, für Schnellkupplung

310.634

Spiralbohrer 4.3 mm, durchbohrt, Länge 200 mm, für Schnellkupplung

314.050

Sechskantschraubenzieher, durchbohrt, für durchbohrte Schrauben 6.5 und 7.3 mm

319.701

Messstab für durchbohrte Schrauben 5.0 und 7.3 mm

324.174

Führungsbüchse 5.0, für Führungsdraht 2.5 mm

324.175

Führungsbüchse 7.3, für Führungsdraht 2.5 mm

20

Synthes

LCP Proximale Femur-Hakenplatte 4.5/5.0

Operationstechnik

Sets

01.120.327

LCP Proximale Femur-Hakenplatten 4.5/5.0 (Stahl) Einsatz

68.120.333

01.120.021 68.120.447 68.120.445

Periartikuläre Instrumente Vario Case Einsatz

01.120.022

Durchbohrte Schrauben konisch, und durchbohrte Verriegelungsschrauben 5.0 und 7.3 mm (Stahl) Modularer Schraubenrechen, mit Schublade, Messblock und Deckel, Länge 200 mm, Höhe 115 mm, Grösse 1/2, ohne Inhalt, Vario Case System Modularer Einsatz, für Modularen Schraubenrechen, für Schrauben 5.0 mm, Grösse 1/3, ohne Inhalt, Vario Case System Modularer Einsatz, für Modularen Schraubenrechen, für Schrauben 7.3 mm, Grösse 1/3, ohne Inhalt, Vario Case System

68.122.054

68.122.050

68.122.053

Zusätzlich erforderlich ­ LCP Grossfragment-Instrumentarium ­ LCP Grossfragment-Schraubenset

Synthes

21

Alle Operationstechniken sind als PDF-Dateien abrufbar unter www.synthes.com/lit

Änderungen vorbehalten

Ö016.000.863öAE"ä

Synthes, LCP, Stardrive, Compact und Vario Case sind Markenzeichen von Synthes, Inc. oder deren Tochtergesellschaften

0123

016.000.863 AE

30100547

© 11/2010 Synthes, Inc. oder deren Tochtergesellschaften

Information

0X6.000.863

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